Xiaomi Mi Band 3 im Kurztest

Seit mittlerweile etwas über zwei Jahren trage ich fast täglich mein Xiaomi Mi Band 2 am linken Handgelenk, welches ich mir seinerzeit mal als kostengünstigen Tracker für gelaufene Schritte und simple Armbanduhr zugelegt habe. Das kleine Teil habe ich damals für knapp 17 Euro erworben und bin selbst heute noch restlos begeistert, dass ich bis zu 40 Tage ohne erneutes Aufladen damit hantieren kann. Klar, monochromes Display und wenig “smarte” Funktionen, das verbraucht nicht unbedingt viel Energie.

Inzwischen hat das Modell einen offiziellen Nachfolger, das Mi Band 3, erhalten. Dieses bietet mittlerweile auch ganz offiziell eine deutsche Lokalisierung und erspart so den Umweg über modifizierte Android-Apps, um das Gerät nicht mehr nur noch in chinesischer Sprache verwenden zu müssen.

Ich habe mir das neue Band nun mal ein paar Tage im direkten Vergleich mit meinem Mi Band 2 anschauen dürfen und möchte euch meine Eindrücke hier schildern.

Der Lieferumfang des Mi Band 3 fällt wie gewohnt sehr spärlich aus. Eine kurze Bedienungsanleitung, die Tracker-Kapsel (das Herzstück quasi) nebst TPE-Armband und das kurze Ladekabel mit USB-Anschluss, mehr ist nicht drin. Sowohl zur Einrichtung, als auch zur Synchronisation benötigt ihr dann natürlich noch die kostenlose Mi Fit-App für Android oder iOS. Hier müsst ihr, falls noch nicht geschehen, noch ein kostenloses Mi-Konto erstellen, mit welchem euer Band später verknüpft wird.

Im Vergleich zum Mi Band 2 fällt allein am Armband (einstellbar: 155 – 216 mm) schon der erste Unterschied auf: die Kapsel hat zugenommen und misst nun 17,9 x 46,9 x 12 mm. Für meinen Geschmack wirkt jene nun doch etwas zu hoch, was auch am gewölbten 0,78-Zoll-OLED-Touch Display (Auflösung 128 x 80 Pixel) liegt. Allerdings gewöhnt man sich da nach ein paar Tagen dran. Der Verschluss des Armbands funktioniert noch immer reibungslos, dass sich das Mi Band 3 während meines Tests mal unbeabsichtigt von selbst geöffnet hat, kam nicht vor. Hier muss ich auch wieder das Mi Band 2 loben, von dem ich noch immer das erste TPE-Armband nutze und welches auch heute noch problemlos schließt und öffnet.

Das Display ist auch beim Mi Band 3 weiterhin monochrom und stellt die Schrift somit ausschließlich weiß dar. Auch die Anpassung der Oberfläche bleibt weiterhin so spartanisch wie beim Vorgänger und lässt euch lediglich festlegen, welche von drei angebotenen Anzeigen ihr für euren Home(Uhren-)-Screen nutzen wollt. Neu hinzugekommen sind die Wischgesten, mit denen ihr euch durch die einzelnen Funktionen im Menü bewegen könnt. Hier reagiert die Eingabe zumeist problemlos, in einem von zehn Fällen muss ich aber dann doch ein zweites Mal wischen, um in den nächsten Screen zu gelangen.

Doch was kann das Mi Band 3 nun eigentlich für seinen Preis alles an Features abdecken?

  • Schrittzähler
  • Herzfrequenzmessung
  • Schlaftracking
  • Datum / Uhrzeit / Wecker
  • Stoppuhr
  • erinnert euch auf Wunsch daran, euch regelmäßig zu bewegen
  • App-Benachrichtigungen (zB. WhatsApp)
  • Wetteranzeige (inkl. Zwei-Tages-Vorhersage)
  • Android-Nutzer können das Band dank Bluetooth 4.2 auch als Smart Lock-Gerät einrichten

Wie bereits erwähnt nutze ich das Band vorrangig zum Tracken der von mir zurückgelegten Schritte und als Uhr. Natürlich lasse ich mir beim neuen Band auch gerne eingehende WhatsApp-Nachrichten einblenden, morgens weckt mich das Band durch ein zartes Vibrieren.

