Windows: Neue Zero-Day-Verwundbarkeit gefunden

In Windows-Versionen wurde eine Zero-Day-Verwundbarkeit gemeldet. Zero Day bedeutet, dass ein Softwarekonzern gerade erst von der Schwachstelle erfahren hat und es noch keine Zeit hatte, diese Lücke zu schließen. Der Zero-Day-Angriff wäre demnach das gezielte Ausnutzen der Lücke, ohne dass ein Fix zur Verfügung steht. Im konkreten Fall wurde eine vermeintlich korrekt gepatchte Sicherheitslücke („Windows Installer Elevation of Privilege“, gelistet unter CVE-2021-41379) noch einmal unter die Lupe genommen und dabei wurden weitere Anfälligkeiten entdeckt.

Aufgrund der Komplexität dieser Schwachstelle besteht die beste derzeit verfügbare Abhilfe darin, auf die Veröffentlichung eines Sicherheitspatches durch Microsoft zu warten. Jeder Versuch, die Binärdatei direkt zu patchen, würde den Windows-Installer zerstören. Warten Sie also lieber ab, wie Microsoft den Patch wieder zusammenbasteln wird.

Betroffen sein sollen nun alle im Support befindlichen Versionen von Windows. Stark vereinfacht gesagt, kann ein Nutzer, der die Lücke ausnutzt, erhöhte Rechte erhalten. Der Sicherheitsforscher hat auf GitHub seinen Code und weiterführende Informationen veröffentlicht.

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2 Kommentare

  1. So wie ich verstehe ist das Problem nicht nur auf Win11 beschränkt.
    > For your notes, this works in every supporting windows installation. Including Windows 11 and Server 2022 with November 2021 patch.

  2. „Zero-Day-Verwundbarkeit“? Gibt es da nicht eine runde Übersetzung oder direkt das englische Original? Ja, ich hol mir noch nen Kaffee…

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