Google Chrome Cleanup soll Windows-Nutzer besser schützen

16. Oktober 2017 Kategorie: Google, Internet, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Goolge versucht die Nutzer von Chrome bereits durch verschiedene Zusatzmaßnahmen vor Malware zu bewahren. Safe Browsing etwa warnt schon vor dem Aufruf einer möglicherweise infizierten Website und hat sicherlich auf diese Weise durchaus bei manchem User das Schlimmste verhindert. Nun kommen in Chrome für Windows durch Chrome Cleanup verbesserte Funktionen hinzu. Statt wie Safe Browsing präventiv zu arbeiten, kann Cleanup denjenigen helfen, die sich wider Willen doch einen Trojaner, Virus bzw. anderweitigen Schädling eingehandelt haben. Beispielsweise kann Chrome Cleanup erkennen, wenn ohne Nutzerwunsch an den Einstellungen herumgefummelt wurde.

Das kann durch manche Extensions geschehen: Dann kann z. B. eine neue Suchmaschine als Standard gesetzt werden oder die Startseite wandelt sich.


Ein Hinweis wie auf dem obigen Bild soll euch auf derartige Manipulationen aufmerksam machen und die verantwortlichen Extensions fachgerecht ins Aus schießen. Es gibt aber natürlich auch Erweiterungen, die ihr an sich nutzen möchtet, welche aber im Zuge der Installation zusätzliche Software installieren, auf die ihr es gar nicht abgesehen hattet. Auch in diesem Fall soll Chrome Cleanup euch auf derlei Querelen aufmerksam machen und intervenieren, indem die Software leicht entfernt werden kann. Google hat hier laut eigenen Aussagen an der Oberfläche gebastelt, damit für euch leichter ersichtlich ist, was genau entfernt wird.
Zudem hat Google unter der Haube gebastelt und die Techniken verbessert, welche die unerwünschte Software erkennen und entfernen. Dafür arbeitete man mit ESET zusammen. Deren Detection-Engine wurde mit Chrome Sandbox-Technologien für ein verbessertes Ergebnis kombiniert.

Falls ihr Chrome für Windows nutzt, sollter ihr schon bald in den Genuss der Neuerungen kommen. Laut Google habe man bereits mit der Ausrollung begonnen. Innerhalb der nächsten Tage sollen dann nach und nach weltweit alle Chrome-Nutzer mit Windows-Betriebssystemen bedient werden.


Über den Autor: André Westphal

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