Kodak Ektra: Smartphone für Foto-Enthusiasten kostet 499 Euro

20. Oktober 2016 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

front_view_ortho_camera-smlKodak ist eher für seine Foto-Accessoires bekannt, bringt aber nun auch in Deutschland ein neues Smartphone auf den Markt: Das Ektra soll Foto-Enthusiasten ansprechen und bietet daher  eine Hauptkamera mit 21 Megapixeln, optischem Bildstabilisator, PDAF, Dual-LED-Blitz und einer Blende von f/2.0. Die Frontkamera bietet immerhin noch 13 Megapixel, PDAF und eine  f/2.2-Blende. Kodak spannt beim Ektra Android 6.0 als Betriebssystem ein und verbaut im Inneren unter anderem den SoC MediaTek Helio X20 mit zehn Kernen und 2,3 GHz Takt, 3 GByte RAM sowie 32 GByte Speicherplatz – erweiterbar via microSD.

Der Akku des Kodak Ektra wartet mit 3.000 mAh auf. Zudem ist USB 3.0 (Typ-C) an Bord. Weil Kodak besonders mit den Kamera-Features punkten will, ist z. B. ein Super-8-Video-Rekorder an Bord. Auch eine App speziell für den Ausdruck von Abzügen steht stramm. Dazu gesellt sich ein manueller Kameramodus mit Einstellungsmöglichkeiten für Belichtung, ISO, Focal Length, (Manual/Auto), Weißabgleich und die Belichtungszeit. Über ein Wählrad lassen sich weitere Optionen wie die Szenenmodi Smart Auto, Porträt, Manuell, Sport, Bokeh, Nacht, HDR, Panorama, Makro, Landschaft, Film / Video wechseln. Das Wählrad der Kamera-App soll mit seinem haptischen Feedback eine Steuerung wie an Spiegelreflexkameras ermöglichen.

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Für gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen nutzt Kodak die Technik ArcSoft Night Shot. Kombiniert mit einer speziellen Linsenbeschichtung soll der Sensor so mehr Licht aufnehmen. Wie ihr anhand der Bilder unschwer erkennen könnt, hat Kodak auch beim Design des Smartphones versucht sich eher an Kameras als Konkurrenzmodellen im Markt für mobile Endgeräte zu orientieren. Folglich ist sogar ein Auslöser mir zwei Druckpunkten integriert. Für die mobile Bildbearbeitung ist direkt „Snapseed“ vorinstalliert.

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In Deutschland soll das Kodak Ektra noch vor Ende des Jahres auf den Markt kommen. Als unverbindliche Preisempfehlung nennt der Hersteller 499 Euro. Ich persönlich finde das Retro-Design recht cool. Sollte die Kamera die Versprechungen einhalten, könnte ich mir vorstellen, dass es sogar durchaus eine Zielgruppe für das Kodak Ektra gibt. Knackpunkt könnte allerdings der Preis sein.



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Über den Autor: André Westphal

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