WordPress 4.5 „Coleman“ erschienen

artikel_wordpressWordPress ist mittlerweile mehr als nur die reine Blog-Software, mit der man einst eine sehr gute Alternative zu Movable Type & Co. darstellte. Das System wächst in seinem Funktionsumfang Version für Version und ist heute eher eine CMS-Plattform mit Blogfunktion. Nun haben die Entwickler die aktuelle Version 4.5 veröffentlicht, die auf den schmückenden Beinamen „Coleman“ (Namenspate war diesmal der Jazz-Musiker Coleman Hawkins) hört und im Zuge dessen wieder ein paar feine Neuerungen implementiert. Unter anderem bringt WordPress eine verbesserte Theme-Funktion für Logos sowie einen Inline-Link-Dialog für den visuellen Editor mit, doch auch unter der Haube hat sich wieder einiges getan.

Im visuellen Modus des Editors, mit dem ja erstmal ein Großteil der Leute unterwegs sein sollten, könnt Ihr nun Links über einen Inline-Dialog einfügen, dabei stehen die erweiterten Funktionen natürlich weiterhin zur Verfügung, wenn auf das obligatorische Zahnrad geklickt wird. Auch sind neue Formatierungs-Optionen mit an Bord – wer gerne Shortcuts zum Formatieren von Listen, Überschriften oder anderen Elementen nutzt, profitiert ebenfalls von dieser Möglichkeit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auch der Theme Customizer, der das Anpassen Eures Templates mit allen seitens der Vorlage bereitgestellten Optionen helfend unterstützt, hat nun eine Vorschau der Ansicht Eurer Seite auf Smartphones, Tablets und Desktopgeräten ebenso zu bieten, wie die Logo-Integration in die Standard-Themes Twenty Fifteen und Twenty Sixteen – letzte Funktion kennt man ja eher von kostenpflichtigen Themes.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das sind soweit die Kernfeatures, die wir sichtbar in „Coleman“ wahrnehmen werden. Die Änderungen unter der Haube beziehen sich beispielsweise auf eine Framework-Anpassung, die dafür sorgt, dass Teile der Vorschau gerendert werden, ohne den PHP-Code in JavaScript konvertieren zu müssen. Dazu hat man noch an der Optimierungsschraube für Bilder gedreht, die nach Angaben der Entwickler ohne Qualitätsverlust um bis zu 50% schneller geladen werden sollen. Diverse Bibliotheken sind ebenfalls aktualisiert worden und schlußendlich wurde noch eine bessere Unterstützung von Skript-Anhängigkeiten im Kopf- und Fußbereich des Templates hinzugefügt. Das neue Code-Tag wp_add_inline_script() soll es dann noch ermöglichen, registrierten Skripts zusätzlichen Code hinzuzufügen.

Wer mag, kann die einzelnen Änderungen einmal hier nachlesen und sich dann an die Aktualisierung seiner Seite machen. Das Update kann wie gewohnt entweder über die integrierte Update-Funktion von WordPress oder aber via Upload auf Euren Server samt Starten der Updateroutine gefahren werden. Wie immer wird hierbei empfohlen, ein Backup seiner Datenbank zu machen und vielleicht auch einmal zu schauen, ob die eingesetzten Plugins auch kompatibel zur aktuellsten Version sind – kann nicht schaden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

73 Kommentare

  1. Java und JavaScript sind grundlegend verschiedene Dinge. Mit anderen Worten: die folgende Aussage ist natürlich falsch:

    > Die Änderungen unter der Haube beziehen sich beispielsweise auf eine Framework-Anpassung, die dafür sorgt, dass Teile der Vorschau gerendert werden, ohne den PHP-Code in JAVA konvertieren zu müssen.

    Wäre auch ziemlich schlecht, wenn WordPress Java-Unterstützung verlangen würde.

  2. @Sören Da hast Du natürlich recht, ist mir beim Schreiben durchgegangen. Gemeint war JavaScript, aber irgendwas passierte dann beim Schreiben. Ist geändert 🙂 !

  3. „Blog-Software“… was soll das sein?

    WP ist korrekt bezeichnet ein WCMS welches u.a. für ein Blog verwendet werden kann.

  4. @HAL9000 – Ich behaupte mal, das sind sehr wohl die Ursprünge von WordPress, so zu Zeiten, als Movable Type noch gut unterwegs war und WP in den Kinderschuhen steckte. Heute ist es augenscheinlich mehr CMS als Blog-Software, da gebe Dir recht, vielleicht unglücklich ausgedrückt – habe es mal geändert.

  5. > aber irgendwas passierte dann beim Schreiben.

    Kenn ich. Danke fürs Ändern. 😉

    Was das Thema Blog vs CMS betrifft, ich denke, da muss man einfach sehen, dass sich Aufgabenbereiche verändern. Eine Blog-Software kann im Jahr 2016 nun einmal mehr als im Jahr 1996. Das ist doch das Gleiche wie mit anderen Softwares auch, z.B. Browser. Früher nur Textanzeige, heute in der Lage, Spiele mit atemberaubender Grafik darzustellen. Trotzdem sind es nach wie vor Browser. Die möglichen Aufgaben sind ganz einfach nur mehr. Und so kann man das meiner Meinung nach auch mit Blog-Software sehen. Ich würde das sogar als Haarspalterei sehen, hier auf eine strikte Unterscheidung zu pochen. Denn wo sind die Grenzen? Ab wann ist eine Blog-Software keine Blog-Software mehr? Nur, weil sie viel kann? Ich kenne keine Definition, nach der ein Blog keine statischen Seiten haben darf. Wenn wir nun statische und dynamische Seiten wie News haben, dann ist doch jeder Blog automatisch ein CMS und der Begriff Blog-Software ist vollkommen obsolet. Die WordPress-Macher selbst nennen WordPress außerdem „Blog Tool“, das ist direkt der erste Begriff im Seitentitel.

  6. Und WordPress 4.6 erhält dann den Beinamen „Lester“ (Lester Young)? Für 5.0 wäre dann „Charlie“ (Charlie Parker) angemessen – dann würden die großen Jazz-Saxophonisten mal wieder angemessen gewürdigt werden!

