Volocopter: Joint Venture mit Geely sorgt für Bestellung von 150 Fluggeräten

Für das Unternehmen Volocopter läuft es offenbar ganz gut. So gibt man nun gemeinsam mit Aerofugia, einer Tochtergesellschaft der Geely Technology Group, ein Joint Venture zur Einführung von Flugtaxis und Urban Air Mobility (UAM) in China bekannt. 150 Volocopter sollen hierfür bereits bestellt worden sein. Im Mai dieses Jahres hatte hierzulande der ADAC zwei der Multikopter für die Luftrettung ab 2023 geordert. Das neue Joint Venture wird mit den Luftfahrt-, Verkehrs- und Regierungsbehörden von Chengdu und anderen Teilen von China zusammenarbeiten, damit UAM in spätestens 5 Jahren dort vollständig umgesetzt werden kann. Chengdu ist gleichzeitig ein strategischer Produktionsstandort von Geely, was dem Joint Venture natürlich von Nutzen sein soll.

„Seit 2019 ist Geely ein wichtiger Partner und strategischer Investor Volocopters. Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Schritt auf unserem gemeinsamen Weg erschwingliche elektrische Flugtaxidienste nach China, einem der vielversprechendsten Märkte für UAM zu bringen“ –?Florian Reuter, CEO von Volocopter

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5 Kommentare

  1. Und wieder ein europäisches Unternehmen, das durch faktischen Joint-Venture-Zwang dazu gebracht seine Produktion nach China zu verlagern, Gewinne abzugeben und Knowhow zu verlieren.

    • Wenn sich keine finanzstarken europäische Partner und Märkte finden, dann ist das der Weg der gegangen werden muss um nicht aufgeben zu müssen. Klar kann den chinesischen „Joint-Venture-Zwang“ hinterfragen, aber das bringt m.E. wenig, weil es der Weg chinesischer Wirtschaftspolitik ist.

    • Volocopter ist ein startup und hat noch keine Produktion also kam auch nichts verlagert werden.

  2. „Erschwingliche elektrische Flugtaxidienste nach China… zu bringen“ ist gar nicht nötig, da der chinesische UAM first mover EHang schon eine Fabrik fertiggestellt hat und in“ 4-6 Monaten“ die Zulassung seines autonomen Lufttaxis EH-216 durch die CAAC erwartet. Ehang fliegt dort schon lange auf demo routen mit Passagieren und arbeitet gerade die ersten 100 routen für den kommerziellen Betrieb aus.

    Wäre schön wenn Volocopter zuerst mal im eigenen Heimat Markt Fuß fassen würde, bevor man in Konkurrenz mit den schon weiter fortgeschrittenen Chinesen tritt.
    Lilium scheint ja noch eine Weile zu brauchen, da sie noch immer keine Transition zum Horizontalflug zeigen können.

    • >>Wäre schön wenn Volocopter zuerst mal im eigenen Heimat Markt Fuß fassen würde,…<<
      Man sollte hinterfragen, warum Volocopter im Heimatmarkt nicht Fuß fassen kann? Kein Unternehmen kann es sich leisten eine Produktion aufzubauen, solange keine Genehmigung für das was produziert werden soll vorliegt. Wenn der Genehmigungsprozess in China einfacher und schneller ist, was so zu sein scheint, bleibt doch nur der Weg die Produkte zuerst in Fernost zu vermarkten. Das damit evtl. auch die aufzubauende Produktion abwandert ist ein unschöner Nebeneffekt. Auch da stellt sich die Frage nach dem Warum?

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