Vorwerk Kobold VK7 Akku-Staubsauger kostet 950 Euro

Schaut man sich ein wenig auf dem Markt um, so könnte man zum Schluss kommen, dass Vorwerk in einigen Bereichen die Zeit verschlafen hat. Man war früh mit Staubsaugerrobotern unterwegs und kaufte gar das Unternehmen Neato auf.

Und, gibt’s Staubsaugerroboter von Vorwerk, die es wert sind, erwähnt zu werden? Auch bei Saugern und Wischsaugern hat man Federn lassen müssen. Neu angreifen möchte man anscheinend nun mit dem Kobold VK7 Akku-Staubsauger. Der saugt und wischt auf Wunsch und verfügt über einen schwenkbaren 180°-Drehgriff sowie eine EB7-Elektrobürste nebst diversen (optionalen) Aufsätzen für 19 Reinigungsfunktionen.

Auch an eine App-Integration hat Vorwerk gedacht. Innerhalb der App oder über die LED-Anzeige am Gerät können Reinigungseinstellungen überblickt werden. Der Akku-Staubsauger hat einen austauschbaren und Lithium-Ionen-Akku, was sicherlich als Pluspunkt gewertet werden darf. Insgesamt erreicht der kabellose Kobold VK7 Akku-Staubsauger in allen Leistungsstufen einen um 50 % gesteigerten Volumenstrom gegenüber den Vorgängermodellen, so das Unternehmen. Kostenpunkt? 950 Euro möchte Vorwerk für den Sauger haben.

Technische Daten

VK7 Akku-Staubsauger
  • Gehäuse: thermogeformter Kunststoff
  • Motor: wartungsfreier BLDC-Motor mit max. 95.000 U/min
  • Nennleistung: 400 W im Boost-Modus
  • Spannung: 220-240 V Wechselspannung 50/60 Hz (automatische Umstellung)
  • Max. Unterdruck: max. Unterdruck bei 26,8 l/s = 112 hPA (Stufe 4 – 89.000 U/min)
  • Max. Volumenstrom: ca. 27l/s (leere Tüte ohne Vorsatzgerät)
  • Gewicht: ca. 2,3 kg (Akku-Staubsauger ohne Vorsatzgerät)
  • Abmaße: Höhe: ca. 22 cm (ca. 21 cm, wenn der Drehgriff geschlossen ist), Breite: ca. 14 cm, Länge: ca. 55 cm (ca. 93 cm, wenn der Drehgriff geöffnet ist)
  • Schallleistungspegel: 78 dB (A) re 1 pW (für Kobold VK7 Akku-Staubsauger mit Kobold EB7 Elektrobürste auf einem Teppich)
  • Akku: wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku
  • Akkuladezeit: ca. 2 Stunden
EB7 Elektrobürste
  • Gehäuse: thermogeformter Kunststoff
  • Motor: wartungsfreier DC-Motor mit ca. 9.400 U/min
  • Nennleistung; 80 W
  • Spannung: 28,8 V
  • Rundbürste: 2 austauschbare Rotationsbürsten
  • Drehzahl Rundbürste: 4.700 U/min oder 1.550 U/min oder 0 U/min
  • Arbeitsbreite: ca. 25 cm
  • Gewicht: ca. 1,65 kg
  • Abmaße: ca. 25 cm x 44 cm x 8 cm
  • Schallleistungspegel: Teppich: 78 dB (A) re 1 pW, Hartboden: 79 dB (A) re 1 pW

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Wirst du den auch testen, @caschy?

  2. 950€ für einen Staubsauger .. mittlerweile habe ich das Gefühl, dass wir jegliches Verhältnis von Wert und Preis verloren haben ..

    • der Michael says:

      Naja, ist das gleich wie beim Thermomix:

      Kostet sehr viel mehr als die Konkurrenz.

      Kann auch mehr, aber ob dies den Preisaufschlag in dieser Höhe rechtfertigt ….?