  7. Und nun komme ich mit meinen 7 Gründen, warum man WordPress nicht nutzen sollte 😛
    https://medium.com/bolt-cms/7-reasons-to-move-your-wordpress-site-to-bolt-f36159d93b19

  8. Es gibt keine Gründe, wieso „man“ WordPress nicht nutzen sollte, weil das eine sehr individuelle Frage ist. Es hängt von den individuellen Anforderungen etc. ab. Ich nutze beispielsweise WordPress, weil es mir ein hervorragendes Framework liefert, um die Seite durch eigene Programmierung zu erweitern. Sicher nicht an jeder Stelle perfekt, aber gut genug und es vereinfacht die Dinge sehr gegenüber einer kompletten Eigenentwicklung, was für viele (auch Kunden-) Projekte interessant ist. Und wenn man an andere fertige Software denkt, ist diese sehr häufig einfach wirklich schlechter erweiterbar.

    Davon abgesehen sind die Argumente diese Artikels ja auch eher dürftig. 😉 Auch WordPress ist schnell, wenn man es nicht mit langsamen Plugins und vor allem einem langsamen Theme zumüllt. Und es gibt hervorragende Caching-Lösungen, ich denke da sofort an WP Rocket. Und natürlich ist der Server immer limitierender Faktor. Aber man kann WordPress definitiv performant haben. Punkt „Secure“ – ist WordPress per se unsicher? Wohl kaum. Dass es Sicherheitslücken ab und an gibt ist normal in so ziemlich ausnahmslos jeder Software. Der Punkt „Modern“ sagt auch nichts aus. Ja, das dort beworbene System nutzt bestimmte Komponenten. Und WordPress seine eigenen. Das kann dem Betreiber vollkommen egal sein. Genauso wie das, was bei „Clean“ steht. Das ist für Entwickler schönes Wissen, aber das ist halt vollkommen irrelevant, wenn es um den Betrieb geht. Also lange Rede, kurzer Sinn: der Artikel ist schon sehr *gewollt* einseitig. Von dieser Form Artikel bin ich kein Freund, weil das halt wirklich nur Marketing-Getexte ist. 😉

  9. Wenn ein CMS auf einem modernen Stack läuft dann kann man es auch perfekt als framework benutzen. Und gerade sauberer code ist wichtig. Es gibt so einige grausige Stellen im WordPress Code, die es unmöglich machen da durchzublicken und erweiterbar ist das auch nicht. Gerade WordPress ist eine sehr schlechte Idee, wenn man viel Custom Zeugs braucht, weil es sehr beschränkt ist. Bei Bolt hast du völlige Kontrolle über deine Contenttypes und kannst sie so einrichten, wie du sie brauchst. Bei WordPress hast du nur Post und Pages mit festgelegter Struktur. Dieses eine Plugin um extra Felder hinzuzufügen ist auch ein Witz für sich.

    Allein das es so viele Caching Lösungen für WordPress gibt ist ein Indiz dafür, dass da was mächtig falsch läuft.

    WordPress hat jede Woche irgendeine Sicherheitslücke. Gab es bei Bolt auch noch nie.

  10. sunworker says:

    Sören hat im Grunde meinen Text schon geschrieben, insofern spare ich mir die Zeit. Danke Sören 😉

    Was mir aufgefallen ist, der Beitrag unter News auf der Bolt Webseite ist auch von Phillipp:

    https://bolt.cm/newsitem/extension-store-updates-suggested-packages-and-package-statistics-beta

    Und zwar von obigem Phillip, das Foto ist das gleiche wie im Avatar.

    @Phillipp
    Sieht ja schon was nach Eigenwerbung aus, oder? Wenn du an Bolt beteiligt bist, solltest du das vielleicht anmerken? So das jeder flüchtige Leser auch informiert ist das es im Grunde Werbung ist? Wäre fair oder?

  11. Wer behauptet, WordPress sei nicht erweiterbar, kann WordPress entweder nicht gut kennen oder macht es absichtlich schlecht. Die Erweiterbarkeit ist ja gerade eine der größten Stärken von WordPress. Ich habe schon zahlreiche Plugins und Themes dafür erstellt und für Entwickler ist es definitiv eines der mächtigsten und gleichzeitig einfachsten und am leichtesten zu durchschauenden Systeme, die ich kenne. Ich sage nicht, dass es in allen diesen Punkten das beste wäre, ich sage nur: es ist das beste Gesamtpaket, das ich kenne. Dass der Code stellenweise nicht der allerbeste ist: ja, richtig. WordPress schleppt Altlasten mit rum. Wobei es unter der Haube auch immer moderner wird. Darunter leidet die Erweiterbarkeit aber nicht.

    > Bei WordPress hast du nur Post und Pages mit festgelegter Struktur. Dieses eine Plugin um extra Felder hinzuzufügen ist auch ein Witz für sich.

    Okay, du kennst WordPress wirklich nicht.

    > Allein das es so viele Caching Lösungen für WordPress gibt ist ein Indiz dafür, dass da was mächtig falsch läuft.

    Bitte, auf dieser Ebene willst du doch nicht wirklich diskutieren, oder? Du solltest bedenken, dass man mit solchen Anti-Argumenten immer auch gleichzeitig seine eigenen Argumente abschwächt. 😉 Daran gibt es überhaupt nichts negativ zu interpretieren, dass es verschiedene Caching-Lösungen gibt. Ganz im Gegenteil, das spricht für die Vielfalt des Ökosystems und auch wieder für die gute Erweiterbarkeit. Wie ich schon im letzten Kommentar schrieb: deine Aussagen sind sehr *gewollt* gegen WordPress. Und dein letzter Kommentar lässt mich ernsthaft daran zweifeln, wie gut du WordPress wirklich kennst. Und ja, ich schreibe diese Beiträge tatsächlich als jemand, der WordPress beim eigenen Projekt ursprünglich durch eine Eigenprogrammierung ersetzen wollte. Aber die Argumente haben bei der Evaluierung der Optionen dann doch für WordPress gesprochen. Da musste ich als Entwickler einfach wirtschaftlich denken.

  12. WordPress ist einfach ein Symbol dafür, was mit dem Internet kaputt ist.
    Massivster Overhead auf jeder Ebene, immer mal wieder eklatante Sicherheitsmängel vereint mit schrecklicher Wartbarkeit.
    Leider ist der Trend wohl nicht mehr aufzuhalten.

  13. Danke Erik, du bringst es auf den Punkt. Und um die Eigenwerbung zu vervollständigen und die obigen Kommentatoren zu ärgern: Falls du Bolt ausprobieren willst (weil es wirklich genial ist), dann stehe ich dir bei allen Fragen so gut es geht beiseite. 🙂

  14. Argumente konntest du also keine mehr entgegenbringen. War zu erwarten. Ich find’s ehrlich gesagt einfach nur billig, wie du durch Schlechtmacherei eines Konkurrenzprodukts versuchst, für dein Projekt Werbung zu machen. Ich würd ja nichts sagen, wenn du hier sachlich auftreten würdest, aber so ist das halt eher peinlich.