Der nun 110 mAh-fassende Akku soll laut Hersteller bis zu 20 Tage im Standby-Betrieb aushalten, was durchaus als realistisch zu bewerten ist. In meinem Alltagsszenario komme ich allerdings dann auf noch etwa 14 Tage Ausdauer, je nach Verwendung der Herzfrequenzmessung sicherlich auch zwei bis drei Tage weniger. Das ist im Vergleich zu meinem Mi Band 2 schon ein beachtlicher Unterschied, dieses bietet allerdings auch weniger Funktionen und ein kleineres Display.

Laut Xiaomi ist das Mi Band 3 wassergeschützt bis zu einem Wasserdruck von 5 bar (5ATM). Duschen, Regenschauer und sogar kurze Schwimmeinlagen sind damit kein Problem, tauchen sollte in niedrigen Gewässern auch drin sein. Allerdings würde ich mich hier nicht zu sehr auf die Angaben verlassen.

Die Herzfrequenzmessung erfolgt auch beim Mi Band 3 wieder einmal optisch über eine an der Unterseite des Geräts angebrachte Foto-Diode. Natürlich handelt es sich hierbei keineswegs um die zuverlässigste Methode zur Messung der Herzfrequenz, dennoch können selbst Armbehaarung und Bewegung bei der Messung nicht dafür sorgen, dass die Ergebnisse kaum großartig von denen einer Polar M400 mit Brustgurt abweichen. Für ein Gerät in dem Preisbereich finde ich das schon klasse.

Will man mit dem Mi Band 3 Aktivitäten aufzeichnen, so sind derzeit vier unterschiedliche Möglichkeiten auswählbar: Laufen, Laufband, Radfahren, Gehen. Starten lässt sich das Ganze zum einen direkt über die Mi Fit-App oder aber auch über einen längeren Druck aufs Display im Menüpunkt “Übung” der Uhr. Die Art der Aktivität wird zwar recht gut erkannt, kann aber glücklicherweise auch nachträglich in der App korrigiert werden. Laufband und Laufen sind da beispielsweise recht naheliegend als Quell für Falscherkennung 😉

Die Schrittmessung funktioniert beim Mi Band 3, wie auch schon beim Vorgängermodell, erstaunlich akkurat und weicht kaum von den Ergebnissen der Polar M400 ab. Zwischendurch habe ich mir mal die Mühe gemacht und auf Arbeit die von mir zurückgelegten Schritte zwischen zwei Ruhemomenten mitgezählt. Das Band bestätigte mir jedes Mal meine Zählungen.

Ein Punkt, der mich auch schon beim Mi Band 2 enorm störte und nun beim Nachfolger noch immer vorhanden ist, ist die schlechte Ablesbarkeit des Displays bei Tageslicht mit einigermaßen Sonneneinstrahlung, wie es beispielsweise jetzt im Oktober noch immer mal der Fall ist. Selbst das Abdunkeln mit der Hand hilft hier kaum, da sind schon einige Verrenkungen nötig. Hier würde ich gern auch zwei oder drei Tage Akkulaufzeit verzichten, wenn ich dafür draußen mehr auf dem Display erkennen könnte.

Versteht mich nicht falsch: das Display ist gut, schöner aufgelöst als beim Vorgänger und reicht in den meisten Szenarien vollkommen aus. Mit Sonne wird das Ablesen dann aber leider zur Qual.
Ebenfalls lästig ist, dass die Schlaferkennung des Bands bei Naps am Tage schlichtweg nicht funktioniert, da die Systemzeit des verbundenen Smartphones ausschlaggebend für die Aktivierung der Aufzeichnung ist. Hier fehlen bei der Bewertung eures Schlafs also möglicherweise eingelegte Mittagsruhen völlig. Nachts funktioniert die Erkennung dafür ziemlich gut und verzeichnet unter Verwendung des Beschleunigungssensors des Armbands so beispielsweise ziemlich präzise Einschlaf- und Auchwachszeiten.

