WDR: „Klare Sprache“ wird am Wochenende erprobt

Unter dem Arbeitstitel „Dialog +“ arbeiten der WDR und das Fraunhofer Institut an einer verbesserten Verständlichkeit und Barrierefreiheit im Fernsehen. Mit über 2000 Teilnehmern einer Online-Studie hat man bereits im Herbst den regulären Ton mit einem technisch aufbereitetem Audiosignal verglichen.

Vorsicht: Nicht zu verwechseln ist „Klare Sprache“ mit „Leichte Sprache“. Es geht also nicht um die Abänderung von Formulierungen, sondern um eine technische Anpassung der Audiospur. Ergebnis: Rund zwei Drittel der Zuschauer zeigten häufig bis sehr häufige mangelndes Verständnis beim Fernsehen. Der zusätzliche Audiokanal mit der leichteren Sprachverständlichkeit sagte 80 Prozent der Teilnehmer zu. Nach dem erfolgreichen Online-Test soll das zusätzliche Audiosignal am 12. und 13. Dezember nun erstmals im linearen Fernsehprogramm erprobt werden. Die zwei Tatorte am Samstagabend sowie weitere Sendungen im Laufe des Adventssonntags verfügen mit „Klare Sprache“ über eine weitere, optionale Audiospur. Jene lässt sich wie gewohnt über das Tonmenü des Fernsehers umstellen – spezielle oder neue Geräte sind dafür nicht notwendig.

Seitens des WDR ist man gespannt auf die Rückmeldungen durch die Zuschauer beim ersten Test unter Realbedingungen am Wochenende. Aus technischen Gründen ist „Klare Sprache“ lediglich über Satellit beim WDR HD Köln, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Münster oder Siegen verfügbar. Im Nachgang lassen sich die Sendungen auch über die ARD Mediathek mit der optimierten Sprachverständlichkeit abrufen. Die folgenden Produktionen strahlt man mit der zusätzlichen Audiooption aus:

Samstag, 12. Dezember:
20.15 Uhr – „Tatort“ aus Münster „Schlangengrube“
21.45 Uhr – „Tatort“ „Das Mädchen auf der Treppe“

Sonntag, 13. Dezember:
11.05 Uhr – „Rekorde: Das Beste im Westen“
11.50 Uhr – „Dynastien in NRW: Süße Giganten“
12.35 Uhr – „Unser Westen, unser Handwerk“
13.20 Uhr – „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“
14.45 Uhr – „Wenn wir uns begegnen“
16.15 Uhr – „Wunderschön! Kleinwalsertal – Öko-Urlaub in Österreich“
16.45 Uhr – „Winterfreuden in Österreich – Von Kufstein bis Lech“

Neben dem WDR arbeiten auch andere Landesrundfunkanstalten an der Umsetzung und Optimierung von verbesserter Sprachverständlichkeit. Hier arbeitet man nicht strikt getrennt, sondern tauscht sich auch untereinander aus, denn man habe ein gemeinsames Ziel.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Interessant. Ich habe bisher keine Probleme gehabt. Das bis zu 2/3 das anders sehen, überrascht mich. Vielleicht ist ja nicht nur die Tonspur schuld, sondern auch minderwertige integrierte Lautsprecher des TVs

  2. Hmm, kein Tatort mit Till Schweiger beim Test für „Klare Sprache“ dabei.

  3. Als Zyniker vermute ich, daß da nur ein „Clarity“ Audiofilter über die Tonspur gelaufen ist… und das ganze kostet die ÖR (also uns alle) Unsummen an Lizenzgebühren für einen „Freund der Geschäftsleitung“.

    Aber was weiß ich schon. Irgendwie muß sich die Notwendigkeit für neue Gebühren-Milliarden ja rechtfertigen.

  4. Endlich ist denen das mal aufgefallen. Ich schaue kaum Tatort. Aber wenn, dann nervt mich jedesmal dieses unverständliche Gemurmel der Schauspieler. Ich weiss nicht, ob es nur daran liegt, dass bei deutschen Filmen naturgemäß keine Nachsynchronisierung im Studio stattfindet, wo die Stimmen sauber aufgenommen und im Verhältnis zu den Umgebungsgeräuschen vernünftig abgemischt werden können. Oder die Darsteller es für eine authentischere Leistung halten, wenn sie extra undeutlich reden. Es ist jedenfalls eine Sache, die mich bei deutschen Filmen (nicht nur Tatort) oft nervt.

