USB-C für mobile Geräte ab 2024 verpflichtend, das sind die Details

Das EU-Parlament hat gesprochen und entschieden: Bereits 2024 soll ein gemeinsames Ladegerät für mobile Gerätschaften Realität sein. Bis Ende 2024 müssen alle Mobiltelefone, Tablets und Kameras, die in der EU verkauft werden, mit einem USB-Typ-C-Ladeanschluss ausgestattet sein. Ab Frühjahr 2026 wird die Verpflichtung auch auf Laptops ausgedehnt. Das neue Gesetz, das am Dienstag vom Plenum mit 602 Ja-Stimmen, 13 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen angenommen wurde, ist Teil der Bemühungen der EU, den Elektroschrott zu reduzieren und die Verbraucher zu befähigen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Nach den neuen Vorschriften brauchen die Verbraucher nicht mehr bei jedem Kauf eines neuen Geräts ein anderes Ladegerät, da sie ein einziges Ladegerät für eine ganze Reihe kleiner und mittelgroßer tragbarer elektronischer Geräte verwenden können, so das Parlament. Nun ja, fast richtig – denn je nach Gerät ist ja auch die Leistung eines solchen Ladegerätes entscheidend.

Unabhängig vom Hersteller müssen alle neuen Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, tragbare Videospielkonsolen und Lautsprecher, E-Reader, Tastaturen, Mäuse, tragbare Navigationssysteme, Ohrhörer und Laptops, die über ein Kabel aufgeladen werden können und mit einer Leistung von bis zu 100 Watt arbeiten, mit einem USB Typ-C-Anschluss ausgestattet sein.

Spezielle Etiketten werden die Verbraucher über die Ladeeigenschaften der neuen Geräte informieren, so dass sie leichter feststellen können, ob ihre vorhandenen Ladegeräte kompatibel sind. Die Käufer werden auch in der Lage sein, in Kenntnis der Sachlage zu entscheiden, ob sie mit einem neuen Produkt ein neues Ladegerät kaufen wollen oder nicht.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

81 Kommentare

  1. Gibt es schon Information dazu, ob ein kabelgebundener Anschluss überhaupt vorhanden sein muss? Apple wäre u.U. mit MagSafe da ja fein raus.

    • Magsafe und Induktion können mit dem Wirkungsgrad eines Kabels konkurrieren?
      Wäre mir neu, aber vielleicht hast Du neue Erkenntnisse.

      • Zumindest in dem Artikel, um den es hier geht, ist von Wirkungsgrad überhaupt nicht die Rede, sondern nur vom Ladeanschluss.

        • Um deine Frage zu beantworten: bei kleinstgeräten ist absehbar, dass man damit durch kommt, bei Telefonen voraussichtlich nicht.

          Wär ja auch Quatsch, in jedem Airpod einen USB-C Anschluss zu verbauen.

      • Mein Oneplus lädt seit über einen Jahr mit 50W wireless. Das ist mehr als Apple mit Kabel schafft. Ist also möglich.

        • Und was sagt 50W über den Wirkungsgrad? Laut Karton (andere Infos habe ich nicht gefunden) zieht das Ding bis zu 80W, hat also einen Wirkungsgrad von etwa 60%. Das kommt nicht mal in die Nähe von einem Kabel.
          Und je nach USB-Kabel (und Netzteil sowie Verbraucher) gehen da auch 240W drüber. Darum geht es hier zwar nicht, aber selbst dabei sind Kabel besser.

      • Darum gehts nur nicht.
        Apple könnte den Lightning-Port einfach entfernen und sie wären „fein raus“.

      • Keine Ahnung wie sie es gelöst haben, aber mein damaliges Xiaomi Mi11 Ultra, war per Kabel und per Ladeständer(Induktion?) genauso schnell. Ich meine mich an 67W zu erinnern.

    • Tatsächlich ist USB-C nur verpflichtend, wenn es einen Anschluss gibt. Da kabelloses Laden aber eh die Zukunft ist, wird nicht nur Apple da fein raus sein. Die EU plant aber auch hier einen gemeinsamen Mindeststandard.

