Interview: Telekom verteidigt Drosselung

26. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Die deutsche Telekom kommt nicht aus den Schlagzeilen. Logisch – ist sie nicht nur der größte Anbieter von DSL-Anschlüssen in Deutschland, sondern auch ein Unternehmen, an dem Vater Staat die größten Anteile hält. Der Deutschlandfunk in Person von Tobias Armbrüster hat sich knapp 6 Minuten mit dem Telekom-Sprecher Philipp Blank in einem Telefon-Interview über die Drosselung an Telekom-Anschlüssen unterhalten.

Deutsche Telekom

So heißt es seitens der Telekom, dass eine Preiserhöhung (und nichts anderes ist ein zubuchbares Zusatz-Pack) nie gut ankommt und dass man mit derartigem Feedback schon gerechnet hätte. Fakt soll sein: Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30 Prozent des Datenvolumens. Das bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User.

Auf die Frage, warum eine Flatrate nun keine echte Flatrate mehr ist, wurde so argumentiert: “Die Alternative wäre gewesen, die Preise pauschal für alle Kunden zu erhöhen. Dagegen haben wir uns bewusst entschieden. Stattdessen sagen wir: Kunden, die überdurchschnittlich viel Highspeed-Volumen benötigen, werden das in Zukunft nachbuchen können.”

Kunden die mehr wollen, müssen mehr bezahlen – dies wissen wir mittlerweile. Wie viel das in Euro pro GB ist, ist noch unbekannt. Laut Telekom wird dies ja nur drei Prozent betreffen. Hier im Blog, in dem nicht nur Freaks mitlesen, sondern ganz normale Anwender, sind definitiv mehr Benutzer betroffen – zumindest spiegeln die Kommentare eine ganz andere Aussage wider, als die von der Telekom ausgesprochene.

Das Interview steht in kompletter Länge hier in Textform zur Verfügung.


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75 Kommentare

Marc 26. April 2013 um 12:47 Uhr

Ein regionaler Anbieter bei und mit dem ich zu tun habe lacht darüber. Er legt selbst Glasfaser und trifft völlig andere Aussagen.

Ben 26. April 2013 um 12:47 Uhr

Dann sollen die mal bitte erklären warum mehr Traffic mehr kostet. Die Backbone Kapazitäten sind groß genug

Dennis 26. April 2013 um 12:52 Uhr

Wird dann im Gegenzug der Anschluss für Lieschen Müller billiger? Ich kenne davon einige mit unter 2 GB up- und download zusammen. Wenn die nur 1% des Tarifpreises für 200 GB Fullspeed zahlt wäre das ja wenigstens etwas, auch wenn das immer noch gemein für den Standartnutzer (Telekomdeutsch: Heavy-User) ist.

NeNeNe 26. April 2013 um 12:53 Uhr

Dann müssten also 97% der User mit massiven Preissenkungen zu rechnen haben? ;-)
Also statt 40 € nur noch 10 €… Da bin ich dabei “Liebe Telekomiker!!!”

Jürgen 26. April 2013 um 12:55 Uhr

“und nichts anderes ist ein zubuchbares Zusatz-Pack”

doch!

leider wieder den Kern des Problems nicht verstanden! (Die Drosselkom hat eben eine gute PR-Maschinerie, die den Leuten vorgaukeln, es gehe nur darum die Poweruser zu beschneiden usw. …

Nochmals: Wenn die Drosselkom für alle ihre Nutzer eine generelle Netzdrosselung ab 75GB oder was auch immer einführt, ist das O.K. Dann ist jedes zubuchbares Zusatz-Pack tatsächlich nur eine Gebührenerhöhung.

Hier passiert aber – gut verschleiert – was ganz anderes: Die Drosselkom vermischt das neutrale (content-unabhängige) Zurverfügungstellen von “Netz” mit ihren selektiven “Inhalten”. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Prinzip der Netzneutralität und wettbewerbsverzerrend. Das wird selbst von den (eher konservativen), meist klugen Köpfen in der F.A.Z. zu Recht so gesehen (Fundstellen erspare ich mir).

Ich kann als Drosselkom-user zukünftig nur noch deren Angebote günstig und unbegrenzt anschauen, bei allen anderen frei zugänglichen streaming- und anderen Angeboten wird mir mit dieser Tarifgestaltung die freie Wahl (zwar nicht unmöglich gemacht – ich kann ja extra zahlen), aber doch erheblich beeinträchtigt.

Netz ist Netz und Content ist Content

Keine Sorge: Mein letzter Beitrag zu diesem Thema. Wers jetzt nicht begreifen kann oder will, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

caschy 26. April 2013 um 12:58 Uhr

@Jürgen: hatten wir hier im Blog zur Thematik auch schon x Mal, deswegen mal den ersten Link beachten.

Mario K. 26. April 2013 um 12:59 Uhr

Hab das Interview heute früh gehört. Eigentlich ist meine Erfahrung, dass der Deutschlandfunk die besten Interviews führt. Aber diesmal war der Reporter ungenügend vorbereitet. Was das wirkliche Problem bezüglich der Netzneutralität ist, hat er nicht verstanden.

Er reitet als darauf rum, dass es gegen die Netzneutralität spricht, dass das Volumen irgendwann aufgebraucht ist, dass das Problem ist, dass ab da Telekom Dienste bevorzugt behandelt werden, wurde nicht thematisiert. Und da ist ja das eigentliche Problem bezüglich Netzneutralität und Wettbewerbsverzerrung!

Oban 26. April 2013 um 12:59 Uhr

Ach warum regen wir uns denn auf. Ist doch nichts dabei evtl 150€ im Monat zu bezahlen nur weil man 500-700 GB traffic im Monat hat. Ist doch ein super Angebot…

goggeli 26. April 2013 um 13:00 Uhr

Und wie geht das mit der Aussage von Vitrix(?) zusammen, dass die Kosten für den Traffic eben minimal sind, und Liesschen Müller damit nicht den Heavy User finanziert? Dann hätte ich es ja sogar verstehen können. Aber bei ca. nem 1 € für Traffic von 100 GB? WTF?!
Da ist der Hauptteil der Kosten wohl eher für den Service, und werden damit nicht eher die Heavy User, die in der Regel so versiert sind, sich selbst zu helfen, Liesschen Müllers Anschluss bzw. den Anteil ihrer Serviceleistungen mitfinanzieren?
Die Telekom will sich einfach nicht eingestehen, dass sie eine allgemeine Preiserhöhung machen muss, um ihr Netz auszubauen, oder was auch immer. (Das kannst du auch nicht liebe Telekom, ich weiß, die Konkurrenzsituation ist einfach schon zu groß :P). Und damit alle einverstanden sind, sichert man sich die Zustimmung von Liesschen Müller und verdreht die Tatsachen.

