US-Firmen fordern landesweite Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Ehen

Es gibt Dinge, über die kann man sich in der heutigen, angeblichen aufgeschlossenen Welt nur wundern. So auch die Diskussion über gleichgeschlechtliche Beziehungen. Während sich in den letzten Jahren sicher viel in dieser Richtung getan hat, gibt es immer noch Menschen, die die sexuelle Orientierung des anderen wertend beurteilen. Die Politik ist da schon einen Schritt weiter, erlaubt vielerorts gleichgeschlechtliche Ehen. Vielerorts ist aber nicht überall, in den USA ist die gleichgeschlechtliche Ehe in 36 Bundesstaaten und Washington D.C erlaubt. Nun setzen sich rund 380 US-Firmen dafür ein, dass dies künftig in allen Staaten der Fall ist. Eine Liste mit allen Firmen findet Ihr in diesem PDF-Dokument (ab Seite 17).


Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Firmen, auch Größen aus den verschiedensten Bereichen, von Amazon bis Zynga sind mit von der Partie. Die Firmen sehe die unterschiedliche Gesetzgebung als Problem, da es ihnen so schwieriger gemacht wird, sich Talente zu schnappen. In einem Staat erlaubt, im nächsten nicht, so fällt es Unternehmen schwer, Vorteile für Menschen zu finden, die nicht heiraten dürfen. Während die großen Firmen heute zum Glück nicht mehr darauf achten, welche Vorlieben ein Mitarbeiter hat, sondern einfach nur danach gehen, ob jemand das Potential hat, ein Unternehmen weiter zu bringen, sieht es eben in der Gesellschaft und in der Gesetzgebung noch nicht so einfach aus.

Die von den Firmen geforderte landesweit einheitliche Regelung ist an den Supreme Court gerichtet, der sich der Sache ab April im Rahmen eines aktuellen Falls annehmen wird. Während die Firmen zwar die geschäftliche Seite des Ganzen anführen, wäre dies auch ein Schritt in Richtung Menschlichkeit. Immer wieder traurig, dass es solcher Aktionen bedarf, um etwas durchzusetzen, was nach logischem Menschenverstand eigentlich gar kein Thema sein sollte. Aber wie sehr sich auch die Gesellschaft noch nicht mit dem Gedanken anfreunden kann – man denke nur einmal an Homosexuelle im Profi-Fußball – sieht man immer wieder und das ist das eigentliche Problem. Da hilft dann auch kein Gesetz, das alle Ehen zwischen Menschen gleich behandelt. Aber ein guter Schritt wäre es dennoch, gerade in einem Land, welches sich gerne als das Land der Freiheit präsentiert.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

36 Kommentare

  1. Ob das bei den Rechtsradikalen und Fundi Christen gut an kommt ?
    Das sind ja nicht gerade wenige auch in der breiten Bevölkerung.
    Wenn man aus den großen Metropolen raus ist ist ja ganz schnell Schluss mit Weltoffenheit und Toleranz (ist ja in Deutschland abgeschwächt nicht viel anders).

  2. Nun ja … Demokratie 2.0? Nur weil Apple &Co. was fordern, muss das so durchgesetzt werden? Mal unabhängig von dem konkreten Anlass, ich hoffe, dass das niemals so kommen wird. Politische Entscheidungen gehören durch Wahlen & Abstimmungen entschieden und nicht durch Lobbyarbeit von Firmen. Was hier passiert, ist Demokratie in die Tonne zu treten. Wie gesagt, dass ist völlig unabhängig zu der Forderungen, die man gut oder schlecht finden kann.

  3. die USA sollte erst einmal an der Akzeptanz von Schwarzen arbeiten, da haben sie noch ein grosses Problem!

  4. Seh ich wie @oliver, ist nicht Sache der Firmen, geht die nichts an. Hat ein Geschmäckle mit Lobbyismus.

    Die Firmen fordern das doch nicht aus Gutmenschentum heraus, muss also irgendwo doch wieder irgendwie um Geld gehen, kanns mir jedenfalls schlecht anders vorstellen.

