Ubisoft realisiert Spiele für Netflix

Netflix und Ubisoft gaben heute bekannt, für das Jahr 2023 drei Spiele für mobile Plattformen auf Basis weltweit beliebter Spiele-Marken für Netflix zu entwickeln. Die drei Spiele, die im Zuge von Ubisoft Forward angekündigt wurden, werden die Universen von Valiant Hearts, Mighty Quest und Assassin’s Creed erweitern und Netflix-Abonnenten auf der ganzen Welt auf dem Mobilgerät zur Verfügung stehen, ohne Werbung oder In-App-Käufe.

Ein neues Valiant Hearts-Spiel, der Nachfolger von Ubisofts Spiel Valiant Hearts: The Great War wird vom ursprünglichen Kernteam entwickelt und die gleiche DNA beibehalten, während es eine neue Geschichte erzählt. Es wird für Netflix-Abonnentinnen und Abonnenten ab Januar 2023 verfügbar sein.

Nach dem Erfolg auf mobilen Plattformen von The Mighty Quest for Epic Loot wird The Mighty Quest im Jahr 2023 mit einem neuen Spiel auf Netflix erscheinen. Dieses Mal wird sich das Spiel vom Roguelike-Genre inspirieren lassen und ein Hack-and-Slash-Kampferlebnis mit hohem Wiederspielfaktor bieten.

Fans von Assassin’s Creed können auf Netflix gleich mehrfach in das Assassin’s Creed-Universum eintauchen: Neben der bereits angekündigten Live-Action-Serie wird exklusiv für Netflix ein brandneues Spiel für mobile Plattformen entwickelt.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit Ubisoft, deren Erfolgsbilanz bei der Kreation unvergesslicher Welten für Fans einzigartig ist“, sagt Mike Verdu, Vice President of Games, Netflix. „Mit dieser Partnerschaft erhalten Abonnentinnen und Abonnenten exklusiven Zugang zu einigen der aufregendsten Spiele-Marken, während wir weiterhin einen Katalog großartiger mobiler Spiele für unsere Abonnentinnen und Abonnenten auf der ganzen Welt aufbauen.“

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6 Kommentare

  1. Ubisoft macht aktuell gefühlt alles, um nicht pleite zu gehen. Verkaufen Anteile, entwickeln für alles und jeden, bauen alte Marken wieder auf so schnell es geht. Ganz komischer Verein… für mich waren Ubisoft-Spiele schon immer der Inbegriff für Mainstream-Suppe ohne jeglichen Anspruch. Das RTL der Videospiele. Alles weichgewaschen, generisch und so effizient entwickelt wie möglich. So haben sie aus Far Cry ein 08/15 Actionspiel gemacht und Splinter Cell und Assasins Creed abseits der guten Ideen der Erstlinge zu Grabe getragen.

    Aber just my 2 Cents, ich weiß… viele mögen deren Spieel.

    • Ich sehe die Spiele bei Netflix schon seit Existenz sehr kritisch. Ich brauche kein Netflix und manche Spiele hätte ich ihm normalen Store schon lange sofort gekauft. So halt nicht. Scheint sich trotzdem zu lohnen auch wenn über 90% der Netflix Kunden daran kein Interesse haben.

    • Deren Spiel trifft es genau. Sie haben „Das Ubisoft Spiel“ entwickelt und es dann über jedes ihrer Franchises gestülpt. Sieht immer gleicher aus, nicht mal beim Reskin geben sie sich Mühe.

  2. Bin froh, dass es nicht nur mir so geht. Bei Ghost Recon haben sie aus „Koop-Taktikshooter“ mehr und mehr das Attribut „Taktik“ entfernt – ich hatte mit Wildlands zwar meinen Spaß, aber Feinde, die per Skript aus dem Nichts mitten im Freien spawnen, nachdem man die Basis sorgsam gesäubert hat, und sogleich Alarm auslösen, haben nichts mit Taktik zu tun. Schließlich wurde es mit dem jüngsten Ableger zu einem generischen Looter-Shooter im Stil eines „The Division 2“, nur eben noch technisch katastrophal und gepaart mit seiner Monetarisierung eine blanke Unverschämtheit. Die Firma ist ein glühender Verfechter und teils Vorreiter jedes noch so kundenfeindlichen Geschäftsmodells; von Day-One-DLCs, DRM mit eigenem Gammellauncher auf dem PC, über Season-Pässe, Mikrotransaktionen und illegalem Glücksspiel (Lootboxen) selbst in Vollpreisspielen, unzähligen Deluxe- und Ultimate-Editions (die gar nicht mal so „Ultimate“ sind) für jedes Spiel, um den wahren Preis zu verschleiern, bis hin zu NFTs – kein Geschäftsmodell ist Ubisoft zu widerlich, noch nie haben einen Geldschein gesehen, dessen Farbe ihnen nicht gefallen hätte.

    Und dann kommt noch zusätzlich zu branchenüblichen mafiösen Strukturen und Ausbeutung der Beschäftigten der sexuelle Missbrauch weiblicher Angestellter durch männliche Vorgesetzte und die Vertuschung vonseiten der Chefetage. War für mich der ausschlaggebende Punkt, dieser Firma und ihren Spielen endgültig den Rücken zu kehren – befeuert wurde dieser Beschluss noch durch den feigen Umgang des Gaming-Journalismus mit dem Thema und die teilweise unglaublich widerliche Abwehrhaltung etlicher Gamer, die nicht hören wollen, dass an den Produkten, die sie so gern konsumieren, Blut klebt, sich in Verdrängung flüchten und lieber noch in altbekannter Manier diejenigen angreifen, die auf den Schmutz hinweisen, statt diejenigen, die ihn verursachen.

  3. Werde Netflix trotzdem zum Jahresende kündigen, es sei denn deren Werbe Abo Paket kostet nur 5 Euro im Monat und hat bei der Auflösung mindestens FullHD …

  4. Ich hoffe, dass Assassin’s Creed gut portiert und auf dem iPad mit dem PS5-Controller spielbar wird.

    Bisher waren nur irgendwelche Indie-Spiele bei Netflix.
    Ich warte auf AAA-Spiele.

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