      • Ein Thermomix kann definitiv nicht mehr als ich mit einem Kochtopf, einer Waage und einem Stabmixer. Kostet halt nur das 100 fache

        • Sorry aber das ist Blödsinn.
          Wär mir neu das du mit nem Kochtopf, ner Waage und nem Stabmixer

          – unbeaufsichtigt nen Pudding kochen lassen kannst
          – dir Teig kneten lassen kannst
          – Sous-Vide garen kannst
          – …

          Ich verstehe den Gedankengang aber son bisschen bei der Wahrheit muss man dann schon bleiben.

        • der Michael says:

          Das „ich“ (also: du) ist das, was die Möglichkeiten eines Thermomix bei dir dem Zustand ohne TM gleich stellt.

          Das muss aber nicht für andere gelten – es sei denn, du kommt zu denen nach Hause und kochst für die… 😉

    • Doch schon? Immerhin 🙂 So ist das leider in einer Konsumgesellschaft. Dauernd muss was neues kommen, auch wenn es nichts neues gibt. Aber was älter als halbes Jahr/Jahr ist wird schon fast ignoriert. Dann geht es auch inzwischen mehr um „Lifestyle“ als Langlebigkeit. Was besonders die Software der meisten heutigen Geräte betrifft. Würde da mal so viel reingesteckt werden wie in die nächsten neuen Geräte..

    • Dafür ist der 100 % Made in Germany hergestellt und kein billiger Plünder wie aus China. Irgendwie muss man auch das Personal kosten, bezahlen jetzt, wo Energie knapp ist und teuer.

      • Hab noch den Shitstorm im Ohr, als Vorwerk angekündigt hat, die Thermomix-Produktion komplett ins Ausland zu verlagern…..
        Meist du, woher die ganze Elektronik kommt, mit Sicherheit nicht aus Deutschland – auf 100% Made in Germany gebe ich heute gar nichts mehr.
        VW, Audi, Porsche, Daimler sind auch „Made in Germany“ – in Deutschland zusammengeschraubt, mit Teilen die größtenteils aus dem Ausland kommen.

      • Das war früher so. Die werde zum Großteil in China gefertigt.

      • der Michael says:

        Ist er das?

        Inklusive Akku-Zellen, Mikrochips, Kunststoff-Granulat?

    • Weißt du was der Vorteil bei dem Vorwerk ist – du brauchst ihn nicht zu kaufen.
      Wir haben einen Dyson ( V8 Absolut ) der läuft noch gut, aber ich würde die Preise dafür heute auch nicht mehr bezahlen – wir haben damals etwas über 300,- dafür bezahlt.

    • Stuttgarter87 says:

      Habe den Vorgänger VB100/SPB100? Hat mich 1300 gekostet. Verrückt teuer. Aber mit 2 Kindern, Haustieren und beiden Partnern berufstätig ist halt jede Minute kostbar. Saugen und wischen in einem Gang, ohne Eimer schleppen, spart uns viel Zeit. Sauger allein auch gut. Mit Kids ist’s schwierig das Haus Roboter friendly zu halten und gefühlt permanent nötig zu saugen oder zu wischen. Preis finde ich zwar immer noch ätzend, sind aber trotzdem froh den Sauger zu haben. Als Single bzw Paar ohne Kids, würde es wahrscheinlich ein günstiger Saug und wischroboter tun.

  3. Für fast tausenden Euro ist das Ding ziemlich laut. Hat Uschi deswegen einen Kopfhörer auf dem Kopf?

  4. KaaaFuuuKooo says:

    Die Kindergeneration denkt wirklich, dass 950€ für dieses Meisterwerk Made in Germany teuer wäre. Amüsant
    Die waren damals schon so teuer. Halten eben auch in der Regel 10-30 Jahre. Just saying.
    Vergleich sind hier nur noch Miele Staubsauger. Ganz vielleicht noch Bosch & Philips.
    Halten aber definitiv nicht so lange durch.
    950€ ist im Prinzip ein Schnapper.
    Aber jene, die sich das nicht leisten können, schreien hier in der Kommentarsektion natürlich wieder auf. (Wohlwissend, dass sie sich das neueste iPhone für teilweise über 1000€ per Vertrag finanzieren (müssen)).

