Ubisoft erhöht Spielepreise ebenfalls auf 79,99 Euro

Zum Start der aktuellen Konsolengeneration hatten einige Entwickler und Publisher angekündigt, die Spielepreise anzuziehen: In den USA kosten ihre Games nun 69,99 US-Dollar und in Europa sind es 79,99 Euro. Ganz vorne mit dabei war Sony, die als erste nach vorne preschten. Aber auch Take-Two zog schnell mit der Preiserhöhung mit. Mittlerweile hat auch Ubisoft mitgeteilt, dass die Spiele des Unternehmens zum Launch bei 79,99 Euro stehen sollen.

Das bemerkt ihr schon, wenn ihr euch nach „Skull and Bones“ umschaut, das im November erscheint. Dieser Titel von Ubisoft wird nämlich zur Vorbestellung für besagte 79,99 Euro für PlayStation 5 und Xbox Series X|S gelistet.

Skull and Bones - Standard Edition - [Playstation 5]
  • Betritt das gefährliche Paradies von Skull and Bones, inspiriert vom Indischen Ozean während des Goldenen Zeitalters der Piraterie
  • Überwinde alle Widrigkeiten und steige vom Außenseiter zum berüchtigten Piraten auf

Immerhin: Ubisofts CEO, Yves Guillemot, hat mitgeteilt, dass die Preiserhöhung für Triple-A-Spiele gelte, kleinere Titel aber auch weniger kosten können. Warten wir mal ab, wie die Franzosen da im Detail vorgehen werden.

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20 Kommentare

  1. Wayne? Spiele kauft man im Sale, wenn sie das kosten was sie tatsächlich wert sind, Die letzten Spiele die ich zum Vollpreis kaufte, sind schon über nen Jahrzehnt her.

    • Sehe ich auch so. Im Sale oder aber so lange warten, bis die Titel irgendwann im Katalog landen. Der letzte Vollpreis Titel war bei mir Skyrim, den hatte ich am Ende sogar für mehrere Platformen gekauft aber keine Sekunde bereut und wenn ich meine Spielzeit einberechne, habe ich mein Geld mehr als raus…

    • Handhabe ich ebenfalls so.
      Zumal gerade PC Spiele kaum noch was wert sind. Ich könnte heute schon mehrere Leben damit verbringen alle alten und kostenlos im Rahmen irgendwelcher Aktionen geschenkten spiele durchzuspielen.

  2. Und das mit Skull and Bones, ich lach mich schlapp, wie ubisoft den Titel trotz schlechter Resonanz aus der Gaming Community, den Titel/neue ip noch mal über den Preis abwürgt

  3. Mhm, abgesehen davon, dass ich vorab extrem selten so viel Geld für ein Spiel ausgeben würde, das ich noch nicht kenne, fallen mir auch im Nachhinein kaum Spiele ein, die mir das Geld wert gewesen wären.
    Eigentlich fällt mir grad nur iRacing und MS Flight Simulator am PC als Beispiele ein (sind ja nicht mal klassische „Spiele“, für die ich so viel Geld bezahlt habe).

    Ich frage mich, wie viele Spiele überhaupt für so ein Geld gekauft werden, in Zeiten ständiger Sales und Spiele-Pässe.

  4. Der wahre Spielpreis wird ohnehin hinter unzähligen „Deluxe“- „Limited“-, „Ultimate“- und „Heinz Günther“-Editionen versteckt und liegt längst im dreistelligen Bereich.

    Nicht dass es noch irgendeinen Grund gäbe, Ubisoft-Spiele zu kaufen. Minimaler Aufwand, maximale Monetarisierung, unerträglicher, repetitiver Grind, mafiöse Strukturen und Missbrauchskultur, warum sollte man dafür noch die Brieftasche zücken?

  5. Ich erinnere mich noch wie ich System Shock 2 zum Vollpreis für 79 DM (!) gekauft habe. Aktuell kaufe ich kaum Spiele zum Release. De erste Sale kommt ja immer recht schnell.

  6. Da müsste eigentlich das Kartellamt schauen. Aufeinmal werden alle teurer. Nur leider macht das Kartellamt nichts – wie immer!

    • Hektor Rottweiler says:

      Du Horst echt! Informier dich mal, was das Kartellamt macht…

      • Beamter auf Zeit says:

        Das Kartellamt macht leider viel zu wenig und dann zu spät. Die Frage ob hier eine Preisabsprache zwischen den Publishern stattgefunden hat oder nicht darf man mal stellen.

        Aber gut, das Kartellamt hat ja auch alle Hände voll mit den Mineralölkonzernen und deren Tankstellenpreisen! Ach so, da machen sie auch nichts? Hmmmm

  7. Es ist echt übertrieben so viel Geld für ein Spiele zu verlangen bei welchem man teilweise nicht einmal mehr eine Demo spielen kann um zu wissen ob diese einem gefallen
    Für ein neues unbekanntes Spiel völlig überzogen! So viel würde ich nicht mal für ein Warcraft 4 zahlen, auf welches ich schon seit Warcraft 3 warte…

  8. Milchmädchen Rechnung, die Nintendo Roms und Konsole bestand aus teurer individueller Hardware, heute gibt es Standard Hardware von der Stange und als Downloads verkauft der Hersteller quasi ohne vertrieb und Lieferketten direkt an den Kunden. Fast ohne Konkurrenz konnte die nes sich 60 Millionen mal verkaufen von 1983 bis 1996 dem gegenüber stehen heute in 13 Jahren 500 Millionen + Konsolen erfolgreiche Titel verkaufen sich im zweistelligen Millionen Bereich, also last mal den alten Käse im Keller die Vergleiche taugen nichts

  9. Nachvollziehbar. Gestiegene Rohstoffpreise, Lieferkettenproblematiken und Transportkosten schlagen voll durch bei den digitalen Spieledownloads!

    • Rechner brauchen Strom, Festplatten, Grafikkarten zum testen usw. Oder glaubst du, die Entwicklung passiert in dieser diffusen Cloud?

      • Um wie viel Prozent ist denn der Strom in den USA (oder dort wo die Entwicklungsstudios sitzen) teurer geworden? Rechtfertigt das eine Preiserhöhung um fast 15%?

  10. Mal von der vorherrschenden Kritik an dem bislang gezeigten abgesehen, werden die Mitarbeiter von Ubisoft bestimmt nicht aus Solidarität mit dem Rest der Menschheit einfach auf eine Anpassung ihrer Gehälter verzichten, wenn jeder von uns in den letzten Jahren ebenso diverse Anpassungen bekommen hat, oder hätte haben können. Das ist halt die ’normale‘ Inflation – ohne Corona / Ukraine.

    Btw gibt’s immer Möglichkeiten auch direkt zum Release von XYZ gleich zu sparen. Und jammern sollten eigentlich nur die dürfen, welche unter 3k Brutto im Monat haben (Solo Verdienst), alles andere ist sonst schon zum Fremdschämen.

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