Facebook: 100 Dollar für eine Nachricht an Mark Zuckerberg

12. Januar 2013 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Facebook testet mal wieder neue Funktionen. Bereits Ende Dezember haben wir euch von der Einführung von bezahlten Nachrichten berichtet. Bei Mashable hat man herausgefunden, dass man aktuell für schlappe 100$ eine Nachricht an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg senden kann, die dann prominent in seinem Postfach platziert wird.

100 $ Facebook Nachricht

Natürlich kann man ihm auch wie gewohnt eine kostenlose Nachricht zusenden, diese landet allerdings im Sonstiges-Ordner wo sie deutlich leichter übersehen wird. Für 100$ soll die Nachricht direkt im Hauptpostfach des Nutzers abgelegt werden.

Als Grund für die Maßnahme gab man bei Facebook Spamvermeidung an: “Wir testen einige hochpreisige Nachrichten, um herauszufinden, wie Spam gefiltert werden kann.” Inzwischen gibt es weitere Benutzer, die solche Screenshots veröffentlicht haben. Zudem ist diese Funktion allerdings nur für einen kleinen Nutzerkreis in den USA freigeschaltet. Derzeit soll aber auch die bezahlte Übermittlung auf maximal eine Nachricht pro Woche begrenzt sein.

Für uns als normale Benutzer dürfte die Funktion sicher keine große Verwendung finden. Höchstens bei manchen Prominenten könnten sich wohl einige Fans dafür begeistern, um endlich mal zu ihrem Idol durchzukommen. Es bleibt weiterhin spannend, welche Maßnahmen zur Monetarisierung sich  Facebook noch so einfallen lässt. [via, Quelle]


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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23 Kommentare

Koalazumba 12. Januar 2013 um 20:02 Uhr

Die brauchen neue Einnahmequellen, aber ob sich das durch setzt wage ich zu bezweifeln

shad 12. Januar 2013 um 20:06 Uhr

Sorry, aber wayne….

LOLA 12. Januar 2013 um 20:44 Uhr

Kommen normal Spams an? Und wer zahlt sendet kein Spams?

Silke Plaff 12. Januar 2013 um 21:45 Uhr

@Lola die kommen unter sonstiges rein.

Toni 12. Januar 2013 um 21:47 Uhr

Ich wage zu bezweifeln, dass Zuckerberg selbst die Inbox-Nachrichten alle liest ;)

Thomas Baumann 12. Januar 2013 um 22:41 Uhr

Nannte sich das früher nicht mal SMS, wurde nicht überwacht und kostete nur 0,19€ maximal?

Simon 12. Januar 2013 um 22:44 Uhr

So leicht möchte ich auch mal mein Geld verdienen, da würden mir 2 Mails am Tag schon reichen.

Alexander 12. Januar 2013 um 22:53 Uhr

Facebook … naja, die zündende Idee zum Geld fehlt offensihtlich noch

Skornyakov 12. Januar 2013 um 23:48 Uhr

Es gab da doch den Witz, dass es sich für Bill Gates nicht lohnt einen 100 Dollar schein aufzuheben (er kriegt als Zinsen mehr in der Zeit). Das gilt doch wahrscheinlich auch für Zuckerberg. Nur als Witz am Rande :-)

Martin / Dimido.de 13. Januar 2013 um 05:54 Uhr

Entweder ein Scherz oder die überflüssigste Marketing-Aktion der Woche :D

Uwe 13. Januar 2013 um 08:18 Uhr

Dem Aktien-Kurs von Facebook tat diese Nachricht gut:

http://www.ariva.de/facebook-aktie

Steve 13. Januar 2013 um 08:38 Uhr

Hehe, sicherlich ein Versuch von Facebook neue Einnahmen zu erzielen. Allerdings bezweifle ich, dass es am Erfolg des Unternehmens etwas maßgeblich ändert. Sicher nur ein kleiner Beitrag. – AKTUELL –

Für manche kommerzielle Angebote ist diese Option sicher interessant. Eigentlich ist es sogar spannend, wo die Reise hingeht. Für den privaten Nutzer sicherlich keine Verdienstmöglichkeit, für bestimmte Geschäftsfelder aber schon.

