Verteilung der Betriebssysteme im November 2021: Nach wie vor keine Zahlen zu Windows 11

Im Herbst kamen einige neue Betriebssystem-Versionen auf den Markt. Für den Desktop gab es mit Windows 11 ein neues System. macOS rennt mittlerweile in Version 12. Da ist es sicherlich spannend, einen Blick auf aktuelle Nutzungszahlen zu werfen. Die Zahlen gibt es monatlich beim Dienst Statcounter. Da hatten wir auch im Oktober die Zahlen herausgesucht und wollen nun auch die aktuellen Ergebnise aus dem November mit euch teilen.

Die Anteile der Betriebssysteme auf dem Desktop haben sich in diesem kurzen Zeitraum logischerweise nur wenig verschoben. So kann macOS einen minimalen Zuwachs verzeichnen, während Windows knapp einen Prozentpunkt verliert. Chrome OS wächst nur minimal:

Wenig überraschend, dass sich Windows mit diesem Vorsprung auch auf absehbare Zeit auf dem Spitzenplatz halten wird. Mich zumindest hat es – aber eher wegen der Hardware – tatsächlich auch zu macOS verschlagen, einigen wird es aufgrund der M1-Chips sicher ebenso gehen. Auch im November gibt Statcounter leider keine Angaben zu Windows 11 heraus. Da scheint man womöglich Probleme zu haben, Windows 11 von Windows 10 zu unterscheiden.

Gut möglich, dass daher die Windows-10-Daten, welche einen marginalen Zuwachs zu verzeichnen haben, auch Windows 11 beinhalten. Die meisten werden den Rollout wohl ohnehin nicht per Hand angestoßen haben. Das sind eher Enthusiasten wie wir hier im Blog. Der reguläre Rollout selbst wird sich bekanntlich noch einige Monate ziehen.

Ein Blick auf die Browser-Verteilung lässt ebenfalls keine Überraschungen zu. Firefox, Edge und Safari können minimal zulegen, wohingegen Chrome einen knappen Prozentpunkt einbüßt. Aber hier ist an der herrschenden Position von Chrome auf absehbare Zeit nichts zu rütteln.

Inwieweit die Zahlen von Statcounter allgemein stimmen, das lässt sich schwer nachprüfen. Da wären wohl Einblicke seitens Google Analytics spannend. Aber auch hier gibt es bisher keine Daten zu Windows 11. Jene wären aufgrund der erhöhten Systemvoraussetzungen und der damit einhergehenden Inkompatibilität diverser Hardware spannend.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Na wenn es MacOS 12 gibt, dann muss es bald win 12 evtl 13 geben. Oder man überspringt am besten so ein paar.

  2. Chrome OS auf 2,6%. Ist das im Vergleich zu den anderen gut oder schlecht da „nur“ 2,6%? Danke

    • Schlecht, da google seit über 10 Jahren daran bastelt und ausser an US Schulen, weil sie sie dort verschenken, kein Erfolg gebracht hat.

      • Und wie lange bastelt Apple an Mac OS?
        Im letzten Jahr waren die Verkaufszahlen von ChromeOS-Geräten auch deutlich höher als die von MacOS-Geräten, die angeblich doch so eine Revolution brachten.

      • Chrome OS hat halt auch einen stark eingeschränkten Anwendungszweck.
        Und dafür sind die Geräte dann wieder viel zu teuer.

  3. Poweruser009 says:

    Ich nutze nun auch ChromeOS auf meinen alten Laptop. Und bin begeistert. Der nächste wird ein echter ChromeOS werden.

    • Gute Entscheidung. Wir haben CrOS seit 2015 in der Familie, als das noch keiner kannte. Jetzt sind sechs Geräte im Haushalt. Nie mehr zurück zu Windows.
      Inzwischen wächst auch die Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit. War es lange nur US Bildungswesen zentriert, ist es in den USA inzwischen im mainstream angekommen und findet, auch durch Corona bedingt, fast überall immer mehr neue Nutzer. Ist nur eine Frage der Zeit, wann dies auf uns überspringt. Lidl hatte ja letzte Woche ein CB im Angebot und breit beworben, es wird also auch hier mehr werden.

