Windows 10 wird AllJoyn für das Internet der Dinge an Bord haben

Bereits seit 2013 gibt es das von Qualcomm auf den Weg gebrachte AllJoyn Framework für das „Internet der Dinge“ (Internet of Things, IoT). AllJoyn verbindet verschiedenste Geräte unter einem Dach, größere Hersteller wie HTC, Haier, Panasonic, Sharp und LG setzen ebenfalls auf diese Technik. Mittlerweile sind es über 80 Hersteller, die in der AllSeen Alliance vertreten sind. Und Microsoft gehört nun auch dazu, liefert vielleicht sogar den wichtigsten Beitrag, um AllJoyn zum Standard zu machen.

Microsoft wird AllJoyn direkt in Windows 10 integrieren. Da Windows 10 auf allen Geräten mit Windows Systemen laufen wird, könnten Smartphones und Tablets recht einfach als Schaltzentrale für das Internet der Dinge dienen. Als Knotenpunkt, um Geräte anderer Hersteller zu verbinden, solange diese AllJoyn einsetzen. Gleichzeitig könnte so ein Problem des Internets der Dinge erledigt sein, denn zwar können Geräte innerhalb eines Systems reibungslos miteinander kommunizieren, es hört aber dann auf, wenn andere Systeme dazu kommen. Mit Windows als weit verbreitete Basis kann dieser Umstand dann relativ einfach umgangen werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Gut da Microsoft nur noch alte Laptops und businessgeräte hat, ist es echt so irrelevant wie nur was wenn Microsoft das implementiert. Am besten noch auf Windows phone oder ? Ich breche ab !! :))

  2. Hahaha, ich bin ja schon gespannt, wie sauber das funktionieren wird. Windows u n d OpenSource…
    Das Video ist ja auch schon richtig professionell gemacht, das hat so einen Charme von 2003 – genau so stell ich mir dann auch die Implementierung vor.

    (Nicht falsch verstehen, ich bin sehr großer Fan der OpenSource Idee – nur keiner der allgemeinen Ausführungsqualität..)

  3. @Chickn doch indem Windows am Desktop den Standard dafür setzt öffnet man am Smartphone die Türen… Und da die Tablets mit W10 und WP zusammenwachsen wird die Grundverbreitung schonmal genauso hoch sein wie bei Samsung oder vl Apple.

  4. @Jon:
    Du hast schon bemerkt, dass dieses Video von Qualcomm, einem der wichtigsten Prozessorhersteller ist. Den Bezug auf Opensource verstehe ich nicht wirklich. Das ein Prozessorhersteller vielleicht mehr Wert auf innere Werte legt als auf Design, finde ich nicht verwunderlich. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass er das „kleine“ Open Source Project Android sehr gut unterstützt und ich mich nicht über die Leistungsfähigkeit meines Moto G beschweren kann. Was mir eher Sorge macht ist die Sicherheit von WiFi, speziell sollte unsicheres Wps eingesetzt werden. Weiters was mache ich wenn meine Kaffeemaschine keine Sicherheitsupdates bekommt?

  5. @Jon

    Mich brachte auch was zum Lachen,
    und das war dein Kommentar!
    Ich kann da gerne ein Filter und die Stimmen von Joko und Klas über das Video legen, damit das Projekt in deine Maßstäbe von Definition von Kompetenzen passt.

  6. @Alex,

    natürlich weiß ich das, steht ja da.
    Aber wenn die es nicht schaffen, für ein paar 10k eine vernünftige Marketingagentur zu beauftragen, die dann ein erträgliches Video erstellt, dann hat das meiner Meinung nach nichts mit Fokussierung zu tun, sondern mit mangelnder Kompetenz und Ignoranz am Kunden.
    Kurz: Es ist einfach nicht clever, denn der Aufwand das ordentlich zu machen ist sehr gering. Deshalb sollte man lieber ein nichtpeinliches Video machen.

  7. @Jon: Was soll denn an dem Video so 2003,unerträglich und peinlich sein? Und dein Kommentar zu Open Source kann ich auch nicht verstehen. Open Source kann natürlich bedeuten, dass Entwickler in ihrer Freizeit Frickel-Code veröffentlichen, aber auch genauso gut, dass top IT-Firmen hochproffesionellen Code für Programme bzw. Protokolle entwickeln und diese dann eben frei herausgeben. Und hier steckt ein Konsortium aus einigen großen Firmen und sicher auch ein durchaus nicht geringer kapitalaufwand dahinter….

  8. @hoschi,

    du hast natürlich komplett Recht – es ist richtig und wichtig, dass Schnittstellen Open Source sind.
    Aber gerade, weil das unter der Schirmherrschaft von MS und Qualcomm steht traue ich ihnen nicht zu, dass sie das vernünftig managen können. Denn um eine so komplexe Schnittstelle gut zu managen muss man einen erheblichen Aufwand an Ressourcen reinstecken und man darf sich nicht verzetteln. Aber abwarten

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