Twitter: Neue Maßnahmen gegen Spam

Das Social Network Twitter hat neue Richtlinien für Entwickler veröffentlicht, die dabei helfen sollen, Spam zu vermeiden. Spam in Form von Bots, die Inhalte massenhaft verbreiten, retweeten oder liken – auch das hat einen Einfluss auf die Sichtbarkeit von Tweets. Es wird nach wie vor davon ausgegangen, dass die Präsidentenwahl in den USA von Russland beeinflusst wurde, künftig möchte man so etwas verhindern.

Ein Teil dieser Maßnahmen gegen solche Massentweets sind nun die Entwickler, die in ihren Tools keine Möglichkeit mehr bieten dürfen, den gleichen Inhalt gleichzeitig über mehrere Accounts zu teilen oder liken. Das betrifft auch Twitter selbst, so wird man zum Beispiel auch in Tweetdeck nicht mehr mehrere Accounts zur Veröffentlichung eines Tweets auswählen dürfen.

Bis zum 23. März haben Entwickler Zeit, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Sollte dies nicht passieren, wird Twitter Maßnahmen ergreifen, die das Posten durch nicht angepasste Tools verhindern, behält sich aber auch vor, Accounts zu sperren, die diese Tools dann einsetzen. Der normale Twitter-Nutzer wird dadurch wohl keine Beeinträchtigung haben.

Interessant auch, dass es Ausnahmen gibt. So können beispielsweise Warnmeldungen (Erdbeben, Tsunami, andere Katastrophen) weiterhin über mehrere Kanäle gleichzeitig veröffentlichen, auch bei gleichem Inhalt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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