iCade Mobile: Das iPhone als vollwertiges Handheld?

4. Juli 2012 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, Mobile, Spass muss sein, geschrieben von: Karsten Werner

iCade? Da war doch mal was. Ein in 2010 noch vielbeachteter Aprilscherz wurde schnell Wirklichkeit, da der Charme eines Arcade-Cabinets für das Ipad viele Retro-Jünger zu einem Klick auf den Order-Button animiert hatte. Aufgrund der Nachfrage wurde dieser Mini-Spielautomat dann letztlich auch umgesetzt.

Mit dieser Marke im Rücken, wird das Konzept jetzt aus der Versenkung geholt, um auch die Retro-Gamer unter den iphone -und iPod-Nutzern zu locken. Das iCade Mobile präsentiert sich als eine Docking-Station, die Apples Mp3-Player und -Smartphones jeweils ab der dritten Generation unterstützt. Via Bluetooth verbunden, dürfen dann nach Herzenslust – mit echten Buttons und einem richtigen Steuerkreuz – die ca. 50 Classic-Games gezockt werden, die bis dato angeboten werden.

Was einmal klappt, das geht auch ein zweites Mal?

Ich denke nicht. Ohne das Gadget je in der Hand gehabt zu haben, fällt sofort auf, dass etwas fehlt: Charme. Eine Kombination aus Retro-Technik und modernem „Spielzeug“  sollte auch immer etwas Griffiges haben. Einen Wiedererkennungswert, der einen an alte Zeiten erinnert, als die Pixel noch zählbar und die Spiele noch so schwer waren, dass es reichte, wenn sie nur einen Umfang von sechs Leveln hatten. Das Gerät wirkt in Kombination jedoch leider nicht wie ein Hingucker, sondern auf den ersten Blick eher wie ein billiger Handheld-Clone aus einem Baumarkt. Schade.

Wer dennoch einen Blick darauf werfen möchte, sollte  daran denken, dass bei diesem US-Import – zzgl. zum Kaufpreis von 69.99 $ – noch die Kosten für den Transport und evtl. EUSt und Zollgebühren auf ihn zukommen.

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Über den Autor: Karsten Werner

Dozent, Blogger, Serienjunkie und Thinkpad-Fan. Ich mag die Einfachheit von iOS und die Offenheit von Android gleichermaßen. Schreibe auch für netzwertig, etailment & t3n.

Karsten hat bereits 6 Artikel geschrieben.


4 Kommentare

MasterPhW 4. Juli 2012 um 15:08 Uhr

Kann ich 100 Prozent so unterschreiben.
In einer Zeit, in der Style over substance häufig ausreicht, wundert man sich dann doch, warum so etwas hässliches Auf den Markt geworfen wird.
Allein die Buttons… -.-
Außerdem frage ich mich, warum es denn nun unbedingt nur 4 Buttons sein müssten? schließlich sind immer noch viele Arcade Games 6-Knöpfer. Aber das haben die Produzenten sicherlich nicht bedacht, da man auch mit 4 Knöpfen Geld machen kann… ;)

Julian 4. Juli 2012 um 15:35 Uhr

die Möglicheit, GBC- und GBA-Spiele auf einem guten Smartphone-Display mit entsprechenden physischen Knöpfen zu zocken wäre für mich ein Kaufgrund. Darf aber kein Ei-Phone sein…
Bleibe daher wohl weiterhin ohne Smartphone ^^

Julia 4. Juli 2012 um 15:47 Uhr

Nun die retro Technik und das retro Design war mal schick und hatte seine Zeit. Diese ist allerdings definitiv um.

Dagger 4. Juli 2012 um 17:32 Uhr

Als allgemeines Steuergerät für alle Spiele finde ich die Idee gar nicht schlecht.


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