    • Ich kann nur hoffen, dass in diesem Fall die Wireless-Station via USB-C angeschlossen werden muss oder wenn das Kabel dort fix verbaut ist, spätestens am Ladegerät selbst dann USB-C anzuwenden ist. Sollte das ganze MagSafe aus einem Guss sein, dann sei es jedem gegönnt.

    • Die Antwort ist nur ein Klick entfernt: „The Commission may adopt delegated acts to take into account additional types of charging technologies other than wired charging in the future.

    • Oben heißt es ja „die über ein Kabel aufgeladen werden können“.
      Ich würde das so interpretieren, dass man die Regelung zum Beispiel mit MagSafe umgehen könnte. Ansonsten würde es wohl auch den Tod der ganzen True-Wireless-Ohrhörer bedeuten, denn wenn da jetzt an jedem Stöpsel noch ein USB-Anschluss verbaut werden muss, werden die so groß, dass man sie sich nicht mehr ins Ohr stecken kann.

    • So wie ich es verstehe ist es mit dem „einem“ USB C Kabel/Stecker wörtlich gemeint, das heisst Apple ist jetzt schon mit seiner gesamten Produkt Palette MagSafe/Lightning/AppleWatch Connector komplett umgestellt da die Kabel zum Netzteil aktuell mit USB C ausgeliefert werden ….

    • Das habe ich mich auch gerade gefragt. Apple wäre sicher zuzutrauen, das Kabel komplett zu kappen und den Lightning-Anschluss ersatzlos zu streichen.

      • Dann würde Carplay in vielen neuen und noch mehr nicht so alten Autos aber dann schwierig. Das sollte die dann gut begründen können.

        • Schwierig wird es nicht, nur teuer.
          Ich habe so ein „altes“ Radio, das CarPlay nur über Kabel kann. Einfach einen Wireless-Adapter anschließen und gut is. Kostet halt um die 100 €.

    • Wenn kein Ladestecker vorhanden ist, braucht man auch kein USB-C Anschluss verbauen. Magsafe-only wäre daher möglich. Das will Apple aber gar nicht. USB-C wird gebraucht um hohe Datenmengen zu übertragen (4K/8K Videos) und um die Ladezeiten zu verkürzen. Das iPad wurde schon Stück für Stück damit ausgestattet, weil Lightning technisch ausgereizt/veraltet ist. Ein drahtloses Magsafe/Qi ist dazu keine Alternative.

      • GooglePayFan says:

        Wenn Apple das jucken würde, hätten die schon vor 3-4 Jahren Lightning gestrichen, weil der ja nur USB 2.0 kann…

        • Vor 3-4 Jahren waren 4K/8K und RAW kein Thema auf dem iPhone. Erst jetzt bei der Vorstellung vom iPhone 14 wurde erwähnt dass Lightning für das Gerät nicht mehr ausreicht und einige Dinge deshalb beschnitten wurden. Und echte Schnellladung wird jetzt beim iPhone erst jetzt ein Thema und nicht vor 3-4 Jahren. Zudem hatte Apple gesagt dass Lightning 10 Jahre lang genutzt werden soll. Das war vor 3-4 Jahren noch nicht der Fall.

    • Apple könnte ja beiden anbieten USB-C und MagSafe

  2. Bling Bling says:

    Klingt für mich recht sinnvoll. Aber es muß auch umgesetzt werden. Wie war das noch mit der Entscheidung, die Zeitumstellung in der EU abzuschaffen…?

    • miller.time says:

      Du kannst einen ganzen Text lesen und diesen auch verstehen oder war die Überschrift schon zu schwierig?

    • Wie es im Text steht.. es wurde nun umgesetzt bzw endgültig beschlossen. Das Thema Zeitumstellung ist weit davon entfernt beschlossen zu werden, weil es keine Lösung gibt mit denen alle Länder leben können (spät hell, früh dunkel – Portugal vs Osteuropa).

    • M.E. gab es nie eine Entscheidung, die Zeitumstellung abzuschaffen, Leider nur Initiativen.