    • Stimme ich dir zu… ABER… schau dir mal US-Filme im Originalton an. Das klingt teilweise wie aus der Blechdose. Da frage ich mich oft, ob die das mit dem Handy aufgenommen haben, so mies ist der Ton.

    • Und trotzdem schaffen sie es meistens komplett unnatürlich zu sprechen, nur auf andere Art, so dass ich deutsche Produktionen schon deswegen einfach nicht aushalte. Sozusagen nuschelnde Tagesschau-Sprecher. In Wortwahl und Formulierungen komplett an der normalen Alltagssprache vorbei.

      Englischsprachige Originalversionen sind seit Amazon Prime und Netflix ja zum Glück seit Jahren einfach verfügbar. Das deutsche Fernsehen hat mich schon seit 2015 verloren.

    • Ich arbeite als Filmmischtonmeister und mische neben Kinofilmen auch hauptsächlich TV-Filme für das ZDF. Es gibt viele Faktoren, die uns selbst in der Postproduktion verzweifeln lassen. Angefangen damit, dass die Drehorte ohne die Tonabteilung ausgesucht werden. Beispiel, Ruhige Liebesszene neben einer Autobahn. Die Autobahn sieht man im Bild nicht, hören tut man sie aber schon. Hier hilft dann nur ein Nachsynchron. Der Ton ist leider immer mehr zum Beiwerk für das Bild geworden. Viele Steadycam Fahrten, Totale Einstellungen, mit mehreren Kameras drehen. Für den Tonangler ist es kaum möglich, den Ton richtig einzufangen. Als weiterer Punkt kommt hinzu, dass die Fähigkeiten der Schauspieler richtig zu sprechen, in den letzten Jahren extrem nachgelassen hat. Wenn sie dann ihren Text nicht beherrschen, mogeln sie sich einfach so durch die Szenen. Wenn ich den Originalton vom Set bearbeite, bediene ich mich gerne an dem Material aus anderen Takes (Diese, die aufgenommen, aber nicht genutzt wurde) und tausche teilweise Silben aus, um Störgeräusche auf der Sprache zu entfernen. Es gibt immer mehr großartige Programme, die uns helfen, den Ton zu verbessern, aber wenn die Grundarbeit nicht stimmt, hilft das alles nichts. Das gilt auch für diese „klare Sprache“.
      Der nächste Punkt, der hauptsächlich meine Arbeit betrifft, ist die eigentliche Mischung. Die Tonpostproduktion ist das letzte Glied in der Kette und somit auch ganz hinten, wenn es um die finanziellen Mittel geht. Trotz der Wichtigkeit, vor allem im Bezug auf die Sprachverständlichkeit, bekommen wir kaum Zeit für solch eine Mischung.
      Vielleicht gibt dies einen kleinen Einblick, dass selbst wir Tonleute an der aktuellen Situation verzweifeln. Tools, wie „Klare Sprache“ sind Symptom, aber keine Ursachenbehandlung.

      • Meine schwerhörigen Patienten (bin HNO-Arzt) klagen mehr über Verständigungsprobleme beim Fernsehen als beim Gruppengepräch. Es überwiegt der Verlust in den höheren Tönen ab 2 kHz. Bekannt ist, daß der Hochtonbereich enorm wichtig ist, damit das Gehirn die einzelnen Stimmen diskriminieren kann. Fehlt die Hochton-Information, klagen die Patienten über „Stimmenbrei“.
        Manchmal hilft der Griff zum Equalizer des Fernsehers. Werden die höheren Töne heraufgesetzt, kann das geringe Hörverluste ausgleichen. Aber jetzt kommt die Mischung ins Spiel. Sind Stimme und Musik/Geräuschkulisse gleich laut, hat ein Schwerhöriger immer noch enorme Probleme. Die Sprache zu verstehen. Bei Surroundanlagen sollte eigentlich die Stimme aus dem Mittenkanal kommen und könnte so lauter gemacht werden, aber die Stimme „verschwindet“ häufig in den anderen Kanälen, weil der Toningenieur die Ortung viel wichtiger als die Verständlichkeit hält.
        Insofern begrüße ich die Bemühungen, Stimmen und die andere Geräusche zu trennen und damit die technische Möglichkeit zu geben, den Filmton an das individuelle Hörvermögen wieder anzugleichen.