    • Mein 90 Euro Philips-Sauger hält nun auch schon 12 Jahre. Das war schon nicht der billigste. Bin noch immer zufrieden damit, Ersatzteile und Hepa-Filter gibt es auch noch. Selbst wenn der Vorwerk doppelt so lange halten würde, ist der Preis noch immer frech.

      Das Problem bei Vorwerk ist halt unter anderem, dass man mit dem hohen Preis auch deren antike Vertriebsstruktur (Vertreterprinzip mit Provision) mitbezahlt.

      • der Michael says:

        Ja, Direktbestellmöglichkeiten hat Vorwerk immer gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser….

        …. aber seit Corona kann man auch ohne Unterwäscheparty … ähh… Tupperparty …. ähhh … Vertreter(innen)besuch bestellen.

        Auf einmal geht’s dann doch….

  5. PeterKnauser says:

    Konnte das Dingen schon einige Monate testen. Es ist wirklich ein super Gerät. Teuer, ja, aber funktioniert wirklich Bombe.
    Mit den ganzen Zusatzdüsen kommt man wirklich in jede Ecke und jeden Schlitz im Haus.
    Am besten finde ich immer noch die Bohrdüse die per Vakuum unter einem Bohrloch positioniert werden kann beim Bohren.
    Nie wieder Bohrstaub auf dem Fußboden verteilt.

    Wem er zu teuer ist kauft eben was billigeres. Nur weil man Porsche kaufen kann hat Dacia ja trotzdem seine Darseinsberechtigung.

    • Wenn du schon testen konntest: wie lange ist denn die reale Akkulaufzeit (vor allem im Nicht-Eco Betrieb)?
      Ich bin bislang bei den Profi-Geräten von Kärcher gelandet, da ich die Akkulaufzeiten in vielen Consumer-Staubsaugern eher dürftig finde – das betrifft eigentlich auch die Ladezeiten.
      (Wen’s interessiert: Mit den hochwertigsten Akkus laufen die Kärcher-Geräte ½ h oder etwas länger im Nicht-Eco Betrieb und doppelt so lange im Eco-Betrieb. Die Ladezeiten von 0 bis 100% liegen je nach Akkutyp zwischen 60 und 85 min.)

  6. Ich habe aktuell noch den Vorgänger VB100 bei mir, den ich an meine Mutter abgeben werde.

    Den SP7 habe ich vor 2 Tagen bei dem für uns zuständigen Vertreter telefonisch bestellt im der Variante „rundum sorglos“ für 1.650€.

    Ich finde den Nachfolger genial, da es für den mehr Zubehör gibt. Durch das Einklappen des Stiels kann ich den auch für’s Auto nehmen.

    Sicher ist der teuer, aber nach Sichtung der (italienischen) YouTube Videos, welche die Möglichkeiten detailliert zeigen, habe ich den sofort bestellt.

    In Ludwigsburg wäre er vorrätig gewesen, aber der Vertreter soll auch leben. Deshalb bei ihm bestellt.

  7. Ich kann nicht nachvollziehen was viele hier über den Preis sagen.
    Mein Partner hat den V11 von Dyson mit allem möglichen Schnickschnack und er war Preislich jenseits von gut und böse. Leider stimmt bei diesem jedoch die Qualität überhaupt nicht, ist super laut und kann nur saugen, ohne wischen.
    Am ärgerlichsten: Scheinbar haben sie einen Konstruktionsfehler am Bedienknopf, sodass diese reihenweise brechen und es online unzählige Berichte darüber gibt, wie unkulant Dyson hier ist. Man ist 2 monate über der Garantie? Pech gehabt. Sorry aber so etwas passiert Vorwerk nicht.

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