App Store für Raspberry Pi geht an den Start

17. Dezember 2012 Kategorie: Hardware, Linux, geschrieben von: caschy

Am kleinen und vor allem günstigen Raspberry Pi erfreuen sich viele Benutzer mit Lust zum Basteln. Nun hat man dem Mini-Computer einen eigenen App Store spendiert, der allerdings gerade down ist, während ich diese Zeilen schreibe. Wird wahrscheinlich gerade von den ganzen Anwendern überlaufen. Momentan gibt es nur knapp über 20 Apps, die ihr für das Linux-basierte System des Raspberry Pi bekommen könnt.

PiStore-Screen04

So findet man unter anderem LibreOffice und FreeCiv vor. Nutzer können ebenfalls ihre selbst erstellten Apps anbieten und so der Community zur Verfügung stellen. Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, die sicherlich die Beliebtheit des Low Budget-Rechners vergrößern könnte. Ein aktuelles Raspbian-Image mit integriertem Store steht mittlerweile zum Download bereit. Das kleine 35 Dollar-Wunder kam erstmals im Januar 2012 in die Medien und erfreut sich seitdem einer großen Fangemeinde. (via)

»

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 15462 Artikel geschrieben.


11 Kommentare

Marius 17. Dezember 2012 um 15:18 Uhr

Finde ich gut wobei es mir ja schon reichen würde wenn ich mit meinem Pi endlich aufzeichnen könnte ^^

Manfred 17. Dezember 2012 um 16:30 Uhr

Endlich mal nimmt dir Foundation sich des größten Mankos an: eine zentrale Anlaufstelle für Apps und Images.
Das ist wirklich peinlich, was die Briten da bisher abgeliefert habe und sich ständig selbst beweihräuchert haben. Vielleicht wird es ja besser, wenn die Community dabei mit macht und die Foundation hier keine Steine in den Weg legt.

7ero 17. Dezember 2012 um 17:34 Uhr

Wtf warum braucht man für ein debianbasieredes OS ein appstore, es hat eine packetverwaltung das reicht….

HomoFaciens 17. Dezember 2012 um 18:30 Uhr

Der Raspberry wurde ins Leben gerufen, weil die nachrückenden Erstsemester in Cambridge überwiegend nur noch rudimentäre Kentnisse in Sachen Programmierung besessen haben. Passt man sich mit dem App-Store dem weiter sinkenden Niveau an? Die Kinders von heut’ können nur noch auf bunte Icons klicken und ein “Programm” heißt jetzt halt “App”…
@7ero: Stimmt!
@Manfred: Im Vergleich zu allen anderen Bemühungen, einen vergleichbaren Kleinrechner unter’s Volk zu bringen und vor allem die Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten zu unterstützen, leisten die Briten bemerkenswertes!

Georg 17. Dezember 2012 um 21:05 Uhr

@HomoFaciens: Inwiefern ist der App-Store ein Rückschritt? Ich kenne mich zwar nicht wirklich aus mit dem Raspbian, aber auch unter dem darunterliegenden Debian ist doch die Software-Installation per GUI gang ung gäbe, z.B. mit Apper oder Synaptic. Und das jetzt in ein modernes Design zu verpacken…weiß nicht was da daran schlecht sein soll.
Ich kaufe mir jedenfalls meinen Raspberry Anfang nächsten Jahres. Endlich die OwnCloud wirklich daheim :)

HomoFaciens 17. Dezember 2012 um 22:11 Uhr

@Georg: Nein, der App-Store ist kein Rückschritt, sondern einfach ein Zugeständnis an die “Ein-klick-und-fertig-Welt”. Wer sich in die Materie der Programmierung einarbeiten möchte (und dazu gibt’s den Pi ja), sollte in meinen Augen aber den entgegengesetzten Weg einschlagen: Programmieren bedeutet Code, bedeutet Kommandozeile, bedeutet apt-get und nicht App-Store.
Multimedia soll (so stehts auch auf der Seite der Fondation) lediglich ein “Köder” für die Kids sein, die in der bunten Desktop-Welt aufgewachsen sind – der App-Store gehört da scheinbar mit hinein…
Viel Spass mit dem Raspberry! Mein erster dreht unter RoboSpatium seine Runden und für Nummer 2 bin ich gerade was am Basteln.

Manfred 18. Dezember 2012 um 09:14 Uhr

@HomoFaciens: Du hast Recht – die Briten tun vergleichsweise viel für die Bildung. Aber darum geht es hier doch nicht. Ich habe ja nicht über das Bildungssystem und den Einsatz generell genörgelt, sondern um das Bild, dass sich die Foundation selbst gibt. Man könne die Images der Systeme bei ihnen auf der Website laden.

Stimmt, nur sind diese nicht vollständig. Es ist schade, wenn man ein Produkt herausgibt und dann auf Herstellerseite nicht mal alle Projekte gelistet sind. Es gab auch ein Community Programmierwettbewerb. Die Foundation hat die Gewinner vorgestellt ohne Links zum Programmierer/Projekt einzutragen. Was bringt das? Totaler Blödsinn.

Die sollten endlich mal die Projekte bei sich bündeln und wenigstens Links zu anderen Repos listen. Das ist der “App-Store” vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jetzt sollte noch eine “Image-Store” gebastelt werden.

HomoFaciens 18. Dezember 2012 um 09:31 Uhr

@Manfred: Die Foundation verfügt über (fast) keine bezahlten Angestellte(n), man ist also auf die Arbeit und die konstruktive Kritik aus der Community angewiesen. Deine Kritik findet bestimmt Gehör, wenn du dich in deren Forum meldest und sagst was du möchtest.
Der Internetauftritt ist in der Tat teilweise unübersichtlich, aber etwas Eigenleistung muss man schon investieren. Die reine Konsumentenhaltung kann man bei dem Apfel, Winzigweich & Co raushängen lassen…


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.