Apple Fotos: So werden die Bilder künftig erkannt und kategorisiert

21. Juni 2016 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

apple logo artikel retroMit der neuen Fotos-App, die im Herbst für iOS und macOS veröffentlicht wird, wird Apple einen neuen Weg gehen, um Euch Erinnerungen zu zeigen. Automatisch kategorisiert werden diese als Andenken präsentiert. Das an sich ist nicht neu, macht Google auch, der Unterschied ist allerdings, dass bei Apple die Erkennung komplett auf dem Gerät abläuft, nicht auf Servern gespeichert wird und dennoch passende Ergebnisse liefern soll. Was die Fotos-App auf Bildern alles erkennen kann, hat Kay Yin untersucht und erfreulicherweise auch veröffentlicht, die App erkennt nämlich jede Menge unterschiedliche Dinge.

Die Einordnung der Bilder dient auch zur Suche, der Nutzer kann so zum Beispiel Personen mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken sammeln. Zur Verfügung stehen hier sieben Stück, die natürlich auch für die Zuordnung für die Kategorien dienen. Von den Kategorien gibt es 33 Stück. Hier sind offensichtliche Kategorien wie „in der Nähe“ dabei, aber auch exotischere wie „spezielle Erinnerungen“ oder „Erinnerungen, die nicht der Routine entsprechen“. Die Zuordnung erfolgt automatisch anhand der Metadaten des Bildes.

So viel zu den Kategorisierungen. Aber man kann natürlich nach viel mehr suchen. 4.432 Szenen und Objekte stehen zur Verfügung, die in allen Sprachen angewendet werden können und für die wiederum 153 Kategorien zuständig sind. Allerdings kann man bei seiner Suche auch Erfolg haben, wenn man keinen der Begriffe nutzt, Fotos wird alle Informationen nutzen, um trotzdem ein Ergebnis anzuzeigen. So kann man beispielsweise nach „Maho“ suchen. Ohne dass Maho in der Suchliste ist, wird in diesem Fall die Kategorisierung für „Strand“ bei den passenden Bildern vorgenommen und mit einem Wörterbuch abgeglichen, dass diverse Wahrzeichen enthält und somit das Bild dennoch korrekt angezeigt wird.

Diese „Maho“-Methode funktioniert auch für andere Landschaften, Fotos kann also auch spezielle Ergebnisse liefern, ohne den Ort tatsächlich kennen zu müssen. Ich bin gespannt, ob diese Neuerung meinen Umgang mit Bildern ändern wird. Bei knapp 9000 Bildern in Fotos kann so eine automatische Kategorisierung sehr hilfreich sein, allerdings versprach Apple auch schon mit der jetzigen Fotos-App eine kleine Revolution, die ich bisher nicht sehen kann. Aber so ist das eben, jeder nutzt Angebote anders, der eine so wie angedacht, der andere auf seine Weise.

Die Liste mit allen Kategorien und Zuordnungen findet Ihr im Blogpost von Kay Yin, falls ihr schon einmal auswendig lernen möchtet, wonach Ihr ab Herbst in Euren Bildern suchen könnt. 😉


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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