Neben den großen Smartphone – OS, wie Android, iOS oder Windows Phone 8 erwarten uns bald etliche neue Kandidaten, die um Aufmerksamkeit werben. So hat auch Mozilla auf der CES einen Stand und präsentierte sein Firefox OS in einer fast fertigen Version.
Laut Angaben von Christian Heilmann, leitender Entwickler bei Firefox OS, will man die fertige Version in zwei Wochen herausgeben. Zudem erklärte man den Journalisten auch zwei wichtige Neuerungen.
Mozilla hat ein wenig verlauten lassen, was man im Jahr 2013 vom mobilen Firefox so erwarten darf. So teilt man mit, dass man auf die Nutzer gehört habe und deren Wünsche vernommen hat. So wird man in einer zukünftigen Version von Firefox für Android auch Private Browsing vorfinden. Ebenfalls soll man die Möglichkeit vorfinden, den Firefox für Android optisch anzupassen.
So soll der mobile Firefox für Android Unterstützung für Themes bekommen. Ebenfalls soll man sich in Zukunft die Startseite anpassen können. Auch will man daran arbeiten, Firefox auf so viele Android-Geräte wie möglich zu bringen. Bislang gibt es einige nicht unterstützte Geräte und Sprachen und eben jenes Problem will man angehen. Einen genauen Zeitplan hat man nicht – es heißt nur “bald!”. Aber ich bin sicher, dass ihr hier darüber lesen werdet, sobald neue Features zu haben sind.
In den offiziellen Release Notes wird bereits das heutige Veröffentlichungsdatum der neuen Firefox Version 18 angekündigt. Auf den FTP-Servern von Mozilla finden sich auch bereits die fertigen Builds für alle Plattformen zum Download. Die offizielle Seite und im Blog von Mozilla fehlt es noch an der offiziellen Ankündigung, dies dürfte aber in Kürze erfolgen und auch über den normalen Update-Mechanismus bei euch reinkommen.
Die drei wichtigsten Neuerungen sind die Unterstützung von WebRTC (Videotelefonie, VoIP ohne Zusatz-Plugin), ein neuer Just-in-Time-Compiler (JIT) IonMonkey (Mozilla gibt einen Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 26% an), sowie eine deutlich verbesserte Skalierung von Grafiken für Apples Retina-Display.
Während die meisten Smartphone auf den ARM-Befehlssatz hören, gibt es mittlerweile auch Android-Smartphones auf Basis von Intels Prozessoren. Einer dieser Kandidaten wäre zum Beispiel das Motorola Razr i, aber auch das Lenovo K800, das ZTE Grand X IN und das Orange San Diego sind Smartphones, die mit Intel-Technologie angetrieben werden.
Dass der mobile Firefox auch für diese Plattform kommt, war bekannt, nur ein genaues Zeitfenster stand noch nicht fest. Nun sind die ersten regulären Nightly-Builds von Firefox 20 für die x86-Plattformen für Nutzer eines Intel-Smartphones auf den Servern von Mozilla zu finden. Viel Spaß beim Ausprobieren! (via)
Wir haben euch vor einem Monat von der Einstellung der 64-bit (Nightly-) Firefox Version für Windows-Systeme berichtet (eine offiziell stabile Version gab es nie). Benjamin Smedberg gab dies offiziell bekannt, da es zu mehr Problemen mit Plugins gab, die nicht funktionierten und es insgesamt ein frustrierendes Erlebnis für den Nutzer sei.
Jetzt ruderte man allerdings etwas zurück. Er schreibt in einem neuen Posting, dass er signifikant negatives Feedback über die Einstellung dieser instabilen Testversionen bekam und hat jetzt noch mal mit seinen Leuten beim Release-Team gesprochen, ob es denn ein großes Problem sei, diese Version weiterhin mit zu veröffentlichen.
Evernote dürfte inzwischen jedem von euch ein Begriff sein. Geniales Notizprogramm, auf jeder Plattform vertreten, mit umfassenden Funktionen und Synchronierungen zwischen euren Geräten. Es gibt eine ganze Menge an Erweiterungen, um Evernote möglichst optimal in seinen Alltag zu integrieren. Sucht einfach mal in der Suche bei uns, da findet ihr zahlreiche Tipps.
