Vodafone baut sein Kabel-Glasfasernetz weiter aus

Vodafone baut sein Kabel-Glasfasernetz weiter aus – für rund 18 Mio. Haushalte biete man bereits seine Gigabit-Anschlüsse an – 630.000 mehr als noch vor sechs Wochen. Neue Kunden will man dabei auch mit seinen neuen Tarifen Red Internet & Phone Cable locken – Caschy hatte ja bereits über diese gebloggt.

So will Vodafone am liebsten viele aktuelle DSL-Kunden zu seinem Angebot ziehen und wirbt mit einem unterbrechungsfreien Umstieg ohne zusätzliche Konten. Dass das aber in der Praxis trotz Versprechen eines Providers nicht immer unbedingt so klappen muss, wissen wir ja aus der Vergangenheit. Der Kniff ist hier: Vodafone bietet den neuen Kabel-Anschluss so lange kostenfrei, bis der alte DSL-Vertrag ausläuft – längstens für 12 Monate. Der Kabel-Anschluss wird sofort eingerichtet und DSL erst dann abgeschaltet, wenn alles funktioniert.

Vodafone erweitert dabei sein Angebot auf beispielsweise Straubing, Wismar, Perleberg, Soltau, Landstuhl, Bautzen, Völklingen, Magdeburg und Itzehoe. Dabei will der Kommunikationsanbieter bis 2022 sogar über sein Kabel-Glasfasernetz insgesamt 25 Mio. Gigabit-Anschlüsse bereitstellen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Das mit den bis zu 12 Monaten kostenfrei nennt sich Restlufzeitbefreiung und gibt´s bei VF Kabel son seit mind. 3 Jahren. Habe das selber genutzt . 1&1 lief noch bis 2018 und hatte dann 11 monate Kabelinternet. Ist das nun was neues, daß es auch für die VF DSL Verträge gillt??

    Ach ja aufpassen muss man aber trozdem!! Befreit ist man lediglich von der Grundgebühr, eine evtl. Miete für die Fritzbox wenn man halt mehr als eine Rufnummer portieren möchte, wird halt von Anfang an fällig.

  2. Das Caschy auf die Werbetrommel mit Kabel-Glasfaser jetzt auch reingefallen ist.
    Hinten ist Glasfaser, genau wie bei Vectoring.
    Aber ausser Vodafone sagt niemand Kabel-Glasfaser.
    Glückwunsch an die Vodafone Marketingabteilung

    • Ist nicht so gemeint das Kabelnetz und Glasfasernetz also beide Varianten ausgebaut werden? Das die das anders schreiben und abkürzen… etwas unglücklich aber doch nicht an sich falsch, oder?

      Heißt es nicht VDSL-Vectoring und Vectoring ist nur auch eine Abkürzung?

      • Nein, Vodafone baut ihr Coaxialkabel aus. Natürlich wird im Hintergrund auch weiter Glas ausgebaut, aber das passiert bei VDSL (Vectoring) auch – nur da spricht keiner von Kupfer-Glasfaser-Netz. Weils einfach schwachsinn ist.

        Vectoring ist auch keine Abkürzung, sondern eine Technologie, die VDSL erweitert, indem alle Leitungen des Bündels aufeinander abgestimmt werden.

        Wenn man also „Kabel-Glasfaser“ schreibt, müsste man konsequenterweise auch „Kupfer-Glasfaser“ oder „VDSL-Glasfaser“ schreiben. Macht nur niemand, weils einfach schwachsinniger Marketingsprech ist, wie eben Kabel-Glasfaser auch.

  3. Das gabs vorher bei Unitymedia auch bereits seit Jahren.

    Haben einige meiner Bekannten auch ausgenutzt und sind damit gut gefahren.

  4. „Kabel-Glasfaser“…..dann sprecht doch bitte bei VDSL auch von „Kupfer-Glasfaser“ …Das hier immernoch dieser Marketingsprech direkt von VF übernommen wird ist echt traurig.

    Techblog? Naja.

    • Prinzipiell wär hier wohl sogar nur „Glasfasernetz“ ausreichend, da ja eher wenig neue Anschlüsse gebaut wurden, aber viele bestehende Kabelanschlüsse einen besseren Anschluss ans Backbone über Glasfaser bekommen haben 😉

      • Falsch. Ich habe selbst von den Kollegen eine Glasfaser im Keller, aber nur bis zum Übergabepunkt. JEDE Glasfaser wird im Coax-Glasfaser-Blödsinns Netzwerk am Ende auf Kupfer und damit den Docsis Müll umgesetzt. Ist leider so. „Echte“ Glasfaser ist hier noch lange nicht in Sicht. Auch sollten man hier mal das Marketingsprech anpassen. Wer 1Gbit Downstream verkauft, sollte auch die 0,04Gbit Upstream erwähnen müssen.

