YouTube setzt beim Ranking nun auf die Watch Time statt Klicks

YouTube ist nicht nur ein unendlich großer Quell für Clips, sondern mittlerweile auch eine der größten Suchmaschinen im Netz. Wir haben eine Ahnung, welche Parameter Google/YouTube anwendet, um die Ergebnisse zu sortieren und uns die relevantesten möglichst als Erstes anzuzeigen, aber natürlich keinen Schimmer, wie das exakt gewichtet ist – klar, dass man sich dabei, wie bei der normalen Web-Suche – nicht in die Karten schauen lässt. Wie oft wird ein Video angeschaut, wie oft eingebettet und wie viele Kommentare hat es – alles Faktoren, um die Relevanz zu bestimmen. Ab sofort kommt da ein entscheidender Faktor dazu – die Watch Time, also die Zeit, die ihr wirklich vor einem bestimmten Clip gesessen habt.

Dabei geht es nicht darum, wie lang ein Clip ist, sondern wie hoch die Aufmerksamkeit ist, die wir dem Video tatsächlich schenken. Schauen wir also ein Video bis zum Ende oder klicken bereits nach wenigen Sekunden wieder weg auf einen anderen Clip.

Gleichzeitig zu dieser Änderung gibt YouTube den Betreibern von YouTube-Kanälen nun auch neue Analyse-Instrumente an die Hand, um noch besser nachvollziehen zu können, was die Zuschauer auf den Kanälen treiben. Dazu seht ihr oben im Bild mal so eine Analyse des Kanals von Sascha Pallenberg, dessen Clips erst bei den Netbooknews und seit kurzem den Mobilegeeks rein laufen. Zu den Analytics gibt es hier einen Blog-Eintrag und zur optimierten YouTube-Suche findet ihr den Blog-Artikel hier.

Via Googlewatchblog und Google+

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

14 Kommentare

  1. endlich, so ist es auch besser, denn ein Video ist nicht automatisch gut wenn alle darauf klicken, sondern nur wenn es auch zu Ende geschaut wird.

  2. Finde ich eine begrüßenswerte Änderung – denn wie mein Vorredner schon sagte, hängt die Qualität und die Popularität eines Videos auf keinen Fall von der Klickzahl ab sondern davon, wie lange ein Nutzer dieses effektiv gesehen hat!

  3. Youtbe wird dem Fernsehen immer ähnlicher. Dort wird die Werbung auch per Einschaltquote abgerechnet. Bei den Jüngeren lässt gewinnt sowieso schon der Computer vor dem Fernsehen. Youtube wird sich diese Kunden nicht entgehen lassen.

  4. ja das scheint nicht gut

  5. Find ich gut!
    Mich Interessiert dennoch, wie viele Leute das Video gesehen haben.
    Abgesehen davon kann ich die Videos, die ich in pro Jahr kucke an einer Hand abzählen.

  6. Eine wirklich begrüßenswerte Änderung!

    Davon abgesehen frage ich mich, ob diese Metrik auch bei Werbeclips vor Videos auf anderen Webseiten verwendet wird. Da schalte ich z.B. sofort den Ton auf stumm ODER klicke die Seite einfach wieder weg.

  7. Ui das ist mal interessant, bin mal gespannt wie sich die Änderung auswirken wird. Ausserdem finde ich es auch fairer.

  8. Hoffentlich bedenkt YouTube dabei, dass die Watch-Zeiten National getrennt werden müssen.
    Ansonsten werden wir wohl demnächst, zumindest bei Musikvideos, nur noch die nette GEMA-Meldung sehen. Denn wenn die Watch-Zeiten zentral bestimmt werden, werden wohl die USA und China massiv den Ton angeben.
    Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird!

  9. Das finde ich sehr gut, eigentlich bei Youtube sogar die höchste Gewichtung. +1

  10. Sehr interessanter Beitrag. Ich habe bis jetzt immer angenommen das es auf die Klicks drauf an kommt.
    Aber dein Post ergibt natürlich Sinn.

  11. Die Berücksichtigung der Watch Time bei der Auflistung der Suchergebnisse ist natürlich sinnvoll, sollte aber mit Bedacht gewichtet werden. Kurze, prägnante Videos könnten mMn durch diese Änderung benachteiligt werden. Zudem könnte diese Änderung zu einem bewussten Verlängern der Videolänge führen, indem die Publisher exzessiv auf Intros und Outros zurückgreifen.

  12. Ist wirklich sinnvoller als die Klickzahlen zu zaehlen. Allerdings sollte man Musik und Videos trennen, da Musik oft im Hintergrund lauft und somit sehr oft auch zu ende gehoert wird.

  13. Yep! Dieser Beitrag hat sich bestätigt. Ich denke YouTube wird bei den Rankings sich auch immer an Mutter Google richten. Und was Google in Sachen Qualität denkt, ist hinlänglich bekannt. Ich bin echt gespannt, was diesbezüglich in den nächsten jahren noch passiert. BG Jörg 😉

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.