Android-Smartphones als Niedrigpreis-Satelliten

26. November 2012 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Schon vom PhoneSat-Projekt gehört, welches von der NASA unterstützt wird? Schon ein etwas älteres Thema, welches gerade die Auszeichnung “2012 Popular Science Best Of What’s New Award” bekommen hat. Plot? Heutige Smartphones leisten mittlerweile rechentechnisch wesentlich mehr, als viele Satelliten, die da oben durch den Orbit knallen.

Gerade die vielen Sensoren sind nützlich, ebenso die Kamera. Kein Wunder, dass man da ein wenig forscht und Projekte unterstützt. Die NASA hat zudem Wettbewerbe ausgeschrieben, in denen spezielle Apps für diese Android-Satelliten entwickelt werden sollen.

So sollen spezielle Apps entstehen, die die Konstellation der Sterne zueinander genauer vermessen, ebenso wird dies mit unserem Planeten realisiert. Weiterhin nutzt man die Kameratechnik, um zum Beispiel große Brände zu lokalisieren. Am 05. Dezember ist es nun soweit, die Satelliten starten ins All.

Insgesamt gibt es zwei Modelle, das eine liegt bei schmalen 3500 Dollar, Variante 2 schlägt gerade einmal mit weniger als 8000 Dollar zu Buche. Zum Einsatz kommt in der günstigen Variante das erste Nexus-Gerät, seinerzeit von HTC gefertigt, die neuere Variante setzt auf das Nexus S von Samsung – alle Geräte natürlich modifiziert.

Ihr seht: schon etwas ältere Geräte. Diese günstigen Varianten sollen 2013 auch dabei helfen unsere Erde, aber auch den Mond und andere Gebiete des Alls zu entdecken. Zwei der PhoneSat-Satelliten werden am 05. Dezember ins All geschickt, ebenso ein Prototyp der Version 2.0. Hardcore-Fans können die gesendeten PhoneSat-Signale per Funk verfolgen.

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Über den Autor: caschy

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8 Kommentare

Tito (@_T1t0_) 26. November 2012 um 12:06 Uhr

Naja, bei dem Stromverbrauch der Geräte funktioniert der Satellit einen ganzen Tag! :)

Matze_B 26. November 2012 um 12:11 Uhr

Stabilen Luftballon aufpumpen, euer Vorgängerhandy ranknoten und ab damit .. :)

oli 26. November 2012 um 12:23 Uhr

Na ja, ob die Prozessoren mit der harten Strahlung zurechtkommen, aber vermutlich sollen sie ja unter dem Van-Allen-Gürtel fliegen ?

Matze_B 26. November 2012 um 12:51 Uhr

@Oli
Das war wundersamerweise schon bei der 1. Mondlandung vernachlässsigbar, die konnten einfach fotographieren was das Zeug hällt, und selber auch dort oben rumspazieren ohne den Schutz einer Mondatmosphäre – vermutlich mit Gottes Hilfe .. :)

Eckes 26. November 2012 um 13:12 Uhr

Ich schraube grade Räder an mein S2 … und 2 Greifarme – mal schauen, ob ich das Ding auf Silvester in Richtung Mars losschicken kann :-)

Tom 26. November 2012 um 13:26 Uhr

Dürfte aber schwierig werden mit HSDPA- und GPS-Empfang da oben ;-)

AeroLars 26. November 2012 um 14:24 Uhr

“Hardcore-Fans können die gesendeten PhoneSat-Signale per Funk verfolgen.” Wo hast Du das gelesen, Gibt es da genauere Infos?


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