Da Easy Mitch 26. April 2013 um 13:03 Uhr

Eine Frage bleibt nah wie vor unbeantwortet: Wenn nun die 3%, die jetzt angeblich von den restlichen 97% finanziert werden, zukünftig Ihre Kosten selbst tragen, bekommt Lieschen Müller dann zukünftig eine kleinere Rechnung?

goggeli 26. April 2013 um 13:06 Uhr

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn andere Hersteller ihre Kosten offenlegen würden! So wie der regionale Anbieter von Marc. Dann würde klar werden, dass die Kosten für nen Anschluss eben nicht vom Traffic, sondern von ganz anderen Faktoren abhängen.

Tobsen 26. April 2013 um 13:07 Uhr

Es ist auch kein Kapazitätsproblem, denn bei der Telekom hat jeder den gleichen Abrechnungszeitraum. D.h. am 1. Sind die Netze voll und am 30. leer. Was soll da der Vorteil für die Telekom sein?

Daniel 26. April 2013 um 13:12 Uhr

Die Aussgagen vom Herrn Philipp Blank sind schachsinning. Im Interview hieß es, dass man mit dem Vorhaben den Ausbbau des Breitbandnetzes finanzieren möchte. In anderem Satz heißt es, dass durch das Vorhaben nur 3% der Nutzer betroffen sind. Somit würde es bedeuten, dass nur diese 3% den kompletten Netzausbau finanzieren werden? LOL

Wahrk 26. April 2013 um 13:19 Uhr

Ich sitze hier auf DSL-light (DL: 448 kbit/s UL: 96 kbit/s) und bin bei weitem nicht alleine. Der Call & Surf Comfort Tarif kostet knapp 44€. Zusammen mit Wenig-Nutzern dürften da etliche Zigtausend Kunden zusammenkommen, die Normal- und Heavyuser seit vielen, vielen Jahren quersubventionieren.

Gerecht ist nur eine Lösung: die volumenbasierte Abrechnung auf MB Basis – ohne Ausnahmen für eigenen Content.

Das würde wahrscheinlich auch den Anreiz auf Netzausbau ein wenig erhöhen.

Wahrk

Jan Nic Rkcwtrh 26. April 2013 um 13:20 Uhr

Blödes Marketinggeschwätz…. was ist denn “überdurchschnittlich viel Highspeed-Volumen”. Wo fängt Highspeed bei der T-Kom an? 1mbit? 2mbit?
Die Kosten für Bestandskunden, die im “Durchschnitt liegen” sinken doch nicht rapide. Also wird hier nicht für Lieschen Müller die nur 10GB im Monat versurft eingetreten. Nö. Die dummen Kunden zahlen einfach insgesamt mehr, wo keine Mehrkosten für die T-Kom entstehen.

Ich werde jedem der mich in Zukunft fragt dringend von der T-Kom abraten in jeglicher Form. Denn sind wir mal ehrlich: Traffic wird mehr und bleibt nicht da stehen wo er heute ist. Das liegt einfach daran, dass physikalische Medien obsolet sind. Ob es Musik von iTunes, Bücher für den Kindle oder Filme von Lovefilm sind. Dazu kommen dann noch Cloud-basierte Betriebssysteme und PCs auf denen eigentlich nurnoch ein Browser läuft (aka ChromeOS).
Und wenn dann Lieschen Müller auf ihrem 4K TV ein Film von einem “Nicht-Premium” Service gucken ist ihr Traffic futsch. Aber hey sie ist ja dann Poweruser LOL! Nö T-Kom sie wird dann bei euch anrufen und eine Störung melden und lässt sich dann vom Abzock-Support ne dicke 200mbit Leitung mit 24Monaten Laufzeit legen.

Xenios Zeus (@xenzeu) 26. April 2013 um 13:21 Uhr

3% Prozent der Kunden = Welche Kunden? Privat und/oder gewerbliche? Anzahl?
30% Datenvolumen. Was ist 30%? Von welcher Zahl werden solche nicht nachprüfbaren Daten ermittelt? Wie wird ermittelt? Wie wird gemessen? Wird es dann für “Niedrignutzer”, die mangels ausgebauten Netz sowieso nur mit total lahmarschiger Geschwindigkeit surfen, dann billiger?
Alles Bullshit. Man will nur, dass Inhalteanbieter an die Telekom zahlen, damit diese wie auch die Telekom-eigenen Produkte bei der Geschwindigkeit bevorzugt werden. Die wissen genau, dass man in der Regel mit dem Volumen kaum auskommt. Wer lädt sich in Zukunft Spiele von Steam, XBox-Live, Sony usw herunter, wenn das Volumen nicht ausreicht, schaut Videos bei Youtube oder leiht sich Filme bei Maxdome? Also werden die Firmen zahlen müssen – der Kunde natürlich auch. Somit wird 2x für die gleiche Leistung Geld erhalten – die Netze werden dadurch aber auch nicht mehr oder besser ausgebaut.
Aber die Aktie fällt ja weiterhin schön. Beste PR-Aktion ever…

Herr SoUndSo 26. April 2013 um 13:24 Uhr

Hej! Gibt es nichts Wichtigeres als das Tarifmodell der T-adelkom. Wechseln und fertig! Scheinbar ist die Anzahl der Kunden das Problem, sonst würden Sie nicht mit aller Gewalt Lieschen M. die mitlerweile auch versteht, zu verstehen geben: “Anschluß wechsel Dich.” Angebot und Nachfrage macht den Preis. Deshalb alle schön den Anbieter wechseln und wenn die T-adelkom wieder billiger wird, werde ich wieder Kunde bei denen.

Thomas 26. April 2013 um 13:25 Uhr

Mach doch mal eine Umfrage, wer wieviel GB verbraucht.
Überall wird diskutiert und berichtet, schon seit Tagen.
Viele sagen, dass sie mit ihrem Freivolumen gar nicht auskommen würden.
Die Telekom behauptet es wäre nur 3% betroffen.
Aber wieviele sind es wirklich? Ich kenne keine (repräsentative) Statistik oder Umfrage dazu.
Schade auch, dass die “großen” Nachrichtenportale (auch aus dem nicht-IT Umfeld) berichten, aber niemand eine entsprechende Umfrage bereit hält.
Ansonsten sind diese ja – wenn es Umfragen in Politik und Wirtschaft geht – immer schnell dabei.

Tom 26. April 2013 um 13:29 Uhr

Und was ist dein Statement zu dem Interview?

Stefan 26. April 2013 um 13:31 Uhr

@Daniel: Nein, nicht die 3 % zahlen den Ausbau, sondern die 97 %, die zuvor für die 3 % Heavy-User zahlen mussten. Künftig müssen die 97 % also nicht mehr für die Heavy-User zahlen, die so dreist sind und sich spiele via Steam zu kaufen, Inhalte zu Streamen und vielleicht mehr als 3 HD-Filme via Maxdome/iTunes oder kA was ansehen. Die müssen künftig einfach mehr bezahlen (oder den Provider wechseln). Dafür fließt das Geld der 97 % künftig in den Ausbau. Eine Preissenkung wäre ja total abwegig, oder?