  3. Tja das betrifft dann wohl nur noch apple. mittlerweile hat jedes billo schrott produkt schon usb c an bord außer der faulige apfel

    • Stimmt so nicht.
      Zudem verstecken viele Hersteller ihren proprietären Müll hinter USB-C.
      Die ganzen ach so tollen Charger von Oppo und Co. funktionieren trotz angeblich universellem USB-C ausschließlich mit den eigenen Geräten und nicht selten sogar nur mit den ganz speziellen Kabeln. Also sogar noch zehn mal stärker eingeschränkt und proprietär, als Lightning.

      • Die Aussage stimmt so nicht. Oppo und deren zugehörigen Marken (OnePlus, realme) verwenden VOOC als Schnellladetechnik. Seit 2020 müssen aber sowohl das Endgerät, als auch das Ladegerät zusätzlich Power Delivery mit 20 Watt unterstützen. Lightning bekomme ich dennoch nicht in einen USB-C Port gewürgt 😉

      • Wenn man sich nicht an den Standard hält, kann USB nichts dafür. Theoretische sollte selbst Oppo mit 7,5W laden, hab da aber keine Erfahrungswerte.

      • miller.time says:

        Blödsinn du kannst dann die schnell Ladefunktionen nicht nutzen, laden geht aber immer nur mit geringerer Spannung.

      • GooglePayFan says:

        Ich lade mein Oneplus seit Jahren ausschließlich über ein Samsung Ladegerät. Funktioniert problemlos, über Nacht.

        Das einzige was nicht geht ist Schnellladen. Allerdings haben Oppo und Co mit VOOC auch den deutlich besseren Standard als Quickcharge, da weniger akkuschädliche Abwärme verursacht wird.

        Ist ja nicht Oppos Problem, wenn niemand die bessere Technik lizenzieren will…

        • Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, dass VOOC die Spannung statt den Strom ändert. Genau das (oder zumindest etwas ähnliches) kann USB-Power Delivery mit PPS (Programmable Power Supply) ebenfalls.
          Ich lasse mich aber gerne aufklären, was an VOOC besser ist um dafür inkompatibilitäten (u.a. bei den Kabeln) hinzunehmen.

          • GooglePayFan says:

            Ja, fast richtig, nur anders herum.
            Bei VOOC bleibt die Spannung immer gleich, die „Stromstärke“ ist gerade zum Beginn des Ladens (wenn der Akku mehr Ladestrom verträgt) deutlich höher. Dadurch entfällt eine Spannungswandlung im Smartphone, die Abwärme bedeuten würde, die die Lebenszeit des Akkus beeinflusst.

            Bei Quickcharge von Qualcomm ist es anderes herum, dort werden nur maximal 2-3 Ampere genutzt, aber die Spannung steigt auf meines Wissens bis zu 19 Volt und muss dann im Handy wieder auf 5V oder weniger reduziert werden. Ist natürlich generell erstmal ein günstigeres Verfahren, weil auch Kabel mit geringem Querschnitt funktionieren.

            PPS kenne ich jetzt nicht wirklich, findet man auch noch nicht viele Infos drüber, aber erreicht ja auch erst jetzt den Markt, VOOC gibt es aber schon ein paar Jahre.
            Und ich weiß nicht, inwiefern man dafür Patente von Oppo mit nutzt, oder ob das Verfahren trotzdem irgendwelche Nachteile bietet…

            • Das habe ich anders gemeint. VOOC fixiert den Strom, QuickCharge die Spannung. Ich zitiere mal Wikipedia: „Dabei wird im Gegensatz zu anderen Verfahren wie Quick Charge von Qualcomm die Spannung von 5 V am USB-Anschluss nicht fix vorgegeben, sondern der Stromwert auf höhere Werte wie 4 A eingestellt – die Spannung stellt sich dann in bestimmten Bereich ein. Der konstante Strom erlaubt eine einfachere Ladeelektronik im Mobilgerät“.

