WhatsApp für Unternehmen offiziell vorgestellt

Die Business-Geschichte wird WhatsApp schon längere Zeit nachgesagt. Nun macht das zu Facebook gehörige Unternehmen den Schritt öffentlich und erklärt sich in einem Blogpost. Man entwickle für Menschen – und jetzt auch für Unternehmen, heißt es. Laut WhatsApp benutzen immer mehr Leute den Messenger – aber auch dazu, um mit Unternehmen, die ihnen wichtig sind, zu kommunizieren, z. B. um eine Bestellung beim örtlichen Bäcker aufzugeben, oder um die neuesten Trends in einem Modegeschäft anzusehen.

Momentan wäre das aber ziemlich rudimentär aufgebaut. So höre man von Geschäftseigentümern, dass es schwierig sei, das Geschäft von einem Smartphone aus zu managen, wären Nutzer nicht wissen, ob der Eigentümer auch wirklich valide sei.

Deshalb wolle man in den den folgenden Monaten neue Funktionen testen, mit denen einige dieser Herausforderungen gelöst werden könnten. Man wisse, dass Unternehmen viele Anforderungen stellen. Sie möchten zum Beispiel eine offizielle Präsenz – ein verifiziertes Profil, das sie klar als das Unternehmen identifiziert – und eine einfachere Möglichkeit, auf Nachrichten zu reagieren.

Aus diesem Grunde wolle man bei WhatsApp neue Tools testen und entwicklen – hier wird es unterschiedliche Lösungen geben: eine kostenlose WhatsApp Business-App für kleine bis mittelgroße Unternehmen, und eine Unternehmenslösung für Großunternehmen mit globaler Kundschaft, wie zum Beispiel Fluggesellschaften, Onlinehandel und Banken.

Diese Unternehmen werden die WhatsApp-Lösungen dazu nutzen können, um ihre Kunden über nützliche Informationen wie Flugzeiten, Lieferbestätigungen und andere Informationen zu benachrichtigen.

Eine erste FAQ hat man bereits online gestellt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Himmel herrgott! Benutzt doch einfach Telegram. Multi Device und Clients auf allen Desktop Systemen. Schon seit Jahren. *rolleye*

  2. Telegram schön und gut, nutzt aber leider nicht jeder, so wie es bei Whatsapp es eben der Fall ist.
    DIe Konkurrenten Telegram und auch Threema geben alles, Whatsapp hat das Ding aber vorerst gewonnen.

  3. Wenn ich dadurch eine nervige Service Hotline nicht anrufen muss bloß her damit.

  4. @Danny Das spielt doch für Business keine Rolle wer den Consumer Markt gewonnen hat. Und im Business Bereich will ich keine Anwendung die nur auf dem Phone einen selbst laufenden Clienten hat.

  5. nur meine persönliche meinung. wer wa nutzt dem ist eh nicht mehr zu helfen. mittlerweile gab es ja genug hinweise. aber unternehmen die es nutzen im wissen um die us-gesetze was soll man dazu noch sagen. da ist bestimmt nach aussen alles sicherer als bei der privatversion aber wer da zum wohle der us-wirtschaft an die daten kommen kann dürfte klar sein. bezüglich der telegramnutzer gibt es ja schon eine besserung der darstellung. mittlerweile nicht mehr „hat ja keiner“ zu „nicht jeder nutzt es“, scheinbar ist mein umfeld bei den bereits 100 mio telegram-downloads enthalten, denn da nutzen es alle und die zu wa fehlenden 900 mio sind mir nicht aufgefallen 🙂
    telegram und russlandphobe menschen können sich mit etwas mühe auch bezüglich durov usw kundig machen und die abstraktion telegram gleich russischer staat ad absurdum führen.
    bei threema muss man hoffen dass die sicher sind. abgesehen davon gekauft und wegen bedienungs-zumutung trotzdem wieder deinstalliert.

  6. Markus Fillgraff says:

    @Rudolf. Wenn ein Unternehmen mit seinen Kunden kommunizieren will, ist es schon nicht das Dümmste auf das Pferd zu setzen, das den Consumer Markt gewonnen und dadurch eine entsprechende Verbreitung hat.

  7. Marcus Lelle says:

    Ich denke, WhatsApp muss da noch einiges tun, um in Ticket-Systeme oder ähnliches integrierbar zu sein.
    Denn Unternehmen wollen ja nicht in 12 verschiedenen Tabs Support machen.

    Was anderes ist die Gegenrichtung, also zum Beispiel Werbung der Unternehmen an Kunden. Aber für viele Dinge halte ich die E-Mail nach wie vor das bessere Medium.

    Ich persönlich versuche immer wieder den Leuten in meiner Umgebung zu erklären, dass ein Schnappschuss per WhatsApp ja ok ist, aber wenn man 20 Bilder schicken will, das doch bitte per E-Mail macht. Oder gar per Fileshare-Link.

  8. Äh, gemäß neuer EU Datenschutzverordnung wird WhatsApp im Businessbereich wohl eher keine Rolle mehr spielen. Hatte ja gehofft, dass man mit dem Thema Business da etwas in Richtung Datenschutz unternimmt.

  9. Einfach DISA.IM für Whatsapp nutzen:
    Da ist Telegram integriert und einfach Leuten sagen dass sie DISA verwenden sollen um sie an Telegram zu gewöhnen!

    PS: Die fehlende Story Funktion benutzen doch auch wenige wenn sie Instagram oder Snapchat haben!

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