        • Ich tendiere prinzipiell dazu, etwas präsenter zu mischen. Das bedeutet, der Höhenregler ist bei mir auf der Sprache fast immer im Einsatz. Das gilt vor allem, wenn auf das Ansteckmikrofon unter der Kleidung zugegriffen wird, weil die Angel zu weit weg ist. Gleichzeitig drehe ich aber auch Frequenzen raus, die zu starken Resonanzen und „Dröhnen“ führen. Platzschaffen für das was wichtig ist.
          Egal ob Kino oder TV, ich mische eigentlich immer in 5.1, da ich allein die Dialogbearbeitung auf dem nativen Centerlautsprecher sehr viel angenehmer finde. Und es macht mehr Spass. Leider wollen die Sender meistens aber nur einen Stereoton haben. Der Downmix ist trotzdem von Vorteil, da man bereits viel aufgeräumter mischen kann.
          Personen im höheren Alter oder mit Hörverlusten empfehle ich auf jeden Fall immer den Einsatz einer Soundbar oder richtigen Lautsprechern. Die Lautsprecher in den meisten Fernsehern strahlen nach unten und der Schall kommt indirekt beim Zuschauer an.

        • Ich kann Ihre Argumente sehr gut nachvollziehen. Mein stark schwerhöriger Sohn hat trotz an den Fernseher angeschlossener FM-Anlage, die direkt in die Hörgeräte streamt, teilweise ziemliche Probleme Sprache zu verstehen. Das ist gerade bei Szenen der Fall, in denen viele Nebengreäusche bestehen. Wenn es eine Audiospur geben würde, die die Verständlichkeit der Stimmen erhöht, würde mich das für ihn und für alle anderen Betroffenen sehr freuen und dürfte begeistert angenommen werden.
          Ich bin sehr gespannt, ob sich das durchsetzt. Bei den nun testweise ausgestrahlten Inhalten des WDR ist leider für einen 5-Jährigen nichts dabei, um das einmal zu testen.

      • Danke diese klaren Background Infos. Diese beschreiben sehr gut das eigentliche Dilemma.
        Wie meinte letztens jemand zu mir: Sie hätte die Schwarzwald Klinik in der Mediathek geschaut… da konnte man klar und deutlich verstehen und keiner hat genuschelt..
        Dazu kommen dann die von dir genannten Punkte Szenen immer mehr tonal zu untermalen womit man kaum versteht, was gesprochen wird.

        Aber ist ja das gleiche im Bildbereich. Immer stärkere Kontraste, Schattenwurf und dunkle Szenen.. als ob das am Ende den Film besser machen würde. Echt Schade.

      • Cooler Eintrag Matthias, danke dafür. War interessant zu lesen! 🙂

      • Vielen Dank für den Hintergrundbericht. Ich kann die Frustration nachvollziehen. Ich sehe mir ab und zu Videos von Sync-Sprechern an und interessiere mich für Heimkino. Die äternen Sync-SprecherInnen erzählen auch, dass die Möglichkeiten sowohl zeitlich, finanziell als auch kreativ zunehmend eingeschränkt werden. Im Heimkino werden die techn. Möglichkeiten einen guten Raumklang zu mischen, häufig nicht genutzt. Und zu den sprachl. Fähigkeiten der SchauspielerInnen. Ist glaubhaft. Von meinem Bekannten der sich im Bereich der Musikproduktion bewegt, weiß ich, wie „glücklich“ er inzwischen mit der techn. Möglichkeiten ist. Wenn mal wieder ein Ton besser Töne nicht getroffen werden, hilft die Technik.

      • Vielen Dank für diese interessanten Einblicke!

      • Rudolf Lecke says:

        Finde ich eine sehr treffende Beschreibung der Probleme. Aufgrund schlechter Sprachverständlichkeit, wobei ich keine Dialekte meine, habe ich so manche Filme, zunehmend Tatorte, weggeschalten. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.