        • Ich habe doch auch nicht geschrieben, dass die Kunden Glasfaser bekommen haben, sondern dass mehr Übergabepunkte mit Glasfaser erschlossen worden sind, wodurch die Anzahl an Gigabitfähigen Kundenaschlüssen steigt. (Das meinte ich mit besserem Anschluss ans Backbone, falls das so nicht rüberkam)

  5. Es wäre toll, wenn Vodafone mehr in die Stabilität seiner Netze investieren würde.
    Zur Primetime bricht die Bandbreite ein, das VF Forum ist voll mit solchen Problemen und Vodafone beschwichtigt nur.

    Hätte meine Wohnung eine Telefondose, ich wäre längst weg von dem Wackelnetz. Kann Caschy da nicht mal nachfragen, wann das Kabelnetz verbessert wird?

    • Das lässt sich so pauschal nciht sagen. Hängt immer von der Auslastung der Segmente ab. Ist aber bei DSL auch nicht wirklich anders.

      Ich habe mit meinem 500er Tarif z.B. nahezu keinerlei Leistungsschwankungen. Auch nicht in jetzt wo das Netz deutlich höher ausgelastet ist oder zur „Rush Hour“.

      • Erst sagst du, dass man es pauschal nicht sagen kann, dann sagst du pauschal bei DSL wäre es genauso. Woher hast Du die Kenntnis, dass es bei DSL gleich ist?

        Vodafone muss unbedingt mehr in das eigene Netz investieren, sonst laufen die Kunden weg. Zu bestimmten Zeiten ist Home Office nicht mehr möglich. Und im VF Forum gibt es auch keine Hilfe.

        • Er sagt doch nur, dass DSL eben bei Überlastung der Segmente auch Probleme hat nicht, dass DSL Pauschal Probleme hätte.
          Generell ist es bei beiden Technologien gleich, wenn die Leitung bis zum Verteiler nicht mehr reicht kommt es bis zum Ausbau zu Engpässen.

          • DSL hat keine Segmente. Ab der Linecard im dslam geht es mit Glasfaser weiter.
            Bei Coax gibt es Segmente. Deswegen ist ja meist die Summenbandbreite und die Anzahl der Haushalte im Segment so wichtig bei Kabel, da dies zu Überlast führen KANN.
            Meines Wissens dauert es dann einige Monate bis Vodafone die Segmente verkleinert.
            Das Problem besteht bei Vectoring nicht so stark, da danach bereits Glasfaser liegt und schneller mehr aufgeschaltet werden kann.

            • Du hast Recht bei DSL gibt es keine Segmente, das Wort habe ich auch nur gewählt, damit der Vergleich einfacher ist. Dennoch kann auch die Glasfaser, von der die VDSL Verbreitung abzweigt überbucht/überlastet sein. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist kann ich nicht sagen, hatte bisher an verschiedenen Standorten auch mit Kabel das Problem noch nie.

  6. Mit Vodafone habe ich mehrmals pro Woche Telefon- und Internetprobleme.
    Wenn man sich beschweren will findet man abgesehen von Telefonnummern und Foren praktisch keine Stelle wo man eine schriftliche Antwort bekommt auf die man sich berufen könnte.
    Wenn man sich dann im Forum beschwert finden sie plötzlich eine Netzstörung, dann geht es wieder ca. 2 Wochen und dann geht der Mist wieder von vorne los.
    Ich kann nur vor dem Service warnen, wer heute auf einen Festnetzanschluss angewiesen ist der sollte sich nicht auf diesen Anbieter verlassen.
    Das die „Konkurrenz“ auch nicht viel besser ist, das habe ich auch schon lernen müssen. Aber wir haben ja keine Alternative auf diesem „freien Markt“.

  7. G.Wurzler says:

    Schwankende Geschw.:Vertrag 50Mbit/s. Abends 1,8 bis2,8 erwarten Euch,ausserdem genuegend,wenn nicht zu viele Stoerungen,herzlich Willkommen.ich wuensche

    ,dass es Euch nicht trifft.opa

  8. Bitte in solchen Berichten nicht das Falschwort „Kabel-Glasfaser“ von den Marketingfuzzies übernehmen.
    Danke.

    • Ja, dann könnte die Telekom auch DSL-Glasfaser schreiben, aber es interessiert halt hautsächlich die letzte Meile und nicht das Backbone-Netz.

  9. Ich habe das „Glück“, in einer nachträglich erschlossenen Seitenstraße zu wohnen – während die Straße 200m weiter bereits vor Jahrzehnten ausgebaut wurde, hat KDG vor 10 Jahren, als unsere Seitenstraße erschlossen wurde, die neue Seitenstraße nicht erschlossen. What irgendjemand mal gehört, ob VF eine Strategie hat, statt „mehr maximale Bandbreite für Bestandsgebiete“ irgendwann mal solche weißen Flecken zu erschließen?

  10. Gigafrage says:

    Man sollte vorher auch prüfen, ob der Zugang technisch das bietet, was man benötigt, Stichwort Ipv4 oder bridge mode. Der Support in Nrw rätselt schon seit über einem Monat über meine Nachfrage, und hat das an den „Experten“ weitergeleitet. Ich wollte nur wissen ob vpn zur fritzbox und Zugriff aufs NAS noch funktionieren…

  11. Sorgt erstmal dafür das auf den Dörfern und Gemeinden starkes Internet vorhanden ist. !!!

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