Da muss ich gleich an diverse Esoterikangebote und Karten-Legen auf Ebay denken. Ich vermute, dass gibts dann auch bei Facebook.

Was Unternehmen draus machen können, bleibt offen. Allerdings ist bei solchen Neuerungen auch immer etwas Kreativität gefragt und solche Gelegenheiten werden ja bekanntlich immer genutzt. Warum nicht bezahlte Nachrichten als Bezahlfunktion verwenden. Kann ich mir gut vorstellen – Dann ist die Zeit, in der Briefmarken für diverse Leistungen als Bezahlungen per Post verschickt werden endlich vorbei :)

Carsten 13. Januar 2013 um 09:59 Uhr

@Karl:

Deine rassistische Bemerkung ist völlig daneben und fehl am Platze…

swapfile 13. Januar 2013 um 11:02 Uhr

ich bin mir sicher das da draußen genug dumme gibt die auch mehr als 100$ bezahlen würden, nur um mal sicher zu sein das eine nachicht bei ihrem “star, idol, promi” ankommt.

Bad Wolf 13. Januar 2013 um 11:48 Uhr

Der Herr Zuckerberg bekommt sicher sehr, sehr viele Hassmails in seine Inbox, jeden Tag.
Da macht es doch Sinn die Hemmschwelle für sinnlose Mails ein “wenig” heraufzusetzen und ein “wenig” Geld dafür zu verlangen. Außerdem darf man nicht vergessen: Zuckerberg ist ein Nerd, wie wir auch. Und so ist die Idee mal eben 100 Bucks für eine Hassmail zu nehmen sogar Nerdig-Witzig.

Olaf 13. Januar 2013 um 12:32 Uhr

@Carsten: Mimimiiii..
er ist nunmal jude, was is daran rassistisch?

Rainer 13. Januar 2013 um 12:40 Uhr

@carsten
Mark ist in einer jüdischen Familie aufgewachsen, daher ist er Jude. Fast alle Einwohner von Israel sind Juden. Was ist daran rassistisch? Ist es aus Deiner sicht auch rassistisch einen Ureinwohner von Amerika Indianer zu nennen?
Ich bin der Meinung, dass, wenn man einen Bewohner von Israel “Jude” nennt, dieser sich nicht rassistisch diskriminiert fühlt.
Wie nennst Du die Anhänger des mosaischen Glaubens?
Tut mit leid, aber das musste ich mal los werden.

Alexander 13. Januar 2013 um 15:27 Uhr

Da Konzept ist für mich noch nicht schlüssig, denn als Empfänger von Nachrichten

- kann ich die Höhe des Betrags selber festlegen,

- werde ich an den Einnahmen beteiligt?

hansi 13. Januar 2013 um 16:40 Uhr

dachschaden

user 13. Januar 2013 um 17:25 Uhr

Natürlich ist die die Nachricht von Karl, so wie sie dort steht, von rassistischer Natur.
Es geht hier um Wirtschaft und Finanzen, und derjenige, welches in seinem Kommentar nur das Wort “Jude” schreibt, setzt ganz gezielt auf althergebrachte Vorurteile.

Menschen wie Olaf und Rainer sind scheinbar entweder zu naiv, zu jung oder zu unbedacht in ihren Rechtfertigungen, um deren Tragweite in diesem Kontext zu verstehen zu verstehen.

Karl Nielz (@KarlNielz) 13. Januar 2013 um 20:26 Uhr

…bin auch jude, nur etwas weniger als zuckerberg

Karl Nielz (@KarlNielz) 13. Januar 2013 um 20:53 Uhr

…3 Schritte vor 2 zurück, oder wie war das..wenn zuckerberg clever ist, macht er es bezogen auf die $100 andersrum – bzw gehe davon aus.

dann muss man “nur” 1 cent für nachrichten von geaddeten facebookfreunden bezahlen.

also jeden tag mindestens 1 cent von 1 milliarde nutzern. oder noch wahrscheinlicher nur unterschwellig bei der app per inapppakete.

das wird aber nicht sofort geschehen – solche lancierten meldungen dienen vorerst dazu – den firmenwert zu steigern und am kapitalmarkt nachfrage zu generieren. erst wenn es stark bergab geht, bedient man sich der geldquelle – mit krassen login effect


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