      • Super Mathias. Genau so sieht es aus. Immerhin haben wir beide das Glück Ansteck- Mikrofone und Angel-Ton zu bekommen. Das sieht nicht immer so aus. Da am Set immer schneller gedreht wird, wird der Ton immer auch als „Störend“ empfunden. Oder besser die Jungs die für uns den Ton holen! 🙂 ……dann gibt ja auch schon mal probleme die Daten zu verarbeiten am AVID & CO. Alle sind im Stress. Regie: „Und jetzt Spass haben, und Bitte!!“ ….ob das immer klappt?…Und jetzt testet der WDR den „klare Sprache Modus“ mit Aschenbrödel. Sie töten die komplette ATMO vom Film. Das kann doch nicht gemeint sein………das muss man doch hören…!

      • Toller Beitrag! Hat sich mein Internetbesuch heute doch gelohnt 🙂
        Danke für die vielen Infos.

      • Hi Matthias, Mega interessant!! Danke für den Einblick in deine Arbeit!

      • so sieht es aus; was nicht korrekt aufgenommen wurde, kann auch nicht durch mischung oder prozesse verbessert werden, und was schlcht gemischt ist, kann man nicht durch mastering reparieren.

        ich persönlich mag o-ton sehr gerne und halt relativ wenig von durchgängiger nachsynchronisation.

        aber ich frage mich als zuschauer auch manchmal, warum man einen für die handlung wichtigen dialog in einem gerichtsgebäude oder neben einer autobahn teiwleise so aufnimmt, dass der störgeräusch level bei round about 50% liegt.

        kann man da keine ansteckmikros nehmen oder sowas in der art? eine tagesschau produktion kostet circa 1,3 millionen euro, und die zeiten, wo man für ein spezialmikrophon noch einen fünfstelligen betrag bezahlen musste sind lange vorbei.

        mir scheint es liegt hierbei – wie so oft – einfach daran, dass die entscheidungsträger nicht mit den fachleuten im team identisch sind.

      • Ich sehe ein Problem darin, dass im Fernsehfilm zum Beispiel die Schauspielerin Tschirner schlecht zu verstehen ist, in der Mediathek auf dem Smartphone dagegen viel besser. Welche Ursach

        • 1) dein Smartphone hat bessere Lautsprecher.
          2) du bist näher dran.
          3) andere Lautstärke
          4) die Lautsprecher eines Smartphones geben die Frequenzen für Sprache besser wieder.

          Die Mischung für die lineare Ausstrahlung und die in der Mediathek sind bis auf den verwendeten Codec identisch. Das habe ich mal gemessen. Jedenfalls beim ZDF.

          Bei Kabel Deutschland gab es vor langer Zeit mal den Fall ( ich weiß nicht ob in allen Regionen), dass ein high cut bei langsam alle oberen Frequenzen beschnitten hat. War ein technischer Fehler. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Sprachverständlichkeit.

          Ein großes Problem auf Seiten der Wiedergabe sind auf jeden Fall die Lautsprecher im TV. Hier sollte es Minimum eine Soundbar geben.

  5. Endlich haben sie es gemerkt. In den letzten Jahren wurde die Sprache immer mehr von irgendwelchen Geräuschen oder Musik übertönt. Mehr als es im realen Leben ist.

  6. Ich mag das »Laute Geräusche reduzieren« beim AppleTV viel lieber. Da weckt die Explosion dann nämlich nicht die schlafenden Kinder nebenan auf. Aber klarer Ton ist ebenso willkommen.

  7. Zitat: „… Neben dem WDR arbeiten auch andere Landesrundfunkanstalten an der Umsetzung und optimierten (?) von verbesserter Sprachverständlichkeit. …“
    Da arbeiten, (wahrscheinlich große) Teams am selben Thema parallel! Das kostet! In einem kostenbewussten Konzern würde ein Team zentrale Vorgaben machen, auch für das ZDF.

    • Es ist aber kein Konzern, sondern öffentlich-rechtlicher Rundfunk, eine Ansammlung von einzelnen Sendern. Ein „Konzern“, wie Du ihn meinst, ist beispielsweise Pro7-SAT1 oder RTL. Und das einzige, was die beim Ton interessiert, ist hohe Lautstärke, wenn es um Werbung geht.

