Twitter passt die Richtlinien und Meldeoptionen für missbräuchliche Listen an

Twitter erlaubt es euch, auch Listen anzulegen. Damit ist gemeint, dass ihr Nutzer in Listen wie „Freunde“ oder „Kollegen“ einsortieren könnt. Es gibt aber auch unfreundlichere Betitlungen für Listen. Davon ist Twitter nicht ganz so begeistert, schließlich trägt es sicher nicht zur Verbesserung des Klimas bei, wenn sich Leute sozusagen schwarze Listen bzw. Abschusslisten basteln und jene womöglich öffentlich zur Schau stellen. Deswegen passt man nun die Richtlinien und Meldeoptionen von Listen an.

Im Klartext könnt ihr nun unter Apple iOS, Android und das Web sollen bald folgen, missbräuchliche Listen genau so melden wie einzelne Tweets. Dafür müsst ihr die drei Punkte antippen, die ihr neben einer fraglichen Liste findet und dann eben die Liste melden. Anschließend könnt ihr angeben, dass die jeweilige Liste verletzend bzw. missbräuchlich sei und weitere Erklärungen hinzufügen.

Das Problem ist eben, dass jeder bei Twitter andere Nutzer in eine Liste bugsieren kann – ganz gleich, ob er / sie ihnen folgt oder auch nicht. Packt nun ein beliebter Influencer mit zweifelhafter Gefolgschaft jemanden auf seine Abschussliste, konnte das sehr unangenehme Folgen für die Betroffenen haben. Für Twitter ist dabei immer noch ein Problem, dass man derlei Missbrauch in der Regel nicht proaktiv selbst entdeckt, sondern erst auf manuelle Meldungen von Nutzern warten muss.

Meldet ihr nun eine Liste bei Twitter, erhaltet ihr eine Eingangsbestätigung per E-Mail, die auch Empfehlungen für weitere Aktionen enthalten wird. Das Listen-Feature bei Twitter ist schon seit längerer Zeit umstritten, da zu viele Nutzer es missbrauchen. Deswegen hatten viele Community-Mitglieder schon lange gefordert, dass Twitter einschreitet. Ob die Funktion Listen zu melden da nun ausreicht?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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