Waze: Neue App für Fahrzeuge mit Google built-in

Waze hat mitgeteilt, dass man eine neue, dedizierte App für ausgewählte Fahrzeuge mit Google built-in bzw. Android Automotive veröffentlicht. Die App geht ab heute in die Verteilung und man startet da zunächst auf ausgewählten Modellen des Herstellers Renault. Die Fahrer können daher auf die Echtzeit-Navigation von Waze zurückgreifen und z. B. auch gespeicherte Orte im In-Car-Display verwalten.

Laut Waze gehöre es zur Zukunft des Fahrens, direkt in den Infotainment-Systemen der Automobile vertreten zu sein. So könne man den Nutzern die unkomplizierteste Erfahrung anbieten. Das strebe eben auch Waze mit seiner neuen App an. Für die Fahrer entfällt die Notwendigkeit, ihr Phone einzuspannen und womöglich noch via USB verbinden zu müssen, um eine gute Erfahrung zu erhalten.

Fahrer der Renault Austral Hybrid und Renault Megane E-Tech erhalten als erste die dedizierte Waze-App. Ab 2023 wird man die Anwendung aber in Kooperation mit weiteren Herstellern breiter und weltweit verteilen. Solltet ihr eines der beiden Renault-Modelle besitzen, dann kommt ihr leicht an die App, indem ihr sie über Google Play oder die App My Renault aufspielt. Ihr könnt dann euer bestehendes oder ein neues Waze-Konto für die Navigation verwenden.

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8 Kommentare

  1. Waze funktioniert (auf meinem CarPlay) ist aber von der Darstellung für meinen Geschmack leider fürchterlich anzusehen. Zudem sind die Richtungsanzeigen, v.a. in Kreisverkehren ein Graus für mich. Ich stelle zudem fest, daß Waze einen ordentlichen Datenhunger hat und ziemlich viel saugt, dabei auch das angebundene Carplay sehr warm/heiss wird und unendlich Akku verbraucht. Ich benutze es in den seltensten Fälle, eher AppleMaps, MagicEarth oder auch mal Google, machmal AmiGo (hat noch zu viele Schwächen) – in der Reihenfolge.

    • Ich nutze hauptsächlich Waze via CarPlay und die Optik is halt Geschmackssache aber einen besonderen Akkuverbrauch konnte ich nicht feststellen, zumindest nicht in den letzten paar Jahren. Bist Du sicher, dass es an Waze liegt?

      • ja, bin sicher. Aber einen Vorteil hat Waze tatsächlich: die Blitzerwarnung (v.a. mobile/nicht fest installierte), da diese ja aus der Community heraus gemeldet werden. In D ist das in Abstrichen eigentlich nur bei MagicEarth der Fall, Google und Apple halten sich da gesetzeskonform raus (sind aber in AT und IT verfügbar). Ich stelle fest, daß z.B. in Ungarn jeder Waze nutzt aufgrund möglicher lokaler Polizeikontrollen. Neulich im Taxi hatte der Fahrer Apple an und er meinte, daß ist die beste Navi.

        • GooglePayFan says:

          In Deutschland dürfte aber Blitzer.de mit seiner App eine deutlich größere Nutzerbasis für die Meldung von mobilen Blitzern haben.

  2. Ich habe einen Megane e-Tech, finde aber nix von Waze o.ä. in myRenault (auch dämlich: myRenault, meine AOK, mein DM, myFritz, mySolaredge, …). Werde mal im Auto schauen. Mit der Google-Navigation bin ich eigentlich ziemlich zufrieden, da muss Waze schon deutlich besser sein (also auch gute Navigation + Gefahrenstellen usw.) um da dauerhaft wechseln zu wollen. Bisher habe ich Waze noch nicht benutzt…

    Vom Bild oben (im Megane e-Tech), sieht es aber so aus, dass da nicht der Akku in die Routenberechnung einfließt. Das wäre sehr schade, gerade das soll bei eAutos ja noch einige km rauskitzeln bzw. Akku schonen können.

  3. Die Optik ist wirklich fürchterlich – verspielt, bunt, nervig – sonst würde ich das gerne als Alternative mal nutzen, aber so verursacht das Programm zu viel Ablenkung.
    Google Maps ist aufgrund der hohen Nutzerzahl in Sachen Verkehr sehr aktuell um Staus zu erkennen und zu umfahren, Apple Maps hat im Carplay keine gute Bedienung (Bedienelemente werden ausgeblendet und müssen per Tastendruck immer wieder eingblendet werden – doppelt klicken, statt einmal tippen – ungünstig)

    • Man kann bei Waze die Anzeige von anderen Fahrern (die ohnehin nur bedingt funktioniert) auch ausschalten. Der Rest ist – zumindest aus meiner Erfahrung heraus – absolut clean und nicht ablenkend.

      Der große Vorteil gegenüber der Konzernschwester Google Maps ist die Navigation, da Hindernisse, Gefahren, Sperrungen usw… quasi instant für andere Nutzer verfügbar sind, sobald sie von einem Nutzer gemeldet werden. Waze hat mich bisher fast immer extrem effektiv ans Ziel gebracht bzw. hinzugekommene Probleme / Staus / Gefahren während der Fahrt direkt angewendet.

      Der Nachteil ist jedoch, dass Waze nur so gut ist wie die lokale Community. Wenn man irgendwo ist, wo sonst niemand Waze nutzt, ist es nicht besser als Google Maps. Es lebt halt von der aktiven Community.

  4. „Waze“ für mich lange Zeit mobil die 1.Wahl.
    In Zeiten von Android.Auto änderte sich das allerdings bald.
    Das Problem sind zunehmend einige missliche Fehlinformationen geworden, welche mich doch sehr geärgert haben. Diese Community ist leider nicht (mehr) immer kompetent und zu vertrauen. Waze neigt zum „funny-toy“ zu werden.
    Der grosse Vorteil von WAZE ist zugleich auch ihr Nachteil geworden.
    Das war nicht immer so. In den 12 Jahren zuvor wurde hierzulande noch sehr viel lokal redigiert und richtiggestellt, jetzt geht da leider nicht mehr viel…

    Nach Prüfung und Beurteilung aller relevanten Tools ist bei mir inzwischen SYGIC der „Navi meines Vertrauens“ geworden. Das Team aus Bratislava legt tatsächlich einen Top-Job hin.
    Tatsächlich: Keiner ist besser!
    Eigene Meldungen sind da allerdings nur über Smartphone möglich, nicht über AndroidAuto.

    Einen Geheimtipp habe ich allerdings auch zur Hand, da kann und soll auch ordentlich „mit-gemacht“ werden: „FlitsMaster“
    Es ist fein anzusehen, wie die eigenen Meldungen + Korrekturen sogleich Eingang in den Realbetrieb finden…

    Vielleicht könnte künftig auch NUNAV eine Rolle im Konzert spielen. Wenn die Implantation von Android.Auto in den Regelbetrieb erfolgt und die jetzigen Eigner nicht wieder Kobolz schlagen…

    Wie gesagt, alle Ausführungen beziehen sich sämtlich auf Android.Auto…

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