  15. Nun, du möchtest die Nachteile von WordPress halt nicht verstehen. Da kann ich auch gleich gegen eine Mauer reden.

  16. Im Gegensatz zu dir muss ich hier nicht für mein eigenes Projekt Werbung machen. Insofern ergibt deine Unterstellung, ich würde die vermeintlichen Nachteile von WordPress nicht verstehen wollen, nur sehr eingeschränkt Sinn. Hingegen hast du mit deinen Kommentaren ja bereits bewiesen, dass du WordPress nicht gut kennst oder absichtlich schlecht erzählst, denn wer WordPress kennt, weiß deine Aussagen sehr gut einzuordnen.

  17. Ich habe beruflich genug mit WordPress zu tun um zu wissen, dass es einfach nur schlecht zu benutzen ist, wenn man etwas mehr als einen Blog braucht. Allein die Zeit die in die Wartung gesteckt werden muss.

  18. Männer, auch hier merkt man: Geschmäcker sind verschieden und es kommt immer auf die individuellen Einsatzzwecke an. WP nutze ich für zwei Projektseiten, die aber alle absolut überschaubar und klein gehalten sind und hier hat WordPress Joomla (was über die Jahre ein Grauen geworden ist meiner Meinung nach) abgelöst – Updates spiele ich bei Verfügbarkeit ein, Content wird vom Betreiber gepflegt. Mehr war hier nicht gefordert, alles gut.

    In der Vergangenheit habe ich mir auch mal Typo3 (ganz tolle Nummer und für viele auch das Nonplusultra) angeschaut, für meine Zwecke war das dann aber doch mehr als nur zu mächtig. Joomla wurde wie erwähnt seinerzeit abgelöst, weil ich das Backend einfach nicht schlüssig fand. Drupal war auch mal ausprobiert (kenne auch einige, die darauf schwören), damit bin ich dann aber auch nicht warmgeworden.

    Ich finde bei WP die Flexibilität und die Menge der Plugins (eigentlich ist für jeden alles dabei) toll, aber Altlasten bestehen natürlich. Wer natürlich zig verwaiste Plugins nutzt oder die Cache-Funktionen nicht nutzen mag, kommt damit auch nicht weit – aber auch WP ist in meinen Augen halt nicht mehr „schlank“.

    Lange Rede, kurzer Sinn – ich verstehe hier alle Meinungen, die so unterschiedlich wie die Verfasser und die Projekte dahinter sind und habe mir gerade einmal Bolt installiert, um vielleicht die private Homepage (die immer mal wieder neu gemacht werden sollte und auch nach drei Monaten nicht das Neuerlernen des Backends benötigt) mal testweise damit zu versorgen. Sieht erstmal ganz interessant aus und ist für meine Verhältnisse womöglich – zumindest im Privatbereich – erst einmal das richtige. Mal sehen, auf jeden Fall schön, mal ein CMS aufs Tablett zu bekommen, welches man bisher noch nicht auf dem Schirm hatte.

    Danke Euch auf jeden Fall für Eure Meinungen und auch Eure Ideen – ich finde es schön, dass man selbst nie auslernt und es immer Leute gibt, die einen wieder in eine andere, ggf. alternative Richtung schubsen 🙂 !

  19. @Oliver: Ja, Geschmäcker sind verschieden. Definitiv. Leider haben die Beiträge von Philipp wenig mit einem Geschmack zu tun, sondern sind schlicht und ergreifend teilweise falsch und dienen nur dazu, auf kindische Weise Werbung für sein System zu machen – kindisch ist, seine Argumentation nur darauf zu stützen, wie schlecht doch die bekannte Alternative ist.

    Wenn Philipp ernsthaft beruflich mit WordPress zu tun haben will, dann tut’s mir für die Kunden leid, dass er WordPress so schlecht kennt. Wie gesagt, ich hab schon genug für WordPress entwickelt um zu wissen, dass es absolut nicht so ist, wie er es darstellt. Die gute Erweiterbarkeit von WordPress lässt sich ja nun beim allerbesten (oder in dem Fall: allerschlechtesten) Willen nicht bestreiten. Das meine ich nicht nur von der Auswahl der Plugins her, sondern vor allem auch aus Entwicklersicht. Die Erweiterbarkeit von WordPress ist klasse.

  20. @Sören: Es war nur ein Versuch dir begreiflich zu machen, dass WordPress nicht so rosa-rot ist, wie du es glauben magst. Jeder der sich ernsthaft mit Webentwicklung auseinander setzt weiß um die Nachteile, Schwächen und Risiken von WordPress.

    Wenn du möchtest kann ich dir auch erklären warum Bolt so viel besser ist als WordPress und so manch anderes CMS. Aber ich glaube das willst du gar nicht hören. Sonst würdest du merken, dass du von Haus aus die gleichen Funktionen hättest, wofür du bei WordPress etliche Plugins bräuchtest.

  21. Dass WordPress rosarot wäre, habe ich auch nie behauptet. Lies meine Kommentare, die wiedersprechen dem sogar ausdrücklich, denn rosarot bedeutet für mich perfekt und das habe ich klar gemacht, dass WordPress nicht perfekt ist. Und nochmal: ich habe schon zahlreiche Plugins und Themes für WordPress entwickelt. Du brauchst mir auch nichts von Webentwicklung erzählen zu wollen, rate mal, womit ich mein Geld verdiene.

    Und ja, du hast Recht, ich will von dir nichts weiter über Bolt hören. Aber nicht aus diesem lächerlichen von dir genannten Grund, der übrigens sogar einem der Punkte auf deinem eigenen Artikel widerspricht, Abschnitt „Lightweight“, das war jetzt aber ein Eigentor. Peinlich. Nein, sollte ich irgendwann was über Bolt hören wollen, dann von jemandem, der einen ehrlichen und sachlichen Dialog mit mir führt. Will ich eine Marketingveranstaltung, besuche ich eine Marketingveranstaltung. Das Problem damit ist, dass du mit deinem Auftritt hier weniger positives Marketing betreibst als du vielleicht glaubst. Diese Unsachlichkeit gegenüber Mitbewerbern erzeugt eine echt schlechte Außenwirkung und lässt das Projekt nicht im allerbesten Licht dastehen.