Traffic-Beschränkung finde ich generell gar nicht mal so schlimm, wenn man es “richtig” macht. Die “Drosselung” bei KD (die auch nur vorbehalten wird und nicht automatisch zum Einsatz kommt) finde ich da deutlich fairer. Einerseits nur bei Filesharing etc. und andererseits ein Tages-Limit, das (je nach Tarif) fast höher liegt als das monatliche Limit bei der Telekom.

Werner 26. April 2013 um 13:32 Uhr

@Tobsen: Inkorrekt, bei uns ist der Tag der Abrechnung immer um den 19. des Monats rum.

Muppfel 26. April 2013 um 13:34 Uhr

Es ist SO ein Schwachsinn. Bei uns hat ein Zusammenschluss mehrerer Anbieter Glasfaser in die Häuser verlegt (In einem 800 Einwohner Dorf!), ohne Anschlussgebühren. Per Vertrag sind 50 Mbit/s synchron garantiert, momentan gehen 94 Mbit/s down und ca. 60 Mbit/d up über die Leitung, bei einem 3er Ping – Und das ganze für unter 40€ (inkl. Telefon). Natürlich ohne sinnlose Trafficbegrenzungen oder sonstiges.

Wie kann es sein, dass der kleine lokale Anbieter eine bessere Leistung für weniger Geld anbieten kann und auch noch die Kabel ohne Mehrkosten verlegt, währen die Telekom über ein bisschen Traffic auf bereits vorhandenen und (wenn ich mich nicht irre) auf Staatskosten verlegten Kabeln rumheult?

Traurig. Sehr traurig.

Tobsen 26. April 2013 um 13:36 Uhr

@Werner: Sicher? Ich habe bisher immer alle Leistungen auf den Monat gerechnet gesehen.

@Xenios Zeus: Die Business-VDSL Kunden sind nicht betroffen (da bekommst du für paar Euro mehr gegenüber Privat-Tarif eine Feste IP und EU/USA Flatrate.)

(ebenfalls) André 26. April 2013 um 13:42 Uhr

ich rege mich darüber jetzt nicht mehr auf. es ist offensichtlich, dass die telekom nicht mit offenen karten spielt. wer die diffuse argumentation des PS nicht durchschaut, dem ist nicht zu helfen. alle anderen wissen ja was zu tun ist: provider wechseln. meinen mobilfunkvertrag hab ich schon gekündigt.

Cro 26. April 2013 um 13:48 Uhr

Das Problem ist doch klar erkenntbar. Die Telekom will weg vom reinen Provider und hin zum Content-Anbieter. Daher auch die Drosselungen bei deren Tarifen. Und es wäre interessant zu wissen wer diese ominösen 3% sind? Sind es Großunternehmen, andere Inhaltsanbieter, Hoster oder tatsächlich Privatkunden?!

Jomei 26. April 2013 um 13:51 Uhr

@ Muppfel. Weil Dein Anbieter nur ein paar Kunden hat und nicht mehrere Millionen. Entscheidend ist, wieviel MBit die Telekomuser gleichzeitig durchs Netz jagen und zu welchen Uhrzeiten. So gibt es auch Anbieter, die zahlen deutlich weniger, wenn ihr Traffik in der Nacht generiert wird, da dort die MBit Kurve abflacht. Am Tag wuerden der Anbieter deutlich mehr abdruecken muessen.

Natuerlich kann niemand in die Vertraege schauen, aber ich mache jetzt mal eine ganz einfache Rechnung auf.

Du, als Anbieter buchst bei deinem Uplink 10 MBit. Bezahlst dafuer 100 Euro, je angefangenes MBit. 11 Mbit wuerden Dich also 200 Euro kosten.

Nun verbrauchen Deine Kunden, am Tag 9 MBit und in der Nacht nur 2 MBit. In der Nacht kannst also noch 8 MBit oben drauf packen, ohne das Du mehr abdruecken musst, am Tag aber nur noch 1 Mbit. Wenn in Deinem Ort der Anbieter ein MBit Paket eingekauft hat, dann bietet der das so lange an, bis die ersten Poweruser zuviel Traffik zu einer bestimmten Uhrzeit machen. Dann wird auch er kotzen und muss was unternehmen.

In meinem Kuhort, in dem es nur 384 kbit gibt, hat es nun auch Glasfaser, von einder anderen Firma. Hat die 60 Mio Euro gekostet. Billig sind die aber nicht. 50 Mbit 79 Euro. In Jakarta habe ich jetzt 100 MBit, 80 TV Kanaele und davon 24 Full-HD fuer 40 Euro ;-)

Jomei 26. April 2013 um 13:52 Uhr

Je angefangenes 10 Mbit soll das heissen. Vertippert.

grounded 26. April 2013 um 13:52 Uhr

Ja, es muss endlich ein Ende haben, das unvernünftige Rasen auf deutschen Datenautobahnen. Leib und Seele sind in Gefahr und die natürliche Resource Internet ist schliesslich auch irgendwann aufgebraucht. Ich kann die Telekom sehr gut verstehen, schliesslich muss sie ja die durch exzessiven Datenverkehr ramponierten Leitungen ersetzen. Gerade diese internationalen Schwerlastuser verursachen extreme Schäden an der Datendecke. Ich schlage einen Solidaritätszuschlag zur Sanierung der nationalen Dateninfrastruktur vor. Nun, ich gehe noch weiter, um weitere Schäden jetzt und in Zukunft abzuwenden muss der 1Kb/s-Computer endlich zur Pflicht werden. Den Besitzern von hochgezüchteten Boliden muss Einhalt geboten werden. Das Internetz ist schliesslich für alle da!

Meint grounded

Wolfgang D. 26. April 2013 um 13:53 Uhr

Schöne Taktik vom Pressesprecher, die Neiddiskussion anzuheizen. Wie man hier sieht, funktioniert’s. Als ob der Light-Kunde von der Drosselung irgenwas hat, außer wie im Kommentar gezeigt, keine Ahnung von der Materie.

Ich hab schon bei Freenet miterlebt, wie beschissen Volumentarife funktionieren, jetzt wird die Leiche erneut ausgegraben. Und der Interviewer hat, wie schon angemerkt wurde, die entscheidende Frage nicht gestellt: Wieso ist der angeblich so schlimme Traffic innerhalb vom Telekomnetz kein Problem, aber netzübergreifend doch? BTX lässt grüßen, wo man für den “Fremdseitenabruf” zur Kasse gebeten wird. Zurück in die Steinzeit.

Tobsen 26. April 2013 um 13:53 Uhr

@Cro hatte oben geschrieben, Business DSL Tarif ist nicht betroffen.