              PPS wurde 2017 vorgestellt (VOOC gibt es wie du geschrieben hast trotzdem länger, nämlich seit 2014) und ist wohl flexibler, wieder Wikipedia: „The USB Power Delivery specification revision 3.0 defines an optional Programmable Power Supply (PPS) protocol that allows granular control over VBUS power, allowing a range of 3.3 to 21 V in 20 mV steps to facilitate constant-current or constant-voltage charging.“ Wenn ich das richtig verstehe, kann PPS Strom oder Spannung fixieren.

              Für VOOC brauchst man spezielle proprietäre Kabel, die die höheren Ströme auch vertragen. Das sind natürlich andere als bei USB-PD EPR mit mehr als 100W.

      • Naja, proprietärer Müll ist vielfach deutlich besser als USB-C!

        Schau dir den Stecker von Garmin für seine Uhren an, keine Ahnung wie die Uhren mit USB C funktionieren sollen.

  4. Auf Reisen nehme ich auch 2 oder 3 Rasierer und eine elektrische Zahnbürste von Braun und Phillips mit. Das bedeutet derzeit bei mir drei Netzteile für diese Geräte. Hier muss also auch noch unbedingt was getan werden.

    • This! Da sind die Netzteile teilweise nicht mal unter Geräten des gleichen Herstellers kompatibel. Stört mich viel mehr als Smartphones oder Tabletts wo USB-C ohnehin schon Weit verbreitet ist

    • Ich habe für Reisen einen USB-C fähigen rasierer.

    • minimalwerk says:

      endlich mal einer, der das wirkliche Problem erkannt hat! Alle labern hier nur vom iPhone und Lightning… dabei ist genau das oben beschriebene viel nerviger und umweltschädlicher.

  5. Wer sind die Nein-Leute gewesen?

    • Kp, aber kannst du nachlesen. Ich selbst hätte wohl mit nein gestimmt.

      Zwar ist lightning dumm und ich finde es nervig für das eine Telefon ein anderes Kabel zu benötigen als für alle anderen – und dann ist das auch noch viel schlechter – aber das soll Mal gefälligst der Markt lösen, nicht die EU. Mein AG hat da halt einfach nicht mitgedacht.

    • GooglePayFan says:

      Einer von der CDU ist wohl bei der Abstimmung eingeschlafen und hat sich enthalten.

      Und ansonsten gehen fast alle Neins aufs Konto der Schweden, die haben zu etwa 40% mit Nein gestimmt, wieso auch immer.

  6. Danke! Apple hat es ja auch nach Jahren nicht geschafft am iPhone und der Kindle kann es erst jetzt, wo es quasi bald Pflicht wird, obwohl auch gerade der Oasis bei dem Preis schon viel früher hätte USB-C haben sollen.

    Wie der Kommentar oben, gehe ich aber fast davon aus, dass Apple mit MagSafe wieder irgendeine Lücke findet, um das zu umgehen. Ich hoffe aber nicht. USB-C war und ist gut und das beste ist eben, es passt inzwischen überall rein. Von der Kamera bis hin zum Laptop.

    • Black_Eagle says:

      Jap. Danke Apple! Apple verbaut seit 10 Jahren Lightning.
      So kann ich jedes Gerät / Kabel was ich seit 10 Jahren besitze immer noch nutzen und musste keinen Elektroschrott produzieren.
      (Abgesehen davon das in meinem persönlichen Fall nur mein Dienstlaptop USB-C hat. Sonst hab ich nirgendwo so einen Anschluss)

      Das Geschrei wäre auch groß gewesen, wenn Apple direkt auf den später erschienenen USB-C Anschluss gewechselt wäre.
      Abgesehen davon: vom mechanischen Standpunkt ist Lightning die bessere Wahl.

      • GooglePayFan says:

        „Abgesehen davon: vom mechanischen Standpunkt ist Lightning die bessere Wahl.“

        Das stimmt nicht.
        Bei USB-C ist der Feder-Mechanismus zum Verriegeln der Kabel im Stecker, als günstig zu ersetzen. Bei Lightning sitzt er im teuren Gerät.