  22. Na dann lasse ich dich mal in dem Glauben. Viel Spaß noch mit WordPress.

  23. In welchem Glauben? Meine Beiträge drehen sich nicht um Glauben. Aber Danke. Und dir noch viel Spaß mit deinen Werbeversuchen, die du ja bestimmt nicht nur hier betreibst.

  24. Jedes System braucht nunmal Werbung. Ich fahre ziemlich gut damit. Komischerweise findet man die ignoranten Leute nur auf deutschen Seiten. Sicher nur Zufall 😀

  25. Du verrätst uns jetzt sicher auch noch, was es mit Ignoranz anderer zu tun hat, dass du für deine unseriöse Art der Werbung kritisierst wirst. Ja, jedes System braucht Werbung, aber nicht so. Gegenüber seinen Mitbewerbern sollte man immer respektvoll sein, das zeugt für Größe und spricht damit auch für das von dir beworbene Produkt. Aber so wirkt’s halt verzweifelt und vermittelt damit seine ganz eigene Aussage. Naja, kommt vielleicht noch mit zunehmender Erfahrung. Ich bin mal optimistisch.

  26. Urgl, da toben ja wahre Glaubenskriege … ich bin einfach froh, mit WordPress ein System zur Verfügung zu haben, dass ich auch als weitgehender Laie kapiere … 😉 …

  27. sunworker says:

    @Phillipp

    1. Schleichwerbung für ein eigenes Produkt.

    2. Sofort beleidigt sein, obwohl Sören durchaus sachlich argumentiert hat

    3. Danach pauschal „ignorante Leute nur auf deutschen Seiten. Sicher nur Zufall “ beschimpfen.

    4. „Diskussion“ auf dem Niveau eines beleidigten kleinen Kindes

    Du tust mir echt leid. Wenn du so weiter machst wirst du noch zum Wutbürger, äähh Wutkind.

  28. @Sören Hentzschel,

    die meisten Punkte stimmen schon, auch wenn sie etwas oberflächlich ausgeführt sind.

    – WordPress kommt mit extremen Overhead. Schau dir z.B. mal den Payload von einer frischen Installation an, da wird mir schlecht.

    – WP ist auch alles andere als schnell… Siehe oben. Ich habe selber CMS programmiert und die waren um einen Faktor 10+ schneller und das obwohl sie in Rails implementiert wurden.

    – WordPress kommt mit viel Legacy und der Code ist teilweise extrem schlecht.

    – Das Datenbankmodell ist ein schlechter Witz.

    – Professionelles Deployment in einer geregelten Umgebung schlicht nicht möglich. ich brauche allein zwei Tools, um die Hardlinks in der Datenbank zu ändern, wenn ich die WP-Installation auf einen anderen Node schieben will.

    – Zur Sicherheit brauche ich denke ich nichts zu sagen, aber die ist ja bei allen CMS kritisch, gerade weil sie meistens manuell geupdatet werden (in der Standardeinstellung) und das die wenigsten machen. Automatisch Updates sind natürlich auch totaler Blödsinn, da angreifbar.

    – Viele Themes und Plugins sind extrem schlecht programmiert und haben – unabhängig von WP selber wieder Sicherheits- und Overheadprobleme.

    Ich könnte fortfahren, aber das sind Dinge, die eigentlich jeder weiß. WordPress (so wie viele andere Technologien) sollte man einfach nicht benutzen und das ist ganz, ganz sicher keine Frage des Geschmacks. Jeder der sagt er weiß Bescheid über Webentwicklung und im gleichen Atemzug sagt, WP sei etwas anderes als unerträglich lügt entweder oder weiß weniger als er denkt. Es tut mir Leid, das so sagen zu müssen, aber wie rechtfertigt man denn bitte WP außer wie @Günter das oben tut?

  29. > WP ist auch alles andere als schnell… Siehe oben. Ich habe selber CMS programmiert und die waren um einen Faktor 10+ schneller und das obwohl sie in Rails implementiert wurden.

    Das bezweifle ich doch mal stark. Damit sagst du, dass du bei einem Seitenaufruf, der in deinem CMS eine Sekunde dauert (ist keine unrealistische Zeit für eine vollständigen Seitenaufruf inklusive aller Ressourcen), WordPress mindestens zehn Sekunden benötigen würde. Dann machst du in WordPress etwas verkehrt, denn solche Performance-Probleme habe ich nicht.

    > Viele Themes und Plugins sind extrem schlecht programmiert und haben – unabhängig von WP selber wieder Sicherheits- und Overheadprobleme.

    Dass es schwarze Schafe gibt, ist kein Argument gegen etwas per se, das dürfte dir wohl selbst klar sein. Mein Theme beispielsweise ist selbst entwickelt und du kannst mir glauben, dass das nicht schlecht umgesetzt ist, ich mach das ja auch nicht erst seit gestern. Plugins sind auch ein Großteil von mir selbst entwickelt. Nicht jedes, aber hinter Plugins wie WP-Rocket oder Yoast stehen kompetente Entwickler. Ich sagte es in meinen Kommentaren ja selbst schon: man kann WordPress langsam bekommen, wenn man es mit langsamen Plugins und Themes zumüllt, das war meine Aussage. Vollkommen klar. Aber das liegt an jedem selbst.

    > WordPress (so wie viele andere Technologien) sollte man einfach nicht benutzen und das ist ganz, ganz sicher keine Frage des Geschmacks.

    Und genau das ist eine Art, wie man nicht argumentieren kann, wenn man ernst genommen werden möchte. Wer verallgemeinert, liegt fast immer daneben. Ich schrieb eingangs schon nicht grundlos, dass es stark auf individuelle Fragen ankommt. WordPress ist übrigens keine Technologie.

    > Jeder der sagt er weiß Bescheid über Webentwicklung und im gleichen Atemzug sagt, WP sei etwas anderes als unerträglich lügt entweder oder weiß weniger als er denkt.

    Sorry, aber jetzt wird’s sogar unverschämt von dir. Ich weiß nicht, für wen du dich hältst, aber nur weil du etwas unerträglich findest, müssen es nicht alle deine Mitmenschen genauso unerträglich finden. Gott-Komplex oder wie nennt man sowas? Unfassbar.