Das Mi Band 2 konnte in Verbindung mit Android-Geräten und einer speziellen App bereits App-Benachrichtigungen in Form von Fließtexten liefern. Ansonsten erscheint lediglich ein Symbol (zB. bei SMS, Mails) bei eingehenden Nachrichten. Das Mi Band 3 kann nun allerdings auch von Haus aus die komplette Nachricht darstellen, wenngleich Emojis und Sonderzeichen noch immer für fehlerhafte Zeichen im Text sorgen. Durch den Text scrollt man sich dann ganz einfach per Wischgeste.

Fazit

Ich bin wieder einmal sehr angetan von dem, was Xiaomi da für den geringen Preis von derzeit 17 bis 30 Euro (je nach Shop und Angebot, unser Testgerät kam für 22 Euro von Gearbest) so zu bieten hat. Das Mi Band 3 sitzt super angenehm am Handgelenk, kann auch mal nass werden, trackt Schritte, Herzfrequenz und den Schlaf ziemlich akkurat und trägt auch optisch nicht unangenehm auf. Das OLED-Display ist bei Sonneneinstrahlung allerdings wirklich schwer abzulesen und das Tracken von Schlafphasen während des Tages ist leider nicht möglich. Der Akku hält unter täglicher Beanspruchung gute 10 – 14 Tage durch, wer lediglich Schrittzähler und Uhr nutzt, der wird auch gut über die zwei Wochen hinaus kommen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Ich bin auch Besitzer vom Mi Band 2+3. Bei Beiden fällt mir auf, dass gerade die Schritte sehr schlecht gezählt werden. Merke ich zb dann, wenn ich am Rechner sitze, an der Tastatur tippe und ich aus heiterem Himmel angezeigt bekomme, dass ich das heutige Ziel erreicht habe und 8000 Schritte gelaufen wäre. Leider.

    Tracking vom Schlaf funktioniert recht gut. Hierbei gibt’s aber auch besonders dann Probleme, wenn man einen ungleichmäßigen Tagesablauf hat, und man nicht vor 24 Uhr schlafen geht, sondern erst um 0800, dann vlt noch ein Mittagsschläfchen macht etc.

    Da ich die Uhr hauptsächlich dafür gekauft habe, damit ich nen ungefähren Indikator für meinen durchschnittlichen Schlaf habe, kann ich mit den Macken leben. Besonders dann, wenn man berücksichtigt, wie preisgünstig die Uhr ist. 🙂

  2. Interessant wäre auch der Vergleich zum Xiaomi Hey Plus Band.

  3. Kein Kommentar, eher eine Frage. Bekommt man irgendwie die Synchronisierung mit Samsung Health hin?
    Danke!

  4. Hans Günther says:

    Hatte mal ein Mi Band 2.
    Dessen Herzfrequenzsensor war aber eine Katastrophe. Ich habe es irgendwann nicht mehr genutzt, da ich auch keinen Bock hatte, Daten in die Xiaomi Cloud zu laden.

    Nutze jetzt seit über einem Jahr eine Garmin Forerunner 35 und bin absolut happy damit!
    Sie trägt sich fast so unauffällig wie ein Mi Band, ich kann sie zum Tracken von Laufen und Radfahren nutzen, und sie ersetzt mir eine Uhr. Zudem ist die Akkulaufzeit mit 5 Tagen (bei 2 – 3 Stunden Training inkl. GPS) sehr akzeptabel.
    Die Herzfrequenzmessung ist im Vergleich zu einem Mi Band auch sehr akurat.

  5. Also mein 3er zählt viel mehr Schritte als mein 2er… Ich weiß nicht, wo das herkommt, aber es nervt. Hat hier jemand eine Idee?

