Raspberry Pi: das ultimative TV-Erlebnis im Kleinformat

21. Januar 2012 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Es könnte der ultimative Traum für jeden Frickler sein: Raspberry Pi. Das per HDMI an euren TV anschließbare Board soll 35 Dollar kosten, bietet einen 700 MHz ARM 11-Prozessor & 128 /256 MB RAM für das Betriebssystem Debian Linux, dazu LAN und USB. Nicht nur, dass das XBMC (Xbox Media Center) auf dem Stick läuft und so aus jedem TV einen Smart TV macht, Rasbperry Pi verfügt in der neuen Version auch über die Möglichkeit, Apples AirPlay abzuspielen.

Es kann also auch via iPad und iPhone auf den TV gestreamt werden. Ende 2011 sollte Raspberry Pi eigentlich schon verfügbar sein, doch bis dato warte ich vergeblich auf einen Startschuss, um das geeky Gadget in meine vier Wände zu holen. (via)


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29 Kommentare

Anonymous 21. Januar 2012 um 22:59 Uhr

Das sollte besser Open Source sein..

TamCore 21. Januar 2012 um 23:00 Uhr

“2 GB Speicher”? Im Wiki[1] steht davon nix. Des Teil bootet AFAIK von der Speicherkarte.

[1] http://elinux.org/RaspberryPiBoard

CC-Cross 21. Januar 2012 um 23:01 Uhr

GoogleTV wäre auf dem Teil natürlich auch ziemlich interessant, dann hätte man nen SmartTV inkl. Apps für sehr wenig Geld.
Mal gucken ob da noch was kommt.

Kasoki 21. Januar 2012 um 23:08 Uhr

Seit wann ist das Ding bitte ein USB-Stick?^^ Ein kompaktes Board aber kein USB-Stick. Außerdem soll es noch ein $25 Model geben das aber ein paar Features weniger hat u.A. keinen LAN-Port mehr.

@TamCore Ja tut es, Caschy hält es wie erwähnt für einen USB Stick die haben ja normalerweise einen internen Speicher :p

@Anonymous die Software die darauf läuft IST Open Source, Linux halt. https://github.com/raspberrypi/linux

Anonymous 21. Januar 2012 um 23:23 Uhr

@Kasoki I know, aber das Platinenlayout nicht.

Sven 21. Januar 2012 um 23:48 Uhr

Die ersten 10 beta boards haben übrigens einiges an Geld eingebracht:
http://www.ebay.co.uk/csc/raspberry_pi/m.html?LH_Complete=1&_ipg=50&_since=15&_sop=13&_rdc=1

Bin echt gespannt darauf!

rowi 21. Januar 2012 um 23:56 Uhr

Ich nehme an Du meinst ‘Frickler’ als Ehrentitel? ;-)

Das Ding muss ich auf jeden Fall haben.

Jan 22. Januar 2012 um 00:13 Uhr

Ich finde das Teil sehr interessant :) muss nur endlich mal raus kommen. Dann hole ich es mir zum testen zumindest.

Soll bei mir zum Streamen Musik und Filmen etc. dienen. Da muss es dann nur noch meine externe Soundkarte unterstützen, dann wäre ich eigentlich wunschlos glücklich. Bis jetzt liegt nen 5 + 5 Meter USB Kabel, was doch sehr nervig ist.
Da mein Mac den USB DAC unterstützt hoffe ich einfach mal, dass das aufgespielte Linux das auch tut.

So zum frickeln wirds hoffentlich nicht werden :D iwas selbst Programmieren oder so würde ich auf jeden Fall nicht hin bekommen.

sonyon 22. Januar 2012 um 00:31 Uhr

Die Frage ist doch eher wie Performant das überhaupt läuft.

Datafreak 22. Januar 2012 um 00:32 Uhr

Wer ein bisschen mehr Leistung braucht, der sollte sich lieber CuBox anschauen.

- Gigabit Ethernet
- eSata
- IR controllers
- Gehäuse

http://solid-run.com/products/cubox

Tarek 22. Januar 2012 um 00:32 Uhr

Was der Typ auf dem Bild über dem Artikel auf cultofmac.com in der Hand hält ist auch kein Raspberry Pi. Man muss ja nur das nicht weit darunter eingebundene Video bis ca. 0:01 anschauen um zu sehen, dass das Pi eben kein Stick ist sondern ziemlich genau Scheckkartengröße hat.

Anyway: sehr sehr geile Sache das Pi. Verfolge die Entwicklung schon ne Weile und kann es nicht erwarten, endlich eins in den Händen zu halten.

Ach und was das OS angeht: nicht nur Debian sondern auch Fedora und Arch (<3) sollen von Begin an unterstützt werden.

Roger 22. Januar 2012 um 01:19 Uhr

Die Story ist nicht mehr ganz aktuell aber trotzdem klingt das ganze interessant und ich werde mir das Ding vielleicht echt zulegen. Vorallem die Möglichkeit den Raspberry Pi per Treiber als kleinen Zusatzcomputer ins System zu integrieren um den Rechner zu entlasten klingt interessant, so könnte der Raspberry die Audioausgabe übernehmen.

