YouTube Premium experimentiert mit im Preis enthaltenen Kanal-Mitgliedschaften

YouTube hat mit YouTube Premium ja auch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft im Angebot. Im Wesentlichen lohnt sich jene aus meiner Sicht, wenn ihr die saustarke Serie „Cobra Kai“ sehen wollt. Allerdings fällt dadurch auch die Werbung auf der Plattform weg und es gibt noch andere, exklusive Inhalte. Verzücken will man Abonnenten in einigen Regionen nun auch mit einer kostenlosen Kanal-Mitgliedschaft pro Monat – in Deutschland begannen derartige Experimente sogar schon im Januar und weiten sich nun aus.

Vielleicht seid ihr darauf noch gar nicht gestoßen: Manche YouTube-Kanäle bieten Mitgliedschaften an. Funktioniert ähnlich wie z. B. auch bei Patreon. Werdet ihr Mitglied eines Kanals, dann zahlt ihr einen monatlichen Betrag und erhaltet dafür Zugang zu exklusiven Inhalten und möglicherweise anderen Boni. Je nach Kanal werden da unterschiedliche Dinge angeboten.

Für die einzelnen Mitgliedschaften müsst ihr aber eben zahlen. Das stellt im Grunde eine Möglichkeit dar, um eure Lieblingskanäle zu unterstützen. Im Vereinigten Königreich, Irland, Brasilien, Japan und Südkorea enthält YouTube Premium nun als zeitlich beschränktes Angebot automatisch eine solche Kanal-Mitgliedschaft pro Monat. Laufen soll die Aktion bis zum 31. Mai 2020. Die Videomacher sollen aber dennoch so entlohnt werden, als wäre natürlich eine reguläre Mitgliedschaft für ihren Kanal abgeschlossen worden.

Die in YouTube Premium enthaltene Mitgliedschaft verlängert sich nicht automatisch jeden Monat. Stattdessen kann man sich zum Monatsanfang quasi neu aussuchen, welchen Videomacher man unterstützt. Gute Sache, falls man mehreren Kanälen abwechselnd etwas Liebe zeigen will. Ob und wann die Aktion möglicherweise dauerhaft für alle nach Deutschland kommen könnte, ist derzeit offen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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27 Kommentare

  1. Das gleiche macht Amazon Prime mit dem kostenlosen Twitch Prime Abo.

    • Pappschachtel says:

      Wäre das deutlich bessere Beispiel gewesen als „Patreon?“, was auch immer das sein soll.

      • Patreon ist ein US-amerikanischer Social-Payment-Service-Anbieter. Über Patreon können Künstler und Kreative von ihren Fans regelmäßig einen selbstbestimmten Geldbetrag erhalten. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Plattform bei Webvideoproduzenten, Musikern, Podcastern und Bloggern.

        Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Patreon

        Ja, das wäre das 1000x bessere Beispiel gewesen. 😉

  2. Bei mir funktioniert es nach wie vor nicht, oder ich finde es einfach nicht. Wenn ich auf „Mitglied werden“ gehe, kann ich nur für 4,99 einer meiner Zahlungsoptionen wählen. Ich würde gerne einen Kanal mit dieser (für mich Kostenneutralen) Option unterstützen.

    • André Westphal says:

      Siehe Artikel, das steht noch nicht für alle User zur Verfügung – wird also noch dauern, bis es wirklich alle erreicht. Also leider heißt es noch ein wenig abwarten :-/.

    • Ernsthaft? „Unterstützen“, wenn es nix kostet? Sehr nobel!

      • Naja, es ist Bestandsteil meines 17,99€ Abos und ich muss es aktiv jemanden zuteilen. Ich glaube schon das es dann was „kostet“ und das ich jemanden dann damit „Unterstütze“. Aber vielleicht klingt „Unterstützen“ doch etwas zu nobel und „Zuteilen“ oder „Überlassen“ wäre die bessere Wortwahl gewesen. Entschuldigung, wollte niemanden vor den Kopf stoßen.

      • Muss es dich etwas kosten damit es jemanden unterstützt? Die Zahlung wird den Unterstützen ja erreichen. Somit ich finde ich auch das es eine Unterstützung ist.

  3. Neben der Werbefreiheit bei YouTube ist im Premium-Abo ja auch YouTube Music mit drin. Das ist mir die 1,50 Euro pro Monat via Indien wert.