Jomei 26. April 2013 um 13:55 Uhr

Verdammt. Noch was. Die Abrechnung erfolgt dann immer mit der 95% Regel im Monat. Also, einzelne Peaks koennen damit unter den Tisch fallen. Wie das Berechnet wird siehst Du hier http://www.rackbase.de/leistungen/ip_transit/tarifmodelle.html

timobeil 26. April 2013 um 13:56 Uhr

@Daniel: Bei den Mitteln die die Telekom scheinbar für den Netzausbau bereitstellt, müsste das in etwa so hinkommen ;)

Frank Cordes 26. April 2013 um 14:04 Uhr

Erinnert mich irgendwie an die 90er-Jahre. Da behauptete die Telekom, dass es mit der Telekom NIE eine Flatrate geben wird, da so etwas nicht zu bezahlen sei. Begründung war damals die hohe Qualität des Netzes im Vergleich zur USA, wo eine Internet-Flat bereits üblich war. Außerdem waren auch damals wieder nur die “Power-User” schuld. Was haben wir damals mit unseren 2 ISDN-Kanälen bzw. Modem rumgejuckelt; was gab es damals für verrückte Ideen (Daten per TV-Karte rüberladen und cachen, Mobilcom-Flatrate die immer überlastet war, auch wenn man extra um 4 Uhr morgens online gegangen ist…)
Auf jeden Fall ist es so, dass alle Ankündigungen und Behauptungen der Telekom inzwischen widerlegt sind und so wird es wohl 2016 auch sein.

Glenn 26. April 2013 um 14:26 Uhr

Mal eine andere Ueberlegung aus Sicht der Verbraucherschuetzer.
Bei VDSL mit 50mbits ist nach 9.1 Stunden Schluss mit schnell.
Rechnet man(korrigiert mich – ist lang her und ich nehme 1024 bei MB/GB Umrechnung)
nun den Rest des Monats mit 384kbits Dauerbetrieb und daraus die durchschnittliche Geschwindigkeit, komme ich auf 1.31Mbits/s. Dazu muesste man T-Com in der Werbung zwingen: “Surfen mit 1.31Mbits im Monatsdurchschnitt bei Dauernutzung”

csmulo 26. April 2013 um 14:31 Uhr

Aha, laut Telekom sind also Familien mit schulpflichtigen Kindern Heavy-User.
Ich wundere mich dann auch in keinster Form mehr über die PISA-Studien.
Ich kann dann auch keine Dokumentationen in den Mediatheken mehr schauen, da es sich bei diesen ja nicht um Telekom-Angebote handelt.

Ich zahle GEZ und habe ein recht darauf diese Sendungen zu sehen!
Meine Kinder haben ein Recht auf Bildung!
Ich empfinde das gebaren der Telekom mit den fadenscheinigen Angaben der Heavy-User als diskriminierend!

Aber jahrzehntelang einer alten Oma ein Telefon in Rechnung stellen das schon fast genausolange abgeschrieben ist!

Ich bin absolut sprachlos!

Timo 26. April 2013 um 14:34 Uhr

Also ich kann das Vorgehen der Telekom in gewisser Weise nachvollziehen. Finde es auch OK. Aktuell fährt man eine Mischkalkulation – wo man nun merkt, dass man sich verkalkuliert hat. Schön wäre es, wenn nicht nur die 3% nun drauf zahlen müssen, sondern die 97% auch dadurch profitieren, dass sie nun weniger zahlen müssen.

Naja schade…

csmulo 26. April 2013 um 14:37 Uhr

Da würde sich die Telkom ja ins eigene Fleisch schneiden.
Siehe die Zwangsumstellungen der Analog und ISDN-Anschlüsse auf IP-basierte Telefonie.
Die ganzen Hausnotrufgeräte sind gar nicht dafür ausgelegt!

Nico 26. April 2013 um 14:39 Uhr

was die Telekom halt gekonnt verschweigt: Lieschen Müller bezahlt auch die 40€ Flatrate die sie aber nur zu 10% nutzt. Und warum? Weil es keine anderen Möglichkeiten gibt! Einwahlverbindungen sind zu teuer und vom Praktischen her auch einfach 90er Jahre, und kleine Volumenkontingente wie beim Mobilfunk gibt es nicht mehr. Würde es die noch geben würden viele Leute wsh einfach den Tarif wechseln, welcher rein logisch dann ja günstiger sein müsste -> noch weniger Geld für die arme Telekom; ergo gibt es nur die Möglichkeit es andersrum zu machen, nach oben begrenzen und Mehrvolumen verkaufen. Wäre die Telekom noch im Monopolstatus würde das alles klappen, aber wenn ich meinen Anbieter wechseln kann, warum sollte ich dann bei der Telekom bleiben? Da haben die Herren und Damen in der Führungsabteilung einfach nicht nachgedacht. Letztlich ist es dann die Marktmacht die entscheidet – mal sehen ob sich mit der ganzen Sache die Telekom nicht selbst ins Fleisch schneidet.

paradoxus 26. April 2013 um 14:40 Uhr

Geldverdienen ist okay. Aber so unverschämt wie die T-Com? Sie lebt(e) jahrelang dadurch, dass sie auf Staatskosten verbuddelte Leitungen zu unverschämten Preisen monetarisieren konnte (und kann: Stichwort Vektoring); war und ist in vielen Gegenden immer noch Quasi-Monopolist (sofern man, zB im Opalgebiet, überhaupt von ihr DSL bekam); nimmt dazu unverschämte Preise (“wir bauen nicht aus, du hast keinen anderen Anbieter, du zahlst also voll, auch wenn’s bei dir im Router nur tröpfelt”) … und jetzt: wir zwingen dich, Entertain zu buchen, denn mit dem Gucken in den ÖR-Mediatheken ist bald Schluss (okay, man kann Kabel nehmen, wenn man keine Sat-Schüssel anbringen darf, aber das geringe Inklusivvolumen bleibt), wenn du nicht auf VDSL umsteigst.

Und klar unausgesprochen steht dahinter: “Lieber dummer Kunde, dank unserer neuen Tarifstrukturen können wir uns einen Ausbau Netzes in der Fläche schenken. Glasfaser siehst du nie. Dafür ist unsere Hotline kostenlos und unser Werbeetat höher als alle Traffickosten zusammen.”

Ich frage mich auch, wofür die ÖR Millionen an GEZ-Zwangsabgabe für ihre Mediatheken, ihr Streaming ausgegeben haben, wenn man das bald im Telekomgebiet nur noch gegen Aufschlag kriegt — wofür zahle ich dann die Zwangsabgabe auf meinen PC?

Sebastian 26. April 2013 um 14:43 Uhr

@Jomei: Darf ich fragen, bei welchem Anbieter in Jakarta du diesen Anschluss hast, und wie der Tarif heißt?