      • Von einer Datenkrake zu einer noch schlimmeren Datenkrake.
        Reife Leistung…

        • Thomas Höllriegl says:

          Hast du dazu Quellen oder ist das nur so medial eingetrichtert? Microsoft und Google sammeln beide Daten und schenken sich im Ranking da gegenseitig nichts. Ich habe dazu schon öfter was im Netz gesucht, aber wirklich aufschlussreich ist dazu nichts. Beide sammeln in etwas gleich viele Daten über dich, der Rest ist Geschmackssache.

      • Ja, das wird uns – wenn wir Pech haben – weitere Jahrzehnte mit einem Billigheimer-OS als einem der führenden Betrübssysteme bescheren. Weil Geiz hier ja bekanntlich so geil ist. Und dann beschweren sich die Deutschen, dass ihre Daten alle in den USA landen und die Digitalisierung sowieso woanders stattfindet.
        Man kann in Deutschland echt nicht so viel essen, wie man k….. möchte!

        • Thomas Höllriegl says:

          Da die meisten jener, die sich über Datenschutz beschweren, dies auch auf Facebook tun, dürften sie das selbst nicht so ernst nehmen.

          • Pauschale Verallgemeinerung, und Polemisierung, das bringt die Diskussion doch keinen Schritt weiter.
            Ich war nie bei Facebook, werde nie bei Facebook sein, noch bei irgendwelchen anderen Diensten von Denen und bin auch sehr an Datenschutz interessiert. Und jetzt?

            Ja, ich versuche auch Google zu meiden, so gut es geht. Geht leider nicht vollständig, aber auf Chrome und ChromeOS kann ich gut verzichten.
            Ich würde auch jedem empfehlen, das ebenso zu tun.

            • Thomas Höllriegl says:

              Ich habe dich mit Absicht nicht direkt angesprochen sondern „die Meisten“ geschrieben. Ja, die Aussage pauschalisiert, spiegelt allerdings meine persönliche Erfahrung (Filterblase) aus dem eigenen Bekanntenkreis und diversen Internetforen wieder. Es war also nicht persönlich gemeint!

              Auch ich nutze nichts von Facebook Inc. (jetzt Meta), bin aber in Googles Ökosystem. Und wenn ich einen Dienst nutze, ist es bereits egal. Deswegen nutze ich gleich deren komplettes Ökosystem. Ich habe kein so arges Problem mit dem Datensammeln, denn mir ist kein Fall von Google bekannt, wo die Daten der User im Netz gelandet sind.

              Deine Empfehlung in Ehren, aber hier möchte ich dann doch lieber professionell ausgewertete Übersicht haben welche aufzeigt, welche Daten der User entgegen meiner Zustimmung und entgegen den AGBs nicht anonymisiert an Dritte weitergegeben werden. Wenn du da etwas wie einen Link hast, nur her damit! Ich bin nicht mit Google verheiratet, wechsle aber nicht einfach so ein gesamtes und gut funktionierendes Ökosystem.

              • Ich habe keine professionellen Übersichten und ich behaupte auch nicht, das Google etwas tut, was außerhalb der AGB liegt. Die AGB an sich sind auch schon gruselig genug – aber natürlich liegt das Schmerzempfinden da bei jedem anders.

                Vielleicht zum Verständnis: Ich bin kein „Digital Native“, sondern kenne noch eine Kindheit ohne Rechner. Meinen ersten eigenen Rechner hatte ich als Jugendlicher, ich kenne noch MS-DOS und Rechner, die offline waren. Und die Anfänge und die Entwicklung des Internet durfte ich auch mitverfolgen.
                Ich hatte und habe bis heute große Sympathien für freie Software (oder auch OpenSource) und weiß auch, das Google in der Hinsicht sogar relativ gut ist. Ich bin aber einfach sehr skeptisch gegenüber Googles Geschäftsmodell, denn das ist nun mal möglichst alles über mich herauszufinden, alles was geht zu verknüpfen und dann mein Profil an Werbetreibende zu verkaufen.
                Und ich weiß, das Google nicht meine Daten direkt verkauft (schon gar nicht mit Namen und Anschrift), sondern nur eine „Slot“ gemäß meines Profils an jemanden, der genau jemanden wie mich für eine Werbung sucht: Ü40, Bildung x, Einkommen y, Interesse für z usw.
                Alleine die Tatsache, das jemand solche Profile über mich bildet, stört mich und das wird sich auch nie ändern. Daher würde ich mich nicht freiwillig von einem Ökosystem abhängig machen, das einem Konzern mit einem solchen Geschäftsmodell gehört.