  6. Der Herzfrequenzsensor funktioniert etwas träge. Wenn man im Fitnessstudio ein workout startet, zeigt das Mi band erst Mal nur einen Puls von 80, während er beim Pulsgurt schon auf 130 ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase, misst es aber genauer und der durchschnittliche, minimale und maximales Puls passt dann auch.

    Um mehr aus dem Band (insbesondere in Punkto Benachrichtigungen) rausholen zu können empfehle ich Drittanbieterapps wie Notify & Fitness oder Tools for mi band.

    • Das ist normal bei optischen Sensoren. Die Lichtreflektion des Gewebes um die Blutgefässe ändert sich mit dem Herzschlag minimal (1-2%). Das Problem ist, dass körperliche Bewegung den Druck in den Gefässen viel mehr erhöht als das Herz. Diese Veränderungen der Lichtreflektion nimmt der Sensor auf, versucht grössere Veränderungen herauszurechnen und errechnet dann einen Annäherungswert. Das ist pure Mathematik. Kommt immer auf den Algorithmus des jeweiligen Sensors/Gerätes an wie genau das dann am echten Wert ist.
      Für Hobbysportler sicher ausreichend aber wer’s genau wissen will der nimmt einen Brustgurt.

  7. Falls es jemanden interessiert hier noch ein paar Ergänzungen meinerseits:

    Schwimmen ist mit dem Band eine Zumutung. Bei jedem Mal wo Wasser am band entlang läuft geht der Display an und löst auch gerne Mal die Tastensperre. Dann werden dauernd Übungen oder Pulsmessung gestartet. Fitbit löst das besser, indem der erste Touch etwas härter sein muss, um das Display zu aktivieren (spielt aber natürlich auch in einer anderen Preisklasse). Also beim Schwimmen oder duschen ziehe ich das Band aus genannten Gründen immer aus.

    Das Schlaftracking ist ebenfalls extrem schlecht. Wachphasen werden quasie nie erkannt. Erst gestern um 4 Uhr zur Toilette gegangen – Mi band zählte 0 Schritte und 0 Minuten Wachzeit. Ich bin in den 3 Monaten wo ich das band trage angeblich keine einzige Minute in der aufgewacht, was ich für sehr sehr unrealistisch halte. Das einzige was funktioniert ist die Messung des ersten einschlafens und des letzten aufwachens. Alles dazwischen kann man eigentlich vergessen.

    Der Schrittzähler zählt beim Autofahren auch munter mit. Bei einer Fahrt von circa 60 Minuten hatte ich 300 Schritte zurückgelegt.

    Der Herzfrequenzsensor funktioniert etwas träge. Wenn man im Fitnessstudio ein workout startet, zeigt das Mi band erst Mal nur einen Puls von 80, während er beim Pulsgurt schon auf 130 ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase, misst es aber genauer und der durchschnittliche, minimale und maximales Puls passt dann auch.

    Um mehr aus dem Band (insbesondere in Punkto Benachrichtigungen) rausholen zu können empfehle ich Drittanbieterapps wie Notify & Fitness oder Tools for mi band.

    Fazit:
    Ich habe hier Mal eher die negativen Punkte rausgestellt. Insgesamt bin ich aber trotzdem zufrieden mit dem Band für den Preis. Die Schrittmessung funktioniert für meine Zwecke ausreichend gut und die Pulsmessung ist auch okay. Lediglich das Tracking der wachphasen ist eine komplette Enttäuschung. In Verbindung mit der App Notify & Fitness kann aber immerhin das Handy automatisch stumm geschaltet werden, wenn das Mi band merkt, dann man eingeschlafen ist.

