Von Windows auf Linux zugreifen: lesend und schreibend

Windows selbst kann nicht auf Linux-Dateisysteme zugreifen. Diverse Programme ermöglichen aber das Lesen und teilweise auch Schreiben von und auf Ext2-, Ext3- und Ext4-Dateisysteme beziehungsweise -Partitionen unter Windows. Paragon Software hat nun den Treiber Paragon ExFS für Windows in einer finalen Version veröffentlicht.

paragon logo

Das Tool gibt so vollen Lese- und Schreibzugriff auf Ext2-, Ext3-, Ext4-Dateisysteme und damit auf alle Linux-Partitionen unter allen aktuellen Windows-Versionen (ja, auch Windows 8). So lassen sich mit Paragon ExtFS für Windows Daten teilen und Dateien zwischen ansonsten inkompatiblen Systemen transferieren. Paragon ExtFS für Windows ist ein Plug-in für Dokan, die freie Dateisystembibliothek für Windows. Vielleicht auch interessant für Besitzer eines Netzwerkspeichers wie einem Synlogy NAS: auch diese Platten nutzen ab DSM 3.0 das Dateisystem Ext4.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Es ist echt hart von Windows wegzukommen. Überall haben die Finger drin. Die Patentkohle für FAT32 bei SD Karten geht mir auf den Sack. Deswegen gibts bei billigen Handies keine SD Karten, weil die sonst zu teuer würden…. Scheiss MS. Wenn man die per Default jetzt auf Ext4 formatieren könnte weil die MS Dummies die jetzt mit Paragon auf ihre Handykarten zugreifen können wäre das mal ein unendlicher Gewinn für die Welt.

  2. FAT ist ja fast überall zu finden: Speicherstick am Panasonic TV geht auch nur FAT.

  3. Aber diese .disk file von Wubi kann ich damit nicht öffnen?

  4. Lesend würde ich ja gerade noch so eben mit Windows auf meine Linux-systeme zugreifen. Beim Schreiben hört der Spass jedoch auf. Da vertraue ich MS zu wenig. Nachher wird noch das Dateisystem beim Schreiben zerschossen. Für die Synology brauch ich keinen EXT Zugriff, das läuft über die Netzwerkfreigabe. ,

  5. @rene: wenn die HD ausserhalb des NAS ist…. 😉

  6. Hab grad gedacht, dass das für HFS+ interessanter wäre. Und siehe da, gibts auch. Danke für die Erinnerung.

  7. @caschy:
    „wenn die HD ausserhalb des NAS ist….“ Dannn würde ich zu jeder x-belibigen Live-CD/Live/-DVD/Live-Usb-Stick mit Linux drauf raten. In einer Desktop Variante solltwn selbst Linux-Noobs locker damit zurecht kommen.

  8. „damit auf alle Linux-Partitionen unter allen aktuellen Windows-Versionen (ja, auch Windows 8).“

    „Alle“ Linux-Partitionen? Wenn’s mal so wäre, meine Logs sind auf JFS, meine Medien auf XFS, meine Backups auf ZFS, mein Portage auf Reiser4 und mein ~/ auf BTRFS – eben jeweils imho immer das beste für den jeweiligen Task.

  9. @caschy Wenn die HDD aus meiner Synolog draussen ist, dann nur weil mir die NAS abgeraucht ist. Dann habe ich eh ein grösseres Problem, weil ich auf das RAID 5 meiner 4 Platten zugreiffen muss. Das kann Windows auch mit PARAGON dann nicht mehr:) Dennoch mal wieder ein interessanter Beitrag von Dir! Kann die Google Play Karten momentan nicht mehr sehen/lesen ^^ So! 16Uhr, ab in die Sonne mit uns …

  10. Das mit dem NAS versteh ich auch nicht ganz: die Platten sind normalerweise in einem RAID-Verbund – da brauche ich schon mind. ein Linux für. Und selbst dann ist es noch Frickelei. Oder meintest du was anderes Caschy?

  11. @FauPau
    „Deswegen gibts bei billigen Handies keine SD Karten, weil die sonst zu teuer würden“
    Die FAT-Lizenz kostet $0,25 per Gerät, daran kanns nicht liegen.

  12. @Gerald: Das sind bei 1 Million verkauften Geräten 250.000$, also 2 Entwickler für ein jahr oder ein schöner Bonus für den Spartenmanager. Wenn man bei jedem Teil so denkt („Für bissl mehr Kohle gibts das bessere Teil, bauen wir das ein“) dann kommt in Summe schon was zusammen. Und das macht schnell 100% (z.B. 100$ vs. 50$) der Herstellungskosten aus.

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