Apple-Event am 27. Oktober soll neue MacBooks bringen, Analyst schließt neuen iMac aus

23. Oktober 2016 Kategorie: Apple, Hardware, geschrieben von: Oliver Pifferi

appleAm Anfang waren es noch Gerüchte, mittlerweile hat Apple das Event für den kommenden 27. Oktober aber bestätigt, wie wir ja bereits berichteten: Unter dem Motto „hello again“ darf man dann offenbar auf neue Hardware freuen. Wie gewohnt wird nicht jeder Wunsch nach einem Hardware-Refresh bedient werden, aber so einiges scheint im Vorfeld nun konkreter zu werden – es sollen vor allem neue MacBooks auf der Bühne erscheinen.

Hardware-Vorstellungen bei Apple sind ja so eine Sache – nicht jedes Modell, welches eigentlich mal ein Upgrade verdient hätte, kommt auch wirklich an die Reihe: Prominente Beispiele sind die hier in meinen Augen die eher stiefmütterlich behandelten Mac mini- und Mac Pro-Serien und auch bei dem MacBook Pro gab es zuletzt vielmehr Produktpflege als Innovation. Zumindest bei letzterer Geräteklasse soll sich das nun ändern, werfen doch offenbar neue Versionen des 13″ und 15″ MacBook Pro anscheinend ihren Schatten voraus und auch das MacBook 12″ soll Bestandteil des kommenden Events werden – oder vielmehr der große Bruder.

Wie die Kollegen bei Redmond Pie vermelden, sickern mit nahendem Event-Datum natürlich mehr und mehr eher konkret scheinende Informationen durch. Analyst Ming-Chi Kuo von KGI, der in der Vergangenheit schon oft die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen neuer Apple-Produkte bewertet hat, reibt auch hier an der Pre-Event Glaskugel und macht zumindest den mobilen Anwendern deutlich Mut: Geht man von seiner Meinung aus, sehen wir am kommenden Donnerstag definitiv neue MacBook Pro-Modelle, die auch von einem neuen MacBook 13″ begleitet werden sollen.

Ob das bisherige 12″-Modell parallel zu dem dann größeren Bruder erscheinen soll oder dadurch ersetzt wird, darf bisher nur gemutmaßt werden: Mehr Platz könnte auch wieder mehr Leistung bedeuten und eine weitere Lücke zu den Pro-Modellen schließen, auf der anderen Seite wäre es fast verwunderlich, wenn Apple zwei sich selbst so nahe Geräte parallel zueinander ins Rennen wirft – darauf darf man auf jeden Fall gespannt sein.

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Konkreter scheinen laut Kuo auf jeden Fall die Änderungen bei den MacBook Pro-Modellen zu sein: Das OLED-Touch Panel, welches die Funktionstasten ablösen soll und bisher unter dem Namen „Magic Toolbar“ durchs Netz geistert, gilt als ziemlich gesetzt. Auch das Hardware-Refreshment mit aktueller CPU-Generation plus USB Typ-C, Thunderbolt 3 und einem Einschaltknopf mit Touch ID-Funktion gilt als sehr wahrscheinlich. Dazu sollen sich noch eine schlankere Bauweise, eine andere Tastatur und andere Farbgebungen des Gehäuses gesellen, wie wir es von den MacBook-Modellen bereits kennen.

In die Röhre gucken werden allerdings vor allem diejenigen, die sich Hoffnungen auf einen neuen iMac oder den designierten Nachfolger des Thunderbolt Displays machen: Speziell bei letzterem gab es ja auch schon bereits Gerüchte über ein neues 5K-Display mit Technik von LG. Auch vom MacPro oder dem Mac mini sickerte im Vorfeld nichts durch. Man darf also zumindest davon ausgehen, dass diese Geräte nicht Bestandteil des Events sein werden, aber vielleicht gibt es ja die ein oder andere Information, die diesbezüglich Hoffnung auf 2017 macht. Alles andere werden wir dann am 27. Oktober sehen – dann werden sich auch die Spekulationen, die aber bestimmt wie immer mindestens ein Körnchen Wahrheit enthalten haben, aufklären.



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Über den Autor: Oliver Pifferi

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