Die eigene Tweetwall bauen

30. März 2009 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Die eigene Tweetwall? Was das wieder für ein Humbug ist? Ja klar – es geht um Twitter. Auf der CeBIT 2009 habe ich im Rahmen der Webciety zum ersten Mal die Tweetwall gesehen. Grob gesagt ist die Tweetwall nur eine Anzeige bestimmter Suchbegriffe die so durch den Äther rauschen (bei Twitter). Funktioniert unter Zuhilfenahme der Twitter-eigenen Suchfunktion (search.twitter.com). Diese kann man auch in einem erweiterten Modus nutzen und bestimmte Suchbegriffe logisch verknüpfen (AND, OR usw.). Die Einstellungen sind vielfältig – und für das Suchergebnis gibt es einen eigenen RSS-Feed. Letzteren kann man scripttechnisch logischerweise abgreifen (so wie es auf der Webciety geschehen ist). Wer sowas für den nächsten Event selbst bauen möchte, der sollte ein einfaches Script vom Basic Blogger nehmen (nein, weder BasicThinking noch Robert Basic).

Bild 1.jpg

Das Script kann man sicherlich um viele nützliche Sachen erweitern – wenn man sich ein wenig mit den coden auskennt. Aber auch die Grundfassung ist bereits sehr nützlich (sollte man aber durch ein automatischen Reload erweitern). Wer sich mal anschauen will wie das funktioniert klickt auf meinen Testaufbau. Habe die Suche mit aktuellen Buzzwords der twitternden Gemeinde gefüttert – wie zum Beispiel “Mehdorn” und “Bahn” – dazu noch ein paar Städte.

Übrigens – wer das nicht auf dem eigenen Server haben will kann auch die Onlinevarianten hier und hier nutzen.

t2wall.jpg

Schwachsinn? Nicht zwingend – habe gerade sogar eine evangelische Kirchengemeinde gesehen die eine Tweetwall einsetzt ;)

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

13 Kommentare

Ahmet Topal (twitter ) 30. März 2009 um 14:37 Uhr

Jup, Ahmet Topal / BasicBlogger, nicht RobertBasic oder Basicthinking :P

Erstmal danke für den Artikel.
Mit der Reloadfunktion, da hab ich schon einen JSCode, an dem ich gerade arbeite, die Reloadfunktion mit einblend Effekt wird bald *hoff* online sein.
Den TwitteronlinewallGgenerator hab ich gestern gesehen, gefällt mir auch, ist für den Ipod gedacht, aber wer weiterexperimentieren will oder weiterbauen will, da ist meine Version erstmal gut :) So wie CeBit dies gemacht hat, und eine Funktion eingebaut hat, um manche Twitterer auszuschließen (BOTs, etc)

Heeh, mit der Gemeinde hab ich auch schon mitekommen :D Die benutzen noch die alte Version, aber wer weiß, wie weit es noch kommen wird, und wer alles noch die Wall benutzen wird :)

caschy 30. März 2009 um 14:45 Uhr

@Ahmet Topal:

Halt mich auf dem Laufenden – finde das ganz nützlich und spannend. Gibt es schon Einblicke in deine jetzige Version? ;)

Ahmet Topal (twitter ) 30. März 2009 um 14:48 Uhr

@caschy
Das Design ist erstmals gleich, autoreload ist ganznormal, sodass nur die updates box reloaded wird, nurnoch ein Effekt fehlt, damit die neuen Updates dann gut “eingeblendet” werden :)
Ich werde dich aktuell halten :D

Matthias 30. März 2009 um 14:51 Uhr

ich versteh den ganzen Hype um twitter nicht.
Keine rethorische Frage, sondern echtes Interesse:
Was bringt mir als Standartuser Twitter im Vergleich zu icq, studivz und mail?

Horst Scheuer (twitter ) 30. März 2009 um 14:58 Uhr

Cooles Script! Ich weiß zwar nicht für was ich diese Tweetwall nutzen werde/soll. Ich werde mich aber auf jeden Fall damit beschäftigen.

JürgenHugo (twitter ) 30. März 2009 um 15:38 Uhr

Twitter kommt mir vor wie Lighscribe – Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat. :-P

Aber wer´s mag – bitte schön. Für den lohnen? sich evtl. sogar “Tweetwalls”…

Zitat: “Schwachsinn? Nicht zwingend – habe gerade sogar eine evangelische Kirchengemeinde gesehen die eine Tweetwall einsetzt)” Naja, die “Evangelen” wissen auch nicht immer, was gut ist…

Für wahre Qualität bürgt sowieso nur seine Heiligkeit Ratzinger – was der sagt (oder twittert), ist wahr und unumstößlich. :-P

Bevor Nachfragen kommen: ich bin de jure weder das eine noch das andere – bevor ich vor ca. 35 Jahren ausgetreten bin, war ich evangelisch. Ich will auch niemand bekehren – oder gar dessen Glauben verunglimfen.

dimido 30. März 2009 um 16:02 Uhr

Warum nicht direkt einen eigen Twitter-Dienst bauen? Nee, ist Spaß – aber so langsam finde ich Twitter langweilig!

Olaf 30. März 2009 um 16:05 Uhr

Bin gespannt wann die ersten twitter-walls in Comic Manier erscheinen. Nicht Wall-E, sondern Wall-t.

Chris 30. März 2009 um 16:44 Uhr

Gerade getestet, absolut sinnvoll wenn man Twitter nicht nur zum labern nutzt, sondern Infos zu bestimmten Themen abgreifen will. Feine Sache. Danke für den Tipp.

Sophie 30. März 2009 um 17:30 Uhr

jo sieht im ganz nett aus, finde ich. Aber kommt halt wie bei allem bei Twitter ganz darauf an, was die Leute posten. Nur 1000Mal auf dem Wall zu sehen, wer was gerade zum Wetter sagt, ist sowas von langweilig. Ganz anders siehts bei nem heißen Thema aus. Da könnts richtig sinnvoll werden. Mal sehen, werd das glaube ich mal ausprobieren :D

Andy 30. März 2009 um 23:08 Uhr

Interessante Feature. Ähnelt ja irgendwie einem selbstgebasteletn RSS-Reader, wo man Infos zu bestimmten Themen haben will.

leosmutter 30. März 2009 um 23:08 Uhr

Twitter ist in meinen Augen der größte Blödsinn, den das Internet in der letzten Zeit hervorgebracht hat… Wenn Messenger Produktivitäts-Bremsen sind, dann ist Twitter der Achsbruch.
Ist auch nur meine persönliche Meinung…

Ich kann mit Twitter echt nix anfangen, aber auch so wirklich gar nichts.



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