  5. Bravo, dass ihr darüber berichtet!
    Ich warte schon auf die Kommentare hier von christlich oder sonstwie verbrämten Typen wie dem Lügenpriester und sage: Weiter so!

  6. MobiusOne says:

    Sehe ich genauso, aber wenn es um das Thema Menschenrechte geht, finde ich nicht das die Bevölkerung darüber entscheiden darf. Es gibt/gab genug Staaten die die Ehe durch einen Volksentscheid verboten haben/hatten, ich finde nicht das dies nicht rechtens ist.

    @ted: Ich glaube eher das die Amis an mehreren Fronten arbeiten müssten als nur an einer.

  7. Wolfgang D. says:

    Die Unternehmen sollten doch wissen, dass nicht alles erlaubt oder erwünscht ist, obwohl es geht. Im übrigen stimme ich @ted zu.

  8. Der Artikel stellt es so dar, als wenn Deutschland hier weiter waere als die USA. Der Gegenteil ist der Fall. Immerhin erlauben viele US-Bundesstaaten bereits eine Homo-Ehe. In Deutschland gibts nur eingetragene Partnerschaften.

  9. Francoise says:

    Argh … wenn Computer-affine Blogger sich an komplexe Themen wagen …
    Gleichgeschlechtliche Ehe und gleichgeschlechtliche Beziehung ist glaube ich etwas vollkommen anderes.
    Beziehungen sind tatsächlich vollkommen die Sache der beiden beteiligten Menschen – wie und weshalb die zusammen sind und eine freiwillige Übereinkunft zum Zusammenleben gefunden haben, geht niemanden an … „moralische“ Bedenken haben in Politik und Gesetz nichts zu suchen, weil sie individuell und nicht kollektivierbar sind.

    Die FÖRDERUNG eines bestimmten Zusammenlebens (Ehe) durch Steuern – also durch Geld, daß Menschen per Zwang unter Androhung von Freiheitsentzug entzogen wird – ist etwas vollkommen anderes. Ab dem Punkt ist die eigentlich persönliche Entscheidung (schwul zu leben) plötzlich eine kollektive, weil es Gelder unbeteiligter Parteien angeht.
    Versucht hier nicht ein „böser, evangelikaner Ami“ Thema daraus zu machen – denn ab dem Punkt ist der Einwand natürlich ein völlig anderer als der reine moralische Ansatz. Und die Argumentation wird sehr, sehr viel komplexer.

  10. @Francoise: Eine Zweckehe ist (nicht nur) in Deutschland verboten. Dementsprechend ist es vom Staat vorgesehen, dass seine Bürger aus Liebe heiraten sollen. Homosexuelle Liebe wiederum ist meiner Meinung nach ausdrücklich nicht weniger Wert als heterosexuelle.
    Inwiefern es dem Staat außerdem zusteht, nur das Zusammenleben zwischen Mann und Frau zu „fördern“, sehe ich auch nicht ein. Warum ist nur das förderungswürdig? Die Kinder können hier kein Argument sein, man wird weder zwangsgeschieden noch muss man die Steuervorteile zurückzahlen, wenn man am Ende der körperlichen Fruchtbarkeit in einer Ehe keine Kinder bekommen hat. Wenn es um Kinderförderung ginge, wäre das erstens ziemlich inkonsequent und zweitens kommt es deutlich häufiger vor, dass ein Ehepaar keine Kinder bekommt, als dass zwei Homosexuelle eine Lebenspartnerschaft eingehen, also auch ineffektiv.

    Ich muss dir aber nochmal grundsätzlich widersprechen: Selbstverständlich haben moralische Bedenken etwas in der Politik zu suchen, immerhin haben wir uns vor Jahrhunderten gesellschaftlich geeinigt, dass Mord unmoralisch ist und es ist gut, dass das auch in Gesetze gegossen wird. Gesetze haben den Auftrag, dass was eine Gesellschaft als Unrecht begreift, in Worte zu fassen und zu sanktionieren. Und bei uns haben sich im Laufe der Jahre dabei Rechtsstaat und universelle Menschenrechte herausgerarbeitet. Das alles ist kollektivierte Moral, oder nicht?

