YouTube Checks: Uploadfilter prüft Inhalte proaktiv auf Urheberrechtsansprüche

 

YouTube führt mit „Checks“ einen neuen Schritt für den Upload-Prozess innerhalb von YouTube Studio ein. Jeder Upload wird automatisch auf potenzielle Urheberrechtsansprüche sowie Einschränkungen bei der Anzeigeneignung geprüft. Damit will man die Anzahl an hochgeladenen Videos mit Ansprüchen der Urheber minimieren. Zudem weist die Überprüfung auch auf Content-ID-Status „gelb“ hin. Das Video kann dann nur eingeschränkt oder gar nicht zu Monetarisierungszwecken eingesetzt werden.

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Die Neuerungen der Checks betreffen (bislang?) lediglich den Upload-Prozess für YouTube Studio am Desktop. Möglich, dass man da seitens Google in weiser Voraussicht der EU-Urheberrechtsreform tätig wird und dessen Umsetzung hierzulande noch nicht erfolgte. Google gibt an, dass die automatische Prüfung der hochgeladenen Inhalte auf Probleme mit Urheberrecht in etwa drei Minuten abgeschlossen seien, die Eignungsprüfung für eine Monetarisierung könnten sich einige Minuten länger ziehen. Eine geschätzte Überprüfungsdauer zeigt man jedoch an. Um Urheberrechts- und Monetarisierungsansprüche zu prüfen muss ein Video nun nicht mehr als nicht oder privat gelistet werden, sondern es kann direkt eine Veröffentlichung nach Abschluss der Prüfungen erfolgen. Ein Abwarten der Prüfungen ist für die Veröffentlichung jedoch keine Voraussetzung.

Google weist darauf hin, dass es sich hierbei ohnehin nur um eine Vorabprüfung vor der Veröffentlichung handelt. Dies ist jedoch kein Freifahrtschein: Auch nach der Veröffentlichung können mögliche Probleme noch angezeigt werden, die zu entsprechenden Einschränkungen führen. Jene kann man wie üblich dann nochmals durch eine reale Person überprüfen lassen, wenn man der Ansicht ist, dass die Einschränkungen ungerechtfertigt sind.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. das ding ist ja: wenn es genügend urheberansprüche von irgendwem gibt, brauicht man irgendwann nix mehr hochladen.

  2. Ich hab mich wahnsinnig geärgert vor einigen Wochen, als ich ein 2-Stündiges Video aus einem Familienurlaub in 4k hochgeladen habe, von vor einigen Jahren – hatte ewig gedauert das Hochladen, vom Schneiden fange ich gar nicht erst an. Und für was das alles, um die Meldung zu erhalten dass ich gegen Rechte Dritter verstöße und die Rechteinhaber darüber informiert werden. Was war der Grund? Normales Radioprogramm welches bei einigen Autofahrten im Hintergrund lief, während wir uns unterhalten haben. Das ist totaler Bockmist, dass man nicht einmal private ungelistete Videos hochladen kann, weil leise Musik irgendwo weit im Hintergrund zu hören ist. Rausschneiden will ich die stellen auch nicht, da es schöne Momente, Kommentare und Gespräche waren.

    Bin am überlegen mir meine eigene private Streamingseite für unser Familien-Videoarchiv zu basteln und für meine Reisevideos (z.B. Roadtrips, mit viel Radio im Hintergrund), per WordPress oder so. :-/

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