YouTube Kids: Version 3.27 beschäftigt sich mit kuratierten Inhalten


YouTube Kids ist an sich ein tolles Angebot. Eltern können ihren Kindern eine selbstständige App-Nutzung ermöglichen, ohne Gefahr laufen zu müssen, dass die Kinder an Inhalte geraten, die für sie nicht geeignet sind. So zumindest in der Theorie, in der Praxis sieht es so aus, dass YouTube Kids bereits Inhalte verteilt hat, die eben nicht für Kinder geeignet sind.

Schuld daran sind Algorithmen, die nicht ganz so funktionieren wie Google sich das vorgestellt hat. Eine Lösung steht aber schon auf dem Plan, Menschen sollen künftig die Aufgabe der Maschinen übernehmen und kindgerechte Inhalte sortieren, wir berichteten bereits.

Die aktuelle APK der YouTube-Kids-App offenbart nun Details zu diesen kuratierten Inhalten, denn offenbar wird nicht nur Google Inhalte auswählen, sondern auch vertrauenswürdige Partner.

Diese werden sogenannte Collections erstellen, die Eltern dann für die Kinder wählen können. Die Inhalte dieser Collections sind von Menschenhand ausgewählt. Die Gefahr „falscher“ Inhalte wird also besser eingedämmt. Aktivieren Eltern die Funktion „Approved content only“, wird auch die Suche nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das Ganze sieht aktuell nach einem Opt-out-System aus, sollte also – sobald es von Google aktiviert wird – erst einmal für alle Nutzer von YouTube Kids aktiv sein. Es kann aber eben auch wieder geändert werden. Welche Partner indes für Collections sorgen werden, ist bisher nicht bekannt.

Eine weitere Änderung, die sich in der App versteckt: Eltern können künftig für den Zugang zum Elternbereich auch Matheaufgaben als Zutrittskontrolle festlegen. Bislang musste man nur ausgeschriebene Zahlen lesen und die entsprechende Ziffer eintippen. Das hält Kinder nicht ewig von einem Zugang ab. Mit Matheaufgaben kann man hier noch ein bisschen herauszögern.

Wann Google die Funktionen live schalten wird? Nun, die Google I/O steht vor der Tür und irgendwelche Neuerungen möchte Google sicher auch zur Entwicklermesse zeigen. YouTube Kids wäre da ein guter Kandidat für „schaut mal, wie sehr wir uns um sichere Inhalte für den Nachwuchs kümmern.“

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Naja, das letzte mal als ich reingeschaut hab war eigentlich nur Schrott da. Nichts was ich meinen Kindern zeigen möchte.

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