Xiaomi: 64 Megapixel für Redmi-Smartphone, gewaltige 108 Megapixel später geplant

Wir berichteten im Vorfeld schon ein wenig zur Future Image Technology Communication Conference von Xiaomi. Nun hat der chinesische Hersteller auf der Messe einige Details gelüftet, sodass man sieht, wohin die Reise in den Modellen des Unternehmens geht. Bestätigt hat man dort, dass man im vierten Quartal ein Smartphone unter dem Redmi-Label auf den Markt bringt, welches auf den ISOCELL Bright GW1 setzt, ein Sensor mit 1/1,7″ (1,6 Mikron Pixelgröße), der mit 64 Megapixeln auflöst.

Ebenso hat Xiaomi einen Teaser für den Sensor in einem kommenden Mi-Smartphone gezeigt. Nicht weniger als 108 Megapixel soll dieses dann in Sachen Kamera bieten. Das ist gewaltig und bietet rein rechnerisch Bildgrößen von 12.032 x 9.024 Pixel an. Es wird ja gemunkelt, dass man diesen Sensor schon im nächsten Mi MIX 4 von Xiaomi sehen könnte. Wäre ja was.

Doch nicht nur der Sensor ist entscheidet, eine Kamera ist doch schon etwas mehr – nicht zu vergessen die Software und die Hardware, die diese großen Bilder verarbeiten müssen. Aber spannend, was da so alles passiert – bis es soweit ist, richtet man seine Augen sicherlich auch auf kommende Kameras in den Geräten Huawei Mate 30 Pro, iPhone 11 und natürlich auf die im Google Pixel 4. Ich glaube, es kommen tolle Zeiten auf Menschen zu, die gut und gerne mit dem Smartphone fotografieren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Man kann es auch übertreiben.

  2. Bartenwetzer says:

    Die, die nicht so oft fotografieren oder weniger Ansprüche stellen dürfen den Kamerawahnsinn bezahlen. Wer das will soll sich Kameras kaufen.

    Ständig diese Jagd nach irgendwelchen Pixels die Otto Normalverbraucher weder nutzt noch sieht. Dazu Speed Tests mit Werten, die nur für professionellen Bedarf nötig sind.

    Da wäre für mich ein gutes Display das man auch bei starkem Licht gut lesen kann viel wichtiger.

    Sorry – Hoffentlich gibt es mal einen Boykott das es kracht.

    • Die Pixelanzahl ist doch nur für die Werbung gut. Letztendlich werden dann sicher Fotos mit 16 Megapxieln als Ergebnis rauskommen. Da werden mehrere Pixel dann zusammengefasst, um das Bildrauschen zu reduzieren und die Bildqualität zu erhöhen.

    • Frank Ingendahl says:

      eine gute Spiegelreflex Kamera hat gerade mal 20 MP, das reicht völlig.

    • Sorry, aber wo ist da ein Sinn? Das Xiomi Mi9 hat ein sehr gutes Display und man kann es auch bei extrem heller Sonnenbestrahlung sehr gut lesen und man kann es momentan für 350-400 € je nach Speichergröße kaufen und da sind auch sehr gute Kameras drin.
      Ist also irgendwie Unsinn zu schreiben, dass Leute die nicht damit fotografieren wollen diesen Kamerawahnsinn bezahlen. Gut, vergleichbares kostet bei anderen Herstellern mehr, aber zwingt dich jemand das zu kaufen?
      Es gibt doch genug Hersteller die anderes anbieten.
      Und Kamerawahnsinn. Bitte! Irgendwie ist es doch logisch, dass die Hersteller immer mehr bieten. Schau dir Akkus an, sogar die sind größer geworden. Würde man das nun Akkuwahnsinn nennen? Nein. Da finden das auch alle gut. Die Nachfrage regelt halt das Angebot, wäre es nicht gefragt und würde sich nicht verkaufen, dann würden die ganzen Hersteller auch nichts in die Entwicklung investieren und wenn es jemanden nicht passt, es gibt Alternativen, niemand wird gezwungen etwas zu kaufen.

  3. 64 Megapixel sind einfach nur bescheuerter Machbarkeits-Wahn der Copycats, denen sonst nichts einfällt. Selbst bei den Profi-Kameras für mehrere tausend Euro sind 64 Mpx grenzwertig, weil es auch da ein (sauteures) Objektiv braucht, das überhaupt so viele Linienpaare auflösen kann.

    Aber bitte, dann eben 64 Mpx mit einer winzigen Linse, die vermutlich nicht einmal 10 Mpx sauber auflöst. Da hilft auch kein Binning – falls das die Software überhaupt auf die Reihe bekommt.

    • Kein Machbarkeitswahn… Natürlich bekommt man die mp nicht immer…
      Die Bedingungen müssten schon passen. Aber wenn man so ein Bild hat. Schon locker!
      Und Lichtempfindlichkeit hat absolut nichts mit mp zu tun… Heute sogar nichtmal was mit Sensorgrösse. Die Software macht das Bild… Siehe Google.
      Manche Slr sind schlechter als Handys…

      • Da hast du mich eventuell missverstanden. Ich rede von der Auflösung des Objektivs, also von der Glaskonstruktion. Dazu werden Skalen, Siemens-Sterne und so Zeugs fotografiert um zu sehen, wie weit die Auflösung des Objektivs mitmacht.

        Wenn wir davon ausgehen, dass der Sensor in diesem Fall horizontal mit etwa 40 Mpx auflöst, ist das hinrissig. Ich weiss nicht einmal, welches Objektiv ich für eine Vollformat- oder Mittelformat-Kamera nehmen müsste, das dazu fähig ist. Ganz sicher reicht ein Glasbullauge mit wenigen Millimetern Durchmesser nicht aus.

  4. Das gilt nur für den Verkauf und mehr ist das nicht.

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