Pietz 26. April 2013 um 14:44 Uhr

mögen tue ich diese umstellung auch nicht aber sie macht schon sinn. wer mehr verbraucht zahlt mehr und andersherum wer weniger verbraucht weniger. die tarife werden dann wohl aussehen wie man es von mobilfunkverträgen kennt. lieschen müller wird dann auch weniger zahlen können.

nur das mit dem ungedrosselten eigenen content geht eben wie schon gesagt nicht und ist das wahre problem. aber dafür sitzen wir ja in deutschland, wo soetwas streng kontrolliert wird. damit wird die telekom nicht durchkommen und auch ihren eigenen servicetraffic begrenzen müssen.

iNaD 26. April 2013 um 14:52 Uhr

Aber wo spart Lieschen Müller denn gegenüber jemanden der seine 75GB ausreizt? Letztendlich bezahlt Sie an und für sich für die Geschwindigkeit der Leitung und nicht für das Volumen an sich. Denn größere Leitung = mehr Volumen. Was aber wenn man nur wenig Speed bekommt, jedoch mehr als 75GB verbraucht? Dann zahle ich für eine dicke Leitung, welche ich nicht erhalte, jemand der aber die Leitung erhält hat somit zum gleichen Preis einen VIEL größeren Nutzen. Das widerspricht jeglicher Logik und benachteiligt meiner Meinung nach mehr, als nach Leistung die bei einem ankommt zu zahlen und dabei ist es egal wie viel Traffic man verursacht.

Jens 26. April 2013 um 14:57 Uhr

Wer Namensverballhornungen wie “Drosselkom” nutzt, ist nicht ernstzunehmen, selbst wenn er mal zufällig richtig liegen sollte.

Loken 26. April 2013 um 15:04 Uhr

Die Telekom gibt sich hier gerade selber die Faust… Sie sagen selber, dass 3% der User 30% des Volumens ausmachen… wie wollen sie über die Zusatzpakete die sie an die 3% verkaufen den Ausbau bezahlen um das abzufangen… absoluter Bullshit das ganze…

Sry aber mich regt das einfach nur auf… bin zwar kein Telekomkunde aber die Welle die das ganze schlagen wird wenn die anderen nachziehen erzeugt bei mir Übelkeit… vor allem weil die Telekom jetzt der Wellenbrecher ist… wenn die anderen nachziehen sind immer weniger neue Kunden betroffen und am Ende versackt der Widerstand…

Hans 26. April 2013 um 15:24 Uhr

Nun mal Butter bei die Fische, Freunde.

Ich habe gestern meinen Festnetzanschluss, eine Firmenstandleitung und 4 Mobilfunkverträge fristgerecht gekündigt. (laufen teilweise noch 12 Monate)

Was habt Ihr getan?

Paul D. 26. April 2013 um 15:37 Uhr

Da hilft nur eine Fußabstimmung. Also alle einen anderen Provider nutzen, wenn möglich.
Spätestens dann merkt auch die unfähige Telekom, dass sie nicht der Platzhirsch ist.

Christoph 26. April 2013 um 15:54 Uhr

Also ich habe aus einer Quelle von Telekom herausgefunden dass man eine solche Drosselung letztes Jahr bei einer Sicherheitsratssitzung vorschlug aber jene wurde dann aber doch abgelehnt.

Jens 26. April 2013 um 15:57 Uhr

@Hans
Ok… Du bist jetzt also die Altverträge OHNE die (ab 2016 umgesetzte) Drosselung los. Und nu?
Entweder bist Du genau einer der Nutzer, die die Telekom loswerden will (denn darum geht es, nicht um die Zusatzeinnahmen), dann bedankt sich die Telekom (und jeder andere Telekom-Nutzer, nebenbei). Oder Du bist es nicht. Dann hast Du ohne persönlichen Vorteil zusätzlichen Stress, der sich nur auszahlt, wenn Du glaubst, dass genügend Leute das auch tun, um die Telekom in die Knie zu zwingen.

Glaubst Du das?

Mike 26. April 2013 um 16:01 Uhr

Was ist denn mit den Leuten die wie blöde ihre Telefon Flat ins Festnetz ausnutzen? Die finanziere ich doch als wenig telefonierer auch mit!

Hans 26. April 2013 um 16:14 Uhr

@Jens

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Bertolt Brecht
deutscher Schriftsteller (1898 – 1956)

ich habe keinen Stress mit einem Providerwechsel. Welchen Stress sollte man denn auch haben…?

Andreas G. 26. April 2013 um 16:27 Uhr

Was mich am meisten nervt ist diese Lüge das die Telekom Milliarden in den Festnetzausbau steckt. Wenn dem so wäre dann hätte ich schon längst mehr als 384kbit DSL in meiner Gegend.

Bei jeder Anfrage an die Telekom hat meine Gemeinde nur als Antwort bekommen das die Gemeinde die entsprechend Kosten tragen müsste. Investieren sieht für mich anders aus.

Neutlich wurde eine Studie veröffentlich wie viel es kosten würde alle Gemeindeteile mit 50Mbit VDSL zu versorgen. Die Kosten würden sich auf ca. 750000€ belaufen. In dem Sinne ein verschwindend geringer Betrag wenn man von Milliarden redet.

Jens 26. April 2013 um 16:31 Uhr

@Hans
Nimm es mir nicht übel, aber das ist wahrlich nicht das, was ich “Kampf” nennen würde. Das ist purer Aktionismus, der auch durch Zitate nicht sinnvoller wird. Auf sowas sollte man nicht stolz sein oder sich etwas einbilden. Wenn es Dir persönlich wichtig ist, dann hast Du etwas für Dein Ego getan. Aber bitte verkaufe das nicht als gerechten Kampf. Das ist Einbildung. Außer Du glaubst *wirklich*, dass Du der Kopf einer Bewegung ist, die die Telekom in die Knie zwingen wird. Da würde ich Deine Einschätzung aber nicht teilen (und nebenbei finde ich die Motivation albern; es geht ja nur um ein paar Kröten, die Dauersauger auf Kosten des Rests sparen wollen, dafür würde ich nicht in einen Kampf ziehen wollen).

Wenn Du beim Wechsel von sechs Verträgen (von denen überhaupt nur einer von der Maßnahme betroffen sein könnte) keinen Aufwand hast, dann Glückwunsch, dann hast Du da eine sehr effiziente Vorgehensweise. Oder Du hast eine solche Aktion noch nicht hinter Dir und hoffst einfach, dass alles für Dich perfekt läuft. Dann wirst Du einiges an Erfahrung gewinnen.

philip 26. April 2013 um 16:32 Uhr

Caschy, was würdest du von einer Umfrage halten, die du direkt statistisch auswerten kannst? (Das wäre auch mit den Kommentaren zu deinem verlinkten Artikel möglich, aber deutlich aufwändiger. :) ) Wäre ja vielleicht eine Überlegung für Ende April, wo wir dann unseren Traffic des Aprils eintragen könnten. ;)

Hans 26. April 2013 um 16:42 Uhr

Moin Jens,

es geht mir nicht um Geld. Es geht mir darum, dass die Telekom mit der FaiUse-Argumentierkeule mich davon abhalten will, die Dienste zu nutzen, die ich möchte. Sie möchte sich selbst einen Vorteil verschaffen. Das ist nicht im Kundensinn.