                • Thomas Höllriegl says:

                  Ich bin 50 und hatte ebenfalls eine Kindheit ohne Handy oder Internet. Nun, die sammeln die Daten nicht um dir Böses anzutun sondern um die Dienste zu finanzieren, welche sie den Usern kostenfrei zur Verfügung stellen. Mail, Navigation, Videoplattform, Kalender, Notizen, was weiß ich, das Ökosystem ist riesig. Wie viel Geld wärst du denn bereit zu zahlen im Gegenzug dafür, dass du die ganzen Dienste völlig ohne Werbung nutzen kannst? (rein rhetorische Frage)
                  Ich zahle gerne mit meinen anonymisierten Daten und nutze dafür alles vom intelligenten Posteingang über Google TV bis hin zu Google Home (Smart Home Steuerung).
                  Mag sein, dass ich zu gutgläubig bin. Wenn eines Tages die Polizei fragt, wem der Joint auf dem Foto meiner Geburtstagsfeier gehört, dann werde ich Google kündigen. 😀
                  (Natürlich habe ich keine Fotos mit sowas drauf.)

                  • Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen WERBUNG, sondern gegen Datensammelei und Profilbildung! Ich denke, das ist ein entscheidender Unterschied.
                    Gegen IT Werbung auf ner Seite für IT Themen habe ich gar nichts, aber ich bin strikt gegen personalisierte Werbung, die nur auf Basis von Tracking funktioniert.

                    Und zur Zahlungsbereitschaft: Ist vorhanden. Ich spende per Daueraufträgen monatlich für Open Knowledge, Open Source, diverse Sozialgeschichten, ohne direkte Gegenleistung.
                    Da wäre noch was drin für trackingfreie Dienste. Ein kostenpflichtiges Postfach bei einem deutschen Anbieter mit Fokus auf Datensparsamkeit habe ich.

      • Mittlerweile sind die Verkaufszahlen von ChromeOS-Geräten auch höher als von Macs. Nur irgendwie ist die Berichterstattung nicht im selben Verhältnis, weil die Blogger/Journalisten-Szene doch sehr Mac fixiert ist und somit die Nische künstliche Aufmerksamkeit bereitet.

    • Thomas Höllriegl says:

      Du meinst dann wahrscheinlich CloudReady, nicht Chrome OS, oder? Man kann Chrome OS zwar auf Laptops bringen, aber das ist einiges an Aufwand.

      Ich bin vor über zwei Jahren umgestiegen. Bei mir war es aber ein kompletter Wechsel des Ökosystems. Von Microsoft zu Google. Heute frage ich mich, warum ich diesen Schritt nicht schon viel früher gemacht habe. Beruflich möchte ich auch von Windows weg.

    • Ja, in meiner Familie und im Bekanntenkreis ist der Anteil von ChromeOS-Geräten auch stark im Steigen begriffen.

      Günstig, problemlos, alles funktioniert, lange Zeit garantierte Updates, Android- und Linux-Apps laufen, usw.

  4. Wenn nur der schlechte Datenschutz bei Cross nicht wäre.

    Aber den meisten ist das wahrscheinlich eh egal.

  5. Bin ebenfalls mit dem Macbook Air M1 auf MacOS umgestiegen. Das Ding ist einfach nur genial, was vergleichbares gibt es in der Windows Welt schlicht nicht.

    Meinen normalen Windows PC nutze ich nur noch ab und zu zum spielen.

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