Wettbewerbsklage der US-Behörden gegen Facebook wurde zurückgewiesen

In den USA wurde eine Wettbewerbsklage der zuständigen US-Behörden gegen Facebook zurückgewiesen. So sei von den Behörden nicht ausreichend nachgewiesen worden, dass Facebook eine Monopolstellung im Bereich der sozialen Medien innehabe. Geklagt hatten in den Vereinigten Staaten zum einen die Federal Trade Commission (FTC) und zum anderen mehr als 40 Bundesstaaten. Der Vorwurf war, dass Facebook wettbewerbsschädigenden Aktivitäten nachgehen würde.

Doch der Bundesrichter in Washington war nicht überzeugt. Es sei den Behörden nicht gelungen ausreichend darzulegen, dass Facebook tatsächlich ein Monopol im Bereich der sozialen Medien habe. Die FTC kann nun in Berufung gehen und wägt aktuell das weitere Vorgehen ab. Man warf Facebook vor, systematisch potenzielle Konkurrenten entweder geschluckt (Instagram, WhatsApp) oder aus dem Markt gedrängt zu haben.

Facebook freute sich über den ersten Sieg und gab an, natürlich stets fair zu konkurrieren. An der Börse stieg der Aktienwert des Unternehmens als Folge des Urteils um fast 5 %.

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3 Kommentare

  1. god save the tech giants

    Warum auch jemanden verurteilen, der 1. zu viel über dich weiß und 2. deinem Land verdammt viel Geld einbringt?!

  2. „Man warf Facebook vor, systematisch potenzielle Konkurrenten entweder geschluckt (Instagram, WhatsApp) oder aus dem Markt gedrängt zu haben.“

    Natürlich ist das so, ganz offensichtlich. Wahrscheinlich war die Klage ungeschickt oder unzureichend formuliert. Und Facebook hat genug Kohle, um die geschicktesten Winkeladvokaten zu bezahlen.

  3. Peter Brülls says:

    „So sei von den Behörden nicht ausreichend nachgewiesen worden, dass Facebook eine Monopolstellung im Bereich der sozialen Medien innehabe.“

    Muahahahahaha…. Aber klar, aber Apple beherrscht den E-Book Markt und die App Stores.

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