    Und dass „homosexuelle Beziehungen“ etwas rein privates sein sollten, sehe ich auch nicht so. Heterosexuelle Beziehungen sind auch nicht privat, sie finden ständig in der Öffentlichkeit statt. Sei es durch spazierende Paare im Park, Händchen halten im Café oder sonst irgendwo, wo man als Paar auftritt. Und oft erleben unsere homosexuellen Mitbürger in diesen Situationen nach wie vor, dass man schräg angeschaut oder sogar verbal oder körperlich deswegen angegriffen wird. In Deutschland sind Beziehungen in der Regel nicht privat, sonst würden sich alle Paare nur in ihren eigenen vier Wänden als Liebespaar verhalten.

  11. Christian says:

    Mal kurz zum Thema, dass die Amerikaner noch an so vielen Fronten arbeiten müssen und sich Gedanken darüber machen müssen, wie sie mit Schwarzen umgehen: Gerade erst gestern Abend hat ein brauner Mob versucht ein Flüchtlingsheim in Freital zu stürmen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/attacken-und-proteste-in-gera-freital-hoyerswerda-neonazis-und-besorgte-buerger-gegen-fluechtlingsheime/11472054.html

    Ich glaube, dass wir gerade aktuell recht wenig Anlass dazu haben uns über andere Länder moralisch zu erheben.

  12. Die linken Nazis und ihr neuer Mensch. Die werden aus der Geschichte nie schlau. Einem Christen ist es sowieso gleich, was die Gottlosen treiben. Viel Gedöns um nichts. Schade, dass die linken Ideologen auch ihre eigenen Kinder sexuell verheizen, da sieht man wie menschenlieb sie wirklich sind. Es wird kommen wie mit den rechten Nazi-Nachkommen, man wird euch in 30-40 Jahren genauso verdammen wie man die rechten Nazis verdammt hat. Aus der Geschichte lernen war aber noch die eine Stärke von linken wie rechten Nazis.

  13. @niemans: was labersch du? 😉

  14. @niemans: Als Kind zu heiß gebadet worden?

  15. Christian says:

    @niemans: 6 Millionen Menschen vergasen, einen Krieg mit dutzenden Millionen Toten anfangen hier, die Ehe für sich liebende Menschen öffnen dort. Schon klar, fast das gleiche.

  16. Ja natürlich ist das Lobbyarbeit. Wie das jeder Verband, jedes Unternehmen macht. Wer glaubt die Politik würde Gesetze schreiben, lebt nun wirklich auf dem Mond.
    Wir haben immer mehr eine Lobbydemokratie.

  17. Klar, das ist euer Blog, drum ist dies nur eine bitte:
    Haltet diesen mist doch bitte hier raus, das ist doch ein Technikblog!
    Mich nervt diese dauer24stunden Meinungsmache in allen Medien. Propaganda vom feinsten wenn einem das Thema so ziemlich egal ist.

  18. @Markus

    Seit wann sind Menschenrechte Mist? Etwa weil es um Gleichgeschlechtliche Ehen geht ist es Mist oder was ist dein Grund des bemängelns? Die Welt besteht nun mal nicht aus Schwarz und Weiß. Dir mag das Thema vielleicht egal sein aber betroffenen ist es sicherlich nicht egal.

    Menschenrechte hören nicht bei der sexuellen Identität auf. Und das ist auch gut so. Jeder soll so leben dürfen wie er es mag. Solange dabei geltende Gesetze geachtet werden ist doch Wurst wer wen liebt oder nicht.

    Homosexuelle sind auch Menschen mit Gefühlen.