  30. Sei mal nicht so dünnhäutig…

    Erstmal hast du natürlich 3/4 meiner Argumente sauber unter den Tisch fallen lassen. Gratulation 😉

    Weiter hast du meinen Punkt glaube ich nicht so ganz verstanden. Es geht mir nicht um dich oder um deine Themes oder Plugins oder darum was für ein vermeintlich toller Programmierer du bist. Wenn eine Technologie (da hast du es wieder eieiei) allgemein(!!!!) so sehr dazu einläd, sie zu missbrauchen und falsch zu verwenden, dann gibt es für ihren Einsatz m.E. keine Berechtigung. Schließlich hängt daran ja nicht nur das Schicksal des Betreibenden der entsprechenden WP-Seite sondern z.B. bei Kompromittierung des Systems, das Schicksal vielleicht vieler anderer.
    Es gibt so viele bessere (weniger schlimme) Alternativen, wenn man sich damit mal zwei Sekunden beschäftigt – da ist es absurd, noch immer auf WP zu setzen.

    Ich würde das schon aus ethischen Erwägungen nicht tun. Warum auch? (Ernst gemeinte Frage)

  31. Anhang: Warum sollte ich Verständnis dafür haben, wenn sich jemand ein größeres Portal o.ä. bauen will und sich zu schade / zu faul ist, das selbst zu programmieren / programmieren zu lassen oder sich 2 Sekunden nach passenderen alternativen Technologien (uh oh) umzuschauen und damit dann andere gefährdet? Nö.

  32. Jetzt mach aber mal halb lang. Du kannst nicht sagen, dass andere dünnhäutig wären, nachdem du anderen unterstellt hast, sie wären entweder Lügner oder inkompetent. Über so eine bodenlose Frechheit darf man sich aufregen.

    Nein, ich habe nicht 3/4 deiner „Argumente“ unter den Tisch fallen lassen, ich bin schlicht und ergreifend nicht daran interessiert, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen, schau mal auf die Uhr. Um diese Zeit will ich nicht 20 Minuten an einem einzelnen Kommentar sitzen und schon gar nicht für eine Antwort an jemanden, der andere so angeht.

    Und nein, nochmal: die Tatsche, dass es schwarze Schafe gibt, ist immer noch kein Argument gegen irgendetwas. Wenn du so argumentierst, müsstest du für ausnahmslos alles so argumentieren. Diese Eigenschaft hat WordPress nicht exklusiv.

    Und weiterhin stellst du deine Meinung über die aller anderen. Man, wie sympathisch. Nicht. Nein, nur weil du es absurd findest, ist es nicht absurd. Lass anderen gefälligst ihre eigene Meinung und tu hier nicht so, als hättest du die einzige Wahrheit gepachtet.

    Zu deinem Anhang: das zeigt doch auch wieder nur, dass du nicht in der Lage bist, über deinen eigenen Tellerrand zu schauen. Ja, manchmal ist es sinnvoll, sich selbst was zu programmieren, manchmal ist aber auch WordPress oder XY oder YZ die bessere Wahl. Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Alleine der Gedanke, darauf pauschal antworten zu können ist vollkommen absurd. Selbstverständlich kommt es auf gewisse Faktoren an. Und auch, welche Faktoren das überhaupt sind, ist nicht immer gleich. Dass du direkt damit kommst, dass das Faulheit oder Unfähigkeit sein muss, nach Alternativen zu suchen, ist an Arroganz kaum noch zu übertreffen.

  33. „ich bin schlicht und ergreifend nicht daran interessiert, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen“
    >> So kann man es natürlich auch machen.

    „die Tatsache, dass es schwarze Schafe gibt“
    >> Darum geht es mir eben nicht. Wenn ich eine Software schreibe (WP), die so unfassbar schlecht ist, dass 90% der Benutzer nicht in der Lage sind, sie korrekt zu bedienen (keine Updates, schlechte Plugins etc.) und so löchrig, dass sie sofort zu kompromittieren ist, wenn ich mal 2 Monate keine Updates einspiele (Achtung: Übertreibung) – dann sollte diese Software zum Wohle der Allgemeinheit nicht verwendet werden.
    Natürlich gibt Leute die es nicht ganz so schlecht machen, aber es ist so, so einfach, WordPress unsicher und gefährlich zu konfigurieren, dass es schon absurd ist.
    Also nochmal meine Fragestellung:
    Wordpress kann vieles und schleppt dementsprechend viel mit sich herum. Das ist unnötig und gefährlich und macht das Internet zu einem schlechteren Ort. Sowas würde ich einfach nie unterstützen. Dafür ist mir meine Zeit und mein Gehirn zu schade und das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, schon gar nicht, um Geld zu verdienen.
    Es gibt Alternativen, die man verwenden kann und sollte.

    Zu guter Letzt: Falls du dich durch etwas, was ich geschrieben habe tatsächlich persönlich angegriffen gefühlt hast, dann tut mir das natürlich ernsthaft Leid – das war nicht meine Absicht.

  34. Anhang (sorry, schon spät):
    Meine Fragestellung ist gar keine – das wollte ich vor dem Abschicken noch ändern.

  35. sunworker says:

    @erik
    „dass 90% der Benutzer nicht in der Lage sind, sie korrekt zu bedienen “

    Meine Güte, 90%? Was schreibst du für einen Schwachsinn. Das ist doch keine seriöse Diskussion! Du bist auf dem selben unterirdischem kindlichem Niveau unterwegs wie @Phillipp.

    Millionen User benutzen WP völlig problemlos, alleine schon einige Millionen auf wordpress.com.

    Ein ernsthaftes Problem oder Ladezeiten die 10x höher sind wie Erik hatte ich noch nie. Offensichtlich kennt sich Erik mit WP nicht aus, da er da augenscheinlich nur Probleme produziert hat.

    Ich setze WP bei vielen Projekten ein. Probleme habe ich NULL. Das jemand das Backend nicht bedienen konnte habe ich noch NIE gehört oder gesehen.

    Ich habe WP selbst mit einigen einfachen Tricks zusätzlich abgesichert (z.b. wp-admin über htaccess geschützt, wp-config in Ebene oberhalb root, kein user der admin heisst etc). Themes baue ich selbst.

    Mehr als 30 Webseiten mit WordPress plus etliche Kundenseiten, seit über 12 Jahren.

    Updates für Core, Plugins und Themes starte ich mit genau einem einzigen Klick auf allen WP Websites gleichzeitig über ManageWP, Mit einer Zeile in der wp-config Datei könnte das auch alles komplett automatisch laufen, aber das mag ich nicht.