  8. Falls es jemanden interessiert hier noch ein paar Ergänzungen meinerseits:

    Schwimmen ist mit dem Band eine Zumutung. Bei jedem Mal wo Wasser am band entlang läuft geht der Display an und löst auch gerne Mal die Tastensperre. Dann werden dauernd Übungen oder Pulsmessung gestartet. Fitbit löst das besser, indem der erste Touch etwas härter sein muss, um das Display zu aktivieren (spielt aber natürlich auch in einer anderen Preisklasse). Also beim Schwimmen oder duschen ziehe ich das Band aus genannten Gründen immer aus.

    Das Schlaftracking ist ebenfalls extrem schlecht. Wachphasen werden quasie nie erkannt. Erst gestern um 4 Uhr zur Toilette gegangen – Mi band zählte 0 Schritte und 0 Minuten Wachzeit. Ich bin in den 3 Monaten wo ich das band trage angeblich keine einzige Minute in der aufgewacht, was ich für sehr sehr unrealistisch halte. Das einzige was funktioniert ist die Messung des ersten einschlafens und des letzten aufwachens. Alles dazwischen kann man eigentlich vergessen.

    Der Schrittzähler zählt beim Autofahren auch munter mit. Bei einer Fahrt von circa 60 Minuten hatte ich 300 Schritte zurückgelegt.

    • Der Herzfrequenzsensor funktioniert etwas träge. Wenn man im Fitnessstudio ein workout startet, zeigt das Mi band erst Mal nur einen Puls von 80, während er beim Pulsgurt schon auf 130 ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase, misst es aber genauer und der durchschnittliche, minimale und maximales Puls passt dann auch.

    • Um mehr aus dem Band (insbesondere in Punkto Benachrichtigungen) rausholen zu können empfehle ich Drittanbieterapps wie Notify & Fitness oder Tools for mi band.

      Ich habe hier Mal eher die negativen Punkte rausgestellt. Insgesamt bin ich aber trotzdem zufrieden mit dem Band für den Preis. Die Schrittmessung funktioniert für meine Zwecke ausreichend gut und die Pulsmessung ist auch okay. Lediglich das Tracking der wachphasen ist eine komplette Enttäuschung. In Verbindung mit der App Notify & Fitness kann aber immerhin das Handy automatisch stumm geschaltet werden, wenn das Mi band merkt, dann man eingeschlafen ist.

    • Ich habe hier Mal eher die negativen Punkte rausgestellt. Insgesamt bin ich aber trotzdem zufrieden mit dem Band für den Preis. Die Schrittmessung funktioniert für meine Zwecke ausreichend gut und die Pulsmessung ist auch okay. Lediglich das Tracking der wachphasen ist eine komplette Enttäuschung. In Verbindung mit der App Notify & Fitness kann aber immerhin das Handy automatisch stumm geschaltet werden, wenn das Mi band merkt, dann man eingeschlafen ist.

      — Sorry für die Aufteilung, aber die Kommentarfunktion hat meinen langen Beitrag nicht akzeptiert.

  9. Was mich am Band 3 im Unterschied zum 2er extrem nervt ist das neue Armband. Es ist bauartbedingt enger, da der Winkel am der Einfassung des Trackers steiler ist. Ich empfinde deshalb das Tragen als unangenehm und bleibe zur Zeit beim 2er. Auch ein alternatives Armband ist gleich geschnitten, vielleicht hat jemand noch eine Idee?

  10. Benutze bei dem Band 3 wie schon beim Band 2 nur Schritte, Uhr und Schlaftracking und komme jetzt auf 36-40 Tage Akkulaufzeit. Beim Band 2 waren es maximal 27-30 Tage.

    Einzig negativ ist das kratzeranfällige Glas und die schlechte Darstellung von Textnachrichten zb. bei Whatsapp weswegen diese mMn total nutzlos sind und ich diese nicht nutze.
    Schade ist außerdem das bei Anrufen nur die Nummer eingeblendet wird und nicht der Anrufername.

  11. Sind vielleicht Ausdauersportler unter den MiBand3 Benutzern? Ich habe ein Ruhepuls von unter etwa 42 und das Miband scheint keine Werte unter 47 zu messen. Habt ihr eine Idee ob es nur an meinem Gerät liegt oder generell ein Problem ist? Es gibt doch einige Sportler, die das Band benutzen.

