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WhatsApp plant eine Option zur passwortgeschützten Datensicherung

WhatsApp hat für Android eine neue Beta-Version veröffentlicht (2.20.66). An der Oberfläche enthält sie keine sichtbaren Neuerungen. Hinter den Kulissen bereiten die Entwickler aber ein neues Feature vor: „Protect Backup“ soll offenbar die passwortgeschützte Sicherung der WhatsApp-Daten ermöglichen.

Freigeschaltet ist die Funktion aktuell aber eben noch nicht, sie soll sich noch im Alpha-Stadium befinden. Viel zu sagen gibt es dazu auch sonst gar nicht: Ihr sichert euere Daten wie gehabt bei Google Drive, könnt sie aber zusätzlich über ein Passwort schützen.

Eine Sicherheitsfunktion, die sicher so mancher für ein besseres Gefühl nutzen würde, denke ich. Die Frage ist eben, wann WhatsApp das Feature freischalten könnte.

Aussehen würde das Spielchen dann wohl am Ende so, wie auf den beiden obigen Bildern. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sind eigentlich nie verkehrt, sodass ich gespannt bin, ob und wann WhatsApp die passwortgeschützten Sicherungen aktiviert.

Der einzige Nachteil wäre, dass die User sich bei Aktivierung der Option ein weiteres Passwort sehr gut merken müssten, denn ansonsten kämen sie selbst nicht mehr an ihre gesicherten Daten. Und ich kenne da aus meinem Bekanntenkreis so einige Kandidaten, die prädestiniert dafür wären ihr Passwort zu verschlusen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Wie bei Apple mit hauseigenem Masterkey für die iCloud ?
    Bestimmt NSA und FBI sicher ….

    Bestimmt bekommt der VollHorst auch einen Schlüssel

    • Es wäre naiv zu glauben, dass zumindest mal die Geheimdienste nicht die Möglichkeit haben auf derartige Kommunikation und Backups zuzugreifen.

      Das gilt aber nicht nur für WhatsApp.

  2. Mal ganz blöd gefragt: Passwortgeschützt heißt ja nicht zwangsläufig auch „verschlüsselt“, oder? Würde doch im Umkehrschluss bedeuten: Wenn jemand das Passwort per BruteForce knackt, kommt er an die Daten ran. Oder sehe ich das jetzt komplett falsch?

  3. Super, endlich werden die ältesten Witze Passwortgeschützt in die Cloud gesichert….. ^^

  4. Heisenberg says:

    Dark Mode? 2030 oder wann? xD

    • Ich find es ziemlich lustig, dass das unter jedem WhatsApp Post kommentiert wird. So als würde das irgendwas bringen. Ein bisschen wie beten.

      Also es ist ja nun ganz offensichtlich nicht deren Priorität. Das kann einem doch nicht entgangen sein. 😀

      • Der wurde schon früh in 2019 angekündigt und sollte an sich doch nicht so schwierig zu implementieren sein…
        Ob er was „bringt“ akkutechnisch ist mir tatsächlich nebensächlich trotz OLED, aber es sieht halt um Welten schicker aus, wenn schwarze Flächen ausgeschaltet sind und gerade nachts oder bei schlechtem Licht schreibt es sich viel angenehmer

  5. Schön wäre es, wenn ich den Cloud-Dienst für das Backup selbst auswählen könnte.
    Das würde den Swap zwischen Android und IOS vereinfachen…

    • Nützt nichts. Die Datenformate des Backups zwischen beiden Versionen sind nicht identisch. Ohne Third-Party-Lösung gehts nicht. Für nen Weltkonzern, der die Marktführer-Lösung betreibt, ein Armutszeugnis…

  6. Im Jahr 2020 sollte sich ja nun niemand mehr ein Passwort für ein Backup merken müssen. Passwort Manager sollte jeder haben. Aber ja, ich kenne auch genug, die davon betroffen wären.

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