    ManageWP macht auch gleich alle Backups (DB mit/ohne Files) automatisch. Nach meinem eigenen Zeitplan. Auch direkt mit Upload nach Google Drive, dadurch habe ich Backupfiles sowohl auf dem eigenen Webspace als auch auf den Google Servern, das ist halt sicherer falls der Webspace abkackt.

    WP-Rocket sorgt für extrem schnelle Ladezeiten, ist in 15 Sekunden eingerichtet.

    Läuft alles super. Einfach und schnell einzurichten. WP kann ich nur empfehlen.

    Es gibt schon viele Gründe warum 26% aller Webseiten weltweit mit WordPress laufen. Selbst grosse wie z.b.auch Time Magazine (time.com) mit hunderttausenden Seiten.

  36. @sunworker,

    – Lesen und verstehen: Es ging oben nicht um die Bedienung des Backends.

    – Wenn du denkst, WP läd schnell weiß ich auch nicht, was ich dazu sagen soll. „sorgt für extrem schnelle Ladezeiten“ ….
    ………
    ………..

    – Diese von dir beschriebenen Änderungen zur Erhöhung der Sicherheit sind das absolute Mindestmaß und sollten schon von vornherei implementiert sein. Der normale User muss sich da aber entweder auf ein Plugin von einem Drittanbieter verlassen oder sperrt sich die ersten 10 Male selber aus.

    – Es ist keine gute Arbeitsweise, sich auf reihenweise ungeprüfte Plugins von irgendwelchen Drittanbietern zu verlassen.

    Ich fasse mal zusammen: Nur weil du es geschafft hast, dir einen Workflow zu basteln, den du einigermaßen reproduzieren kannst heißt das nicht, dass WP ein gutes Produkt ist.
    Aber was schreibe ich hier eigentlich noch – du machst deine Backups in Google Drive und denkst, WP sei schnell und dass 25% der Leute WP benutzen kein Zeichen für Faulheit sondern eines dafür, dass WP gut ist. Weia…

  37. sunworker says:

    „Es ist keine gute Arbeitsweise, sich auf reihenweise ungeprüfte Plugins von irgendwelchen Drittanbietern zu verlassen. “

    Davon war auch nie die Rede. Du verwechselst da wieder was.

    Wer wahllos ungeprüfte Plugins installiert macht halt alles falsch. Alles falsch machen geht mit jedem System.

    Workflow? Nun ja. Es sind etwa 8 Kleinigkeiten die auf vielen Webseiten beschrieben sind. Alle zusammen in 10 Minuten eingebaut.

    Ansonsten läuft WordPress seit vielen Jahren sehr stabil.

    Angeblich supertolle neue CMS Systeme – wie das aus Phillipps Schleichwerbung oben oder zahllose andere – verschwinden halt immer nach kurzer Zeit.

    Wer professionell Webseiten baut, braucht halt eine stabile Basis, wenn er nicht jedes Jahr wieder ein neues CMS nutzen will.

    Deshalb hat WordPress Erfolg und Phillips kleines CMS Systemchen nicht.

  38. @sunworker,

    Phillipps System ist mir völlig egal, genau wie (mit Ausnahmen wie z.B. Ghost.org) alle anderen fertigen CMS.

    Wenn man etwas „professionell“ entwickeln will, dann macht man das gerade auch buchstäblich („entwickeln“) und benutzt kein völlig überladenes PHP-CMS mit einem JS-Payload von einem MiB. Viele große Contentanbieter benutzen CMS, das heißt aber um Himmels Willen nicht, dass es gut ist.

    Wie gesagt es ist fast völlig unmöglich, WP gut zu deployen und über Continuous Integration, Hochverfügbarkeit und Testing müssen wir gar nicht erst anfangen zu reden. WordPress ist ein einziger großer Codeblob, den man irgendwo fix installiert und dann ists gut. Es ist fast völlig unmöglich, WP in einen professionellen Softwareentwicklungs-Workflow zu integrieren.

    Zu meinem anderen Punkt: Tu dir mal den Gefallen und googele „WordPress Botnet“ oder Ähnliches. Natürlich kann man WordPress so konfigurieren, dass man das gröbste umgeht und man kann regelmäßig Updaten usw. indem man es z.B. „professionell“ betreuen lässt. Mein Punkte ist aber, dass das oft eben nicht so gemacht wird und dieses Verhalten bei WP „belohnt“ wird, weil es viel zu einfach ist das schlecht zu machen. Deshalb ist das schon „broken by design“

    Ein Problem ist einfach – ohne jemandem zu nahe treten zu wollen -, dass sich heute jeder, der sich mal eine Einleitung zu WP durchgelesen hat (Achtung Übertreibung) oder „was mit Medien“ bzw. 5 Stunden HTML in der Ausbildung hatte, „Entwickler“ nennt.
    Ein richtiger Softwareentwickler würde m.E. einfach nie WP benutzen und sein Geld eher mit etwas anderem verdienen weil es keinen Grund gibt, nicht etwas ordentliches mit Wissen anzufangen als einen Codeblob irgendwo hinzupacken.
    Ich könnte mein Geld auch damit verdienen, WP-Dinge zu entwickeln und das Zeug zusammenzuklicken, aber ich tue es nicht weil es Dinge gibt, besser und spannender sind und ich das nicht unterstützen will.
    WP und alle anderen großen CMS sind eben ein Kompromiss aus Kostenaufwand und Nutzen und das zu Lasten des Internets. Ich sage schließlich nicht, dass WP nicht irgendwie läuft und keinen Content anzeigen kann.

  39. @sunworker: Wer sagt Bolt hätte keinen Erfolg? Bolt ist bereits 4 Jahre alt, hat eine gut wachsende Community und es gibt Firmen die betreiben hunderte Seiten damit. Im Herbst werden wir sogar unsere erste eigene Entwicklerkonferenz haben. Nur mal so viel dazu …

  40. @Phillipp,

    so sehr ich mir wünsche, dass niemand mehr Systeme wie WP benutzt und so sehr ich manche deiner Ansichten bzgl. WP teile („sauberer Code ist wichtig“) ist das was du oben ablieferst quasi der Inbegriff von Spam. Man schreibt einfach keine Werbung für das eigene Produkt in die Kommentare von Blogs.

  41. @Erik: Dann sollten Blogs nunmal nicht über Software mit viel Konkurrenz schreiben. Da ist klar, dass dann jemand kommt und andere Software vorschlägt. Hätte ich ebenso gemacht, auch wenn ich nicht im Bolt Core Team wäre.

