Valve verkauft Software über Steam

Steam. Bei diesem Wort kommen den meisten sicherlich Spiele in den Gedanken. Und dieser Gedanke wäre bis eben auch gar nicht so falsch gewesen. Doch man erweitert das Angebot ein wenig und nimmt Software mit in das Programm auf. Nein, außergewöhnlich ist das nicht, versuchen doch viele Hersteller, mit dem eigenen App Store Kunden zu binden und Kasse zu machen.

Es gibt zig Märkte, doch glaube ich nicht, dass diese (inklusive Steam) großartig Erfolg haben werden. Unter Windows wird der Windows Store bald so dominieren, wie es der Mac App Store auf dem Mac macht. Die Vorteile der App Stores sind offensichtlich: zentrales Bezahlen und Updates ohne Stress. Der Steam Software Store glänzt momentan mit ein paar Einstiegs-Programmen, gewährt auf diese aber einen Rabatt von 10 Prozent.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Wenn es dort dann unter Steam für Linux auch Software wie Photoshop und Co. gibt würde sich das schon durchsetzten, ich glaub der Steam Store bietet genau das was sich Adobe und schon immer unter Linux gewünscht haben!

    • Ich sehe da den Zusammenhang nicht – wenn Adobe es für eine gute Idee halten würde, PS und co auf Linux zu portieren, hätten sie es gemacht. Haben sie aber nicht. Steam auf Linux oder der Verkauf von SOftware über die Platform würden daran gar nichts ändern, denke ich.

  2. oh wow… für 3d-coat habe ich mal knapp 300€ hingelegt und nun bekommt man es für 70€ via steam…

    okay wie ich sehe ist das nicht die selbe version sondern eher so ein lite light ding…

    der shop könnte interessant werden. gerade unter ubuntu wo doch canonical mit ihrem store ebenfalls versuchen geld zu verdienen.

  3. Valve könnte mit 2 Dingen durchstarten.

    Erstens eine eigene Hardwareschnittstelle ala DX. Ich hoffe die arbeiten bereits daran 😉

    Und 2.? Siehe Punkt eins.

    • Janus Reith says:

      Eigene Hardwareschnittstelle? Bitte nicht!
      Wir haben bereits OpenGL und genug was darauf aufsetzt,
      warum also schon wieder fragmentieren?

      • Mal davon abgesehen, dass DirectX und OpenGL keine Hardwareschnittstellen sind, muss ich auch sagen: Bitte nicht noch eine API.

  4. Steam wird auf keinen Fall untergehen; wenn ich es recht in Erinnerung habe wollen sie im Oktober die erste Linux Beta mit L4D 2 rausbringen, und wenn sie sich fleißig dranhalten werde ich auf Ubuntu mit Steam umsteigen. Für die meisten Anwender ist der einzige Grund bei Windows zu bleiben die Computerspiele – die Steam gerade auf Ubuntu portiert. Professionelle und spezielle Software unter Windows nutzen eher die wenigsten.

  5. ich glaube die akzeptanz fällt/steigt mit den updates auf neue versionen und deren preise.

  6. Greenlight und Kickstarter sind keine Konkurrenz zueinander. Kickstarter dreht sich um Finanzierung, Greenlight um das Erscheinen von Titeln auf Steam.

  7. Finde ich klasse. Steam selbst nutze ich ganz selten da ich Spiele auf dem PC nur gelegentlich spiele und daher auch kaufe. Software hingegen ist für mich da viel interessanter und ich finde Steam generell eine gelungene Sache.

    Hoffentlich bringt die Zukunft auch Linux bzw. Ubuntu Unterstützung 😉

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