Verschlüsselungssoftware Cryptomator 1.6.0 erschienen

Über die quelloffene Software Cryptomator haben wir schon zu Anbeginn ihrer Entwicklung berichtet. Cryptomator für Windows, Linux und macOS verschlüsselt Ordner und Dateien, auch in der Cloud. Die Software ist für die Desktop-Plattformen kostenlos (allerdings muss man mittlerweile für den Darkmode eine Spende geleistet haben), die mobilen Versionen für iOS und Android kann man mit einen Einmalkauf (10 Euro) erwerben. Das Programm arbeitet einfach und effektiv – man kann eben Tresore anlegen, deren Inhalte verschlüsselt sind und auf die erst mit dem korrekten Passwort zugegriffen werden kann. Die neue Version Cryptomator 1.6.0 kommt nun mit neuen Möglichkeiten für Entwickler daher, denn es gibt nun eine Plugin API. Des Weiteren können Benutzer nun in den Einstellungen eines Tresors eine Integritätsprüfung vornehmen – und noch besser – den Tresor nach einstellbarer Zeit der Inaktivität sperren. Den Download der aktuellen Version findet ihr auf dieser Seite.

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15 Kommentare

  1. 1.6.1 ist auch schon da. Super Tool für alle eigenen und fremden Clouds!

  2. Ich nutze das Tool auch auf macOS, leider ist nun mit einem neuen Air und dem M1 Chip ein Fehler aufgetaucht – „ein interner Fehler ist aufgetreten“ – kommt immer beim Zugriff auf den Tresor. Dann geht es auch nicht weiter. Hat da jemand Erfahrung?

    • Bei mir auch alles Grütze – wäre ich mal noch etwas bei der alten Version geblieben…

      • Hi Klaus, gestern Abend ist der knoten geplatzt. Hab gesehen das die iOS App installiert war. Also DMG installiert, anschließend macFUSE und verifizierte Entwickler freigegeben in den Sicherheitseinstellungen. Nun läuft es reibungslos wie früher.

  3. DragonHunter says:

    Wenn es nicht auf Java basieren würde, und damit verhältnismässig langsam ist, wäre es wirklich ein gutes Tool.
    Wobei mir, die von Truecrypt und dessen Forks bekannte, Auswahl von mehreren kryptografischen Verfahren fehlt… Das ist Nerdkram, aber ich steh auf so einen Scheiss und irgendwie habe ich mehr Vertrauen in eine Software, bei der ich sehen und beeinflussen kann, wie meine Daten verschlüsselt werden, als einer, die es einfach unsichtbar im Hintergrund macht und ich keinen Einfluss habe.
    Ist vielleicht eine Marotte von mir, aber das fehlt mit bei Cryptomator und Boxcrypt und Co.

    • stiflers.mom says:

      “ … aber ich steh auf so einen Scheiss …“

      🙂

      welche alternative empfiehlst du unter win ? danke

      • Falls die Daten nicht in der Cloud sind, bevorzuge ich Veracrypt. Bequemer geht es nicht. Ist aber nicht für die Cloud geeignet, da die Daten in einem verschlüsselten Container liegen. Jedes Mal wenn da eine kleine Datei geändert wird, müsste der ganze Container wieder synchronisiert werden.

        • Meine Efahrung ist, dass zumindest Dropbox mittlerweile in der Lage ist, nur veränderte „chunks“ der Container mit der Cloud zu synchronisieren, ohne gleich den ganzen Container auszutauschen.
          Früher musste man dazu noch verhindern, dass die Container-Datei beim Update ein neues Change-Date bekan, aber auch das ist mittlerweile nicht mehr nötig. Das Hochladen von Änderungen verschlüsselter Containerdateien dauert nun nur noch Sekunden, abhängig vom Umfang der Änderungen.

    • Die schlechte Performance von Cryptomator ist mir auch auf Anhieb aufgefallen.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Ja, das ist eine Marotte 🙂 Wie genau siehst du wie deine Daten verschlüsselt wurden? Am Häkchen in der GUI?
      Für mich ist Veracrypt nicht vertrauenswürdiger, weil ich dort mit den Verschlüsselungsparametern rum spielen kann. AES 256 reicht schon auf absehbare Zeit. Solange man sich in Kryptologie nicht richtig super gut auskennt, kann man die einzelnen Verfahren ohnehin nicht vergleichen. Und ob die Verfahren korrekt implementiert wurden, können auch nur hochspezialisierte Leute beurteilen. Bei Krypto kann man in der Umsetzung vieles falsch machen. Das „irgendwie habe ich mehr Vertrauen“ lässt auch eher auf eine Bauchentscheidung schließen. Marotte eben… 🙂

      • klaus dieter says:

        Naja
        man kann ja auch kaskadieren
        sinnlos ist das nicht unbedingt

      • Ich bin kein Experte, aber Veracrypt mit Passwort und Schlüsseldatei zusammen scheint mir relativ sicher zu sein. Was man online dazu lesen kann, lässt jedenfalls darauf schliessen.

  4. Grundsätzlich sehr gut Software.

    Das Problem was ich immer mit solcher Art von Software habe, ist dass die ganzen „nützlichen“ Funktionen der Clouds (z. B. kollaboratives arbeiten in Google Sheets) natürlich nicht verschlüsselt nutzbar sind.

    Daher habe ich mich von den on-the-fly Cloud-Verschlüsselern verabschiedet und nutze für vertrauliche Daten Nextcloud / syncthing. Duplicati / Borg dann für verschlüsselte Cloud Backups, aber eben nicht für direkten Zugriff auf die Daten.

  5. Und vermutlich kann noch immer nicht gescheit mobil suchen. So wie es bei Boxcryptor auch Käse ist. Ansonsten hätte die Art Software mehr Bedeutung für mich. Z.B. als DMS.

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