Zoom führt eigene Clients für E-Mails und einen Kalender ein

Zoom hat im Rahmen seines Events Zoomtopia angekündigt, dass man eigene Clients für Mail und einen Kalender (Beta) einführt. Laut Zoom erweiterte man so das Feature-Angebot von Zoom One und bringe mehr Möglichkeiten unter ein Dach, ohne dass die User so viel zwischen verschiedenen Oberflächen hin- und herwechseln müssten.

Man richtet sich mit Zoom Mail und dem Kalender an kleinere bis mittelständische Unternehmen, denen Datenschutz wichtig ist. Deswegen wird Zoom Mail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten, für Mails, die zwischen Nutzern der Zoom Mail Services versendet werden. Der Zoom Kalender wiederum wird es ermöglichen, leicht Meetings zu buchen.

Ebenfalls neu sind die Zoom Spots, die dabei helfen sollen, den virtuell meist fehlenden Plausch in der Kaffee- und Teeküche zu ersetzen. Die Zoom Spots starten Anfang 2023 und sollen es quasi ermöglichen, neben- und miteinander virtuell zu arbeiten und informelle, freie Gespräche begünstigen.

Außerdem will Zoom Chats in Meetings und den Team Chat näher zusammenrücken, sodass Konversationen aus Meetings im Team Chat landen können – in einer Gruppe, die zum Meeting passt. Das soll es erleichtern, nach den Meetings noch Informationen und Links herauszusuchen. 2023 will man da ebenfalls Team-Chat-Übersetzungen verteilen, um die internationale Kooperation zu erleichtern. Auch Zoom Phone will man da im Übrigen nah an den Team Chat rücken. Unter ChromeOS soll es zudem Unterstützung für einen webbasierten Phone-Client und eine Progressive Web App geben.

Für Meetings soll es wiederum Smart Recordings geben, die dann etwa automatische Kapitel und Zusammenfassungen enthalten. Für Zoom Rooms soll es smarte Vorschläge für Reservierungen im Büro geben. Sie basieren darauf, mit welchen Kollegen ihr z. B. besonders oft direkt zusammenarbeitet und wo euer Team sitzt. Auch recht interessant klingt die Interoperabilität mit Google Meet. Zoom Rooms können dann Anrufe zu Google Meet bzw. Meetings ausführen und umgekehrt Google-Meet-Räume Zoom Meetings anfunken.

Für Geschäftskunden gibt es dann noch weitere Aufwertungen wie den Zoom Virtual Agent, im Grunde ein Chat-Bot mit Machone Learning, der Partnern ab Anfang 2023 zur Verfügung stehen soll. Dazu gesellt sich Zoom IQ für den Vertrieb. Ein virtueller Coach soll da allerlei Szenarien simulieren und somit bei Trainings aushelfen.

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4 Kommentare

  1. Das Zoom Spots feature ist ja noch extrem vage gehalten, aber das klingt sehr interessant, finde leider dass besonders jetzt im Hybridbetrieb viel verloren geht wenn das halbe Team Vorort ist und sich austauscht und man selbst zuhause einiges verpasst

  2. Schlimmer als Hybridbetrieb ist das diese Küchengespräche von den Vorgesetzten auch noch als Info an ganze Team angesehen werden. Selbst wenn man in der Firma ist, aber nicht zur „richtigen Zeit am richtigen Platz“ bekommt man nix mit. Wer also nicht als Speichellecker seinen Chef folgt, bekommt keine Informationen.

    • Stimmt, Hybridbetrieb kann eine bewusstere (und damit potentiell exklusivere) betriebsinterne Kommunikation erleichtern. In Folge kann der mit der Anwesenheit im Büro entstehende Wissensvorsprung (und Einfluss) im Vergleich zu „früher“ sinken.

      Allerdings geht hier das Problem nicht vom Hybridbetrieb aus!

      Wenn dein Chef dir nicht sagt was Sache ist und du nur über Office Smalltalk an deine Infos kommst hast du halt einfach einen schlechten Chef. 😀

      Seine Aufgabe sollte sein, darauf zu achten, dass sich alle kommunikativ einbezogen fühlen, einerseits natürlich in dem Maße wie für die Arbeit notwendig, andererseits auch in dem Maße, dass die eigene sozialen Teilhabe im Betrieb als etwas vereinendes wahrgenommen wird. Wenn der Chef das nicht liefert ist das einfach kein nachhaltiges Management.

  3. Soso. Wem Datenschutz wichtig ist, der soll auf Zoom setzen. :‘-D

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