Die Telekom wird scharf kalkuliert haben, beispielsweise mit 10% Kundenverlust und davon die hälfte “Heavy user”.

Wenn Sie ganz plötzlich vor dem 2016er Termin 30% weniger Kunden hat, die auch mit viel betteln nicht mehr zurück kommen, hat sie ein Problem. Und ich möchte, dass sie ein Problem hat.

Ob Du das für Egomanie oder wasauchimmer hälst ist mir schnurz, meine Eingangsfrage war auch an alle gerichtet, die sich aufregen. Einfach kündigen. Das ist die richtige Antwort. Traffic kostet so gut wie nichts mehr. Alles andere ist eine Lüge. Man versucht etwas zu verkaufen, was so nicht richtig ist.

Wenn du heute 25GB im Monat verbrauchst, wird das 2016 unter Garantie mindestens 60GB sein. Das ist so, so wächst der Traffic, ganz normal. Und da wirds für die meisten eng, die heute noch sagen: “ach ich verbrauche nur 40GB, das reicht dicke”

Nein die Telekom gehört zurecht gestutzt. Einfach so. Kann jeder von sich aus machen.Mit den Füßen abstimmen. Wenn niemand mit zieht ändert sich nix, Ist mir egal. Ich hab auf alle Fälle keine Bremse in meinen Verträgen.

Karl Nielz (@KarlNielz) 26. April 2013 um 16:52 Uhr

Asoziale PR, die Telekom hat auch schon 80 Jährigen DSL Verträge aufgeschwatzt und jetzt soll Lieschen Müller beschützt werden. Die Bekannten, die ich kenne, die DSL Leitungen nicht brauchen würden sind alle Kunden bei der Telekom. Hat man denen verkauft, als wenn sich DSL jetzt gehören würde mit allem Spaß.

Würde mich nicht wundern, wenn das nicht die letzte perverse Idee ist. Es gilt nicht für Bestandskunden und jedes Unternehmen hat um die 10 Prozent Fluktuation im Jahr die mit Neukunden ausgeglichen werden müssen, will man am Markt bleiben. Deswegen haben kluge Köpfe das lock in Marketing erfunden(druckerparonen, senden, Gillette…) nur hier sollt man sich ganz sicher sein.
Als discounter will man ja auch nicht mit der Marke Telekom locken. Entweder wie Kreditkarten Imperien 50 Paschal für Bearbeitung und überziehen und dann nochmal ein eröffnet pro Byte darüber. Anders wird es sich nicht rechnen und die anti Flatrate strategie wäre Wahnsinn. Nur wie will man die ausdenken halten United Media hat ja ein im nächsten Jahr 5 Euro mehr im Monat , wenn man nicht kundigt System, wenn man sich daran orientiert könnte man 70 Am Anfang vermeintlich geschenkt bekommen und bei nicht fortführen des Vertrages wird dann diese Prämie als negatives log in Marketinginstrument benutzt um Fluktuation zu vermeiden.

Bei den Unternehmen als Kunden wird das zu richtigen Krach, vllt auch zu Kartellrecht, Wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen kommen wegen der Marktbeherrschenden Stwllung

FlyingT 26. April 2013 um 17:40 Uhr

Und wo bleibt die Benzin Flatrate!!! Kann doch nicht sein das ich an der Tankstelle jeden Liter einzeln bezahle. Da können doch mal alle anderen für mich mitbezahlen.

Andreas G. 26. April 2013 um 18:45 Uhr

@FlyingT:

Du glaubst doch nicht ernsthaft das die Telekom für Traffic zahlt. Schonmal was von Peering gehört ? Die Telekom hat mit allen großen Backboneprovidern entsprechende Verträge geschlossen.

FriedeFreudeEierkuchen 26. April 2013 um 19:41 Uhr

Wirklich spannend, wie diese Neid-Diskussion aufgegangen ist…
Da beschwert sich ein DSL-Light Kunde, dass die anderen so viel saugen, da wird überall mit der alten Analogie wie etwas Wasser- oder Stromverbrauch argumentiert. Die Telekom freut sich.
Grundsätzlich entsteht mal ein großer Teil der monatlichen Kosten durch die Bereitstellung von Infrastruktur. Auch mit Steinzeit-DSL belegt man eine Leitung, auch ein DSl-Light User belegt einen DSL-Port und benötigt Support- und Abrechnungspersonal. Der Traffic ist schließlich nur noch ein relativ geringer Teil an Gesamtpaket.
Selbst wenn ihr einen Monat euer DSL gar nicht nutzt, sinken die Kosten für die Telekom nur unwesentlich.

Wenn man zurück blickt, sieht man dass die Telekom seit mehreren Jahren an Methoden arbeitet, nicht nur als Zugangsprovider Geld zu verdienen, sondern auch noch am Content, der erst den Bedarf nach Zugang entstehen lässt. Ohne YouTube, Google, Facebook und Millionen Internetseiten würde zwar niemand einen Internetzugang benötigen, aber die feuchten Träume einiger Provider gehen dahin, an der Wertschöpfung der anderen teilzuhaben. ist doch ein tolles Modell, nannte man früher Wegelagerei und war bisher strafbar.
Selbst wenn wir jetzt alle YouTube meiden, keine Streaming-Dienste mehr verwenden, keine Download-Software mehr kaufen und unsere Backups nur noch auf lokale Festplatten machen, wird das Netz der Telekom nicht besser werden. In den Dörfern oder sogar Vororten wird trotzdem noch das Modem-Zeitalter grüßen.
Und mehr Gewinn wird das rosa Häschen dadurch auch nicht machen.

FlyingT 26. April 2013 um 19:55 Uhr

@Andreas G.

Naja ich gehe schon aus das ein Provider Kosten hat, und diese, wie überall, an den Bedarf/Verbrauch gekoppelt sind. Aber es stimmt schon so genau kenn ich mich mit den kosten nicht aus.

Aber wenn Traffic nix kostet, warum verlangen dann Root Server Anbieter dafür extra Geld? Bei Manitu sind es 0,09€ pro GB oder bei Hetzner sind es bei 100mbit anbindung 6,90€ pro TB. Warum haben diese Anbieter keinen zugriff auf den Kostenlosen Traffic sondern müssen ihn, wahrscheinlich, Bezahlen? Und an wenn bezahlen sie ihn, kostet doch niemanden Geld? Und warum akzeptiert man beim externen housting die kosten, aber die private Cloud muss kostenlos bleiben?

Und wenn der Netzausbau gar nicht so teuer ist, warum zieht dann nicht einfach Vodafon, Telefonica oder sonst wer sein eigenes Netz in der Pampa, wo es nur dsl Light gibt, hoch? Kostet doch nix, so wie der Traffic…. es wäre eine Goldgrube.

