Vivaldi 3.3 führt den Break Mode für mehr Work-Life-Balance ein

Vivaldi ist hier im Blog regelmäßig Thema. Der noch recht junge Browser bietet viele Personalisierungsoptionen und mausert sich zu einer echten Alternative zu den Platzhirschen. Nun führt man mit dem sogenannten „Break Mode“ in Version 3.3 ein neues Feature ein.

Was macht dieser Modus? Nun, er setzt den Browser sozusagen auf Pause. Dafür hat Vivaldi in die linke Ecke der Statusleiste einen entsprechenden Pause-Button integriert. Einmal gedrückt, pausiert er quasi euere Browser-Erfahrung. HTML5-Audio und -Video wird stumm geschaltet und pausiert. Alle Tabs, Panels und anderweitige Inhalte werden versteckt.

Der Break Mode in Vivaldi lässt sich auch über die Quick Commands oder den Shortcut „STRG + .“ anknipsen. Sobald ihr dann wieder aus diesem Modus herausgeht, läuft alles wieder exakt da weiter, wo ihr zuvor ausgesetzt habt. Auch angehaltene Audio- und Video-Inhalte setzen dann nahtlos fort. Ein Vorteil dieses Modus ist natürlich auch, dass ihr Inhalte vor neugierigen Blicken verbergen könnt, wenn ihr euch kurz am PC eine Auszeit nehmt.

Neu sind auch Erweiterungen für die Themes. So könnt ihr jetzt in Vivaldi Private Windows mit abweichenden Farben versehen, um sie besser von regulären Browserfenstern zu unterscheiden. Ab Werk schaltet Vivaldi für private Browserfenster ab sofort eine lila Ansicht an. Ihr könnt die Farbe aber auch manuell ändern oder sie wieder eurem Standard-Theme angleichen, falls ihr da ohne Bruch im Design besser fahrt. Zu finden sind die Einstellungen im Bereich Themes und dann dem „Private Window Theme“.

Neu ist auch die Möglichkeit, in der Adresszeile Teile der URL zu markieren, um direkt zu ergründen, ob es sich vielleicht um eine manipulierte Website handelt. Da kommt URL-Highlighting zur besseren Übersicht zum Einsatz. Die Base-Domain wird also hervorgehoben, während der Rest unscheinbarer erscheint. Zuvor hätte Vivaldi etwa www.google.fakesite.com eingeblendet, nun seht ihr im Browser stattdessen www.google.fakesite.com. Zudem unterstützen die integrierten Tracking- und Ad-Blocker  nun Regeln für noch mehr Sicherheit. Vivaldi weist nun auch darauf hin, wenn ihr die Adresszeile vielleicht versehentlich sehr schmal zusammengestaucht habt, sodass die Base-Domain schwer auszumachen ist.

Zudem soll es leichter werden, ULRs auszuschneiden – das geht einfach via STRG plus Klick. Wer STRG gedrückt hielt, sieht beim Hovern mit der Maus über dem URL-Bereich exakt, wo die URL abgeschnitten wird. Seht ihr auch auf dem Bild oben. Das sollte auch den Workflow bei manchem etwas beschleunigen.

Ebenfalls neu ist noch die Option über Tracking- und Ad-Blocker nun ganze Sites komplett zu blockieren. Wer sich eigene Regeln anlegen will, kann nun eben auch komplette Websites blockieren. Damit will man sich bei Vivaldi auch einer erhöhten Kompatibilität zu uBlock Origin annähern. Last but not Least gibt es nun die Möglichkeit Speed Dials zu Ordnern per Drag & Drop hinzuzufügen. So könnt ihr eure Favoriten einfacher sortieren.

Ihr findet den Download für Vivadi 3.3 direkt hier. Habt ihr den Browser schon getestet?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Für mich persönlich seit ca 2 Jahren mein Main Browser. Einfach top!

    • Vollgestopft mit unsinnigen Features. Mehrmals ausprobiert über die Jahre hinweg, jedesmal enttäuscht gewesen. wohlgemerkt unter MacOS, keine Ahnung, ob das unter Windows alles besser läuft.

  2. Bester Browser. Und süß, wie die Mädels und Jungs die Cheftaste verkaufen.

  3. Ich sehe für mich persönlich leider überhaupt keinen Nutzen der Pause Funktion.

    • Thomas Höllriegl says:

      Ich frage mich auch, wer das benötigen soll. Jedes Video hat selbst eine Pause-Taste und die im Hintergrund befindlichen Webseiten machen sowieso nichts. Die Szenarien, wo dies anders ist, sind wohl dünn gesät.

      Auch das mit der URL verstehe ich nicht. Klick ins Feld, Pos1, Shift, Cursor rechts bis man markiert hat was man kopieren möchte. Was hier den Arbeitsfluss beschleunigen soll, verstehe ich nicht.

      Und irgendwie haben das andere Zeugs die anderen doch auch längst, oder irre ich?

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