  42. @Phillipp,

    dann wäre das auch OK, weil neutral. Das ist ja ganz genau der Unterschied. 😉

  43. Na dann erwähne ich mal asgardcms.com und octobercms.com um das auszugleichen 😛

  44. Ach komm Philipp, das was du hier betreibst ist jedenfalls das Gegenteil von positiver Werbung für Bolt. Die von dir im Medium.com-Artikel genannten Gründe für Bolt kannst du wirklich 1:1 auf so ziemlich jedes CMS / Blog Software oder static site Generatoren abseits von WP, Joomla usw. übertragen. Processwire oder Kirby bzw. Jekyll oder Hugo etc. gibt es doch teilweise schon viel länger und haben eine noch größere und aktivere Community. Abgerundet durch dein jederzeit positives Auftreten hier, im Paket wahnsinnig sympathisch.

    Ich bin jedenfalls froh, dass es genug Alternativen zu WordPress & Bolt gibt die Entwickler- und Kundenverträglich sind.

  45. @Phillipp – Wie bereits erwähnt, Bolt ist für mich ein interessanter Denkanstoß, das schaue ich mir mal an. Aufgrund der Verbreitung von gewissen CMS-Namen liegt aber auch auf der Hand, dass Artikel über die meistgenutzten eine breitere Zielgruppe ansprechen als Artikel über die gefühlt hunderten von Alternativ-CMS-Systemen 🙂 !

    Ich persönlich empfinde die Nennung von anderen CMS-Systemen in diesem Artikel aber keinesfalls als verwerflich, wieso auch? Andere Mütter haben auch schöne Töchter, man muss nur immer gucken, was für wen am besten passt und vor allem wie das Projekt gelebt und gepflegt wird. Wir haben ja alle Gott sei Dank die Qual der Wahl und sind nicht gezwungen, irgendeine bestimmte Lösung zu nutzen.

    BTW, gibt es für Bolt Importlösungen für Artikel und Seiten, die in anderen CMS verfasst worden sind? Nur rein interessehalber?

  46. Alex: das Lustige ist halt, dass es solche Reaktionen immer nur hier im Blog gibt. Überall sonst ist das Feedback durchweg positiv. Mittlerweile ist es selbst auf Reddit angenehmer als hier.

  47. Oliver: Nein die gibt es nicht. Jeder den ich kenne hat sich sein eigenes Script gebastelt. Es ist auch schwer etwas zu bauen für ein System, bei dem der User alles so konfiguriert, wie er es haben will. Falls noch irgendwelche Fragen bestehen, einfach melden. Am besten über Twitter.

  48. @Sören: Mannomann, ist das eine Schlammschlacht hier. Man sollte Trollen wie Phillipp schlicht und einfach nicht antworten, sondern sie mit ihrem Bashing-Kommentar unkommentiert vertrocknen lassen.

    Zu WP: benutze ich selbst auch, weil ich mir kein eigenes CMS programmieren kann und will, das vielleicht weniger Overhead hat und daher möglicherweise unmerklich schneller ist. Außerdem spiele ich Updates zeitnah ein. Somit: alles im grünen Bereich. Und ja, ich habe WP auch schon zur Erstellung kleiner gewerblicher Websites benutzt. Was soll ich sagen, funktioniert erwartungsgemäß super.

    Also, ich bin zufrieden, aber bin als kleiner Blogger sicher kein Maßstab 🙂 Und nein, Bolt werde ich garantiert nicht ausprobieren, so unsympathisch wie seine Fürsprecher daherkommen! Vergleichende Werbung hinterlässt übrigens auch stets einen fiesen Beigeschmack („7 Gründe, warum man WordPress nicht nutzen sollte“).

  49. sunworker says:

    @Oliver Pifferi
    „Ich persönlich empfinde die Nennung von anderen CMS-Systemen in diesem Artikel aber keinesfalls als verwerflich, wieso auch?“

    Ich auch nicht. Aber Phillipp hat so getan als hätte er einen tollen Tipp.

    Nur durch Zufall habe ich gesehen das er selbst daran mitschraubt. Das hat halt einen unseriösen und sehr faden Beigeschmack.

    Wenn er ehrlich und offen Werbung für ein eigenes CMS macht, braucht er ja nur zu sagen: Ich habe ein supertolles CMS gebaut, wenn ihr Lust habt schaut es euch an.

    Dann weiss jeder das der Phillipp auch aus Eigennutz WordPress schlecht – und sein eigenes CMS schön – redet. Und kann man es sich anschauen oder nicht.

    Erst WordPress schlecht machen, dann hintenrum Schleichwerbung für das eigene CMS.

    Das ist einfach mieser Stil. Sowas nennt man Spam.

  50. Sorry, aber nicht jeder hat mehrere 100 Euronen, um in ein Hobby-Projekt zu stecken. Manchmal geht es einfach nur um den Content.

    Warum sollte man, wenn man ein Auto bauen möchte, ein Otto-Motor von Grund auf neu entwickeln?

  51. Ich kenne sogar 8 Gründe, um Bolt nich zu benutzen: P-H-I-L-L-I-P-P xD

  52. @sunworker:

    1. Ich mache WordPress nicht „nur“ schlecht um Bolt zu promoten, es ist einfach schlecht.
    2. „Ich“ habe Bolt nicht gebaut. Ich gehöre zum Team ja, aber ich habe es nicht gebaut.

  53. @Martin,

    deine Seite Loft75.de braucht 2 Sekunden damit alles angezeigt wird, hat einen Payload von 1,2MiB und die erste Sekunde nach dem Aufruf passiert genau nix (du solltest dir mal deine Datenbankqueries anschauen…).
    Das krasse ist aber, mobil ist es exakt dasselbe – zwei Sekunden Ladezeit, die erste Sekunde passiert genau nix und _immernoch_ ein Payload von 1,2MiB.

    Jetzt wirst du vielleicht sagen, dass dir das egal ist, weil es ja läuft und so weiter – aber genau das wäre dann mein Punkt. Leute interessiert es wenn ihre Seiten grottig sind und sie haben keine Ahnung, was sie tun.

    Zur Info, so eine Seite wie deine sollte ohne Throttling vielleicht 0,3s laden und einen Desktop-Payload von maximal 200-300KiB haben. Mobil kommt man da ganz sicher mit 50-100KiB aus. Das schonte Bandbreite, Kosten, Nerven und vor allem aber Strom und damit die Umwelt…

    Mann, Mann, Mann…

  54. @Phillipp Wenn du schon Werbung für ein „soviel geileres System“ machen willst und erzählen möchtest wie schnell und toll und clean und lightweight es ist, dann kannst du nicht ernsthaft eine Seite mit einem völlig sinnlosen und unnötig großen 2000×1000 Pixel Header verlinken, bei der auch noch die Scrollleisten nicht angezeigt werden…
    Das ist unprofessioneller Quatsch.

