IDC: 78,1 Millionen Wearables wurden 2015 ausgeliefert, ein Drittel davon im letzten Quartal

25. Februar 2016 Kategorie: Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_idcWearables gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen, nciht mehr nur als Bewegung trackendes Handgelenkgadget. Wearables werden immer beliebter, obwohl ich oftmals den Eindruck habe, dass die Kategorie so ein wenig vor sich hindümpelt. Dass dem aber nicht so ist, belegen nun Zahlen von IDC, die dem Wearable-Markt ein starkes Wachstum 2015 bescheinigen. Im Gesamtjahr 2015 wurden 78,1 Millionen Wearables verkauft, 171,6 Prozent mehr als 2014. Im 4. Quartal 2015 wurden 27,4 Millionen Wearables ausgeliefert, 126,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit dieses Wachstum aber auch anhält, müssen die Gadgets innovativer werden, mit neuen Anwendungsbereichen den Nutzer überzeugen. Auch spielt das Design bei Wearables eine große Rolle, einige Hersteller kooperieren bereits mit Modemarken.

Beim Erfolg der Hersteller hat sich nicht viel getan. Fitbit ist weiterhin der Hersteller mit den meisten Verkäufen, setzt weiterhin klassisch auf den Fitness-Sektor. Apple konnte im 4. Quartal ebenfalls mehr Apple Watches verkaufen, allerdings mit eher langsamer Steigerung. Hier wird von Analysten viel Hoffnung auf eine zweite Version gesetzt, die dann noch mehr den Gesundheits- und Fashion-Aspekt berücksichtigen soll.

Das größte Wachstum konnte Xiaomi erreichen. Mit seinen günstigen Angeboten des MiBand und MiBand Pulse hat man auch starke Argumente im Angebot, die nicht viel kosten, dafür aber einen ähnlichen Funktionsumfang wie wesentlich teurere Gadgets haben. Das reicht zwar aus, um mitspielen zu können, für eine Top-Position muss sich aber auch Xiaomi etwas einfallen lassen.

Samsung schafft es dank der Gear S2 auf den vierten Platz der Wearable-Verkäufer. Samsung hat aber den Vorteil, in anderen Wearabel-Bereichen bereits zu experimentieren, zum Beispiel mit Schuhen oder einem Anzug. Immerhin sichert sich Samsung den vierten Platz vor Garmin, einem Hersteller mit einem breiten Wearable-Produktportfolio, der sich auf diese Weise auch den letzten Platz in den Top 5 sichern konnte.

Die Zahlen für die einzelnen Firmen könnt Ihr den folgenden Tabellen für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2015 entnehmen. Mal sehen, was 2016 im Bereich der Wearables bringen wird, bisher sieht es eher dünn aus, wirkliche Neuerungen sind nicht zu finden.

IDC_Wearables2015

(Quelle: BusinessWire)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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