Auf der Arbeit finde ich es angenehm, dass sich die Evernote Software direkt in Outlook integriert und ich z.B. Mails sehr einfach an Evernote senden kann. Privat nutze ich allerdings Gmail, wo mir eine solche Funktionalität noch fehlt. Daher habe ich mich einmal auf die Suche begeben und habe ein interessantes Add-on für verschiedene Browser gefunden: Everbot.
Die Installation ist recht einfach. Nachdem ihr euch das Add-on für Firefox, Chrome oder auch Safari installiert habt, müsst ihr zunächst den Zugriff (über OAuth) für Gmail und Evernote hinzufügen.
Der geneigte Leser kennt mittlerweile den Firefox OS Simulator, den man sich per Erweiterung in seinen Firefox holen kann. Das Tool dient Neugierigen dazu, mal einen Blick in das kommende Mobil-OS von Mozilla zu werfen, aber eigentlich soll es für Entwickler sein, damit diese ihre Marketplace-Apps ausprobieren können. Die Version 1.0 soll wesentlich stabiler laufen und zudem auch auf mehreren Linux-Distributionen funktionieren. Außerdem steht seit heute auch ein Screencast bereit. (via)
Die Leser dieses Blogs wissen es natürlich längst, dass Facebook mittels Social API im Firefox benutzbar ist. Obwohl die Möglichkeit schon etwas länger gegeben ist, hat man erst heute im Blog von Mozilla und Facebook davon berichtet. Entwickler können sich bei Bedarf über die neuen Möglichkeiten des Social API einlesen, normale Benutzer mit Drang zu Extrem-Bespaßung durch Facebook brauchen in Zukunft nicht zu irgendwelchen dubiosen Dritt-Erweiterungen greifen, sondern finden nun eine Lösung vor, die ohne Erweiterung auskommt.
Über den Facebook Messenger habt ihr eben die Sidebar, welche ihr normalerweise nur auf Facebook findet, auf jeder Seite dauerhaft omnipräsent – lässt sich auf Wunsch aber ratz fatz deaktivieren, wie auch das Video zeigt. Mal schauen, was man über das Social API noch realisieren wird.
Kleine News aus der Welt von AdBlock Plus. Der Werbeblocker hat Ende November ein optionales Feature spendiert bekommen. Man arbeitet nämlich nun auch in anderen Bereichen ausser dem Blocken von Werbung. Konkret will man dabei helfen, dass man beim Vertippen einer URL dennoch zur richtigen gelangt. Dafür arbeitet AdBlock Plus diverse Listen ab. Das Feature ist eingeflossen, da die Entwickler die Arbeit der Erweiterung URLFixer übernommen haben.
Die Vertipper-Korrekturen sind optional und standardmäßig deaktiviert. Dies hat auch einen guten Grund. Lese ich mir die Kommentare im AdBlock Plus-Blog durch, dann ist das Feature unter Umständen nicht wirklich nützlich. AdBlock Plus arbeitet eine Liste ab, bei denen unter Umständen existente Adressen umgeleitet werden. Diese Umleitung erfolgt sofort und ohne Abfrage, ein Benutzer landete durch Vertippen sofort auf einer Bondage-Seite – obwohl er natürlich woanders hin wollte.
Eine feine Erweiterung nicht nur für Facebook-Einsteiger ist die Firefox-Erweiterung Facebook Privacy Watcher. Nach dem ersten Start liest sie eure Privacy-Einstellungen bei Facebook aus und visualisiert dann in vier verschiedenen Farben, wer eure Beiträge denn so sehen darf. Das Schöne: Einstellungen können direkt über die Schaltfläche mit den Farben geändert werden. Solltet ihr vielleicht mal einen Blick drauf werfen, denn wer weiss noch, wem er welches Foto-Album zugänglich gemacht hat? Ich habe euch mal ein paar Screenshots angehangen.