    (ich kenne weder WP, noch dein Bolt genau und habe da keine Vorlieben)

  55. WordPress ist nun mal eben da und ohne das CMS gäbe es so manchen Blog sicherlich nicht. Klar, es gibt genug Alternativen, aber WP hat sich nicht grundlos durchgesetzt.

    Obwohl ich Eigenprogrammierungen generell bevorzuge, setze auch ich WP hier und da ein. Warum? Weil es eben schneller aufgesetzt ist und ich seit Jahren mit vertraut bin.

    Der größte Kritikpunkt ist in meinen Augen die Performance. Der Core ist eben auf die Allgemeinheit abgestimmt (statt meinen persönlichen Bedürfnissen des jeweiligen Projektes). Auch wenn daran stets etwas getan wird, könnte man gerne mehr tun, statt immer mehr Funktionen zu integrieren, die ich eh nicht nutze und möglichst deaktiviere.

  56. @Sepp:

    Dir ist klar, was medium.com ist, oder?

  57. @Phillipp
    Eine Blog Software bei der man gezwungen wird riesige Header zu verwenden, um damit schlechte Laune beim Besucher zu erzeugen?
    Kläre mich doch bitte auf mit deiner Weisheit und erzähle mir mehr zum Thema „lightweight“, „fast“ und „clean“.

  58. @Sepp: medium.com basiert nicht auf Bolt, es ist ein externer blogging Dienst. Ich weiß ja nicht in welchem Teil des Internets du unterwegs bist um das noch nicht bemerkt zu haben.

  59. @Phillipp
    Keine Ahnung wo du liest, dass ich das behauptet habe (möglichweise tummelst du dich ja auch gerade in einem anderen Teil des Internets herum), aber es verrät viel über das Verständnis von dir als Teil des Bolt-Teams. Und du wirfst damit und mit deiner Art irgendwie nicht das beste Licht auf die Software, die du ursprünglich bewerben wolltest.

  60. @Sepp:

    „Eine Blog Software bei der man gezwungen wird riesige Header zu verwenden, um damit schlechte Laune beim Besucher zu erzeugen?“

    Damit beziehst du dich anscheinend auf medium.com, da mein Artikel dort gepostet wurde.

  61. @Erik: Ohne das „Mann, Mann, Mann…“ am Ende hätte mir dein Kommentar sogar gefallen, weil er einigermaßen konstruktiv ist.

    Zu deinen Einwänden: 2 Sekunden sind mir – gelinde gesagt – s***egal. 1,2 MiB Payload ebenfalls. Wenn ich als Leser eines Blogs keine 2 Sekunden Zeit habe und mir 1,2 MiB das Genick brechen, dann sollte ich mir Gedanken in ganz andere Richtungen machen…

  62. @Phillipp
    Ja, gut dass wir das in so kurzer Zeit feststellen konnten…
    Vielleicht wird der Rest meiner Aussage ja nun auch zu einem runden Bild.
    Ansonsten könnte ich versuchen das zum Verständnis grafisch darzustellen…

  63. @Sepp:

    Ne, du versuchst hier eine Verbindung zwischen medium.com und Bolt herzustellen. Ist doch völlig egal, wo ich MEINE Artikel poste.

  64. sunworker says:

    @Oliver Pifferi

    Es wäre übrigens auch eine supertolle Idee mal die Kategorien richtig zu nutzen.

    In diesem Beitrag könnte man z.B. durchaus „WordPress“ als Kategorie anklicken 😉

  65. @sunworker – Wie recht Du hast, made my day 🙂 ! Ist geändert!

  66. @Phillipp
    Vielleicht hätte ich es doch aufmalen sollen…
    Wenn DU als Mitglied des Teams von BOLT Werbung für die Software machst, dann werden natürlich deine Aussagen und Handlungen dazu ebenfalls mit Bolt in Verbindung gebracht. Und wenn du dann hier Konkurrenz-Software stumpf schlechtredest und mit so einer Seite Argumente bringen möchtest, die auf der Seite schon nicht beachtet werden,
    dann überträgt sich das ebenfalls auf den Eindruck von Bolt und das Wissen und die Fähigkeiten des Teams.

    Ich hoffe das reicht nun als Erklärung.

  67. @Sepp

    Sorry, aber das hat nichts mit medium.com und deren Design zu tun. Es ist schon komisch, dass der Artikel geliked, geteilt und oft genug zu Ende gelesen wurde, wenn das doch niemand beachtet…

  68. @Martin,

    jop, alles egal… und 10 Millionen Seiten wie deine erzeugen bei durchschnittlich vielleicht 100 Aufrufen am Tag eine Last von 1000 Millionen MiB – mit Caching vielleicht 700 Millionen MiB. Rechne das mal um auf den verbrauchten Strom um und du kannst vermutlich eine mittlere Stadt davon betreiben. Und das alles nur, weil es Leuten egal ist und sie zu faul sind, ein bisschen mehr Aufwand zu betreiben.

    Davon abgesehen ist es schon fast dreist, Leuten mobil beim Laden 1MiB Trafic zu klauen, nur aus Faulheit. Mich persönlich trifft das nicht so, aber viele sind unterwegs mit 300MiB-Volumenverträgen.

  69. @Phillipp
    Okay, du hast mich immernoch nicht verstanden. Ich gebe nun auf.

  70. @Sepp:
    Sehr gut, mit dir möchte nämlich niemand sprechen.

  71. Ich bin echt selten auf diesem Blog,
    aber eines habe ich aus den Kommentaren mitgenommen.

    Niemals Bolt verwenden.
    Würde sich jeder Entwickler so aufführen, dann würden wir in nem ziemlich, dunklen & finsteren technologischen Zeitalter feststecken 😀

    Grüße

  72. @Dominik,

    na ja, genau da befinden wir uns ja dank WP etc. zunehmend.

    Aber auch nicht so clever – ein CMS meiden, weil dir zwei Kommentare eines vermeintlichen Entwicklers nicht gefallen… ich hoffe, dass du politisch nicht auf diese Art entscheidest 😀

  73. @Phillipp
    Dann weißt du ja jetzt wie das ist, wenn du deine Werbung verteilst.