        Ja, Lightning hat den Vorteil, dass der Anschluss selbst reinigend ist. Aber es ist auch kein Hexenwerk einen USB-C Port sauber zu machen, dafür muss man immerhin kein neues Gerät kaufen, siehe oben….

        Und dass du in deinem kompletten Haushalt nur einen USB-C Anschluss hast, glaube ich dir so pauschal auch erstmal nicht. Oder du hast die letzten 5 Jahre keine Technik mehr gekauft…

        • Doch, nur eben keinen Androiden anscheinend. Wir haben nur iPhones und nutzen unsere Kabel und Ladegeräte gegenseitig. Ich würde sogar behaupten, es wurde Schrott vermieden dadurch.

      • DragonHunter says:

        Naja, Lightning ist ja extra entwickelt worden, weil die bei USB nicht in die Pötte gekommen sind, mit ihrem USB-C-Stecker.
        Es wäre für Apple mehr als dumm gewesen, dann sofort zu wechseln, nachdem man selbst erst den Anschluss entwickelt hat. Schon rein finanziell…

  7. häh? ja und was is mit dem Ladegerät? die Telefone haben doch schon mindestens 2 jahre lang USB-C (iPhones ausgenommen). aber die Ladegeräte neu auf den markt kommender geräte haben immer noch USB-A am Ladegerät. DAS ist doch die Müllquelle. hmmpf

    • Bling Bling says:

      Es geht bei USB-C aber nunmal nicht nur um Stromversorgung. Bei Lightning übrigens auch nicht. Es gibt reichlich Zubehör (externe Audio-Interfaces), die mit dem iPhone per Lightning kommunizieren. Man sollte den Kram mit der Stromversorgung nicht übermäßig wichtig nehmen. Das geht auch kabellos.

    • und wo ist hier das Problem?
      Die meisten Kabel sind doch USB-A USB-C

      • Fast alle meine Kabel sind usb-c zu usb-c.

        Ich nehme an das learning hier ist, dass Leute sehr unterschiedliche Anschlusssituationen daheim haben.

  8. Wenn man überlegt wie viel geheult und sogar geklagt wurde weil Apple kein Ladegerät mehr beim iphone beilegt.

  9. Ist da auch irgendwo geschrieben, dass in z.B. 5 Jahren nochmal darüber nachgedacht wird, ob USB-C das richtige ist?
    Vorn paar Jahren war Micro-USB der shit und dann kam USB-C. Vllt kommt ja demnächst irgendwann ein noch besserer Stecker raus der USB-C ablösen könnte, aber wegen dem Gesetz das dann noch x Jahre durchgezgogen werden muss.

    Ansonsten find ich das aber aber mal ein gute Sache

  10. USB-C verpflichtend, USB Power Delivery aber nicht?

    Aktuell kenne ich mindestens 3 Standards, die zwar USB-C benutzen, miteinander aber nicht wirklich kompatibel sind, bzw. mit 5-10 W oder so nicht kompatible Geräte laden.

    • > if they also require charging at voltages higher than 5 volts or currents higher than 3 amperes or powers higher than 15 watts , incorporate the USB Power Delivery charging communication protocol.

      Links in Artikel sind nicht nur zur Deko 😉

  11. Und mit welcher Ladetechnologie? QC erfordert andere Kabel als PD und PPD… Wer also meint, das USB-C-Kabel seines alten Geräts weiterverwenden zu können, hat sich geschnitten!

    • Es ibt noch IQ von Anker (nich zu verwechseln mit Qi!) und Flash Charge (oder ähnliches) von BBK Electronics.

      Mit 5W können sie alle laden, glaube ich. Ich lade meinen Laptop über Nacht mit einem Handy-Ladegerät auf. Wenn es 12 Stunden anstatt 1 dauert, ist mir egal.

    • PD ist im USB-Standard integriert, somit muss jedes USB-Gerät auch PD unterstützen.

    • Seit wann? QC4.0 ist kompatibel zu PowerDelivery. Und PPS ist Teil von PD. Und QC3 hat eh kein USB-C.

