Wikipedia: Aufbereitete Inhalte könnten Google, Apple, Amazon und andere Geld kosten

Die Wikimedia Foundation hebt ein neues Angebot aus der Taufe. Wikimedia Enterprise richtet sich an kommerzielle Kunden, die beispielsweise passend aufbereitete Inhalte aus der Wikipedia ihren Kunden anbieten wollen.

Durch die Wikimedia Foundation werden die entsprechenden Werkzeuge geliefert, mit denen Organisationen und Unternehmen das alles für sich umsetzen können. Interessant zu beobachten wird sein, wie man bei der Wikimedia Foundation agieren wird – unter anderem gehören ja Größen wie Apple, Amazon und Google bisher zu den Unternehmen, die Informationen über die Wikipedia anbieten.

Zukünftig könnten aber Teams der Wikimedia Foundation Inhalte entsprechend aufbereiten und gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Bereits 2021 soll das Programm starten.

„Dies ist das erste Mal, dass die Stiftung erkannt hat, dass kommerzielle Nutzer auch Nutzer unseres Dienstes sind“, sagt Lane Becker, ein Senior Director bei der Stiftung, der das Enterprise-Projekt mit einem kleinen Team vorantreibt. „Wir wussten zwar, dass es sie gibt, haben sie aber nie wirklich als Nutzerbasis behandelt.“

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Denke darauf wird es allgemein hinauslaufen. Große Angebote werden Inhalte zur Direkteinbindung lizenzieren und Google und Apple bezahlen dann Beträge im Bereich der VG Wort oder so. Das muss auch so sein. Die ganzen Inhalte die Google als Direktantwort einbindet, müssen auch erst einmal erstellt werden.

  2. Können sie sich vielleicht externe Controller leisten, die die Willkürarbeit der Admins auf Lebenszeit übernimmt.

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