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Xiaomi zeigt Smartphone mit ausfahrbarem Zoom-Objektiv

Xiaomi-Gründer und -CEO Lei Jun plaudert gerne mal aus dem Nähkästchen über geplante Neuerungen oder Entwicklungen. So nun wieder in einem neuen Beitrag auf dem chinesischen Micro-Blogging-Dienst Weibo. Dieses Mal hat er über Kameras geplaudert und zeigt eine ausfahrbare Teleskop-Optik für das Smartphone.

Da dürften wohl bei einigen die Erinnerungen wach werden an das Galaxy Zoom bzw. die Kamera-Aufsätze die Sony damals so angeboten hat. Manch einem mag vielleicht auch das Aussehen einer klassischen digitalen Kompaktkamera in den Sinn kommen. Wer sich an derartige Lösungen zurückerinnert, der weiß, wie viel Platz solche Lösungen einnehmen, die sich natürlich auch in den Geräteabmessungen niedergeschlagen hatten. Anders bei der ausfahrbaren Optik, die Xiaomi für Smartphones entwickelt hat und die CEO Lei Jun bereits in einem kurzen Video vorzeigte.

Nach eigenen Angaben hat die verwendete Technologie zwei große Vorteile: Man kann eine große Blende verbauen und ermöglicht damit „300 Prozent mehr“ Lichteinfall. Zudem soll das Bild mit Stabilisierungs-Technologien um bis zu „20 Prozent klarer“ sein. Derzeit sieht man im Smartphone-Bereich ja bereits immer häufiger größere Sensoren im Einsatz, welche auch im Dunklen bessere Ergebnisse abliefern und zudem für ein schönes natürliches Bokeh sorgen. Damit einher geht aber auch ein immer größerer Kamera-Bump, sodass man da wohl nun an Limits stößt entsprechende Optik unterzubringen. Eine mögliche Abhilfe: Die von Xiaomi gezeigte Lösung.

Ich bin sehr gespannt, ob bei der Lösung von Xiaomi auf eine variable Blende gesetzt wird, denn über mehr Details lässt man uns leider im Unklaren. Derzeit ist die Technologie ja auch noch in Entwicklung. Dennoch zeigt man bereits, in welche Richtung die Entwicklung von Smartphone-Kameras künftig fortschreiten könnte. Ich bin gespannt, wann man das Stadium der Prototypen verlässt und wir die ausfahrbaren Kamera-Optiken dieser Art in marktreifen Geräten sehen werden. Dass man mit Software einiges im Bereich der Smartphone-Fotografie ausrichten kann, zeigen nicht zuletzt und insbesondere die Pixel-Smartphones. Aber die komplette „Optik“ ist damit natürlich nicht zu ersetzen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Warum kein Bajonett und Wechselobjektive? „MicroMount“ wäre ein passender Name. Offener Standard, so dass auch z.B. Sigma und Tamron einsteigen könnten. Als Tele umgerechnet 200mm, F2.8, unter 60 Gramm, als Weitwinkel 18mm, unter 20 Gramm, als Sensor der Kamera einen mit Dual-Pixel-Autofokus, shut up and take my money!

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