Wunderkauf: iOS-App empfiehlt persönlich zugeschnittene Supermarkt-Angebote

Es gibt eine neue iOS-App der Barcoo-Macher. Wunderkauf ist der Name der App, die Euch das lästige Blättern in Prospekten abnehmen will. Dazu müsst Ihr der App mitteilen, welche Produkte Euch in einem Prospekt interessieren und in welchen Läden Ihr bevorzugt shoppen geht. Dies geschieht ganz modern im Tinder-Style, das heißt, Euch werden Produktgruppen oder einzelne Marken, sowie Supermärkte angezeigt und Ihr bestätigt einfach mit einem Herz oder einem X, ob Ihr diese nutzt, beziehungsweise kauft.

Wunderkauf

Anhand Eurer Erstangaben, die Ihr jederzeit ändern könnt (für Läden gibt es eine extra Liste), werden Euch dann aktuelle Angebote präsentiert, sogenannte Wunder. Diese Wunder können dann ebenfalls geliked werden, damit platziert Ihr sie in der Kategorie „Meine Angebote“, sodass Ihr sie zum Einkaufszeitpunkt direkt griffbereit habt.

Leider ist es so, dass sich die Angebote nicht weiter sortieren lassen. Ihr könnt beispielsweise keine Listen nach Geschäften erstellen. Zwar steht bei jedem Produkt dabei, in welchem Laden es erhältlich ist, diese sind aber bunt durcheinander gewürfelt. Das ist etwas schade, da dies einiges an Planung abnehmen würde. Aber es kommt natürlich auch darauf an, wie viele Produkte und wie viele Läden man angibt. Bei wenigen Produkten und wenigen Läden ist es freilich übersichtlicher. Es besteht auch die Möglichkeit, die Produkte nach Kategorien anzeigen zu lassen. Sucht Ihr also nur Kosmetika, könnt Ihr Euch auch nur diese anzeigen lassen.

Eine weitere Methode, um der App beizubringen, welche Produkte Euch interessieren, ist die Nutzung des integrierten Barcode-Scanners. Einmal damit durch die Bude gescannt und die App informiert Euch, wenn es diese Produkte bei einem Eurer angegebenen Läden im Angebot gibt.

Die Idee der App ist gut, die Ausführung aber leider nur teilweise. Die Auswahl der Produkte, egal ob vorgegeben oder gescannt, ist super einfach, die Angebote sind aktuell und auch eine gewisse Produktvielfalt ist gegeben. Wenn noch eine ordentliche Einkaufsliste integriert wird und sich Angebote nach Läden sortieren lassen, wäre die App allerdings sehr viel nützlicher. So erspart sie einem in der Tat maximal das Blättern im Papier-Prospekt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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