  19. Wolfgang D. says:

    @XYZ1
    Dass du poppen kannst, wen du lustig bist, ist ganz sicher kein Menschenrecht. Aber da sieht man wieder, wie Beliebigkeit fortschreitet. Heute gleichgeschlechtlich, und morgen liebe ich meinen Kanarienvogel ganz doll. Und übermorgen…

    Wenn eine Kirche den Sinn der Ehe nur zwischen unterschiedlichen Geschlechtern für richtig hält, nennt sich das Konsequenz. Zumindest unserer Staat ist an so eine Ansicht nicht gebunden, aber verwechsel das doch bitte nicht mit Grundrechten.

  20. michael_cgn says:

    Es ist gut, dass du hier auch über solche Themen berichte! Dafür ein großes Danke!

    Gerade viele Kommentare hier zeigen, wie weit wir noch von einer aufgeschlossenen Gesellschaft entfernt sind und das sich Einige darüber aufregen, wenn ihnen ein mehr an Freiheit gegeben wird. Und oft nenen sich diese Leute auch noch Freigeister – wie albern.

    Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten geborgen. Das ist auch der Grundsatz, mit dem ich meine Kinder erzogen habe!

    Wem das nicht passt:
    es gibt ja den islamischen Staat im Irak, Nordkorea oder Russland, dann geht halt dort hin.

  21. @Wolfgang

    Mir war klar das wieder so ein unqualifizierter Müll kommt. Das Homosexuelle aber auch immer nur auf den Sex den sie haben reduziert werden ist mir auch klar. Aber Du ist wahrscheinlich auch so jemand der vor nem Lesben Porno sitzt und sich dabei einen wedelt.

    Verwechsel Du mal nicht Rechte von Homosexuellen mit anderen Neigungen, „und morgen liebe ich meinen Kanarienvogel ganz doll. Und übermorgen…“ . Wie erbärmlich muss man sein ständig diese Leier raus zu holen?

    Das Homosexuelle sich genauso lieben sollte Dir klar sein. Daher ist es gut und recht das gleiche Bedingungen für alle geschaffen werden. Die Kirche kann sich da drehen und wenden wie sie will, sie ist nicht der Staat.

    Irgendwann müsst Ihr auch verstehen das Grundrechte nicht nur unterschiedlichen Paaren zu stehen sondern auch gleichgeschlechtlichen. Zu lange haben wir uns schon von Leuten wie Euch alles gefallen lassen.

    Und ja wenn sich zwei wohlbemerkt >>>erwachsene<<< Männer gefunden haben sollten Sie auch das Recht haben die Ehe einzugehen. Und ich rede hier bewusst von erwachsenen Männern, nicht das Du wieder mit einem dämlichen Hirngespinnst daher kommst.

    Heterosexuelle und Homosexuelle sind gleichwertige Menschen auch wenn das viele immer wieder versuchen schlecht zu machen. Mir jedenfalls reicht es nur deswegen von Idioten wie Dir als "schlechterer" Mensch dargestellt zu werden.

    Und die Leier mit deinen "anderen Neigungen" kannst Du Dir sonst wo hinstecken.

  22. Christian says:

    @XYZ1: Super Antwort!

  23. M3gaFr3ak says:

    @XYZ1 und selbst diese „anderen Neigungen“ sind kein Problem, solange sie niemandem schaden. Es gibt aus paedos, die keine Kinder vergewaltigten, da sie eine Moral haben. Man kann sogar zoophil sein und Tiere in Ruhe lassen^^

  24. Wolfgang D. says:

    @XYZ1
    „Das Homosexuelle aber auch immer nur auf den Sex den sie haben reduziert werden ist mir auch klar. “

    Das gehört eben zum Zusammenleben. Natürlich können hier Gleichgeschlechtliche standesamtlich heiraten, aber es ist eben nicht die Norm. Auch wenn es von pseudotoleranten Leuten hingenommen wird. Eine christliche kirchliche Trauung ist aber ein echtes Ding der Unmöglichkeit. Außer man biegt sich die Religion immer dahin, wo es gerade opportun ist und man damit Kohle machen kann. Wie in den USA.

