Firefox: Prüfungen sollen vor Spionage-Tools schützen

13. Januar 2014 Kategorie: Backup & Security, Firefox & Thunderbird, geschrieben von:

Trust but Verify – so die Überschrift im Beitrag von Mozillas Andreas Gal (VP Mobile and R&D) und Brendan Eich ( CTO and SVP Engineering). Sie sprechen davon, dass es für Nutzer im Internet immer schwieriger wird, zu erkennen, welche Firmen, Gruppen und Einzelpersonen unsere Daten ohne unser Wissen ausspionieren, wenn wir Software und Services nutzen.

firefox1

Zwar würden sich viele Firmen den Schutz der Privatsphäre auf die Flagge schreiben, doch am Ende des Tages müssen sie Daten doch herausgeben, wenn die Anfragen von den richtigen Stellen kommen – und wir Nutzer erfahren nicht einmal was davon. Ebenfalls erwähnt man den Umstand, dass Software zusätzliche Module verpasst bekommen könnten, die das Ausspionieren der Benutzer möglich machen.

Aus diesem Grunde will Mozilla es realisieren, dass jeder Nutzer nachvollziehen kann, ob der Firefox auf dem Rechner Code-technisch auch dem entspricht, was Mozilla auf den Servern zur Verfügung gestellt hat. Man ruft Sicherheits-Experten dazu auf, ein weltweites System zu realisieren, welches den Mozilla-Code mit den Firefox-Paketen vergleicht und bei Ungereimtheiten Alarm schlägt.

Im Gegensatz zu anderen Lösungen wie Chrome, Safari und Internet Explorer ist der Firefox zu 100 Prozent Open Source, ein Prüf-Tool wird sicherlich eine sehr große Aufgabe, dürfte aber das Vertrauen bei den Nutzern stärken. Allerdings könnte man sich fragen, was denn ein „sicherer“ Browser auf einer vielleicht „nicht sicheren“ System-Plattform wirklich wert ist.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25465 Artikel geschrieben.