  12. Und was ist, wenn nächstes Jahr USB-D (oder wann auch immer) kommt mit einem anderen Anschluß?

  13. Dumme Entscheidung!

    • Das war eigentlich in der ersten Hälfte der ersten Zeile klar: “Das EU-Parlament hat gesprochen …”

      Was hast du erwartet? Weisheit und Weitblick?

      • Ne, nicht von Politikern dei deswegen da sitzen, weil in die keiner in ihren eigenen Landes Parlamenten sitzen haben wollen.

        Spätestens mit dem Gesetz mit den unverlierbaren PET Flaschen Deckeln haben sie gezeigt, wie unfähig die sind!

        • Danke!

          Ich habe mal im Freundeskreis gefragt: wirklich NIEMAND macht absichtlich den Deckel ab bevor er die Flaschen zurück bringt.
          Zum Trinken und Eingeisen schon, aber danach kommt der doch wieder drauf.

  14. Was ist aus Smartwatches geworden? Das ist z.B. bei Garmin interessant. Ein Hersteller, der seit Jahrzehnten seinen eigenen robusten Anschluss verwendet. Zumindest gegenüber Dreck und Schweiß ist deren aktuelle Lösung besser.

    • Also nächstes Jahr die fenix 8 kaufen und Ende.
      Keine Ahnung wie die so eine dämliche USB C Buchse unten in die Uhr bekommen wollen.

  15. Das freut mich.

  16. Typisch EU ein Gesetz raus zu bringen was wieder nur halbherzig ist. Rasierer, Akkustaubsauger, E-Zahnbürsten, Fahrradhelme, Haarschneidemaschinen usw. kommen da nicht drin vor. Zumal es doch eh für alles günstig ein Adapter.

    So lange man „nur“ den physikalischen Anschluss nicht aber das Wirrwar an USB-C Kabeln nicht vorschreibt, kann man es auch sein lassen.

    • Haben sie doch gemacht, wie Blub schon zitiert hat: „if they also require charging at voltages higher than 5 volts or currents higher than 3 amperes or powers higher than 15 watts , incorporate the USB Power Delivery charging communication protocol.“ Mit anderen Worten: als Schnelladetechnik muss USB PD eingesetzt werden. VOOC und andere sind damit (vermutlich, ich bin kein Jurist) verboten. Und damit auch eine Vielzahl geräteabhängiger Kabel.

      Weiter vereinfachen wird aber schwierig. 240W 80Gbps Kabel sind dick, kurz und teuer. Wenn man flexiblere, längere oder günstigere Kabel haben möchte, muss man Abstriche hinnehmen. Auch braucht nicht jedes Gerät die vollen 240W oder 80Gbps, da kann man dann sparen. Diese Anzahl an Kabeltypen wird schon viele überfordern.

  17. Ist USB-C gleich USB-C?
    Da gab es doch auch Unterschiede von der Datenübertragung oder???

  18. Endlich. Die Welt hat das größte Problem unserer Zeit gelöst. Ein einheitliches Kabel, wunderbar. Der Nobelpreis nächstes Jahr ist quasi schon vergeben für… Moment, ergibt ja eigentlich keinen Sinn die Regelung. Die Android Fraktion freut sich über eine „Niederlage“ von Apple aber für den Verbraucher ändert sich kaum was. Außer das jeder Apple Kunde neue Kabel und Ladegeräte braucht. Ein Schelm der da Lobby vermutet. Kaum auszumalen wenn die Entscheidung andersrum gelaufen wäre.

    • „Jeder Apple Kunde“: Ach, man kann USB-C per Update nachrüsten? Oder warum brauchen jetzt ALLE Apple Kunden neue Kabel und vor allem Netzteile? Letztere haben doch schon USB. iPads und iMacs haben doch schon USB-C. Und Adapter gibt es jetzt schon.
      Außerdem liegen neuen iPhones doch Kabel bei, oder?

  19. Und wie ist das bei Geräten wie dem Surface Pro X. Das kann beben dem Magnetischen Stecker neuerding über Typ-C geladen werden. Also wird das Gesetz erfüllt auch wenn ein Magnetischer Stecker beiliegt?

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.