  25. @ XYZ

    Auf Sex reduzieren? Darauf reduziert Ihr Euch am Ende selbst. Den was bitte unterscheidet einen Homo von einem Hetero bis auf den Sex? Mal von der hedonistischen Selbstverliebtheit ab, die schwule „Aktivisten“ wie eine Monstranz vor sich her tragen. Was Typen wie Du wollen ist keine Akzeptanz und keine Toleranz. Ihr fordert etwas ein das die Evolution nun einmal nicht vorgesehen hat. Kein Schwuler hat andere Rechte im Sinne der Menschenrechte als ein Hetero. Euch gehts auch nicht um Respekt, der fehlt Euch vollkommen. Auf Eurem Egotrip gibts nur ICH ICH ICH.

    Ihr wollt Respekt? Dann akezeptiert als erstes mal das andere Menschen die Ehe nun einmal als das Zusammeleben von Mann und Frau definieren. Punkt! Das ist deren Entscheidung nicht Eure. Jetzt kann man sich da reindrängeln, Phrasen dreschen bei denen das Bullshitbingo zur Hochform aufläuft und was von offener Gesellschaft und haste nicht gesehen reden. Aber die wollen Aktivisten wie Du auch gar nicht.

    Es geht Euch nicht um Meinungsfreiheit, nicht um Menschenrechte oder demokratische Rechte und was da nicht alles deliert wird. Euch gehts darum das alle denken wie ihr es tut. Freie Meinungsäußerung bedeutet, Eure Sicht der Dinge zu teilen. Nichts anderes. Tja und dann, dann gehts da noch ums Geld. Wenn es darum ginge das man sich rechtlich gegenseitig legitimiert, dann hat man ja schon alles was man wollte. Eingetragene Partnerschaft ist doch wunderbar. Das ist Euer Ding. Fein und fertig. Aber darum gehts Euch nicht. In einer wirren Definition von Gleichheit wollt ihr absolute Gleichheit im metaphysischen wie körperlichen Sinne, die es nun mal nicht gibt. Ihr wollt die Ehe aus Prinzip, einfach um anderen eine Nase zu drehen und zu demonstrieren das ihr Euren Willen aufdrücken könnt. Das ist wie mit Schwulenparaden an Wallfahrtsorten. Die müssen sein, wer das nicht gut findet ist ein Nazi. Im Grunde fällt Euch jeglicher Respekt vor anderen aber für Euch, fordert ihr den natürlich ein. Ach ja, es geht auch noch um etwas anderes.

    Es geht schlicht um Geld. Es geht um Posten in der Politik mit denen man mit Dumm herum schwätzen Geld verdienen kann (Opferrhetorik sichert da die meisten Gelder), es geht um Steuergelder die man haben will und es geht um Steuererleichterungen. Money rules the world.

    Mit der Militanz der agierenden Homoaktivisten erreicht ihr nur eines, Menschen denen ihr schlicht egal gewesen seid, bekommen zunehmend einen Hals von der Dauerindoktrinierung. Ob in Techblogs, Zeitungen oder Serien und Filmen.

    Eine schwule Partnerschaft ist niemals und wird niemals das gleiche im Sinne der Evolution sein wie eine heterosexuelle. Sinn und innerstes Leben einer Partnerschaft ist im biologichen Code graviert. Mann+Frau=Kind. Da kann man noch so sehr die Propagandatrommel rühren, Kinder quasi per staatlichen Zwang in meist instabile homosexuelle Partnerschaften hineinzwängen. Eure Vorstellung von Gleichheit ist in Ihrer absurden Absolutheit schlicht Druck und Zwang. Das Dumme ist, Druck erzeugt immer Gegendruck.

    p.s.: Was die Geschichte mit der Pädohilie angeht. Nun, auch das hat seine Ursachen. Sind es doch explizit homosexuelle Aktivisten die genau sich dafür einsetzen dies zu legalisieren. Prominentester Fall hier wohl Volker Beck oder die ehemalige Pädoplattform der Linkspartei. Da wird sich gegenseitig unterstützt und „gefeautured“ das es eine wahre Freude ist. Menschen sind nicht blind und doof. Die sehen Euren Aktivitäten. keep it in mind.

