Ultrabooks: Dell jubelt, Sony stellt neue Modelle vor

Gleich drei neuen Geräten verpasst Sony den gerade durchaus beliebten „Ultrabook“-Stempel. Man orientiert sich vom Design her an den VAIO Subnotebooks und schickt das erste Modell (T11) noch diesen Monat ins Rennen. Der Spaß geht da schon für 699 Euro los und dafür bekommt ihr ein 11.6? Display mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln und Intel HD Graphics 3000 geboten. Dampf macht im Falle dieses Einsteiger-Modelles der  Intel Core i3 Prozessor mit 1.4GHz, 4GB RAM sind ebenfalls am Start und per Slot noch um weitere 4GB zu erweitern.

Auch die beiden T13-Modelle, die Mitte Juni an den Start gehen werden, kommen mit 4 GB RAM, die bei allen Modellen fest verbaut sind und auch hier könnt ihr natürlich auf insgesamt 8 GB nachrüsten. Die weiteren für euch interessanten Specs fischt ihr euch hier aus der Übersicht der drei Modelle:

Wie bzw ob sich die drei VAIO-T-Modelle bewähren werden, müssen wir natürlich erst noch ergründen. Das Presse-Geschwurbel liest sich natürlich immer recht ordentlich, aber geht mal davon aus, dass wir mehr wissen, wenn Caschy erst einmal seine Ultrabook-erfahrenen Griffel an die neuen Sony-Ultrabooks legen kann.

Während Sony bald mit den drei Ultrabooks loslegt und mit Preisen zwischen 699 und 899 Euro vergleichsweise günstig daher kommt, befindet sich Dell in einer etwas anderen Situation. Hier feiert man sich gerade selbst ein wenig ab, weil das eigene Ultrabook – das Dell XPS 13 – sich viel besser verkauft, als man es selbst vorher für möglich gehalten hätte. Die Nachfrage soll so groß sein, dass man drei Mal so viele Geräte verkaufen könnte, als man gerade in den Werken zusammen gedengelt bekommt.

Wie von Dell gewohnt, gibt das Unternehmen aber keine absoluten Zahlen bekannt. Somit können wir natürlich nicht neutral bewerten, ob Dell hier nun einen Riesencoup gelandet hat oder einfach mit einer sehr knappen Nachfrage gerechnet hat. Des weiteren muss man noch wissen, dass 50 Prozent der verkauften Ultrabooks an Business-Kunden gegangen sind. Das wäre vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass das nicht so ganz günstige XPS 13 – bei 1.150 Euro  ca geht’s los – so oft an den Mann gebracht werden konnte.

Dell jubelt, Sony ist zuversichtlich – und im Hintergrund drückt Intel die Daumen, dass der Hype um die Ultrabooks anhält bzw nun erst so richtig Fahrt aufnimmt. Was meint ihr? Sind die Dinger schon im Mainstream angekommen oder wundert man sich nach wie vor über die relativ teuren Teile, die für mehr Geld nicht immer mehr können als vergleichbare größere Notebooks?

Quelle: Sony und Netbooknews.de

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

9 Kommentare

  1. „Ultrabook“ ist kein Stempel, der nach Gusto vergeben wird, sondern ein zu lizensierender Marketingbegriff mit bestimmten technischen Anforderungen.

  2. Jens hat recht

  3. Sysadmin Margarethe says:

    Das Unding ist, dass die Ultrabooks echt sexy und habenswert sind, aber leider bisher alle ohne Ivy Bridge erschienen – Warten – Weiterhin besitzt noch keins der Geräte einen Touchscreen – bald kommt Windows 8 – Warten. Ich denke das einzig erste wahre Ultrabook, das den Namen verdient, wird das Ideapad Yoga sein, sofern es denn erscheint. Solange bleibe ich beim Envy 14 (1010eg).

  4. auch ich warte bis dass die dinger mit win8 erscheinen. ausserdem ist mein favorit bis jetzt nur als dummy auf der cebit vorgestellt worden. ich meine das fujitsu-ultrabook.
    so wie ich das sehe, wird es bei mir weihnachten werden bis ich umrüste.

  5. Ich kann nicht verstehen warum die nicht auf Ivy Bridge warten. Kann nur daran liegen daß die Geräteklasse massiv von Intel subventioniert wird und die Hersteller nicht selbst genug in R&D investieren.

  6. Macbook AIr 13″ best config + Thunderbolt Display haben bei mir den iMac abgelöst… nur traurig, das ich beides nächstes Jahr wieder veräußern werde. (Retina Display, das ist mir der Verlust wert)

  7. Mir haben die Dinger immer eine zu gedrosselte Leistung. Ich hab mir ein Vaio SA mit i7 2640m, 160GB SSD, ati 6630m und ner 1600er Auflösung auf 13″ gegönnt. Ist fast doppelt so schnell, kostet weniger und man kann darauf abundzu was spielen. Das DVD wird noch gegen HDD+Caddy getauscht. 4-6 Std. Akku und 2 sek. aus dem StandBy schafft es auch.

    Das sind mir die 300g und 5mm Höhe mehr wert.

    BTW: Das Vaio T sieht so aus, als hätten die ein SA genommen, 5mm flacher geprügelt, DVD und ext. Graka raus: fertig: Ultrabook.

  8. @marcel: Genau meine Meinung. Ich bevorzuge mein Vaio S auch gegenüber der abgespeckten Geräte, welche nur minimal dünner und leichter sind.

  9. Paul Peter says:

    warum haut Dell jetzt noch Notebooks mit Intel Sandy Bridge (2. Generation der Core-i-CPU) statt mit den kommenden Ivy Sandy Bridge (3. Generation) raus?