Xiaomi gibt in Europa Gas: Neue Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Finnland eröffnet

Xiaomi war ja durch Importe schon vor dem offiziellen Start in Deutschland bei vielen von euch ein beliebter Hersteller. Später expandierte man in Europa in Länder wie Spanien und ist nun sogar auch in Deutschland ganz regulär vertreten. Dass der europäische Markt für die Chinesen sehr interessant ist, ist kein Geheimnis. Da will man deswegen nun auch neue Kompetenzen bündeln und hat heute die Eröffnung einer neuen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Tampere in Finnland bekannt gegeben.

Woran Xiaomi in Finnland basteln möchte? Laut offizieller Mitteilung will man dort an Smartphone-Kameratechnologien wie Kamera-Algorithmen, maschinellem Lernen, Signalverarbeitung sowie Bild- und Videoverarbeitung werkeln. Dafür hat man sich in der Nähe des Technologie-Campus der Universität Tampere angesiedelt. Laut Xiaomi selbst, handele es sich dort nun um das mit Abstand größte Team, das Xiaomi außerhalb Chinas unterhält.

In Tampere ist nicht nur Xiaomi aktiv, innerhalb der letzten zehn Jahre haben sich dort auch andere Hersteller wie etwa Intel und Microsoft breit gemacht. Xiaomi hofft dort direkt von der Uni neue Fachkräfte zu gewinnen und mit Forschern aus der Wissenschaft an neuen Kamera-Techniken zu arbeiten. Zum Start beschäftigt Xiaomi in Tampere 20 Mitarbeiter, will sich aber schnell vergrößern – insbesondere im Bereich der Kamera-Algorithmen.

Xiaomi trete dadurch nun laut eigenen Aussagen dem wachsenden Tampere-Bildverarbeitungs-Ökosystem bei, das von Business Tampere, der Wirtschaftsförderungsagentur der Region Tampere, organisiert wird. Seien wir mal gespannt, was uns da in Zukunft an neuen Features für die Smartphones bzw. die Kamera-Apps von Xiaomi erwarten wird.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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