  26. M3gaFr3ak says:

    @dina
    Menschen haben ein Bewusstsein und sollten somit in Beziehunfssachen über der evolution stehen. Nur weil man einander liebt, muss man keine Kinder produzieren. Aber der paedovergleich zeigt ja, dass du weder an einer konstruktiven Diskussion Interesse, noch alle Tassen im Schrank hast.

  27. Ein toller Beitrag. Danke dafür, Sascha!

  28. Wolfgang D. says:

    @M3gaFr3ak
    Du sagst es, man agiert als Mensch eben nicht zwangsweise bauchgesteuert. Warum wird beständig versucht, dieses Fehlverhalten zu rechtfertigen?

  29. @Wolfgang D.
    Welches Fehlverhalten?
    Wenn jemand mit nem Schwanz auf Schwänze steht, wo ist da das moralische Problem? Weil es dir nicht gefällt? PECH!

  30. Oliver hat es schön auf den Punkt gebracht. Anders als Sascha heißt für mich aufgeschlossen nicht zwangsläufig gleichgeschlechtliche Ehe. Und nein, das heißt auch nicht, daß ich gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen bin! Im Gegenteil. Aber eine aufgeschlossene Gesellschaft ist für mich in der Lage Unterschiede zu sehen ohne ihnen gleich eine Bewertung beizulegen! z.B. gibt es für mich Unterschiede zwischen Mann und Frau, aber dennoch müssen sie gleichberechtigt sein. Nur wird heutzutage alles gleich gemacht. Nur ist Gleichberechtigung eben nicht Gleichmacherei. Was zur Thema zurückführt. Die Ehe ist ein Konstrukt der Familienbildung, was bei gleichgeschlechtlichen Paaren ohne Hilfe von außen nun mal nicht möglich ist. Deswegen denke ich, müssen sie nicht die gleichen Möglichkeiten bekommen um als gleichberechtigt zu gelten. Viel wichtiger ist es dazu, daß sie nicht als Homos beleidigt werden sondern als Menschen wie jeder andere auch. Die sogenannte aufgeschlossene Linke würde mich dafür als Hinterwäldler bezeichnen, ich denke aber, ich bin einen Schritt weiter als diese Gruppe, denn ich sehe Unterschiede ohne anhand dieser Unterschiede zu bewerten. Denn für mich ist ein gleichgeschlechtliches Paar nicht mehr und nicht weniger wert als ein Ehepaar. Bzw. Ich sehe es einfach als Paar, wie das andere auch.
    Ein anderes Beispiel dafür, daß die sogenannte aufgeschlossene Gemeinschaft nicht aufgeschlossen ist: Jens Lehmann wurde für seinen Spruch scharf angegriffen, aber eine Frau darf sich in einer Sauna durch Blicke belästigt fühlen. Bzw. gibt es Tage, an denen Männer nicht zugelassen sind. Nennt sich das Gleichberechtigung? Oder ist es nicht eher Übervorteilung? Das Problem sind weniger Gesetze, als vielmehr die Köpfe, siehe auch Frauenquote. Die wird ohne Regeln besser erreicht und dann ohne Vorurteile (Die hat sicher den Posten nur wegen der Quote und nicht ihrer Fähigkeiten erlangt). Das es geht, sehe ich an der Firma, in der ich arbeite: Mehr Frauen als Männer. Es ist übrigens ein Auftragsforschungsunternehmen, also keine „typische“ Frauendomäne.
    Zusammengefaßt: Warum die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare? Es reicht (und sollte auf jeden Fall erreicht werde) ein gleichgeschlechtliches Paar genauso zu betrachten wie ein anderes Paar. Aus einer Frau wird auch nie ein Mann, egal wie sehr der Genderwahnsinn um sich greift, denn eine Frau ist als genauso gut wie ein Mann. Und umgekehrt. Und ein Homopaar wie ein Heteropaar, da braucht es keinen Trauschein.