      Merkste selber, ne?

      • Es kann alleine schon deshalb kein Konzern sein, weil ein solcher keine Zwangsgebühren erheben könnte. Da ist der ÖR einen Schritt weiter. Auch müsste sich ein Konzern dem Wettbewerb stelllen, dies bleibt dem ÖR erspart. Und in einem Konzern müssen die Beschäftigten zumindest eine gewisse Qualifikation vorweisen können. Nur die richtige Haltung reicht da nicht aus. Von diesem Umstand ist der ÖR nicht betroffen. Da darf jeder mal ran, Hauptsache die Einstellung hat ausreichend Linksdrall.

        • die realität deckt sich leider nicht mit deiner sichtweise.

          tatsächlich arbeiten bei ÖR produktionen wenigstens noch überhaupt toningenieure und mischtonmeister, während bei RTL2 alles von praktikanten erledigt wird, weil RTL ja auch nur wenige filmische eigenproduktionen erstellt.

    • Naja, es gibt eine Gemeinschaftseinrichtung die sich gemeinsam für alle Anstalten mit dem Thema beschäftigt hat, und auch an diesem senderübergreifenden Projekt beteiligt war. Das Institut für Rundfunktechnik wird aber leider geschlossen.

      Gemeinsam erarbeitete „Vorgaben“ (Empfehlungen) gibt es auch:
      https://www.carsten-ruhe.de/app/download/13460069630/2014-07+Empfehlung+Sprachverstaendlichkeit+ARD-ZDF.pdf

  8. Die haben hoch bezahlte Audio Ingenieure, mischen aber manchmal wie der Student in der Dorfdisko.

  9. Oh ein Troll.
    Versucht es mit gut abgehangenen Vorurteilen von seinem Opi aus den 70ern…

  10. Habe auch schon mal vor langer Zeit beim WDR das Genuschel der Schauspieler und die nervtötende überlagernde Musik bei vielen Produktionen – querbeet – reklamiert. Dies mit dem Hinweis, dass die Anzahl der älteren Menschen die noch „normal“ fernsehen sicher sehr hoch ist. Die Jungend bedient sich anderer Möglichkeiten.
    Und gerade ältere Personen (zu denen ich auch gehöre) hören einfach schlechter, also frage ich mich immer wieder wieso auf die Bedürfnisse dieses Personenkreises nicht eingegangen wird. Antwort vom WDR: künstlerische Freiheit, aber man sein sicher des Problems bewußt.
    Es ist schön zu lesen, dass an dem Problem jetzt gearbeitet wird.

  11. Hallo WDR,

    herzlichen Dank für diesen tollen Tatort Ton am 12.12.2020, 20:15 Uhr.
    Eigentlich wollten wir diese Wiederholung nicht mehr ansehen.
    Aber aus intuitiven Gründen (was auch immer) blieben wir dabei.
    Überraschend war für uns der klar verständliche Ton und die fehlende brüllende„Vordergrundmusik“.
    Wir dachten: Ja früher konnten „die“ das noch!

    Von der Aktion Klare Sprache wussten wir noch nichts.
    Merkwürdiger Weise erschien 2 mal, oben rechts im Bildschirm ein Zeichen,
    Aktion Klare Sprache.
    Heute Morgen gegoogelt.
    HURRA WDR TESTET EINEN BESSER VERSTÄNDLICHEN TON!!!

    DANKE – Bitte ausbauen!

    Unser teurer Leidensweg bisher:
    Ausgangspunkt Smart TV Philips 40 Zoll.

    Zusätzlich gekauft um Ton zu verbessern:
    Soundbox Philips ca. 160 Euro
    (Ton war ein wenig besser, aber überhaupt nicht bei Tatort Filmen)
    AV Verstärker (nur für TV) und 2 gute Stereo Boxen gekauft) ca. 650 Euro
    (Ton war besser als Soundbox aber immer noch nicht bei
    Tatort und auch einigen anderen Filmen)

    Nochmal – bitte bauen Sie diese Sprachverbesserung, auch bei allen anderen öffentlichen
    TV Sendern dauerhaft ein!

    Mit freundlichen Grüßen.
    Krey.

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