Klar heutige PCs sind schnell und die Audioausgabe kostet relativ wenig aber man könnte auch viele andere Aufgaben damit erledigen. Ist das nur mir aufgefallen- der Mensch der in den Händen hält gleicht dem jüngeren Steve Jobs fast aufs Haar! Hatte Jobs vielleicht einen verschollenen Zwillingsbruder?

Peter 22. Januar 2012 um 02:06 Uhr

Für den Preis echt DAS Gerät schlecht hin. Quasi als Adapter für alles. :)

Christian 22. Januar 2012 um 09:28 Uhr

Kann ich das Teil dann über eine MPC Fernbedienung steuern mit USB Empfänger an dem Board?
Oder würde auch ein Funk-Trackball gehen?

Treiber sollte es ja für Linux geben, oder?

Tobias 22. Januar 2012 um 11:16 Uhr

Es sollte wenigstens noch erwähnt werden, dass der Sinn des Raspberry Pi ist: “promote the study of computer science and related topics, especially at school level, and to put the fun back into learning computing.”

Es geht weniger um Geeks, die sich das Ding an den Fernseher hängen wollen, daher hoffe ich, dass die ersten Chargen erstmal komplett nur an den Educationmarkt geliefert werden und danach für ein paar € mehr auch an den Rest

SvenS 22. Januar 2012 um 11:39 Uhr

@Tobias:
Es wird genau andersherum laufen. Erst alle anderen dann Education. Die Begründung steht u.a. auf der Website.

BTW: ursprünglich sollte das Pi USB-Stick Format haben und das wird m.W. für spätere Margen immer noch angestrebt.

Brater 22. Januar 2012 um 11:53 Uhr

Geil…

sogar JTAG und GPIOs sind dran. D.h. man könnte das Teil sogar wie eine Embedded-Kiste programmieren. Für Leute, die gerade nur Bahnhof verstehen: ihr könntet das Teil für euren TV benutzen und über diese freien Anschlüsse noch eine LED-Lichterkette steuern… beispielsweise Blinkeffekte für die Weihnachtsbaumbeleuchtung ;)

Was ich mich frage: was gibt es noch alles an möglichen Betriebssystemen?

Kasoki 22. Januar 2012 um 12:17 Uhr

@Brater

Jedes Betriebssystem das ARM-Fähig ist und dem die Hardware reicht. Also Android z.B. würde vermutlich auf dem Raspberry Pi laufen ;)

Björn 22. Januar 2012 um 12:46 Uhr

Schade ist nur, dass der SoC nicht offen ist. AFAIK ist mindestens der GPU-Teil geschlossen und nur mit binärem Treiber ansprechbar.

Tobias2 22. Januar 2012 um 14:44 Uhr

Klingt sehr interessant. Hoffentlich wird das kein Rohrkrepierer.

Könnte man über Raspberry Pi z.B. auch Flash Livestreams (z.B. Bundesliga ;) direkt abrufen?

Emil 22. Januar 2012 um 16:22 Uhr

Es wäre nicht schlecht wenn es auch eine Version mit 1Ghz Prozessor und 1GB RAM geben würde.
Auf der angegebenen Hardware würde ja nicht mal ein Linux mit einer Desktopumgebung flüssig laufen.
Trotzdem ist das Projekt sehr interessant und auch der Preis ist günstig.

Jens 22. Januar 2012 um 21:36 Uhr

Hallo,
wo echt ein tolles teil.
Ich habe derzeit den Guruplug am laufen will ihn aber wegen der schlechten verarbeitung verkaufen. Deswegen suche ich jetzt aktuell gerade etwas neues. Ich bin dabei unter anderem auf den Efika MX Smarttop. Gibt es für 130€ und hat viel mehr Power. Aber wenn sich hier vielleicht auch bald etwas tut werde ich vielleicht auch hier zuschalgen!
Wow ein interessantes Thema :)

7ero 24. Januar 2012 um 08:13 Uhr

@Emil: Mal abgesehen von Gnome oder Kde, sollten die leichteren Umgebungen ohne Probleme laufen (xfce, lxde, …)
;)

Alexander Langer 19. Februar 2012 um 20:52 Uhr

“Ultimatives TV-Erlebnis” ist sicher übertrieben, zumal das nicht die primäre Ausrichtung ist. Noch gibt es auch gar kein Gehäuse, das gute Stück hat kein SATA o.ä., kein WLAN, keine Multimedia-Eingänge und lediglich USB der nicht besonders schnell ist und sich die Bandbreite im Modell B mit dem Netzwerk teilt, etc.

Sicher kann man sich daraus was basteln und mit Raspbmc kommt die passende Software, aber was “ultimatives” wird man sich eher aus einer Atom-Plattform o.ä. bauen.

Marcel Wechsler 2. Mai 2012 um 09:49 Uhr

An sich eine echt chice Sache. Der Preis passt auch und ich denke, dass auch die aktuellen versionen nur ein anfang sind. da kommt noch einiges nach in Zukunft, denken wir nur mal an die allgem. entwicklung der smarten TV-Branche


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