  31. @Wolfgang

    Wo ist Homosexualität ein Fehlverhalten?

    Man sucht sich das nicht aus wie eine Smartwatch oder ein Smartphone um hier mal beim Technik Thema zu bleiben. Homosexualität ist angeboren. Das kann man nicht ablegen wenn es einem nicht gefällt. Jeder der was anderes behauptet ist ein sorry für die klaren Worte Vollidiot.

  32. Wolfgang D. says:

    Wie geschrieben, nicht alles was geht, sollte man machen. Aber du suchst dir ja immer die gerade passende Begründung zur Rechtfertigung.

  33. @Wolfgang

    Ich seh schon Du hast auch kein Interesse an einer konstruktiven Diskussion. Sonst hättest Du jetzt verstanden was ich geschrieben habe und das hat nichts mit Rechtfertigung zu tun. Das ist nun mal so wie es ist. Wenn Dir das nicht reicht dann hilft jede weitere Diskussion nicht. Es wäre das gleiche wenn ich jetzt von Dir verlangen würde von Weibern abzulassen. Weil Du ja sagst, nicht alles was geht sollte man machen. Vielleicht kommts Dir ja jetzt auf aber ich glaub eher nicht. Weil Du sagst ja bestimmt auch das geht nicht es ist angeboren. Ich hab keine Lust mehr mich im Kreis zu drehen deswegen.

    Trotzdem noch nen schönen Abend.

  34. Krass, wie homophob hier einige sind….

  35. Wolfgang D. says:

    Frauenfeindlich hast du noch vergessen.

  36. @ Dominik

    verstehst Du eigentlich die Wörter die Du verwendest? So im Sinne des Gebrauchs? Eine Phobie sind Ängste. Mit Deinem Denkset gibts im Grunde genommen nur zwei Möglichkeiten der Existenz. Entweder ich bin Deiner Meinung, damit haben wir dann die totalitäre Meinungsfreiheit in einem neuen Beispiel. Ich bin für Meinungsfreiheit solang Du meine Meinung teilst.

    Die zweite Möglichkeit ist dann in Deiner Welt das man psychatrisch erkrankt ist. Da es nun mal, außerhalb der Welt von Extremisten, zu jedem Thema ein Pro und Contra gibt, dass nennt man Meinungsfreiheit, ist eigentlich schon offensichtlich wie schwachsinnig die Argumentation mit Phobiker ist. Da gehts am Ende nur darum, Debatten abzwürgen und frechen Gegenstimmen das Maul zu stopfen.

    Was Du machst, ist keine offene Debatte anstreben oder sich mit Argumenten auseinandersetzen. Du bist dogmatisch und für Dich gibt es beim Thema Meinungsfreiheit eben nur eine Meinung, Deine. Das nennt man dann militant oder im notfall auch Extremist. In Deinem Fall läuft das wie folgt ab. Personen die nicht Deine Meinung teilen, sind bei diesem Thema eben Phobiger. Therapiebedürftige Menschen die nicht ganz richtig ticken und die man daher nicht ernst nehmen muss und schon gar nicht mit deren Argumenten auseinandersetzen. Alle Balla balla…ab in die Gehirnwäsche und wenn das nicht hilft, ab ins Sanatorium.

    In dem Du Menschen die nicht Deine Meinung teilen als therapiebedürftig hinstellst, entmündigst Du sie und beendest damit das Thema für Dich. Das mag daran liegen das Du entweder völlig indoktriniert bist oder eben außer Deinen in der Schule auswendig gelernten Sprechblasen keine Gegenargumente erwiedern kannst. Du solltest übrigens wissen, dass die Psychatrisierung von Gegenmeinungen ein beliebtes Mittel der Repression in allen sozialistischen Gesellschaftssystemen war, den nationalen wie den internationalen Varianten.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.