„veed speed“ TV-Signaltest vergleicht Satellit, Kabel, IPTV und TV-Streaming (OTT)

Die WM steht vor der Tür. Dies hat veed analytics zum Anlass genommen, mal durchzumessen, wer zuerst die Tore sieht. Das Ergebis: Sportfans, die die Spiele ihrer Lieblingsmannschaft im TV über Satellit (DVB-S2), Kabel (DVB-C) oder klassisches IPTV verfolgen, sehen die Tore der Weltmeisterschaft auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer als Erstes. Fans, die auf TV-Streaming (OTT) setzen, können dagegen erst später jubeln.

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veed analytics hat für den Latenztest die Satellitenübertragung als Referenzsignal genutzt. Knapp dahinter – mit nur drei bis vier Sekunden Verzögerung – schauen demnach Kabel-TV-Kunden von Vodafone und klassische IPTV-Nutzer der Telekom fern. Bei der wachsenden Anzahl Streaming-basierter Angebote (OTT) wie zum Beispiel waipu.tv, Zattoo, Sky über IP, MagentaTV (OTT) oder GigaTV (OTT) lag die Differenz zwischen TV-Bild und dem Satellitensignal bei bis zu 42 Sekunden. Am besten schnitten bei den OTT-Angeboten die Apps auf dem iPad ab, wohingegen OTT-Boxen wie z. B. MagentaTV One oder Sky Q über IP weitere Verzögerungen zeigten.

Das Ergebnis des Latenztests ist nur eine Momentaufnahme – die Messwerte können vor allem bei den internetbasierten OTT-Diensten von mehreren Faktoren abhängig sein und unterscheiden sich nach Zeitpunkt, Gerät und Internetanbieter. Zudem könnten die Anbieter bis zum WM-Start ihre Angebote noch optimieren. Die Tests mit der Stoppuhr erfolgten an verschiedenen Internet-Anschlüssen, an unterschiedlichen Standorten und im Verlauf über mehrere Wochen. Es wurden pro TV-Anbieter jeweils mehrere Sender verglichen.

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8 Kommentare

  1. Bei diesen Tests werden oft die Laufzeiten von TV-Kanälen verglichen, die es auf allen Verbreitungswegen gibt, also z.B. von „Das Erste“ oder „ZDF“ über DVB-S, DVB-T, IPTV, OTT usw.. Dabei wird meist außer Acht gelassen, dass die WM bei MagentaTV auf speziellen, eigenen „WM-Kanälen“ übertragen wird, welche über IPTV in der Vergangenheit (z.B. der letzten EM) bei der Geschwindigkeit sogar noch vor dem Satelliten-Signal lagen!

  2. Satelliten-TV ist und bleibt der beste Empfangsweg für Fernsehen. Nicht nur wegen der Latenz, sondern auch der Unabhängigkeit, den geringen Kosten und der Bildqualität. Auch kann man beliebig aufnehmen, Werbung skippen und und und…

    Und dank SatIP und TVHeadend greife ich von überall aus auf meine heimische TV-Anlage zu, ohne dass mir jemand irgendetwas vorschreiben kann.

    • Bei Mietshäusern sind Sat. Schüsseln aber leider immer noch ein Problem.

    • Das kann ich mit meinem DVB-C auch machen. Und das sogar bei jedem Wetter. Starker Regen oder Schnee stört nämlich die Satellitenverbindung. Das lässt sich wohl mit einer größeren Schüssel vermindern, das habe ich aber nicht ausprobiert.

  3. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass 2006 – bei warmheißen frühsommerlichen Temperaturen und dementsprechend offenen Fenstern – das Gejubel bei jedem Tor mehrmals zu hören war.
    Zuerst analoges Fernsehen, dann in kurzen Abständen nacheinander die digitalen Verbreitungswege.

  4. > Am besten schnitten bei den OTT-Angeboten die Apps auf dem iPad ab

    Ich wäre schon froh wenn mein iPad einen Wechsel des WLANs hinbekommen würde. Andere schaffen das problemlos. Nach einem händischen Wechsel des WLANs hängt die TV-App auf dem iPad dann in den Seilen und muss händisch rausgeworfen und neu gestartet werden.

  5. Brauner Bär says:

    Die DVB-T2 Werte waren auch interessant gewesen..

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