    • Liege mit meinem regulären Ruhepuls zwar definitiv nicht so niedrig, während meiner Schlafphasen habe ich aber auch Messungen bis runter auf 41 bpm; das Band sollte also durchaus dazu in der Lage sein.
      Beim Durchsehen der Verläufe sind mir aber auffällig oft 47/48 bpm für mein Tagesminimum begegnet. Kann aber natürlich auch Zufall sein, dass das bei mir tatsächlich in dem Bereich liegt.

      • Hallo Aki, bei dir erscheinen tatsächlich Werte unter 47? Bei mir sind da komplett leere Blöcke, habe sogar die neusten Version von akpmirror heruntergeladen, kein Unterschied, guck mal:
        https://photos.app.goo.gl/XgM3YwU8tuc8ZENr7

        • Kann über den Link leider nichts sehen, aber ja, bei mir tauchen tatsächlich kleinere Werte auf. Nicht viele, mein Ruhepuls liegt normalerweise etwas höher, aber sie werden bei mir auf jeden Fall gemessen.
          Meinst du mit „leeren Blöcken“ Abschnitte im Verlauf, während denen nichts gemessen wird? Davon hab ich auch ein paar, das kommt dann aber eher davon, dass das Band da vielleicht verrutscht ist weil zu locker getragen. Die habe ich eher mal so über den Tag verteilt in Phasen, bei denen meine Pulsmessung definitiv höher gewesen wäre als 47.

  12. Gibt so einen Fitness-Tracker auch mit NFC der dann Google Pay unterstützt?
    Also einen einfachen Fitness Tracker mit der kontaltloses Zahlen unterstützt?

  13. Gibt es eigentlich die Möglichkeit sich den aktellen Puls permanent anzeigen zu lassen ? Meine Fitbit Uhr zeigt mir das immer an . Bei dem Mi band muss ich immer eine manuelle Messung starten.

    • Nein, Dann wäre der Akku ruckzuck leer. Du kannst Aufzeichnung auf 1 Minute stellen und dann einfach in der App am Handy gucken

    • Das wäre ein tolles Feature. Also z. B. ein Bildschirmlayout, dass neben Zeit und Datum, statt gelaufener Schritte den Puls zeigt. Ich habe die Pulsmessung auf 30 Min. Intervall gestellt und würde mir das wünschen.

  14. Wenn ihr gerne auch ein Nickerchen aufgezeichnet bekommen wollt, so ladet euch den Mi Band Master heruntern. Ist nicht teuer und ergänzt die XIAOMI APP. Sogar die Pulzfrequenz wird bei der Schlafstatistik mit eingeblendet.

  15. Wer eine sehr gute Alternative sucht, dem kann ich die Xiaomi Amazfit Bip ans Herz legen, die kann dasselbe und hat sogar ein Farbdisplay, die Akkulaufzeit ist unglaublich, ich habe die Uhr seit April und erst zweimal aufgeladen, mein aktueller Akkustand liegt bei 70% mit der zweiten Aufladung. Die Uhr trage ich täglich ca 2-5 Stunden, mit permanent aktivierten Pulsnesser, der mißt (einstellbar) alle 30 Minuten. Die Uhr schalte ich nie aus. Die Uhr wird vom selben Hersteller wie das Mi Band 3 hergestellt. Für mich gibt es derzeit nichts besseres für um die 50€. Beinahe vergessen, die Amazfit Bip hat sogar GPS, damit kann man seine Laustrecke aufzeichnen.