    • Mir auch

    • Moment mal? Via Indien. VPN?

        • Warum antwortest du mit „Nope“, wenn dein verlinkter Artikel aber genau das besagt, was @Scurgo geschrieben/gefragt hat?

          Scurgo: „Via Indien“
          mydealz: „Über Indien / Russland“

          Scurgo: „VPN?“
          mydealz: „Einen VPN zum Server Indien/Russland verbinden“

          lol…

          • lol ruhig weiter, einen VPN benötigt man lediglich zur Abonnierung. Schon mal dran gedacht, dass dies Grund der Frage gewesen sein könnte?

            Ich finde den Tipp super!! Endlich YouTube ohne diese nervende Werbung- herrlich

      • Hier mal eine qualifizierte Antwort: Du besuchst mit einer indischen IP-Adresse youtube.com/premium und kannst anschließend mit deiner Kreditkarte den Dienst abonnieren in deren Landeswährung…

        Paar Hinweise, die man wissen sollte:
        – kein Abonnieren über PayPal möglich (manchmal klappts, aber zu 99% nicht)
        – in der Regel lässt sich das Familien-Abo nicht teilen
        – es wird in der Währung IDR abgebucht
        – IDR sollte meines Wissens nach aktuell billiger sein als RUB

        Am besten das alles im Inkognito Tab machen, also das Abonnieren usw. (wegen alte (Google) Cookies beispielsweise)

        Viel Spaß

  4. Wow, ich hatte keine Ahnung, dass es „Cobra Kai“ gibt. Gleich angefangen zu schauen. What a hell of an awesome series!

  5. Tolle Idee, als Gitarist gibt’s ja eine Menge Leute, die sowas anbieten. Noch ein Argument PRO Youtube Premium.

    Aber solange man keinerlei Möglichkeit hat, Musik (die ja auch enthalten ist) an Amazon’s Echo zu streamen, bleibe ich bei Spotify. Und nein, BT ist keine echte Option…

    • Warum ist Bluetooth keine echte Option für dich, wenn man fragen darf…? Ich muss zugeben Bluetooth funktioniert manchmal nicht so gut, aber wenn man zwei Geräte hat, die gut miteinander können und aptx HD unterstützen, dann hört sich das schon echt Klasse an und läuft auch stundenlang richtig gut. Ich schätze Mal, man muss im Vorfeld recherchieren, dass die Geräte die gleichen erwünschten Codecs beherrschen.

      Sind denn Lösungen über WLAN richtig stabil und zuverlässig? Ich kenne mich damit nicht aus. Aber irgendwelche Ablausch Geräte von Amazon oder Google kommen mir sowieso nicht ins Haus. Die Erkennung des Hotwords wird bei mir bei allen Smartphones/Tablets sofort abgeschaltet, aber bei den Lautsprechern bringt es das ja nicht, die sind ja vollkommen auf Sprachbedienung ausgerichtet…

      • Smartphones nutzt du aber schon? Wenn du der Software (Abschalten Hotword) vertraust, warum dann nicht der Software desselben Herstellers (keine Speicherung der Sprache)? Bin kein Psychologe, klingt für mich aber nach 2 Persönlichkeiten…

      • Es ist um ein *Vielfaches* einfacher, über Spotify Connect jederzeit von jedem Player auf alle im Netzwerk befindlichen Komponenten streamen zu können. Nicht erst verbinden und was weiß ich.

        Wenn ich z. B. vom Handy oder auch Webclient aus „Wohnzimmer“ ansteuere, geht meine Anlage automatisch an und beginnt mit der Wiedergabe. Mit BT alles undenkbar und viel umständlicher…und Alexa kann dann natürlich auch noch viel mehr als ein dummer BT-Speaker. Skippen, lauter, leiser etc.

      • Bei BT Boxen und mehreren Nutzern im Haus, die alle sich schon mal mit der Box verbunden haben und immer BT eingeschalt ist, ist es reine Glückssache sich mit dem Gerät zu verbinden.

  6. Fehlt nur noch das Google One Bundle mit GDrive, Stadia, YT Premium, YT Music(Play Music), & „Google Loot“; Das wäre dann wie Prime … Der einzige Unterschied: Google hat keinen großen Lieferservice aber naja dafür andere Dienste

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