Interessant wäre auch zuwissen, wieviele die hier Jammern das das Internet so lahm ist, sich mal mit dem Regionalen Kabelnetzanbieter in verbindung gesetzt haben. Liegt Kabel eventuell im Keller aber nicht in der Wohnung? Wäre eine Neuanschluss des Hauses möglich? Was sagt der Vermieter dazu? Kann man sich die Kosten teilen? Wahrscheinlich gehts aber wie immer nur um den schöden Mammon. Man will es günstig und am besten Umsonst. Die Telekom soll gefälligst Glasfaser bis in die Wohnung legen und sobald es liegt, geht man zu Vodafon, weil die 5€ billiger sind.

Das das ne Firma nicht lange mit macht, sollte jeden einleuchten.

IKHammer 26. April 2013 um 20:25 Uhr

die können sich nicht einfach so rausreden. wenn entertain bevorzug wird dann ist das auf keinen Fall neutral.

Die verdienen genug Geld. Nur damit irgend ein Vorstandsmitglied mehrere Millionen pro Jahr verdient muss jetzt gespart werden ? Kabel z.B. investiert auch 400mbit/s wollen die jetzt anbieten. Die haben noch Kapazität. Mal besser Kupfer einstampfen und auf Fibre(Glasfaser) setzen. Platz 19 Internation (http://stadt-bremerhaven.de/keine-datenautobahn-in-deutschland/) ist auch keine Leistung… Die Flat muss bleiben. Alles andre ist ein Schritt zurück. Ich hab mir diesen Monat ein Nas geholt Qnap TS 212 und jetzt soll ich Bandbreite sparen ? LOL noez. Schlimm genug das der Upload jetzt schon so grottenschlecht ist max 10mbit/s. Das ist ein schlechter Witz.

Gigabyte für Alle ! down und up
btw gerne zahl ich auch mehr aber flatrate muss bleiben
aber bitte nicht im mbit/s bereich

lowtraffic 26. April 2013 um 20:25 Uhr

Die 3% stimmen wahrscheinlich nicht. Aber dass man als Familie mit 4 Personen keinesfalls mit 75 – 400 GB im Monat auskommt stimmt halt auch nicht. Ich habe hier ein Netz mit 60 User. Incl. täglichen Teamviewer-Sitzungen über 8 Stunden von im Schnitt 15 Personen und allen Updates, MSDN-Downloads, Internetnutzung, Remotesitzungen (VPN-RDP) und 24/7 Sync der Exchange-Daten an 35 User komme ich keinen Monat über 250 GB. Manche tun ja gerade so, als ob man mit dem täglichen Wetterbericht die 75 GB Grenze überschreitet.

FriedeFreudeEierkuchen 26. April 2013 um 20:35 Uhr

@FlyingT: na du wirst dich aber freuen, wenn jetzt alle Kabel wollen ;-)
Bei Kabel hast du Line Sharing, d.h. wie bei einer Funkzelle müssen sich alle die maximale Kapazität teilen. Als hier die ersten Threads bezüglich Telekom Drosselung kamen, haben bereits einige Kabel-User berichtet, wie langsam bei ihnen der Anschluss zu den Hauptnutzungszeiten ist.
Kabel ist nur attraktiv, solange wenige am Strang hängen bzw. dein Strang gut ausgebaut ist. Ansonsten fällst du durchaus auf DSL 6000 Niveau oder darunter.

Hans 26. April 2013 um 20:58 Uhr

@FlyingT

Du schreibst: du bezahlst bei Hetzner 6,90 Euro 1TB Volumen für synchrone (!!!) 100MBit Übertragung. Ich leg noch nen Zehner drauf und würde gerne für 3 Terabyte volumen bei synchronen 100 Megabit 30 Euro pro Monat zahlen. Wo gibts das?

Traffic kostet echt nix, Der größte Kostenblock sind technische Wartungen, aber Bits und Bytes haben die eigenschaft, in keinster weise irgend etwas abzunutzen. So einem Router ist es vollkommen Schnuppe, wieviele Bytes da durchrauschen, der macht einfach seine Arbeit.

Die Telekom will uns 75Gigabyte (=0,075TB) für 30 Euro im Monat verkaufen, und das im schlechtesten Fall bei 128kBit Upload und 384kBit im download…

nö, ich bin dann mal weg…

FriedeFreudeEierkuchen 26. April 2013 um 21:08 Uhr

@lowtraffic:
bei uns sind es drei Teenager und deren Freunde – das bedeutet YouTube 27/7 :-)

In deinem Firmen-Szenario sind nicht gerade große Bandbreitenfresser vertreten: Teamviewer und RDP brauchen recht wenig, der Exchange Sync hält sich auch in Grenzen.
Online Videos, (Live-)Streaming-Dienste und Online Backups treiben bei uns den Traffic.File Sharing geht bei uns nicht (habe ich blockiert). Wir hatten in den letzten beiden Monaten jeweils ca. 300GB Traffic. Das ist meiner Meinung die Größenordnung die bis in zwei Jahren für einen großen Teil der Nutzer normal sein wird. Entweder hat die Telekom bis dahin Nachgegeben oder sie werden einen großen Teil ihrer Nutzer verlieren.

Andreas G. 26. April 2013 um 21:20 Uhr

@FlyingT:

“Naja ich gehe schon aus das ein Provider Kosten hat, und diese, wie überall, an den Bedarf/Verbrauch gekoppelt sind. Aber es stimmt schon so genau kenn ich mich mit den kosten nicht aus.”

Im Gegenteil. Ein Zugangsprovider hat mehr Fixkosten als variable Kosten.
Der Großteil der Kosten sind Personalkosten. Daher ist es egal wie viel Traffic jemand verbraucht.

“Aber wenn Traffic nix kostet, warum verlangen dann Root Server Anbieter dafür extra Geld? Bei Manitu sind es 0,09€ pro GB oder bei Hetzner sind es bei 100mbit anbindung 6,90€ pro TB. Warum haben diese Anbieter keinen zugriff auf den Kostenlosen Traffic sondern müssen ihn, wahrscheinlich, Bezahlen? Und an wenn bezahlen sie ihn, kostet doch niemanden Geld? Und warum akzeptiert man beim externen housting die kosten, aber die private Cloud muss kostenlos bleiben?”

Peering bedeutet einfach das sich die Provider gegenseitig nicht das aufrechnen was sie in das Netz des anderen leiten da man davon ausgeht das sich das ganze mehr oder minder ausgleicht. Manitu und Hetzner sind zwar Hosting Provider aber sie sind keine Backbone Provider. Ihre Leitungen sind angemietet.
Backbone Provider sind z.B Vodafone (ehemals Cable & Wireless), UUNet die Telekom oder AT&T.

Selbst wenn manitu oder Hetzner Peering betreiben dann haben sie garantiert nicht die Konditionen der Telekom.

Übrigens bezahlen auch Hostingprovider keinen Traffic nach GB sondern sie bezahlen für verbrauchte Bandbreite. In gewissen Zeitabständen wird die aktuell verwendete Bandbreite gemessen. Dann wird je nach Vertrag ein gewisser Prozentsatz der Peaks rausgerechnet und aus dem Rest der Durchschnitt gebildet. Das ist was berechnet wird aber nicht jedes GB.