    • Das sekundiere ich. Hab vorher das miband 2 benutzt. War aber von ein paar Aspekten echt angenervt (Lesbarkeit, Touchempfindlichkeit mit Wasser – vor allem in Kombination mit Tasker, mit dem ich bei 3xtap die Musik pausiert habe… da hat dann schon Regen gereicht, um keinen Spaß mehr mit der Musikwiedergabe zu haben, Displayteil zu dick/ zu hoch). Bin jetzt ebenfalls beim Bip gelandet und hochzufrieden. Allein Navigationshinweise würde ich mir auf dem Fahrrad gern auf der Uhr anzeigen lassen können, ebenfalls wünschenswert wäre eine Musiksteuerung. Play/Pause habe ich mir per Tasker gebastelt, das ist als Provisorium okay, besser wäre etwas originär implementiertes. Sonst hochzufrieden – vor allem die Akkulaufzeit und die Ablesbarkeit bei Always On, ohne dabei mit Helligkeit zu nerven ist fantastisch.

    • Eine „Alternative“ ist kein Produkt was mehr als Doppelt so teuer ist….

  16. Also meine Mi Band 3 geht wieder zurück. Der Schrittzähler ist sowas von ungenau. Gerade wieder 80 Schritte vom Wohnzimmer in die Küche angezeigt. Kann die Euphorie in dem Artikel hier nicht bestätigen.

  17. Ich hatte auch fast zwei Jahre lang das Mi Band 2 und war sehr zufrieden. Aber dann wollte ich was Neues. Die Entscheidung mußte zwoschen Mi Band 3 oder Amazfit Bip. Habe mich dann für die Bip entschieden. Ich wollte gerne GPS haben, um meine Wegstrecken aufzuzeichnen. Ich benutze neben der offiziellen Mi App auch noch Notify & Tool for Bip, sowie Gadgetbridge. Letzteres kann mir die Wegstrecken schon direkt im GPX-Format aufs Handy oder auch Google Drive speichern, so daß ich mir die Strecken dann in Google Earth anschauen kann.

    Bin auch hier wieder sehr zufrieden, Die Laufzeit beträgt so um die drei Wochen, ich habe die Uhr im Schnitt so 20 Stunden am Tag um und kontinuierliche Pulsmessung auf 5 Minuten eingestellt. Schrittzähler war beim Mi Band 2 schon sehr akkurat und auch bei der Bip funxioniert es sehr gut.

  18. Ich habe das Band nun auch seit Mitte letzter Woche, und kann die Berichte mit dem schlaftracking und der ungenauen auf und Zeichnung von Wachphasen bestätigen. Aus irgendeinem Grund muss ich 2 bis teilweise 4 mal aufs Klo in der Nacht und das wird eigentlich so gut wie nie aufgezeichnet. Wenn ich wach bin und mich wenig bewege dann wird das als leicht Schlaf aufgezeichnet. Stehe ich z.b. nicht direkt nach dem Aufwachen auf und bleibt noch liegen und lese was dann habe ich auf einmal halbe Stunde länger geschlafen. Das kann man aber nachträglich korrigieren.
    Bei dem schrittzähler bin ich mir nicht sicher ob der ordentlich funktioniert, auch weil er nicht direkt die Schritte anzeigt oft. Ich war z.b. nach null Uhr bei 18 Schritten und bin dann 10 Schritte gelaufen das wurde aber nicht getrackt. Dann habe ich weiter meine Sachen gemacht und bin ins Bett und dann hat es die grob 30 schritte plus die 10 Schritte mal gezählt. Wenn es mal gleichzeitig zu den Schritten diese angezeigt hat, dann standen bei neuen schritten manchmal 10 oder 11. Das sammelt sich natürlich über den Tag und wird ungenau.

  19. Michael Schoppe says:

    Besitze jetzt auch das Band 3, nachdem ich schon 2 Band 2 verloren habe.
    Die Armbänder sind meiner Meinung nach Schrott. Entweder sie öffnen sich selbständig oder die Aufnahme für das Elektronik-Ei leiert aus!

    • Das kann ich nicht verstehen. Ich trage das Mi 2 nun seit August 2016 und habe diese Probleme nicht, obwohl ich die Bänder sehr oft wechsele, da ich verschiedene Farben habe.

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