virtualOS: Kostenlose Virtualisierungssoftware für macOS

Programme zum Virtualisieren von Software gibt’s einige – auf dem Mac unter anderem Parallels, QEMU, UTM Virtual Machines oder auch VirtualBox. Ganz neu ist virtualOS, welches nur macOS unter macOS auf Maschinen mit Apple-Prozessoren virtualisiert, andere Systeme sind bislang nicht möglich. In der App selbst könnt ihr die Anzahl der zugewiesenen CPU-Kerne, den Arbeitsspeicher sowie die Bildschirmauflösung für eure virtuelle Maschine angeben, nach dem Start wird das Wiederherstellungsabbild aus dem Netz geladen und installiert.

Technisch setzt man auf das Virtualisierungs-Framework von Apple. Vielleicht ganz interessant, falls man keine andere Virtualisierungssoftware im Einsatz hat und das vermutlich bald erscheinende neue Betriebssystem von Apple sicher in der Beta testen möchte. virtualOS ist kostenlos, basiert auf MacVM und ist Open Source. Falls ihr die Software ausprobiert und nicht zufrieden seid: das Image wird unter Library > Containers > virtualOS abgelegt und kann da gelöscht werden.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Nicht nur zum Programmieren interessant.
    Ich könnte mir so eine virtuelle Maschine nur für Banking bauen. Eine weitere nur zum Onlineshoppen.

    Dadurch das dann jeweils alles im Sandkasten eingesperrt ist, habe ich mehr Sicherheit vor Schnüffelnden Webseiten, und mehr Sicherheit für die Bankgeschäfte.

    [Ich mag zwar VMware sehr, aber es schreibt sich sehr tief ins System. Hätte da lieber was, was nur wie eine App installiert wird.]

    • Prinzipiell würde es doch dafür auch ausreichen, einfach jeweils eigene Benutzer anzulegen. Wenn du die nicht mit Admin-Rechten ausstattest, kannst du darüber auch nicht versehentlich etwas installieren, was über den Benutzer-Account hinausgeht.

      • Reicht tatsächlich vollkommen aus. So eine VM muss nämlich auch immer aktuell gehalten werden. Man installiert dann halt ständig doppelt Updates(host und vm). Interessant ist es eher, wenn man viel installiert und testet und so nicht den Rechner vollmüllen möchte mit Programmresten.

        • So sicher ist das nicht. Normale User können z.B. mit dem Festplattendienstprogramm alle Partitionen ohne Passwortabfrage löschen.

  2. Erwähnenswert währe evtl. noch gewesen das es dazu ein M1 oder höher braucht 😉

    Grüsse

  3. Es löst also so ein bisschen das Problem, das z.B. mit Parallels auf dem M1 es noch einige Probleme mit macOS VMs gibt. Feine Sache wenn es stabil funktioniert.

    • iMactouch says:

      Nur leider kann man damit keine alten macOS Versionen laufen lassen, die noch keinen M1 Code drin haben.

  4. Das ganze funktioniert aber nur mit einer kabelgebundenen Tastatur & Maus, Bluetooth lässt sich nicht aktivieren.

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