Hosting Provider berechnen Traffic um ihre Kosten für die Anbindung weitergeben zu können. Das Berechnungsmodell der Carrier ist aber eher ungeeignet. Daher wird nach GB aberechnet und glaub nicht das z.B. die 0,09€ pro GB auch nur im Ansatz der Einkaufspreis ist. Der liegt bei den meisten Hostingprovidern unter einem Cent.

“Und wenn der Netzausbau gar nicht so teuer ist, warum zieht dann nicht einfach Vodafon, Telefonica oder sonst wer sein eigenes Netz in der Pampa, wo es nur dsl Light gibt, hoch? Kostet doch nix, so wie der Traffic…. es wäre eine Goldgrube.”

Der Ausbau in diesen Gegenden würde sich nicht so schnell amotisieren wie die Firmen es gerne hätten. Man muß ein großes Gebiet abdecken mit vergleichsweise wenigen potentiellen Kunden.
Es ist sogar so das die Gemeinden oft genug selbst die Kosten für den Ausbau tragen müssen da sonst die Provider einfach “Nein” sagen. So spart man sich die Investitionskosten. Man muß nur warten bis die Gemeinde das ganze zahlt.

Zugangsprovider bauen da aus wo viele Menschen auf engem Raum leben und so wird der Gewinn maximiert. In manchen Gegenden weiß man garnicht zu welchem Provider man gehen soll da einen die Angebote erschlagen.

Kevin Kleebusch 26. April 2013 um 21:22 Uhr

Ich frage mich jetzt auch ein bisschen wo die Auswertung des ganzen von Caschy bleibt. Klar, du bist kein T-Com Kunde, aber du hast es dir sicherlich angehört und kannst ja mal deine Meinung dazu kundtun. Dafür lesen wir doch deinen Blog ;)

Andreas G. 26. April 2013 um 21:43 Uhr

@FlyingT:

Ich hab gerade einen Artikel entdeckt den auch mal lesen solltest:

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39003/1.html

foobarbaz 27. April 2013 um 01:39 Uhr

Dann subventioniert der Nichtnutzer von T-Movie und wasweißich alles aber auch die Leute, die das nutzen und TV läuft halt viel, ebenso wie deren Streamingangebote, die man dann subventioniert. Ich persönlich nutze das nicht. Bekomm ich jetzt alles billiger? Warum ist das gerecht und wird nicht “eingerechnet”? Sie jammern doch grad, daß ihnen der Traffic zu hoch sei.

FlyingT 27. April 2013 um 01:45 Uhr

@Andreas G.

Nur weil Provider ihre Kosten gegenrechen sind die doch nicht weg, die fallen doch trotzdem an. Wenn also die Telekom ein peering mit anderen hat, hat die Telekom doch trotzdem kosten. Ob man jetzt für jedes GB die Euros von rechts nach links und wieder nach rechts schieb oder sagt passt schon ändert doch nichts daran das diese kosten anfallen.

Hostingbetreiber verrechnen also die Kosten die ihnen z.b. die Telekom auflegt. Diese kosten werden, natürlich mit einer Gewinnspanne, anfallen. Sonst würde ja einfach der Houster seinen eigenen Backbone betreiben. Warum sollen diese Kosten nur gegenüber dem Houster anfallen aber nicht gegenüber Lieschen Müller?

Und ganz ehrlich der Artikel mit Fefe ist doch irgendwie murks…
“Man kann sich das ein bisschen wie Flughäfen oder Krankenhäusern vorstellen. Die kosten eine relativ fixe Menge Geld, ob da jetzt viele oder wenige Leute fliegen oder krank werden. Einzelne Operationen kosten Geld, das ist auch im Internet so.”
Das ist doch BWL erste Vorlesung verschlafen.

Thomas 27. April 2013 um 08:59 Uhr

@Glenn: Deine Rechnugn kann ich nicht nachvollziehen.
50 MBit/s macht grob durch 10 wegen TCP-Paketoverhead rund 5 MByte/s, 75 GByte ( kleinste Paket ) sind gleich 76800 MByte / 5 MByte/s macht 15360 Sekunden = 256 min. = grob 4.2 Std.

Aber egal, trotzdem finde ich den Weg, den T-Kom da geht vollkommen erschreckend und eine Verar……. der Kunden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die anderen Provider auf den Zug aufspringen, auch wenn Vodafone und Co. heute noch das Gegenteil behaupten. Sobald die erkennen, es lässt sich damit Geld verdienen, haben die ihre Wort von gestern eh vergessen.
Im Mobilfunk wird ja schon lange so verfahren, trotz grosser Flatrate-Tarifwerbeversprechen ist nach 1,5 oder 10 GB Volumen Schluss mit lustig und man surfte nur noch mit 32 oder 64 Kbit/s rum, ein Rückfall in die Steinzeit, wo es nur ISDN-Anschlüsse gab.

Entweder ich fahre als Provider eine Mischkalkulation, wo alle das selbe zahlen und ich damit leben muss, das ein paar % der User das eben halt ausnutzen und das x-fache an Datenvolumen habn als der Normaluser, oder ich biete Volumenbasierte Tarife an, alle gleich schnell aber mit 1, 5, 10 100 und 1000 GB Inkl-Volumen und danach gedrosselt. Dann kann sich jeder aussuchen, wieviel er braucht und Lieschen Müller könnte denoch schnell im Internet Schuhe kaufen und ihr Onlinebanking machen, mal das eine oder ander Youtube-Video anschauen usw. und der Powersurfen eben sein TeraByte an Daten runterladen, aber dann zu realen Kosten.

Wolfgang D. 27. April 2013 um 09:01 Uhr

@FlyingT: So wie du rechnet nur ein BWLer, der keine Ahnung von der Materie hat oder sein Ziel durchsetzen will. “Lieschen Müller” zahlt schon seit Jahren viel zu viel und eine Preissenkung steht offensichtlich nicht an.

Eins, die Kosten für den Übergabepunkt hat jeder Netzbetreiber. Zwei, in dem Moment, wo man die Netzneutralität aufkündigt, zerstückelt man das Internet und drei, wir landen wieder alle in einem geschlossenen System, wie es in Form von BTX zum Glück nicht mehr gibt. Aber dein Name lässt mich darauf schließen, du findest das sogar gut.

Timo 27. April 2013 um 15:57 Uhr

Bin ich froh im Moment bei 1&1 zu sein :) Bin gespannt, wann die Telekom merkt, dass sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden und ihnen die Kunden davonlaufen. Erinnert mich irgendwie an Sky: “Wir haben lieber wenige Kunden die viel bezahlen, als viele die weniger bezahlen (aber genausoviel in Summe)”. Naja…bis 2016 fließt hier noch ganz viel Wasser den Rhein hinunter…was jetzt über Dinge aufregen, die in 2,5 Jahren sind?


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